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ERNÄHRUNG UND HAUSHALT KOMPETENT Kompetenzorientierte Gesundheits- und Verbraucherbildung Bernhard Thiel, M.Ed., MPOS.

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Präsentation zum Thema: "ERNÄHRUNG UND HAUSHALT KOMPETENT Kompetenzorientierte Gesundheits- und Verbraucherbildung Bernhard Thiel, M.Ed., MPOS."—  Präsentation transkript:

1 ERNÄHRUNG UND HAUSHALT KOMPETENT Kompetenzorientierte Gesundheits- und Verbraucherbildung Bernhard Thiel, M.Ed., MPOS

2 Inhalte des Referats „Ernährung und Haushalt“ „Ernährung und Haushalt“ – der stille Abschied von der Lebenskompetenz? Vom Wissen über das Lernziel zur Kompetenz – (k)ein steiniger Weg? „Ernährung und Haushalt“ Kompetenzorientierung in „Ernährung und Haushalt“ – Tradition verpflichtet… Zur Praxis: Kompetenzorientierte Unterrichtsbeispiele in der Umsetzung

3 „Ernährung und Haushalt“ „Ernährung und Haushalt“ – noch aktuell? GESUNDHEITS- VERBRAUCHER-

4 „Ernährung und Haushalt“ „Ernährung und Haushalt“ – noch aktuell? Gesundheit und schulisches (Leistungs-)Verhalten gesellschaftspolitisch eVerantwortung Gesundheits- und Verbraucherbildung ist gesellschaftspolitisch e Verantwortung! Gesundheit und demografische Entwicklungen Gesundheitspolitik ist Wirtschaftspolitik

5 „Ernährung und Haushalt“ „Ernährung und Haushalt“ – noch aktuell? Der Gesundheitszustand der befragten Jugendlichen verschlechtert sich stetig Über 30 % der Befragten leidet unter Kopfschmerzen, Erschöpfung, Nervosität, Schlafstörungen, Gereiztheit Zusammenhang zwischen Wohlbefinden und schulischen Leistungen bzw. Sozialverhalten (Ergebnisse der 8. Präventionstagung des Fonds Gesundes Österreich in Wien, 2006)

6 Jede/r fünfte SchülerIn leidet an Übergewicht. Knapp 40% der SchülerInnen weisen Blutdruckwerte im hypertonischen Bereich auf. Süßwaren als Ursache? Alkoholmissbrauch „Ernährung und Haushalt“ „Ernährung und Haushalt“ – noch aktuell?

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10 Kompetenzen Lernziele vs. Kompetenzen Wissen – Lernziel – Kompetenz… Widerspruch oder Voraussetzung?

11 Kompetenzen Lernziele vs. Kompetenzen „Faktenwissen“, inhaltlicher Lernzuwachs Auswahl ist lehrerdeterminier t kognitiv, affektiv, psychomotorisch Richtziel, Grobziel, Feinziel (vgl. „isolierte, abstrakte“ Wissens- und Könnenselemente traditionelle Prüfungsmodi

12 Kompetenzen Lernziele vs. Kompetenzen Kompetenzen Kompetenzen sind … „die bei Individuen verfügbaren oder durch sie erlernbaren kognitiven Fähigkeiten und Fertigkeiten, um bestimmte Probleme zu lösen, sowie die damit verbundenen motivationalen, volitionalen und sozialen Bereitschaften und Fähigkeiten, um die Problemlösungen in variablen Situationen erfolgreich und verantwortungsvoll nutzen zu können.“motivationalen volitionalen (F. E. Weinert (2001): Vergleichende Leistungsmessung in Schulen – eine umstrittene Selbstverständlichkeit. – In: F. E. Weinert [Hrsg.], Leistungsmessung in Schulen. Weinheim und Basel: Beltz-Verlag)

13 Kompetenzen Lernziele vs. Kompetenzen anwendungsorientiert fokussieren die Problemlösung Lebenswelt der Jugendlichen steht im Vordergrund, „Sich-Bewähren im Leben“ (Messner 2003) berücksichtigt individuelle Lernvoraus- setzungen moderne Prüfungsmodi betonen die intrinsische Dimension

