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Trust Matters! Vertrauen im Unternehmen und in das Unternehmen – Die Rolle des Personalmanagements.

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Präsentation zum Thema: "Trust Matters! Vertrauen im Unternehmen und in das Unternehmen – Die Rolle des Personalmanagements."—  Präsentation transkript:

1 Trust Matters! Vertrauen im Unternehmen und in das Unternehmen – Die Rolle des Personalmanagements

2 Positiv Individuum Seite 2 Prof. Dr. Antoinette Weibel – 10. Ostschweizer Personaltag Vertrauen? Vertrauen ist das Gefühl, einem Menschen sogar dann glauben zu können, wenn man weiß, dass man an seiner Stelle lügen würde. (Henry Louis Mencken) Wir leben mit Vertrauen so wie atmen – wir merken erst, wie wichtig Luft für unser Leben ist, wenn die Luft knapp oder verschmutzt wird.(Anette Baier) Trust comes on foot, but leaves on horseback. (Johann Thorbecke)

3 Positiv Individuum Seite 3 Prof. Dr. Antoinette Weibel – 10. Ostschweizer Personaltag Heute scheint Vertrauen zu fehlen... 3

4 Positiv Individuum Seite 4 Prof. Dr. Antoinette Weibel – 10. Ostschweizer Personaltag...und fehlendes Vertrauen ist teuer Kapitaler Vertrauensverlust: UBS verliert 23 Milliarden Kundengelder (Tages-Anzeiger 2009) Vertrauensverlust: Die Kirche verliert immer mehr Anhänger: 2010 haben rund Katholiken ihre Kirche verlassen. (heute.de 2011) Die Risikoprämien für japanische Staatsanleihen schießen nach oben: Steigt am Markt das Misstrauen, dass Japan die Kosten der Katastrophe wird schultern können? (Handelsblatt 2011) Vertrauen nach Organspendeskandal: Nur 57% der befragten Ärzte und Pflegedienstleister gaben an im Notfall selbst eine Transplantation erhalten zu wollen. (Spiegel 2014)

5 Positiv Individuum Seite 5 Prof. Dr. Antoinette Weibel – 10. Ostschweizer Personaltag...auch immateriell teuer Weil Innovation ohne Vertrauen nicht möglich ist: „Herrschaftswissen, Maulkorb, Kontrolle, Führen mit Macht – diese Themen sind überholt. Da werden sie keinen Blumentopf mehr gewinnen. Als Chef müssen sie offen sein und mit Vertrauen und Transparenz führen.“ „Unsere Mitarbeiter möchten viel schneller Verantwortung übernehmen. Das geht nur, wenn wir ihnen Vertrauen schenken. Das ist künftig das zentrale Schlüsselwort (...): Vertrauen.“ Quelle: Interview mit Thomas Sigi (Vorstandsmitglied und Personal-Chef Audi)

6 Positiv Individuum Seite 6 Prof. Dr. Antoinette Weibel – 10. Ostschweizer Personaltag Was ist zu tun und was ist die Aufgabe des Personalmanagement? (Quelle: Great Place to Work for 2013) ‚Empower the HR department!‘ Wie das Personalmanagement Vertrauen schaffen und das innere Feuer der Mitarbeiter anfachen kann ODER

7 Positiv Individuum Seite 7 Prof. Dr. Antoinette Weibel – 10. Ostschweizer Personaltag Agenda 1.Die Wurzel des Übels: Krude Ökonomik statt Vertrauensvorschuss 2.Vertrauen aufbauen 1.Vertrauensbasierte Personalselektion: Warum Vertrauensselige im Leben (und im Unternehmen) besser fahren 2.Vertrauensbasiertes Leistungsmanagement: Wer in das innere Feuer der Mitarbeiter investiert wird mit Vertrauen belohnt 3.Vertrauensorientierte Führung: Bescheidenheit und die goldene Regel als Grundlage vertrauensorientierter Führung 3.Fazit: Rolle des Personalmanagements für die Investition Vertrauen 7

8 Positiv Individuum Seite 8 Prof. Dr. Antoinette Weibel – 10. Ostschweizer Personaltag Was ist Ihre Philosophie? Theorie XTheorie Y 1.Menschen sind eher faul und empfinden Arbeit als unangenehm. 2.Menschen muss man zwingen, kontrollieren, anweisen und mit Zuckerbrot und Peitsche zur Kooperation bewegen. 3.Menschen möchten in der Regel keine Eigenverantwortung übernehmen. 1.Für die meisten Menschen ist die Arbeit so wichtig wie Spiel und Pausen. 2.Menschen streben danach ihren Einfluss- und Entscheidungsbereich zu vergrössern. 3.Im richtigen Umfeld wachsen die meisten Menschen in Verantwortung hinein. McGregor 1960 Jensen/Meckling 1976 PERSONALÖKONOMIK 1.Selektion nach messbaren Kriterien – Leistungsmerkmale vor Einstellung 2.Mitarbeitermotivation durch Anschieben von aussen – leistungsvariable Löhne, Boni- und Malussysteme 3.Führung durch Wettbewerb – „forced Ranking“ und Personalentwicklung der (wenigen) Talente

9 Positiv Individuum Seite 9 Prof. Dr. Antoinette Weibel – 10. Ostschweizer Personaltag Vertrauensbasierte Personalselektion! Persönlichkeit und Einstellung sollten bei der Auswahl von neuen Mitarbeitenden (und bei der Beförderung) eine grosse Rolle spielen! Behauptung: Menschen mit einer grundlegenden positiven Einstellung gegenüber anderen Menschen sind Vertrauensbooster. 9

10 Positiv Individuum Seite 10 Prof. Dr. Antoinette Weibel – 10. Ostschweizer Personaltag (Quelle: Yamagishi 2013) Welches Sprichwort entspricht Ihrer Meinung nach eher der Realität?

