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Folie 1 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang.

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1 Folie 1 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang

2 Folie 2 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang Programm LS D (Wochenendlehrgang) 1 Wochenende Samstag: 10:00 – 18:00 Uhr Sonntag: 09:00 – 17:00 Uhr Theoretischer Regeltest am Sonntag Theorie am Vormittag / Praxis am Nachmittag uneingeschränkte Teilnahme

3 Folie 3 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang VORMITTAG

4 Folie 4 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang NACHMITTAG

5 Folie 5 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang Spieler ist vor dem Spiel und in den Spielpausen jedes Mannschaftsmitglied, das auf dem Spielberichtsbogen aufgeführt ist, während des Spiels jedes Mannschaftsmitglied, das sich auf dem Spielfeld befindet und spielberechtigt ist.

6 Folie 6 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang Ersatzspieler ist jedes andere auf dem Spielberichtsbogen eingetragene Mannschaftsmitglied, das kein (z.Zt. aktiver Feld-) Spieler ist. Ein Ersatzspieler wird zum Spieler, sobald er vom Schiedsrichter zum Betreten des Spielfelds aufgefordert wird. Zum Ersatzspieler wird ein Spieler, sobald der Schiedsrichter dessen Einwechselspieler zum Betreten des Spielfelds auffordert. Unterschied ist wichtig beim Ahnden / Anschreiben von Fouls. (5. Foul = Ausgeschlossener Spieler)

7 Folie 7 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang Kapitän ist immer einer der Spieler auf dem Spielfeld, ist der Vertreter seiner Mannschaft, und nur er darf sich während eines toten Balls, wenn die Uhr steht, in höflicher Form an den Schiedsrichter wenden Ehe der Kapitän das Spielfeld verlässt, muss der Trainer den 1. SR über den neuen Kapitän auf dem Spielfeld informieren. Ein Spielertrainer ist immer auch Kapitän.

8 Folie 8 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang Spielkleidung Mannschafts- bankbereich

9 Folie 9 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang Spielkleidung besteht aus: einheitlichen Hemden ohne sichtbare T-Shirts (Attest) einheitlichen Shorts mit / ohne gleichfarbiger Unterkleidung einfarbiger Spielernummer auf Vorder- und Rückseite (Spielernummer darf ein- oder zweistellig sein) Die im Programm zuerst genannte Mannschaft muss hellfarbige Hemden tragen, die andere muss dunkelfarbige Hemden tragen.

10 Folie 10 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang Mannschaftsbankbereich Gekennzeichnet durch Coaching-Box ! Innerhalb sind maximal 7 Ersatzspieler, Trainer, Trainer-Assistent und höchstens 5 weitere Personen erlaubt ! SR haben auf diszipliniertes Verhalten zu achten ! Nur der Trainer darf stehen ! Die erstgenannte Mannschaft (= Heimmannschaft) muss aus Sicht des Kampfgerichts zuerst auf den linken Korb spielen und die linke Bank für die Spieldauer besetzen (anderslautende Einigung ist möglich) !

11 Folie 11 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang Einsatzberechtigung Teilnehmerausweis

12 Folie 12 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang Einsatzberechtigung Definitionen Teilnahmeberechtigung: Jugend – Teilnehmerausweis Senioren – Teilnehmerausweis Einsatzberechtigung: Sonderteilnahmeberechtigung Sonderteilnehmerausweis (Vorderseite) Sonderteilnehmerausweis (Rückseite) Spielberechtigung: Identitätsüberprüfung Vermerke auf der Rückseite des Spielberichtsbogen Altersklassen & allgemeine Informationen

13 Folie 13 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang Definitionen Aus SR-Sicht besonders wichtig ist die Spielberechtigung, da der SR für ihre Überprüfung zuständig und verantwortlich ist !

14 Folie 14 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang Teilnahmeberechtigung: Die persönliche Teilnahmeberechtigung ist die durch den DBB erteilte Berechtigung eines Spielers, für einen bestimmten Verein am Spielbetrieb teilnehmen zu dürfen (TA + STA). Definitionen

15 Folie 15 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang Einsatzberechtigung: Die Einsatzberechtigung ist die Berechtigung eines Spielers, gemäß den Regularien des Veranstalters eines Wettbewerbs in einer bestimmten Mannschaft eingesetzt zu werden. Die Regularien des Veranstalters können Elektronische Einsatzberechtigung (eEB), Mannschafts- meldebögen oder Eintragungen auf dem Teilnehmer- ausweis umfassen (MMB + STA). Definitionen

16 Folie 16 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang Spielberechtigung: Die Spielberechtigung ist die Berechtigung eines Spielers, aufgrund persönlicher Voraussetzungen in einem bestimmten Spiel zum Einsatz zu kommen. Ein Mannschaftsmitglied ist spielberechtigt, wenn es der richtigen Altersklasse und dem entsprechenden Geschlecht angehört, vor Spielbeginn auf dem Anschreibebogen einge- tragen wurde und weder disqualifiziert, noch aufgrund fünf persönlicher Fouls vom laufenden Spiel ausgeschlossen worden ist. Definitionen

17 Folie 17 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang Teilnehmerausweis - Senioren / TA (I) > Passfoto korrekt befestigt? > Stimmen Foto und Spieler überein? > Stempel auch über einen Teil des Passfotos? > Unterschrift des Spielers vorhanden? > Stimmt der Vereinsname? Überprüfung der Teilnehmerausweise Vereins - stempel

18 Folie 18 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang Teilnehmerausweis - Senioren / TA (II)

19 Folie 19 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang Teilnehmerausweis – Jugend / TA (I) Bis einschließlich U20 sind die TA der Jugendspieler orange! z. B.: Ein Spieler des Jahrgangs 1985 darf keinen orangefarbenen TNA in der Saison 2005/2006 haben. DEUTSCHER BASKETBALL BUND e. V. Teilnehmerausweis-Nr Name: Stratemann, Thorsten geboren am: teilnahmeber. ab: LV: Nordrhein-Westfalen Vereinsnr.: Verein: BC Erfolglos _______ Eigenhändige Unterschrift des Spielers ________________ > Passfoto korrekt befestigt? > Stempel auch über einen Teil des Passfotos? > Unterschrift des Spielers vorhanden? > Stimmt der Vereinsname? Überprüfung der Teilnehmerausweise Vereins- stempel

20 Folie 20 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang Teilnehmerausweis – Jugend / TA (II)

21 Folie 21 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang Sonderteilnehmerausweis - STA (I) Nur (!) Jugendliche können eine Sonderteilnahmeberechtigung (Jugend oder Senioren) für einen zweiten Verein erhalten. Diese kann während des Wettbewerbs nicht geändert werden. Ein Jugendlicher mit einer Sonderteilnahmeberechtigung für einen Zweitverein kann in diesem die Einsatzberechtigung nur für eine Mannschaft erlangen. Der Einsatz im Zweitverein muss in einer anderen Alters- oder Spielklasse als im Stammverein erfolgen.