14 Kompetenzen Lernziele vs. Kompetenzen Schlüsselkompetenzen für Lebenslanges Lernen – der europäische Referenzrahmen: 1. Muttersprachliche Kompetenz 2. Fremdsprachliche Kompetenz 3. Mathematische bzw. naturwissenschaftlich- technische Kompetenz 4. Computerkompetenz 5. Lernkompetenz 6. Soziale Kompetenz und Bürgerkompetenz 7. Eigeninitiative und unternehmerische Kompetenz 8. Kulturbewusstsein und kulturelle Ausdrucksfähigkeit

15 Kompetenzen Lernziele vs. Kompetenzen Kompetenzen Wozu eigentlich jetzt überhaupt Kompetenzen ?

16 Kompetenzen Lernziele vs. Kompetenzen Weil es der Gesetzgeber mittlerweile dezidiert einfordert: Verpflichtender, „struktureller“ Anspruch der WMS, NMS… Einführung der kompetenzorientierten Jahresplanungen sowie neuer kompetenzorientierter Beurteilungsformen

17 Kompetenzen Lernziele vs. Kompetenzen Weil es aus lernorganisatorischer Sicht nachhaltig ist… Kompetenz Lernen Kompetenzorientierte Bildungsmodelle, z. B. Kompetenz Lernen ® nach Dr. Michael Lemberger Explizite Ansprüche des zukünftigen Arbeitsmarktes

18 Kompetenzen Lernziele vs. Kompetenzen Weil es biopsychologisch Sinn macht… Höhere Erreichbarkeit - „Gehirnhälften- bzw. Lerntypenproblematik“ Verbesserung der Synapsengenerierung Lernen über sensorische sowie haptische Erfahrungen

19 Kompetenzorientierung „Ernährung und Haushalt“ Kompetenzorientierung in „Ernährung und Haushalt“ kompetenzorientiert Die fachspezifischen Bildungsziele sind im Lehrplan an einigen Stellen bereits kompetenzorientiert formuliert. Kompetenzorientiert Kompetenzorientiert aufbereitet bilden sie wichtige „Entscheidungsgrundlagen“. Ernährungs-, Gesundheits- und Verbraucherbildung Die Bewältigung vieler alltäglicher Probleme vermag mit kompetenzorientierter Ernährungs-, Gesundheits- und Verbraucherbildung einfacher zu gelingen.

20 Kompetenzorientierung „Ernährung und Haushalt“ Kompetenzorientierung in „Ernährung und Haushalt“ den Zusammenhang zwischen individuellen Ernährungsgewohnheiten und dem persönlichen Leistungsvermögen erklären können. die Funktionen der fettlöslichen Vitamine für den Organismus kennen. wissen, wieso und wie man ein Ernährungsprotokoll als Reflexionshilfe anlegt. Kompetenz Was denken Sie: Lernziel oder Kompetenz?

21 Kompetenzorientierung „Ernährung und Haushalt“ Kompetenzorientierung in „Ernährung und Haushalt“ den ernährungsphysiologischen Wert von Lebensmitteln und Gerichten mit Hilfe der Nährwerttabelle bewerten. die Verzehrsempfehlungen der jeweiligen Nahrungsinhaltsstoffe kennen. den Weg der Nahrung nachvollziehen sowie einzelnen Organen ihre entsprechende Hauptaufgabe zuordnen können. Kompetenz Was denken Sie: Lernziel oder Kompetenz?

22 Kompetenzorientierte Kompetenzorientierte Unterrichtsbeispiele in der Umsetzung Und nun zur Praxis… Bitte nehmen Sie nun Ihr persönliches Lehrbuch zu Hand…

23 Kompetenzorientierung „Ernährung und Haushalt“ Kompetenzorientierung in „Ernährung und Haushalt“ Prozesse verstehen und erklären, z.B. Produktionsabläufe von Nahrungsmitteln (siehe „Forschungsaufgaben“) Tabellarisieren, z.B. Einkaufslisten, Produktvergleiche, Haushaltseinnahmen/-ausgaben Texte erschließen, z.B. Texte anhand von leitenden Aufgaben verstehen Visualisieren, z. B. Rezepte umsetzen, komplexe Vorgänge in Grafiken umsetzen Interpretieren, z.B. Ernährungsprotokolle, medizinische Daten Schlüsselbegriffe bei komplexen Themen erkennen und markieren Präsentieren, z.B. im Rahmen von Teamarbeiten (Ländervergleiche, Produktvergleiche, Speisenherstellung)