11 (Quelle: Yamagishi 2013) Welche Person, diejenige die von Dieben ausgeht oder diejenigen die von Herzensgüte ausgeht, ist Ihrer Meinung nach leichtgläubiger?

12 (Quelle: Yamagishi 2013) Welches Sprichwort entspricht Ihrer Meinung nach eher der Realität? Welche Person, diejenige die von Dieben ausgeht oder diejenigen die von Herzensgüte ausgeht, ist Ihrer Meinung nach erfolgreicher?

13 Positiv Individuum Seite 13 Prof. Dr. Antoinette Weibel – 10. Ostschweizer Personaltag Fakt oder Fiktion – Wer hat Recht? 1.Menschen mit hoher Intelligenz tendieren eher dazu hohes generalisiertes Vertrauen zu entwickeln (Längsschnitt- Kohortenstudie von Sturgis et al, 2010). 2.Menschen mit hohem generalisierten Vertrauen sind emotional intelligenter als solche mit tiefem generalisierten Vertrauen (Yamagishi 2013) 3.Und sie sind viel besser in der Lage nicht vertrauenswürdige von vertrauenswürdigen Individuen zu unterscheiden (Shinado et al, 2013) 4....kleine Zugabe: Menschen mit hohem generalisierten Vertrauen verhalten sich selbst auch vertrauenswürdiger (kooperieren zum Beispiel in Dilemmasituationen).

14 Positiv Individuum Seite 14 Prof. Dr. Antoinette Weibel – 10. Ostschweizer Personaltag 2. Vertrauensbasiertes Leistungsmanagement Ein Leistungsmanagement, das vom grundsätzlich leistungsbereiten Mitarbeiter ausgeht ist erfolgreicher als eines, das auf „den möglichen Problemfall“ abstellt. Behauptung: Vertrauensvorschuss siegt!

15 Positiv Individuum Seite 15 Prof. Dr. Antoinette Weibel – 10. Ostschweizer Personaltag Vertrauen schenken, inneres Feuer ernten Das Oak- School-Experiment (Rosenthal/Jacobsen 1965): Die selbst-erfüllende Prophezeiung Lehrern wurde mitgeteilt: –Test für „intellektuelles Aufblühen“, um überdurchschnittlich schnelle intellektuelle Entwicklung vorauszusagen –20% der Schüler als Aufblüher den Lehrern vor Beginn des Schuljahres mitgeteilt  Unterschied nur im Bewusstsein der Lehrer 15

16 Positiv Individuum Seite 16 Prof. Dr. Antoinette Weibel – 10. Ostschweizer Personaltag Vertrauen schenken, inneres Feuer ernten II

17 Positiv Individuum Seite 17 Prof. Dr. Antoinette Weibel – 10. Ostschweizer Personaltag Misstrauen aussprechen – Inneres Feuer durch „Dienst nach Boni“ ersetzen Das Problem mit den Boni: (Gneezy/Rustichini 2000) No Incentives 1 Percent10 Percent Dankeschön 1% vom Ergebnis 10% vom Ergebnis Gesammelte Spenden in $ K P P

18 Positiv Individuum Seite 18 Prof. Dr. Antoinette Weibel – 10. Ostschweizer Personaltag Nach Einführung einer Busse holen doppelt so viele Eltern ihre Kinder zu spät vom Hort ab (Gneezy/Rusticchini 2000) Misstrauen aussprechen – Inneres Feuer durch „Dienst nach Boni“ ersetzen II 18 Das Problem mit Sanktionen-/Malussystemen:

19 Positiv Individuum Seite 19 Prof. Dr. Antoinette Weibel – 10. Ostschweizer Personaltag Vertrauensorientierte Führung I Wer beteiligt sich an Investitionen ins Gemeinwohl? Prof. Dr. Antoinette Weibel19

20 Positiv Individuum Seite 20 Prof. Dr. Antoinette Weibel – 10. Ostschweizer Personaltag Vertrauensorientierte Führung II Wie signalisiert man „Gemeinschaft“ statt „Wallstreet“? Bescheidenheit und Opferbereitschaft (Vorbild Unternehmensführung) Respekt und Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitenden Führung nach der goldenen Regel Transparente Entscheide, die Mitsprache ermöglichen 20

21 Positiv Individuum Seite 21 Prof. Dr. Antoinette Weibel – 10. Ostschweizer Personaltag Fazit 1.Eigenschaften und Persönlichkeit als entscheidende Kriterien der Personalauswahl 2.Das innere Feuer entfachen und schützen: –Sozialkompetenz als Schlüsselkompetenz für Beförderungen –Menschenbild Y als Grundlage der Personalentwicklung –Boni und Malussysteme nur sparsam – am besten gar nicht einsetzen 3.Vertrauensorientierte Führung trainieren und Tugenden hochhalten


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