22 Folie 22 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang Sonderteilnehmerausweis - STA (II) Für alle Wettbewerbe ist die Anzahl der Sonderteilnahme- berechtigungen auf drei (3) Spieler je Mannschaft begrenzt. Achtung: Diese Kontrolle obliegt ausschließlich dem Schiedsrichter !!!

23 Folie 23 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang Sonderteilnehmerausweis - STA (III) > Passfoto korrekt befestigt? > Stempel auch über einen Teil des Passfotos? > Unterschrift des Spielers vorhanden? > Stimmen Vereinsname und Altersklasse? > Stimmt der Einsatzvermerk auf der Rückseite? Überprüfung des Sonderteilnehmerausweises Der Sonderteilnehmerausweis liegt nur bei der Zweitmannschaft vor. Auf dem Spielberichtsbogen muss - STA - vermerkt sein. DEUTSCHER BASKETBALL BUND e. V. Sonderteilnehmerausweis Name: Stratemann, Thorsten geboren am: teilnahmeber. ab: LV: Nordrhein-Westfalen Vereinsnr.: Verein: BC Erfolglos Eigenhändige Unterschrift des Spielers _______________________ Vereins- stempel

24 Folie 24 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang Sonderteilnehmerausweis - STA (IV) Damit der STA gültig ist, muss auf der Rückseite die entsprechende Ligabezeichnung der Mannschaft eingetragen sein, in der der Sonderteilnehmer mitspielt. Ein Beispiel: Der befriste STA gilt für die Saison 2005/2006 der Mannschaft, die in der JRL2U18M spielt: 0506 JRL2U18M Auf der Rückseite darf nur ein Einsatzvermerk vorhanden sein! Rückseite

25 Folie 25 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang Fehlender Teilnehmerausweis (I) Bei ersatzweiser Vorlage eines Lichtbildausweises / Fotodokuments: Name, Vorname, Geburtsdatum, Verein, Art des Ersatzdokuments eigenhändige Unterschrift des Spielers BEISPIEL: „Spieler Stratemann, Thorsten, geb , BC Erfolglos ohne Teilnehmerausweis. Identität durch Personalausweis nachgewiesen.“ * __________________ (* Unterschrift des Spielers) ** __________________ (** Unterschrift des 1. SR)

26 Folie 26 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang Fehlender Teilnehmerausweis (II) Bei Nichtvorlage eines Lichtbildausweises / Fotodokuments: Name, Vorname, Geburtsdatum, Verein eigenhändige Unterschrift des Spielers BEISPIEL: „Spieler Stratemann, Thorsten, geb , BC Erfolglos ohne Teilnehmerausweis. Spieler ist jedoch dem SR (Trainer) persönlich bekannt.“ ** __________________ (** Unterschrift des Spielers) *** __________________ (*** Unterschrift des 1. SR) * falls dem SR / Trainer der Gegnermannschaft der Spieler bekannt ist

27 Folie 27 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang Fehlender Teilnehmerausweis (III) Bei Nichtvorlage eines Lichtbildausweises / Fotodokuments: Name, Vorname, Geburtsdatum, Verein eigenhändige Unterschrift des Spielers BEISPIEL: „Spieler Stratemann, Thorsten, geb , BC Erfolglos ohne Teilnehmerausweis. Identität nicht nachgewiesen und dem SR (Trainer) nicht persönlich bekannt.“ ** __________________ (** Unterschrift des Spielers) *** __________________ (*** Unterschrift des 1. SR)

28 Folie 28 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang Spielerwechsel Auszeit Verletzung von Spielern

29 Folie 29 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang Spielerwechsel Nach einer Regelübertretung dürfen beide Mannschaften wechseln ! Auch ein Ausball ist eine Regelübertretung ! Der Ersatzspieler darf erst dann auf das Feld, wenn er vom SR hierzu aufgefordert wird (Handzeichen) ! Ein ausgewechselter Spieler darf erst wieder eingewechselt werden, wenn die Spiel- uhr nach dessen Auswechslung wieder gelaufen ist ! Ein eingewechselter Spieler darf erst wieder ausgewechselt werden, wenn die Spiel- uhr nach dessen Einwechslung wieder gelaufen ist ! Auszeit / Spielerwechsel sind zulässig nach dem letzten von mehreren Freiwürfen, wenn weitere Freiwürfe anderer Strafen / Einwurf an der Mittellinie folgen ! Wechselmöglichkeit endet, wenn dem Freiwerfer der Ball zum ersten / einzigen Freiwurf zur Verfügung steht ! Wird von einer Mannschaft ein Spielerwechsel / Auszeit beantragt, nachdem der Ball dem Freiwerfer zum ersten / einzigen Freiwurf zur Verfügung steht, wird diese Aus- zeit/ dieser Spielerwechsel gewährt, falls der letzte Freiwurf erfolgreich ist.

