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LITERATUR II Lehrstuhl für Germanistik, Päd. Fakultät der Karls-Universität in Prag PhDr. Tamara Bučková, Ph.D.

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Präsentation zum Thema: "LITERATUR II Lehrstuhl für Germanistik, Päd. Fakultät der Karls-Universität in Prag PhDr. Tamara Bučková, Ph.D."—  Präsentation transkript:

1 LITERATUR II Lehrstuhl für Germanistik, Päd. Fakultät der Karls-Universität in Prag PhDr. Tamara Bučková, Ph.D.

2 Themenkreis 3 DRAMA DER AUFKLÄRUNG

3 Wandertheater im 18. Jh. Englische Wandertruppen, aber man spielte auf Deutsch + (englischer Stoff der meisten Theaterstücke) Mühsame und anspruchsvolle „Theater-Produktion“ auf den Jahrmärkten; zeitgemäß anspruchsvolle Kultur mit der Teilnahme vieler Stadtbürger

4 Wandertheater im 18. Jh.

5 Gottsched-Periode Johann Christoph Gottsched 1770 (Juditen) (Leipzig)

6 J. Ch. Gottsched literarisches Engagement und Theaterreform Teutschübende poetische Gesellschaft ↓ Deutsche Gesellschaft (Leipzig 1727) Versuch einer kritischen Dichtkunst vor(für)die Deutschen Theaterreform Das Inhaltliche (Theater als sozial verankerte Instanz) 1. Literarisierung des Theaters ( ■ Drama - eine etablierte Gattung der Literatur /Belletristik/ des 18.Jh.; ■ als Dramatiker wirken, heißt einen -aus der Sicht gesellschaftlicher Stellung gesehen- anständigen Beruf ausüben zu können) 2. Soziale Verbesserung des Theaters ( ■ als Schauspieler wirken, bedeutet eine bezahlte Stelle zu haben → soziale Unterstützung des Schauspielerberufs ist als Engagement für das deutsche Kulturleben auszulegen); 3. Etablierung des Nationaltheaters (die Bemühung um Entstehung des dt. NT, → es seien die auf Deutsch geschriebenen, den dt. Stoff zeigenden Theaterstücke, die von den dt. Schauspielern und für das dt. Publikum gespielt werden) 4. Moralisierung des Theaters (später Schiller: „Theater als moralische Anstalt“) Formale Regeln Ständeklausel (die Tragödien sollen den Königen und Potentaten, die Komödie den Bürgern vorbehalten seien) + drei Einheiten (auch aristotelische Förderung nach den drei Einheiten /Einheit der Ort, Zeit und Handlung des Geschehens/ wurde von Gottsched übernommen) Musterwerk: „Der sterbende Cato“

7 Gottschedin Luise Adelgunde Victorie Gottsched 1713 (Danzig) (Leipzig)

8 Gottschedin, Neuberin L. A. Gottsched - unterstützte die Theaterreform ihres Manns; - Werke: „Die Pietisterey im Fischbein-Rocke,“ anonym, „Der Zuschauer“ - Eine Übersetzung der Zeitschrift „The Spectator“ von Joseph Addison und Richard Steele, Die Hausfranzösinn oder die Mammsell 1744 Der Witzling 1745 Friderike Caroline Neubeuer ( ) - bekam Privileg zum Theaterbetrieb in Leipzig; -seit 1724 von Gottsched unterstützt; - gründete Neubr'sche Komödiengesellschaft (1727); - folgend Engagement am Hof Friedrich II.; - später auch die Zusammenarbeit mit Lessing.

9 Gotthold Ephraim Lessing 1729 (Kamenz) (Braunschweig)

10 G. E. Lessing literarisches Engagement und Theaterreform Briefe über die Literatur 17. Brief Projekt: Nationaltheater Bürgerliches Trauerspiel und Lustspiel Ideendrama

11 G. E. Lessing literarisches Engagement und Theaterreform - Sohn eines Pastors - Theologie-, Philosophie- und Medizinstudium in Leipzig und Wittenberg - wirkte an mehreren Orten, z. B. in Berlin, Wrozlaw, Hamburg -1767: Nationaltheater Hamburg - theoretische Schriften: Laokoon oder über die Grenzen der Malerei und Poesie (1766), Hamburgische Dramaturgie (1766, 1769) Anti-Goetze (1778) - Musterdramen (Beispiele) – (das deutsche) Lustspiel: Mina von Barnhelm – (das bürgerliche) Trauerspiel: Emilia Galotti, Miß Sara Samson - (das hohe) Ideendrama: Nathan der Weise - Andere Werke: Gedichte Fabeln Attribut das deutsche (im Falle des Lustspiels) widespiegelt die Tatsache, dass man auf der Bühne die Aufmerksamkeit dem deutschen Stoff widmen soll. Attribut das bürgerliche weist darauf hin, dass unter den Helden auch der Bürger als eine sich neu etablierende Instanz auftritt.

12 LITERATUR II


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