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Prävention, Behandlung und Versorgung von psychischen Erkrankungen - wohin muss die Entwicklung gehen? Prof. Dr. Tilman Steinert Landespsychiatrietag Stuttgart,

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Präsentation zum Thema: "Prävention, Behandlung und Versorgung von psychischen Erkrankungen - wohin muss die Entwicklung gehen? Prof. Dr. Tilman Steinert Landespsychiatrietag Stuttgart,"—  Präsentation transkript:

1 Prävention, Behandlung und Versorgung von psychischen Erkrankungen - wohin muss die Entwicklung gehen? Prof. Dr. Tilman Steinert Landespsychiatrietag Stuttgart,

2 I. Trends (aus: Dt. Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde: Psychiatrie 2020)

3 Verweildauer in psychiatrischen Kliniken und anderen Krankenhäusern

4 Entwicklung in psychiatrischen Kliniken

5 Arbeitsunfähigkeit durch psychische Erkrankungen nimmt zu…

6 Fast 1/3 der Renten wg. psychischer Störungen

7 Immer mehr Psychiater im ambulanten Bereich…

8 …und im stationären Bereich

9 … behandeln immer mehr Patienten

10 II. Prävention Demenz? Suchterkrankungen? Psychosen? Burnout? Posttraumatische Belastungsstörungen? Gewalt? Suizid?

11 Das Problem der Prävention: Generalprävention, indizierte Prävention?

12 Günstiges Rechenbeispiel: Jeder 7. wird krank (14 von 100)

13 Das Problem der Prävention: Generalprävention, indizierte Prävention? Günstiges Rechenbeispiel: Jeder 7. wird krank (14 von 100) 90% (13) davon werden von Prävention entdeckt. 5 % von 87 (4) werden falsch positiv entdeckt

14 Das Problem der Prävention: Generalprävention, indizierte Prävention? Günstiges Rechenbeispiel: Jeder 7. wird krank (14 von 100) 90% (13) davon werden von Prävention entdeckt. 5 % von 87 (4) werden falsch positiv entdeckt 6 der 13 Entdeckten werden nicht krank dank Prävention Um 6 Leute zu schützen, müssen also 100 gescreent und 17 behandelt werden, davon 12 umsonst – 2 erfolglose auf 1 erfolgreiche Behandlung

15 Das Problem der Prävention: Generalprävention, indizierte Prävention? Realistisches Rechenbeispiel: Jeder 100. wird krank (1 von 100 bzw. 10 von 1000) dieser wird mit 90 % iger Wahrscheinlichkeit von Prävention entdeckt (9 von 1000)

16 Das Problem der Prävention: Generalprävention, indizierte Prävention? Realistisches Rechenbeispiel: Jeder 100. wird krank (1 von 100 bzw. 10 von 1000) dieser wird mit 90 % iger Wahrscheinlichkeit von Prävention entdeckt (9 von 1000) 5 v. 100 bzw. 50 von 1000 werden falsch positiv entdeckt 3 der 9 Entdeckten (auf 1000) werden nicht krank dank Prävention Um diese 3 Leute zu schützen, müssen also 1000 gescreent und 59 behandelt werden, davon 56 umsonst – ca. 20 erfolglose auf 1 erfolgreiche Behandlung

17 Voraussetzungen für erfolgreiche Prävention sind… Wirksames Angebot Erreichen der Hochrisiko-Personen Eingrenzung auf gefährdete Populationen

18 Suizidprävention ist möglich

19 III. Behandlung

20 Wir häufig sind welche psychische Störungen?

21 IV. Versorgung (brauchen wir, wenn Krankheiten trotz Behandlung häufig chronifizieren und behindern)

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23 In den meisten Regionen gibt es eine gute gemeindepsychiatrische Vernetzung… Gesamtkosten GPV Gesamtkosten Krankenhaus!

24 Entwicklungschancen Mehr Geld? Weniger Bürokratie? Ambulant vor stationär bleiben lassen, was nicht hilft Neue Kompetenzverteilung unter Berufsgruppen Änderung der Gewohnheiten (Bsp. Klinikeinweisung)

25 Entwicklungsrisiken Budgetkürzungen Personalgewinnung Schlechte gesetzliche Rahmenbedingungen

26 V. Kultur

27 Wir müssen weitergehen auf dem Weg der vertrauensvollen Kooperation aller Akteure… Betroffenenorganisationen stärken und systematisch einbinden Entstigmatisierung als Leitgedanke Trialog als Grundhaltung Prinzip des neutralen Dritten bei Konflikten (Ombudsmann, Beschwerdestelle, Gerichtsweg, zweite Meinung usw.) Transparenz (z.B. Zwangsmaßnahmen, Unterbringungen, Leistungen) Datenschutz beachten Interdisziplinäre Zusammenarbeit

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