30 Folie 30 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang Auszeit Jeder Mannschaft stehen - in der ersten Halbzeit zwei Auszeiten zu. - in der zweiten Halbzeit drei Auszeiten zu. - in jeder Verlängerung eine Auszeit zu. Das Übertragen nicht genommener Auszeiten von einer Halbzeit / Verlängerung in eine andere ist nicht zulässig ! Hat ein Trainer seine jeweils letzte Auszeit genommen, ist er darauf hinzuweisen ! Eine Auszeitmöglichkeit endet, wenn der Ball dem Freiwerfer zum ersten / einzigen Freiwurf oder dem Einwerfer zum Einwurf zur Verfügung steht ! Ausnahme: die Auszeit wurde bean- tragt während dem Freiwerfer der Ball zur Verfügung stand und sein letzter Freiwurf erfolg- reich war ! Der Einwurf nach einer Auszeit während der letzten zwei Spielminuten der vierten Spielpe- riode oder einer Verlängerung wird an der Mittellinie auf der gegenüberliegenden Seite des Anschreibertischs ausgeführt, wenn die Auszeit von der Mannschaft genommen wurde, der ein Einwurf - von der Endlinie nach einem gegnerischen Korberfolg, oder - in ihrem Rückfeld zusteht. Der Einwerfer darf den Ball sowohl ins Vorfeld als auch ins Rückfeld einwerfen.

31 Folie 31 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang Verletzung von Spielern Spielunterbrechung nur bei Gefährdung des Verletzten ! Gibt eine Mannschaft zu verstehen, dass sie ohne den verletzten Spieler nicht weiterspielen möchte, kann der SR sofort unterbrechen ! Zu lange Behandlungs-/Verletzungszeit = Auszeit ! Blutende Spieler müssen sofort ausgewechselt werden, um die Blutung zu stillen / die Wunde abzudecken ! Geschieht dies in einer unmittelbar folgenden Auszeit, dürfen sie danach sofort weiterspielen !

32 Folie 32 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang Protestverfahren Antrag auf Spielverlust

33 Folie 33 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang Protestverfahren

34 Folie 34 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang Antrag auf Spielverlust … kann vor dem Spiel von einer Mannschaft gestellt werden! Mögliche Gründe: Die gegnerische Mannschaft ist nicht spätestens 15 Minuten nach dem angesetzten Spielbeginn spielbereit und hat dies zu vertreten ! Die Heimmannschaft hat Spielball, Spielausrüstung oder vollständiges Kampfgericht nicht zeitgerecht bereitgestellt und das Spiel wurde deshalb nicht bis spätestens 15 Minuten nach angesetzten Zeitpunkt begonnen ! Die Heimmannschaft hat nicht spätestens 15 Minuten nach regulärem Spielbeginn die vorgeschriebene farblich unterschiedliche Spielkleidung zur Verfügung gestellt !

35 Folie 35 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang Antrag auf Spielverlust … ist nur zulässig, wenn er vor Spielbeginn beim 1.Schiedsrichter angemeldet wird ! Der 1. Schiedsrichter hat dies zusammen mit der Begründung auf dem Spielberichtsbogen zu protokollieren ! In allen Fällen ist das Spiel durchzuführen, es sei denn, der Spielbeginn verzögert sich um mehr als 30 Minuten ! Diese Frist ist von Mannschaften, Schiedsrichtern und Kampfgericht abzuwarten ! Wird nach Ablauf dieser Frist das Spiel durchgeführt, ist der Antrag hinfällig !

36 Folie 36 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang Korrigierbare Fehler

37 Folie 37 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang Korrigierbare Fehler … sind NUR folgende Fehler: Es wurde versäumt, einen zustehenden Freiwurf oder mehrere zustehende Freiwürfe zu geben ! Es wurde ein nicht zustehender Freiwurf oder nicht zustehende Freiwürfe gegeben ! Es wurde einem falschen Spieler erlaubt, Freiwürfe auszuführen ! Es wurden irrtümlich Punkte durch die SR gegeben / nicht gegeben !

38 Folie 38 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang Korrigierbare Fehler Fehler bei der Ausführung von Freiwürfen Hat ein falscher Freiwerfer geworfen, werden von ihm erzielte Punkte annulliert und NICHT durch den richtigen Freiwerfer wiederholt ! Die gegnerische Mannschaft erhält das Recht auf einen Einwurf an der Seitenlinie auf Höhe der Freiwurflinie! Spielfortsetzung nach Freiwürfen durch den falschen Werfer von Team A: Streichen aller erzielten Freiwürfe und Einwurf B. Spieluhr wurde nach Fehler gestartet und Mannschaft B ist in Ballkontrolle, als der Fehler entdeckt wird: Streichen aller erzielten Freiwürfe und Einwurf B. Spieluhr wurde nach Fehler gestartet und es wird ein Foul mit einer Freiwurfstrafe gepfiffen, als der Fehler entdeckt wird: Streichen aller erzielten Freiwürfe und Ausführen der (neuen) Freiwurfstrafe. Diese regelung gilt auch für Freiwürfe nach unsportlichen Fouls; das recht auf Einwurf an der Mittellinie verfällt durch den Einsatz eines falschen Freiwerfers!

39 Folie 39 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang Korrigierbare Fehler … sind korrigierbar, bis der Ball belebt wird, die Uhr wieder in Gang gesetzt wird oder sie weiter läuft und der Ball erneut zum toten Ball wird ! … sind nicht mehr korrigierbar, sobald der Ball zum zweiten Mal nach Entstehen des Fehlers wieder belebt wird ! Erzielte Punkte, abgelaufene Spielzeit und sonstige Aktivitäten, die vor der Entdeckung des Fehlers stattgefunden haben, werden nicht rückgängig gemacht!

40 Folie 40 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang Konfliktsituationen Konflikt- management

41 Folie 41 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang Zum Beginn Konflikte entstehen von Zeit zu Zeit ! Das ist normal ! Meist sind es immer dieselben Situationen, die zu Konflikten / Meinungsverschiedenheiten führen ! Jeder hat solche Situationen in jedem Spiel ! Es kommt nicht darauf an, wie man sie vermeidet (man kann sie gar nicht vermeiden) ! Es kommt darauf an, wie man mit ihnen umgeht und sie dann bewältigt !

42 Folie 42 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang Wie entstehen Konflikte? In 90 % der Fälle durch den falschen „Ton“ ! Nur zu 10 % entscheidet eine Aktion oder eine Aussage über „Krieg oder Frieden“ ! Nichts entsteht von „jetzt auf gleich“ ! Alles entwickelt sich..., also auf (An-) Zeichen achten ! Stets den Konfliktgrund ergründen !

