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Dott.ssa Monika Hengge Deutsch II Mod. a a.a. 2015/2016 Textanalyse Fachsprache Tourismus.

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1 Dott.ssa Monika Hengge Deutsch II Mod. a a.a. 2015/2016 Textanalyse Fachsprache Tourismus

2 Mein Tipp: Wenn Sie sich gut mit den jeweiligen Textsorten-Konventionen auskennen, dann fällt Ihnen jede Analyse leichter! Deswegen lohnt es sich, diese zu studieren…. auch wenn es vielleicht keinen Riesenspaß macht!

3 Werbliche Texte: Katalogtext (Kvarner Bucht) Journalistische Texte: Interview (Pack for a Purpose) Unternehmenskommunikation: Pressetexte, Leitbild (AIDA, Lufthansa Cargo, Austrian Airlines,…) Rechtstexte: Beherbergungsvertrag (Hotel)

4 Pressetexte sind eines von vielen Kommunikationsinstrumenten der Unternehmenskommunikation. Welche kennen Sie noch?

5 Dott.ssa Monika Hengge Deutsch II Mod. a /a.a Unternehmenskommunikation Informative Texte Geschäftsbericht Fact Sheet Autorenbeitrag Pressemitteilung Imagebildende Texte Imagebroschüre Unternehmens-Homepage redaktionelle Anzeige Gewinnspiele Pressemitteilung Dialogorientierte Texte Blog- Beiträge Facebook-Post Tweet bei Twitter Obligationstexte Code of Conduct Leitbild Social Media Richtlinien

6 Leitbilder gehören in der Unternehmenskommuni- kation zu den sogenannten Obligationstexten. Obligationstexte sind pragmatische Texte und gehören unter diesen zu den appellativen (nicht informativen!) Texten. Leitbilder und Pressetexte sind zwei ganz unterschiedliche und voneinander unabhängige Textsorten, für die unterschiedliche Konventionen gelten!

7 Die Textsorte Leitbild dient immer dazu, das Vertrauen der Kunden/Partner in das eigene Unternehmen zu gewinnen und/oder zu stärken, indem das Unternehmen die eigene Philosophie, seine Werte und Normen kommuniziert. Das dient der Transparenz und vermittelt Glaubwürdigkeit. Die Texte sind sprachlich immer deskriptiv und enthalten keine direkte Kundenansprache. Beides gehört zu den Konventionen, die diese Textsorte kennzeichnen.

8 Bitte schreiben Sie in Zukunft einen vollständigen Text, ohne die Unterüberschriften. Manche Analysepunkte gehen ganz einfach argumentativ ineinander über. Lesen Sie dazu einfach nochmal den Analysetext von Laura Anderlini, den ich Ihnen ganz zu Anfang gegeben habe. Sie brauchen z.B. auch gar nicht textexterne Faktoren über ihre Analyse zu schreiben, ich weiß das dann schon….

9 Oder Sie schreiben: „Ich beginne mit der Analyse der textexternen Faktoren. Der Sender ist….“ Ich habe das mit den Überschriften in der Vorlesung nur gemacht, damit Ihnen die Analysestruktur klar wird – und das ist sie ja jetzt! In Zukunft möchte ich gerne, dass Sie einen wunderbaren flüssigen Text zaubern – und das können Sie, da bin ich ganz sicher!

10 Pressetext: TUI-Group: Ob Kuzey Esener der Textproduzent ist, wissen wir nicht. Er ist aber auf jeden Fall der Ansprechpartner für die Presse-/Medienvertreter. Einen Ansprechpartner zu benennen gehört zu den Textkonventionen. Grundsätzlich gilt: In einer Pressemitteilung ist der Textproduzent irrelevant, weil er immer weisungsgebunden und ohne eigene Mitteilungsabsicht kommuniziert.

11 „Die Zeit ist bestimmt, es ist der …..“ Besser: „Der Text wurde am 1. Januar 2015 veröffentlicht.“ „Der Zeitpunkt der Veröffentlichung des Textes ist der 1. Januar 2015.“ „Der Text stammt vom 1. Januar 2015.“

12 NONVERBALE ELEMENTE Logo, Überschrift im Fettdruck und Unterstreichungen sind relevante nonverbale Elemente, weil Sie die Wahrnehmung steuern und verschiedene inhaltliche Elemente hervorheben. Sie steuern die Wahrnehmung genau so, wie das Unternehmen es will, der Rest läuft unbewusst. Grund dafür sind unsere Lesegewohnheiten, die das Unternehmen zu seinem Vorteil nutzt.

13 LEXIK „Die Lexik ist nicht schwierig. Sie ist alltäglich, mit ganz einfachen Wörtern.“ > Okay. „Der Wortgebrauch entspringt der Alltagssprache, der Text ist daher einfach zu verstehen.“ > Gut. „Sprache und Darstellung sind schlicht und informativ“. > Sehr gut.