24 Kompetenzorientierte Kompetenzorientierte Unterrichtsbeispiele in der Umsetzung Reflektieren Beispiel: Fragebogen zur Selbsteinschätzung des Lebensstils (S. 8) Andere Beispiele: Ernährungsprotokolle verfassen (S. 9), Messung von Gesundheitswerten (S. 26f), Leistungskurve erstellen (S. 11)

25 Kompetenzorientierte Kompetenzorientierte Unterrichtsbeispiele in der Umsetzung Informationen entnehmen und analysieren Erklären Beispiel: Arbeit mit der Nährwerttabelle (S. 20) Andere Beispiele: Prospekte zu technischen Geräten vergleichen und analysieren (S. 147), Haushaltsbudget (S. 144f)

26 Kompetenzorientierte Kompetenzorientierte Unterrichtsbeispiele in der Umsetzung Komplexe Vorgänge visualisieren und beschreiben können Beispiel: Den Weg der Nahrung (S. 29) Andere Beispiele: Kohlenhydratgewinnung (S. 54), Umweltsünden erkennen (S. 48)

27 Kompetenzorientierte Kompetenzorientierte Unterrichtsbeispiele in der Umsetzung Bewerten und beschreiben können Beispiel: Vor- und Nachteile von Import/Export (S. 75) Andere Beispiele: Vor- und Nachteile von Halbfertigprodukten (S. 121f.), Qualitätsvergleiche (S. 76)

28 Kompetenzorientierte Kompetenzorientierte Unterrichtsbeispiele in der Umsetzung Entscheidungen begründen können Beispiel: Das „Chips- Projekt“ (S. 85) Andere Beispiele: Wiener Schnitzel mit Pommes (S. 84), Ausgabenverwaltung (S. 144f)

29 Kompetenzorientierte Kompetenzorientierte Unterrichtsbeispiele in der Umsetzung Interpretieren Beispiel: Statistik zu „Was essen wir Österreicherinnen und Österreicher? (S. 86) Anderes Beispiel: Gesundheitsdaten (S. 26ff)

30 Kompetenzorientierte Kompetenzorientierte Unterrichtsbeispiele in der Umsetzung Texte erschließen bzw. Prozesse nachvollziehen können Beispiel: Milchgewinnung (S. 95) Andere Beispiele: Essstörungen (S. 154f), Der Weg zum Produktkauf (S. 147f)

31 Kompetenzorientierte Kompetenzorientierte Unterrichtsbeispiele in der Umsetzung Vergleiche anstellen Reflektieren, bewerten und begründen Beispiel: Vergleich: Obstbrei für Babys (S. 140) Andere Beispiele: Functional Food – Jogurt (S. 127), Topfencreme (S. 110)

32 Kompetenzorientierte Kompetenzorientierte Unterrichtsbeispiele in der Umsetzung Schlüsselbegriffe erkennen und markieren Komplexe Bedeutungen zuordnen können Beispiel: Functional Food (S. 126) Anderes Beispiel: Zusatzstoffe (S. 124)

33 What‘s new 2012? neuer, logischer Aufbau verstärkte Individualisierung und Differenzierung Kennzeichnung der Aufgabendifferenzierung sowie der Sozialformen Kompetenzcheck aktuelle Forschungsprojekte einfachere, klare Sprache alte und neue Aufgaben erprobt und verbessert strukturiert neue, moderne Rezepte

34 What‘s new 2012? mit ausführlicher Jahresplanung Lehrplanbezüge und Bildungsbereiche Vorschlag für eine kompetenzorientierte Beurteilung sämtliche Lösungen des Schülerbandes

35 What‘s new 2012? fächerübergreifendes Projektbuch (Englisch, Biologie und Umweltkunde, Ernährung und Haushalt) Englisch als Arbeitssprache ergänzende Aufgaben zum Lehrwerk nach dem bewährten Vorbild des Lehrwerks

36 Danke für Ihre Aufmerksamkeit!


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