43 Folie 43 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang Konfliktmanagement des Schiedsrichters bedeutet: Aggressive Situationen - zu erkennen, - zu verstehen und - angemessen aufzulösen. Entstehen dabei objektive Zweifel an der Neutralität, dann wurde etwas falsch gemacht! Was ist Konfliktmanagement?

44 Folie 44 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang Warum Konfliktmanagement? Ein Konflikt entsteht eher selten wegen einer schlechten Entscheidung. (“Hey Ref, das war ein Foul!” ist noch kein Konflikt) Konflikte entstehen eher häufig wegen unangemessener Reaktion des Schiedsrichters. (Reagiere oben falsch, und schon ist der Konflikt da!) Richtig zu agieren / reagieren kann man lernen: Auch hierfür gibt es “Spielregeln”! Diese Art von „Regeln“ - gut oder weniger gut - zu beherrschen, macht die “Persönlichkeit” des SR aus! Neugierig? Gut!

45 Folie 45 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang Was sind Konfliktgründe? Fehlende Information / Mangelndes Regelwissen Persönliche Frustration Druck / Stress / Angst Manipulations- versuch Provokation

46 Folie 46 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang Woher kommen also Konflikte? Provokation: „Du armseliger Schiedsrichter willst dich als Richter über mich und meine Mannschaft setzen? Das akzeptiere ich auf keinen Fall!“ Versuch der Manipulation: „Diesen Schiedsrichter kann ich am besten durch Druck einschüchtern“ Fehlende Information / Regelkenntnis: “Wieso Goaltending? Vorher kam doch das 24-Sekunden-Signal!“ Frustration: Über eigene schlechte Leistung (aber auch über objektiv schlechte Schiedsrichter) Druck, Stress, Angst: „Wenn ich dieses Spiel verliere, bin ich meinen Job los!“ Diese Vielfalt an Ursachen nur mit Ignorieren oder einem „T“ beantworten? Nein, hier braucht man ein ganzes Repertoire!

47 Folie 47 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang Grundsätze der Konfliktlösung Konfliktlösungen brauchen keinen Gewinner oder Verlierer ! Beide KonfliktPARTNER sollen am Ende zufrieden sein ! „Cool“ bleiben ! Schlüsselpersonen nutzen !

48 Folie 48 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang Sprich vor dem Spiel mit deinem Kollegen über die Bedeu- tung des Spiels, bekannte Verhaltensmuster von Spielern oder Trainern und bespreche Strategien. Sei während des Spiels innerlich jederzeit auf Konflikte vorbereitet. Sei wach, antizipiere Konflikte! Versuche, die Ursache des Konflikts zu verstehen. (Verwechsle nicht „Verstehen“ mit „Tolerieren“!) Erwähne niemals deine Vermutung über die Ursache: Du bist nicht vor Ort, um (möglicherweise falsche) Gutachten abzugeben! Dieses „arrogante“ Erscheinungsbild wirst Du nie wieder los! Konfliktmanagement – Regel 1

49 Folie 49 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang Zeige dem Anderen, dass Du ihn respektierst: Schenke ihm (kurz) deine Aufmerksamkeit, bevor Du reagierst. Höre zu und rede erst dann! Entscheidend ist die Kommunikation in beide Richtungen; Kommunikation kann dabei auch „Körpersprache“ sein. Der Ton einer Aussage verursacht in den meisten Fällen (90%) den Konflikt, nicht die Aussage selbst. Setze Körpersprache, richtigen Ton und Worte klug und erfolgreich ein. Überlege und trainiere, wie man am besten beginnt. Konfliktmanagement – Regel 2

50 Folie 50 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang Tipps für die Gesprächsführung Habe deine Stimme unter Kontrolle! Sorge dafür, dass deine Stimme klar und deutlich ist, aber nicht aggressiv klingt! Beginne mit dem richtigen Ton und den richtigen Worten! Überlege immer, bevor Du redest und gib keine zu langen Erklärungen! Beginne keine Grundsatzdebatte, sondern schlage für die weitere Diskussion einen besseren Ort und Zeitpunkt nach dem Spiel vor!

51 Folie 51 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang Falsche Wortwahl „Nein...!“ „Wie kannst du es wagen...?“ „Das stimmt doch gar nicht!“ „Stop!“ „Lass das..., oder ich werde....!“

52 Folie 52 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang Richtige Wortwahl „Danke...!“ „Bitte,...!“ „Entschuldige...!“ „Würdest du....?“ „Kann ich...?“ „Darf ich...?“

53 Folie 53 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang „Könntest du mir einen Gefallen tun….?“ „Bitte fange noch einmal an und jetzt etwas langsamer !” „OK Trainer, ich habe verstanden, was du gesagt hast!” „Habe ich richtig verstanden, dass….?” Richtige Wortwahl

54 Folie 54 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang Einsatz der Körpersprache Vermeide jegliche ablehnenden Gesten! Versuche, zugänglich zu bleiben! Nicht „Auge in Auge“ mit jemandem sprechen! „Schulter an Schulter“ ist optimal! (Achte einmal bei TV-Spielen der NBA auf dieses Merkmal aller NBA-Schiedsrichter, und wie entspannt eine solche Szene oft auf den Betrachter wirkt!) Berühre niemals von dir aus einen Trainer oder Spieler, aber sei bereit, einen versöhnenden Kontakt anzubieten oder anzunehmen.