14 Standardsprache Hochsprache Dialekt regionale Unterschiede Fachsprache Jargon Verkehrssprache Sondersprache Gebrauchssprache Gesamtsprache Gemeinsprache (allen gemeinsam) Alltagssprache Umgangssprache

15 Journalistische Textsorten Interview In einem Interview befragt ein Fragesteller eine Person, um persönliche Informationen oder Informationen über Sachverhalten zu erfahren. Durch ein Interview wird versucht, Wissen und Erfahrungen eines Befragten weitgehend unverfälscht darzustellen; die Meinung des Interviewenden soll in den Hintergrund treten. Im Interview werden Rede und Gegenrede (Frage und Antwort) in wörtlicher Rede gegenüberstellt.

16 Für die Bewertung eines Interviews ist es wichtig zu wissen, welches Ziel der Interviewer mit seinem Interview verfolgt. Interviews führt man zur... - Person, - Sache und - Meinung

17 Welche Grundtypen des journalistischen Interviews gibt es? Das Personen-Interview Zweck: Mit einer prominenten Person über die Person selbst reden. Ziel: Selbstdarstellung der interviewten Person durch Erzählen und Kommentieren der eigenen Denk-und Lebensart. Das Meinungs-Interview Zweck: Beschaffung und Überprüfung von Informationen Ziel: Zitierfähige Aussagen über Personen, Ereignisse und/oder Sachverhalte. Hier ist der aktuelle Bezug wichtig. Das Sach-Interview Zweck: Über ein bestimmtes Thema mit einer kompetenten Person (Experten) reden. Ziel: Von einem Experten Sachaussagen und Beurteilungen über gewisse Zusammenhänge erhalten.

18 Wofür brauchen wir das Interview? (Schreibanlass) Das Interview soll auf möglichst unterhaltsame Art nicht nur Wissen und Meinungen, sondern auch die Denkweise(n) bemerkenswerter oder für die Sache aufschlussreicher Personen als Abfolge von Äußerungen in einer authentischen Form zur Darstellung bringen.

19 Formen des Interviews - persönliche Befragung - Online-Befragung - telefonische Befragung

20 Unterschied zwischen Bericht und Interview Im (Wortlaut-) Interview wechseln sich Frage und Antwort ab (Rede und Gegenrede). Dagegen vermischt man im Bericht Zitate aus einem Interview als direkte oder indirekter Rede mit ergänzenden Informationen.

21 Zeitungsbericht Der Zeitungsbericht ist eine journalistische Textsorte. Er soll Informationen genau und sachlich richtig (objektiv) wiedergeben, aber auch anschaulich und interessant präsentieren. Zeitungen leben davon, dass sie gekauft werden!

22 Für Zeitungsberichte gilt deshalb: Sie geben Antworten auf die W-Fragen. Sie beginnen in der Regel mit dem Wichtigsten. Sie sind sachlich und interessant geschrieben. Sie enthalten häufig auch weiterführende Informationen, die für das Verständnis des berichteten Ereignisses wichtig sind. Vermutungen können in Zeitungsberichten enthalten sein, müssen aber als solche gekennzeichnet werden. Zeitungsberichte stehen in aller Regel im Präteritum.

23 Die Reportage Die Reportage ist die subjektivste Form des Zeitungsberichts. Ihren Ursprung hat sie im Reisebericht, der persönliche Erlebnisse schildert, und dem Augenzeugenbericht, der den Ablauf und/oder die Folgen eines Ereignisses darstellt. Eine gute Reportage informiert den Leser und die Leserin nicht nur, sondern zieht sie mitten ins Geschehen hinein.

24 Die Reportage beruht auf einer umfassenden Recherche zum Thema schildert und beschreibt Erlebnisse und Ereignisse anschaulich präsentiert interessante Hintergrundinformationen an geeigneten Stellen lässt Augenzeugen oder Beteiligte zu Wort kommen (Interview)

25 Typische Merkmale der Reportage sind: szenischer Einstieg (Beginn mit der Schilderung einer Situation, einer Art Momentaufnahme aus dem Geschehen) Einstieg mit einem Zitat (eine Person kommt zu Wort) ein bis zwei Hauptpersonen Verwendung von Zitaten (z. B. aus Interviews) Hintergrundinformationen werden eingestreut Spannungsbogen roter Faden gestalteter Schluss bildhafte Sprache (beschreibende Adjektive, Vergleiche, sprachliche Bilder)

26 Obwohl Reportagen über vergangene Ereignisse berichten, sind sie häufig im Präsens verfasst. Dadurch soll der Leser/die Leserin den Eindruck bekommen, selbst dabei gewesen zu sein.


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