55 Folie 55 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang Präventive Empfehlungen Empfehlung 1: Disziplin ab Spielbeginn Empfehlung 2: Ein frühes Technisches Foul - auch Selbstverpflichtung Empfehlung 3: Das Technische Foul - keine persönliche Angelegenheit Empfehlung 4: Nicht drohen, sondern entscheiden Empfehlung 5: Ein Foulpfiff muss nicht gerechtfertigt werden Empfehlung 6: Teamarbeit - im eigenen Interesse Empfehlung 7: Unauffällige und effiziente SR-Technik Empfehlung 8: Ein schlechter Pfiff - kein Problem

56 Folie 56 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang Und zu guter Letzt! Nur wer zu sich selbst ehrlich ist, kann auch die Anderen und ihre Reaktionen verstehen. Nimm dir Zeit, dich selbst ehrlich zu studieren. Versuche nicht, Vorbilder zu kopieren, aber lerne immer von gut oder schlecht erlebtem Konfliktmanagement deiner Kollegen. Finde „deinen“ eigenen Stil und werde auch im Konfliktmanagement verlässlich und berechenbar für Andere. Aber: Konfliktmanagement läuft jedes Mal anders ab! Du hast es stets als Mensch mit Menschen zu tun! Lerne zu unterscheiden, ob sich Kritik auf deine Funktion als SR oder auf deine Person bezieht.

57 Folie 57 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang Schiedsrichter- technik Verantwortungs- bereiche

58 Folie 58 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang Kampfgericht Lower Three Zuständigkeitsbereiche für Entscheidungen (I) 6

59 Folie 59 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang Kampfgericht Zuständigkeiten für Entscheidungen (Linien I)

60 Folie 60 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang Kampfgericht Zuständigkeiten für Entscheidungen (Linien II)

61 Folie 61 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang Zuständigkeiten für Entscheidungen (Linien III) Kampfgericht

62 Folie 62 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang Aufteilung / Zuständigkeit in der begrenzten Zone

63 Folie 63 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang „Boxing-In“-Prinzip (I)

64 Folie 64 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang „Boxing-In“-Prinzip (II) Boxing-In bedeutet mehr als nur die diagonale Aufstellung der SR ! Peripheres Sehen Öffnung zum Spiel Ständige Bewegung Lücke suchen Kollegenposition berücksichtigen

65 Folie 65 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang „Boxing-In“-Prinzip (III)

66 Folie 66 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang Kontaktsituationen (für Fortgeschrittene )

67 Folie 67 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang Kontaktsituationen – Verteidigung von hinten Centerspieler erhält ein Zuspiel. Verteidiger versucht an den Ball zu kommen. Es kommt von hinten zu einem Kontakt... Verteidiger greift von hinten nach dem Ball. Es kommt zu keinem Kontakt... Verteidiger ist für Kontakt verantwortlich ! Legale Aktion !

68 Folie 68 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang Kontaktsituationen – Post Play Verteidiger und Angreifer kämpfen um eine gute Position. Beide setzen ihren Körper mit gleicher Kraft ein. Beide Spieler akzeptieren dies. Angreifer gebraucht Körper und Ellbogen, um den Verteidiger zu stoßen. Ungleicher Krafteinsatz / Verteidiger wird benachteiligt. Aktion wird vom Verteidiger nicht akzeptiert. Offensivfoul ! No Call !

69 Folie 69 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang Kontaktsituationen – Freier Ball Ein Spieler darf einem Gegen- spieler den Ball wegnehmen. Er darf aber nur den Ball, nicht jedoch seinen Gegenspieler berühren. Freier Ball rollt auf dem Boden und zwei Gegenspieler versuchen, ihn zu fangen. Spieler mit schwarzer Hose hat die günstigere Position. Sein Gegenspieler liegt auf dem Rücken des anderen und versucht ebenfalls, sich den Ball zu sichern... Foul vom Spieler mit weißer Hose

70 Folie 70 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang Kontaktsituationen – Reboundspiel Angreifer hält Geg- ner beim Aus- blocken fest. Ball springt in seine Richtung. Vorteil für Angreifer Angreifer stösst Verteidiger. Hindert ihn am Holen des Rebounds. Verteidigender Rebounder versucht von hinten an den Ball zu kommen. Verursacht Kontakt. Verteidigender Rebounder fängt Ball von hinten. Kein Kontakt mit Gegenspieler. Foul ! No Call !

71 Folie 71 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang ENDE DER REINEN THEORIE FÜR TAG 1 „HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH, IHR HABT DEN ERSTEN TEIL ÜBERLEBT!“

72 Folie 72 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang Ab in die Halle für den Rest des Tages!

73 Folie 73 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang

74 Folie 74 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang Hausaufgabe: DBB-Spielordnung Zeitliche Vorschriften

75 Folie 75 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang Zeitliche Vorschriften - Vor dem angesetzten Spielbeginn - Rechtzeitig vor Spielbeginn muss Ausrichter Umkleideräume (Teams / SR) zur Verfügung stellen. sind dem 1. Schiedsrichter die Teilnehmerausweise vorzulegen. Spätestens 20 Minuten müssen die Schiedsrichter am Spielfeld sein. 10 Minuten hat der Trainer den Spielbericht zu prüfen, durch Abzeichnen zu schließen und die "Erste Fünf" mit einem kleinen „x“ zu kennzeichnen. Früher als 3 Minuten muss der Zeitnehmer die Schiedsrichter benachrichtigen. 3 Minutengibt der 1. SR das Zeichen für die 3 Minuten bis zum Spielbeginn. 1 Minutemuss der SR dafür sorgen, dass alle Spieler das Spielfeld verlassen. Vor Spielbeginn hat der 1. SR die Teilnahme- und Spielberechtigung anhand der Teilnehmerausweise zu überprüfen. sind die Schiedsrichtergebühren zu zahlen. Vor dem Eröffnungs- sprungball hat der Anschreiber die jeweils „Ersten Fünf“ mit der Eintragung auf dem Spielberichtsbogen zu vergleichen und das „x“ auf dem Bogen einzukreisen

76 Folie 76 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang Zeitliche Vorschriften - Vor dem angesetzten Spielbeginn - Rechtzeitig vor dem Spielbeginn - muss der Ausrichter die Umkleideräume für Teams und SR bereitstellen und - sind dem 1. Schiedsrichter die Teilnehmerausweise vorzulegen. Spätestens 20 min. vor dem Spielbeginn - müssen die Schiedsrichter am Spielfeld sein, - hat der 1. SR die Teilnahme- und Spielberechtigung anhand der Teilnehmerausweise zu überprüfen und - sind die Schiedsrichtergebühren zu zahlen. Spätestens 10 min. vor dem Spielbeginn - hat der Trainer den Anschreibebogen zu prüfen und durch sein Namenskürzel die Richtigkeit der Angaben zu bestätigen und die "Erste Fünf" mit einem kleinen „x“ zu kennzeichnen. - muss der 1. SR den Spielball festlegen. 3 min. vor dem Spielbeginn pfeift der 1. SR „3 Minuten“. 1 min. vor dem Spielbeginn pfeift der 1. SR die Teams vom Feld herunter. unmittelbar vor dem Spielbeginn überprüft der Anschreiber die „Erste Fünf“.

77 Folie 77 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang Zeitliche Vorschriften - Nach dem angesetzten Spielbeginn - Ab 15 Minuten nach dem angesetzten Spielbeginn müssen die Mannschaften anwesende vereinsneutrale einsatzbereite Schiedsrichter akzeptieren, wenn keiner der beiden angesetzten Schiedsrichter angetreten ist. Bis zu 30 Minuten nach dem angesetzten Spielbeginn haben die Mannschaften wegen fehlender Schiedsrichter zur Durchführung des Spiels auf Schiedsrichter zu warten. haben die Spielbeteiligten auf eine fehlende Mannschaft zu warten.

78 Folie 78 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang Administration: Kampfgericht Anschreibebogen

79 Folie 79 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang Kampfgericht … besteht aus drei Personen (Anschreiber / Zeitnehmer / 24-Sekunden-Zeitnehmer) … oder vier Personen (Anschreiber / Anschreiber-Assistent / Zeitnehmer / 24-Sekunden-Zeitnehmer) ! Zusätzlich möglich: Beobachter der Gastmannschaft ! (vor Spiel benannt / kein Wechsel / Mannschaftsange- höriger)

80 Folie 80 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang Spielberichtsbogen Quelle: Anschreiben leicht gemacht – Eine Präsentation für Kampfgericht und Schiedsrichter; Herausgeber: © 2004 DBB)                             Vor Spielbeginn Während des Spiels Nach Spielende

81 Folie 81 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang Anschreibebogen: Kontrollen vor Spielbeginn

82 Folie 82 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang                             10 12

83 Folie 83 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang 73 KL-H Innerhalb der Verbände gibt es Unterschiede! So ist das Eintragen des Hallennamens genauso möglich wie das Eintragen einer Hallennummer. Wilh.-Dopatka :15 Leverkusen Stratemann, T. Grassl, C. TSV BAYER 04 LEVERKUSENSC Fast Break LEVERKUSEN

84 Folie 84 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang                             10 12

85 Folie 85 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang WBV 303 PELAJ, N.4 08 KUBITZA, J.7 208WENNINGKAMP, F.8 14 ASKARYAR, M.9 21 KARAHAN, Y. - STA GRÜTJEN, H.11 07DOHMEN, M OHLBRECHT, T.13 14VON HEYDEBRAND, M. - CAP -14 KASCH, M. VELMEDEN, H. A 793 X X X X X          TA- bzw. MMB-Nummer z. B. „054“ oder „12“ (wird die TA-Nr. verwendet, werden die letzten drei Ziffern eingetragen) Mannschaftsliste Besondere Kennzeichnung (Kapitän bzw. Sonderteilnehmer) Trikotnummern In numerischer Reihenfolge „Starting Five“ Ankreuzen 10 min. vor Spielbeginn, einkreisen unmittelbar vor dem Sprungball. 20 Minuten vor Spielbeginn geben die Trainer dem Anschreiber eine vorbereitete Mannschaftsliste.   Kontrollhäkchen nach Überprüfung der Teilnehmerausweise

86 Folie 86 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang Anschreibebogen: Kontrollen während des Spiels

87 Folie 87 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang                             10 12

88 Folie 88 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang Alle Auszeiten / Fouls werden mit der Farbe des entsprechenden Viertels eingetragen / entwertet! Auszeiten / Mannschaftsfouls WBV 303 PELAJ, N.4 08 KUBITZA, J.7 208WENNINGKAMP, F.8 14 ASKARYAR, M.9 21 KARAHAN, Y. - STA GRÜTJEN, H.11 07DOHMEN, M OHLBRECHT, T.13 14VON HEYDEBRAND, M. - CAP -14 KASCH, M. VELMEDEN, H. A 793 X X X X X          Die Auszeit wird durch das Notieren der jeweiligen Spielminute eingetragen. Max. 2 Auszeiten je Team in der 1. Halbzeit Max. 3 Auszeiten je Team in der 2. Halbzeit Max. 1 Auszeit je Team pro Verlängerung Jedes begangene Mannschaftsfoul in einem Spielviertel wird durch das Ankreuzen in der zugehörigen Foulzeile gekennzeichnet. Das fünfte Mannschaftsfoul jeder Spielperiode wird durch das Eintragen der entsprechenden Spielminute gekennzeichnet. Technische Fouls gegen die Bank (Trainer etc.) werden mit der Spielminute in der Farbe des entsprechenden Spielviertels eingetragen.

89 Folie 89 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang                             10 12

90 Folie 90 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang Mannschaftsfouls WBV 303 PELAJ, N.4 08 KUBITZA, J.7 208WENNINGKAMP, F.8 14 ASKARYAR, M.9 21 KARAHAN, Y. - STA GRÜTJEN, H.11 07DOHMEN, M OHLBRECHT, T.13 14VON HEYDEBRAND, M. - CAP -14 KASCH, M. VELMEDEN, H. A 793 X X X X X          Persönliches Foul ohne Freiwurf2 Persönliches Foul mit Freiwurf 3‘ Technisches Foul2T2T Unsportliches Foul 2 Disqualifizierendes Foul (Feldspieler)2D2D D Disqualifizierendes Foul (Ersatzspieler) 4 DDDD 4B4B Disqualifizierendes Foul (Gewalttätigkeit) 5 FFFF 5B5B Technisches Foul (Bank) 5B5B Technisches Foul (Trainer) 5T5T

91 Folie 91 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang Gegeneinander aufgerechnete Freiwurfstrafen werden durch ein hochgestelltes kleines „c“ kenntlich gemacht.  08KUBITZA, J. 6 Tc 7 X Team A:  13HARTMANN, S. 6 Tc 9 X Team B: Kompensation von Foulstrafen

92 Folie 92 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang Disqualifikation des Trainers: Disqualifikation des Trainer-Assistenten:   KASCH, M. VELMEDEN, H. A 793 6C6C D   KASCH, M. VELMEDEN, H. A 793 8B8B DDD Anschreiben von Fouls gegen Trainer / Bank

93 Folie 93 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang                             10 12

94 Folie 94 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang Eintragen der Korberfolge Die Eintragung richtet sich nach der aktuellen Spielrichtung der Teams. Spielt Team A auf den rechten Korb, werden ihre erzielten Körbe rechts notiert. B A Spielt Team A auf den linken Korb, werden ihre erzielten Körbe links notiert. A B In der jeweils linken Spalte werden die Trikotnummern der erfolgreichen Korbwerfer notiert. In der jeweils rechten Spalte wird das Ergebnis fortlaufend notiert. In der jeweils mittleren Spalte wird Spielminute fortlaufend notiert. Bei mehreren Feldkörben in derselben Minute wird diese aber nur einmal aufgeschrieben.

95 Folie 95 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang B A Für Mannschaft „B“ erzielt Spieler Nr. 12 in der 1. Minute den ersten Feldkorb. In der gleichen Minute trifft Spieler Nr. 8 der Mannschaft „A“ den ersten Korbleger Anschließend erzielen beide Mannschaften in den nächsten zwei Minuten weitere Körbe. B A Zählt ein Korb drei Punkte, wird der neue Punktestand eingekreist. B A Beispiele für 2- / 3-Punkte-Feldkörbe GRUNDSATZ: Pro Korb eine Zeile, keine Leerzeilen

96 Folie 96 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang Freiwürfe Freiwurfversuche, die zur gleichen Strafe gehören, werden zusammengeklammert: Erfolgreicher 2-Punkte-Wurf mit erfolgreichem Bonusfreiwurf Erfolgreicher 2-Punkte-Wurf mit erfolglosem Bonusfreiwurf – Erfolgreicher 3-Punkte-Wurf mit erfolgreichem Bonusfreiwurf Erfolgreicher 3-Punkte-Wurf mit erfolglosem Bonusfreiwurf – Technisches Foul eines Spielers auf dem Feld: 2. Freiwurf erfolgreich. Zwei erfolgreiche Freiwürfe Zwei erfolglose Freiwürfe. – – 4 Zwei Freiwürfe: Erster erfolg- reich, zweiter erfolglos – Drei erfolgreiche Freiwürfe : : Technisches Foul während einer Spielpause: Erster Freiwurf erfolglos IN 4 – –

97 Folie 97 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang : : B A Am Ende der 1. Spielperiode wird unter der letzten Eintragung ein Strich gezogen, das Viertelergebnis wiederholt und abermals unterstrichen Abschließend wird die Anzahl der erzielten Punkte dieses Viertels übertragen A B3239 Am Ende der 2. Spielperiode wird unter der letzten Eintragung ein Strich gezogen, das aktuelle Ergebnis wiederholt und erneut unterstrichen: Danach werden das aktuelle Ergebnis gedreht und die Buchstaben „A“ / „B“ in der Farbe des nächsten Viertels erneut notiert. Jetzt stimmen die Spielrichtung wieder („A“ auf den linken Korb; „B“ auf den rechten Korb). Als letztes wird die Anzahl der erzielten Punkte dieses Viertels übertragen. : : Am Ende der 3. Spielperiode wird unter der letzten Eintragung ein Strich gezogen, das aktuelle Ergebnis wiederholt und erneut unterstrichen. Zuletzt wird die Anzahl der erzielten Punkte dieses Viertels übertragen. : : Am Ende der 4. Spielperiode wird unter der letzten Eintragung ein Strich gezogen und das Ergebnis wiederholt. Bei einem Unentschieden wird das Ergebnis noch einmal unterstrichen und weitergeschrieben. Als letztes wird die Anzahl der erzielten Punkte dieses Viertels übertragen. : : : : Nach Spielende wird unter der letzten Eintragung ein Strich gezogen und das Ergebnis wiederholt, gefolgt von einem weiteren Strich. Das Ergebnis des 4. Viertels bzw. das der Verlängerung(en) wird übertragen A: 22 minus 0 = 22 B: 21 minus 0 = 21 A: 39 minus 22 = 17 B: 32 minus 21 = 11 A: 58 minus 39 = 19 B: 66 minus 32 = 34 A: 78 minus 58 = 20 B: 78 minus 66 = 12 A: 85 minus 78 = 7 B: 88 minus 78 = 10 Laufendes Ergebnis

98 Folie 98 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang Spaltenübertrag : : B A : : : : : : : : : : : : : : : : : : : : : : : : B A Die einzelnen Spalten des laufenden Ergebnisses sind zusammengehörig und stehen (theoretisch) untereinander. Zu beachten ist, dass bei einem Übertrag kein Spaltenwechsel erfolgt. Ein Wechsel beim Aufschreiben erfolgt nur in der Pause zwischen der 3. und 4. Spielperiode! Gleiches gilt für Freiwürfe, unabhängig von Korberfolg mit Bonuswurf oder zwei oder drei Freiwürfen. Ebenso gilt dies auch für das Vorgehen in der Pause zwischen Spielperioden, bei Halbzeit oder vor Verlängerungen. B A : A B7967 : : A B B A : : AB : : B A

99 Folie 99 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang Anschreibebogen: Kontrollen nach dem Spiel

100 Folie 100 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang Stören des Balles Goaltending Korbwurfversuch mit Schlusssignal

101 Folie 101 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang Goaltending / Stören des Balles Legal ! 2 oder 3 Punkte Regelüber -tretung ! Korb zählt nicht vom Angrei- fer Legal ! 2 oder 3 Punkte Regelüber- tretung ! Korb zählt nicht vom Angrei- fer LEGAL ! Regelüber- tretung ! 2 oder 3 Punkte LEGAL ! Regelüber -tretung ! 2 oder 3 Punkte LEGAL ! vom Vertei- diger Der Korb (Ring oder Netz) oder das Spielbrett wird berührt LEGAL ! Regelüber- tretung ! 2 oder 3 Punkte LEGAL ! Wenn der Ball in den Korb geht, zählt er 2 Punkte Regelüber- tretung ! 2 oder 3 Punkte LEGAL ! Ausnahme: Wenn der Ball das Spielbrett voll- ständig oberhalb des Ringni- veaus berührt und dann be- rührt wird durch: Verteidiger = Korb zählt ! Angreifer: Korb zählt nicht ! vom Vertei- diger Der Ball wird berührt Ein Korbwurf (bei einem Zuspiel / Tipp von einem Sprungball gilt dies nicht!) Aufwärtsflug Höchster Abwärtsflug Am Ring Nach Ring- Im Korb Unterhalb des Punkt berührung Ringniveaus

102 Folie 102 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang Korbwurfversuch mit Schlusssignal / Pfiff Regelüber- tretung ! Korb zählt nicht Regelüber- tretung ! Korb zählt nicht vom Angrei- fer Regelüber- tretung ! Ball ist tot, ein Korb zählt nicht vom Angrei- fer LEGAL ! Regelüber- tretung ! 2 oder 3 Punkte LEGAL ! AUSNAHME siehe links Regelüber- tretung ! 2 oder 3 Punkte LEGAL ! AUSNAHME: Wenn der Verteidiger den Ring oder das Spielbrett in so starke Schwingungen versetzt, dass ein Korb nach Meinung der SR nicht erzielt werden kann, so zählt der Wurfversuch 2 oder 3 Punkte! vom Vertei- diger Der Korb (Ring oder Netz) oder das Spiel- brett wird berührt LEGAL ! Danach Ende der Spiel- periode Kein Spieler darf den Ball nach einem Korbwurf berühren, so- lange dieser noch die Möglich- keit hat, in den Korb zu gehen, wenn: - ein SR pfeift oder - das Signal der Spieluhr zum Ende der Spielperiode ertönt Regelüber- tretung ! 2 oder 3 Punkte LEGAL ! Ball ist mit der Berührung tot. Ein erzielter Korb zählt nicht vom Vertei- diger Der Ball wird berührt Aufwärtsflug Höchster Abwärtsflug Am Ring Nach Ring- Im Korb Unterhalb des Punkt berührung Ringniveaus Wurfversuch am Ende einer Spielpe- riode (Ball hat die Hand des Werfers Verlassen, als das Schlusssignal ertönt)

103 Folie 103 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang Bestrafung mehrerer Fouls Gewalttätigkeit Spielabbruch

104 Folie 104 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang Bestrafung mehrerer Fouls Sonderfälle können entstehen, wenn nach einem Foul oder einer Regelübertretung während derselben Uhr-Stopp-Periode weitere Fouls begangen werden. In diesem Fall werden alle Fouls angeschrieben, die Reihenfolge der Fouls festgelegt, die zugehörigen Strafen ermittelt und die resultierenden Strafen verhängt !

105 Folie 105 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang Bestrafung mehrerer Fouls Doppelfoul und zusätzliches Foul Nur das zusätzliche Foul wird bestraft, wie wenn sich das Doppelfoul nicht ereignet hätte ! Fouls zu annähernd gleicher Zeit oder während der Periode des toten Balls nach einem Foul Bei nahezu gleichzeitiger Foulentscheidung gegen beide Teams müssen die SR die Reihenfolge der Fouls festlegen ! Zwei identische Foulstrafen gegen beide Teams heben sich auf und werden daher nicht ausgeführt !

106 Folie 106 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang Gewalttätigkeit Betritt eine Person der Mannschaftsbank während einer gewalttätigen Auseinandersetzung das Spielfeld, wird sie disqualifiziert und aus dem Spielbereich verwiesen ! Nicht bestraft wird lediglich, wenn der Trainer oder der Trainer-Assistent das Spielfeld betritt, um den Schiedsrichtern zu helfen, die Ordnung auf dem Spielfeld wiederherzustellen !

107 Folie 107 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang Gewalttätigkeit Strafe: Pro Vorfall (unabhängig von der Anzahl disqualifizierter Personen) gibt es ein technisches („B-“) Foul gegen den Trainer und 2 Freiwürfe + Einwurf Mittellinie ! Sind Personen beider Teams disqualifiziert worden und gibt es keine weiteren Foulstrafen, gibt es: - Einwurf von der Endlinie, falls ein Korb erzielt wurde. - Einwurf von der Mittellinie, falls einer Mannschaft der Ball zustand. - entsteht eine Sprungballsituation, falls keiner Mannschaft der Ball zustand.

108 Folie 108 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang Spielabbruch Der 1. SR hat das Recht / die Pflicht zu entscheiden, ob ein Spiel durchgeführt oder abgebrochen wird ! Als Maßstab gilt, dass das Spiel den Spielregeln und deren Sinn entsprechend durchgeführt werden muss ! Die Sicherheit aller Spielbeteiligten (Spieler, Trainer, SR, Mannschaftsbegleiter, Kampfrichter) muss immer gewährleistet sein !

109 Folie 109 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang

110 Folie 110 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang Die Organisation des Schiedsrichterwesens in Deutschland Wie geht es weiter ?

111 Folie 111 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang Organisation Lizenz-Wesen im DBB SR-Lizenz SR-Anwärter Internationale Ligen FIBA-Lizenz FIBA BBL / DBBL / 2. BLH / 2. BLD DBB SR-Lizenz Landesverbände Regional- / Ober- / Bezirksligen SR-Lizenz Kreise / Bezirke Kreisliga / -klasse / Bezirksligen / -klasse

112 Folie 112 / 27. Oktober 2006 DEUTSCHER AG AUSBILDUNGSMODULE BASKETBALL BUND e.V. LS-D / Wochenendlehrgang Organisation des SR-Wesen im DBB LV: Anfängerschulung LV: Erwerb der SR-Lizenz LV: Aus- und Weiterbildung ReL / LV / DBB: Weiterbildung DBB: BL- Förderung LS E LS D LS C LS B LS A BeL KL Jug LL BeL OL LL ReL OL BL


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