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Kommunikation ohne Voraussetzungen © Winfried Mall 2015 mit Menschen mit schwersten Beeinträchtigungen Fortbildung, Beratung und Supervision Jahnstrasse.

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Präsentation zum Thema: "Kommunikation ohne Voraussetzungen © Winfried Mall 2015 mit Menschen mit schwersten Beeinträchtigungen Fortbildung, Beratung und Supervision Jahnstrasse."—  Präsentation transkript:

1 Kommunikation ohne Voraussetzungen © Winfried Mall 2015 mit Menschen mit schwersten Beeinträchtigungen Fortbildung, Beratung und Supervision Jahnstrasse 2 bezüglich Menschen mit geistiger Behinderung 9000 St. Gallen / SCHWEIZ Winfried Mall Diplom-Heilpädagoge (FH) Basale Kommunikation

2 „Man kann nicht nicht kommunizieren.“ (Watzlawick u.a. 1967) Was heißt „Kommunikation“? Einflussnahme Anpassung Ich passe die Welt mir an, Ich passe mich der Welt an. Assimilation Akkommodation beziehungsweise ich bin darauf angewiesen, dass sich die Welt mir anpasst.

3 Schwerste Beeinträchtigung gefährdet häufig das Erleben von Wechselseitigkeit oder macht es gar unmöglich. Einflussnahme Anpassung Ich passe die Welt mir an, Ich passe mich der Welt an. Assimilation Akkommodation beziehungsweise ich bin darauf angewiesen, dass sich die Welt mir anpasst. Was heißt „Kommunikation“?

4 Wie „geht“ Kommunikation? Der Andere zeigt ein Verhalten. Der Andere erlebt Antwort auf sein Tun. Ich antworte mit einem passenden Tun. Ich nehme sein Tun als Äusserung wahr.

5 Was ist wichtig für Kommunikation?  Welche Antwort passt, erfahre ich nur in der Reaktion des Partners.  Der erste Schritt liegt bei mir!  Ich respektiere das, was der Partner zeigt, als bedeutungs- volle Äußerung.

6 Kommunikation braucht Ausdrucksmittel! Sprache – Stimme (Art der Laute, Häufigkeit, Lautstärke, Tonhöhe) – Mimik (d.h. Ausdrucksbewegungen der Gesichts- muskulatur) – Augen – Blickkontakt (Häufigkeit, Dauer, Art) – Gestik (d.h. Ausdrucksbewegungen der Hände und Arme) – Weinen – Körperhaltung – Bewegung (Art, Tempo, Abstimmung auf den anderen) – Entfernung zum anderen – der eingenommene Ort im Raum – Berührung (aktiv/passiv, Häufigkeit, Druck, Abstimmung auf den anderen) – Gewohnheiten und stereotypes Verhalten – Art des Umgangs mit Dingen, mit anderen Menschen, mit dem eigenen Körper, mit Geräuschen und Musik, mit Farben – Umgang mit Schmerz – Suchtverhalten – Ess- und Trinkverhalten – Verdauungs- und Ausscheidungsverhalten – Erbrechen – Schlafverhalten – Muskelspannung – Hauttemperatur, -farbe, -feuchtigkeit – Geruch – Puls – Blutdruck – Atemrhythmus – das Auftreten epileptischer Anfälle – EEG-Kurve – psycho- somatische Symptome jeder Art –...

7  Stimme  Spiegeln  Rituale Was hilft noch?  Rhythmus  Körperkontakt  Sprache im Hier und Jetzt  Vibration

8 Sensomotorische Lebensweisen Sich einbringen und teilhaben Eigene Wirksamkeit erleben Die Umwelt mit den Sinnen entdecken Sicherheit – Vertrauen Vitalfunktionen Den Körper in Bewegung erleben

9 Sensomotorische Lebensweisen Basale Kommunikation

10  Menschen mit ausgeprägt autistischem Verhalten, die sprachlich nicht gut ansprechbar sind. Basale Kommunikation richtet sich an... Zielgruppe  Menschen im Wachkoma und ähnlichen Lebenssituationen.  Menschen mit fortgeschrittener Demenz, die sprachlich kaum noch erreichbar sind.  Menschen ohne Beeinträchtigung als Möglichkeit der psychosomatischen Selbsterfahrung.  Menschen mit schwerer geistiger und mehrfacher Behinderung.

11  begreift selbst den Atem in seinem Rhythmus als zentrale Lebensäusserung des Partners. Basale Kommunikation... Zusammenfassung  antwortet darauf, indem sie sich spürbar auf diesen Rhythmus bezieht.  beachtet die Eigendynamik des Atems im Wechsel zwischen Aus- und Einatmen.  bringt selbst kleine Impulse und Spüranregungen ins Spiel.  geht sehr achtsam mit dem andern wie mit sich selbst um.  begreift generell alles, was vom Partner wahrnehmbar ist, als Ausdruck und bezieht sich spürbar darauf.  hat zum Ziel, Wechselseitigkeit erfahrbar zu machen.  ist offen für die Wahrnehmung von Ambivalenz.

12 Basale Kommunikation mit Stefan, einem schwer körperlich beeinträchtigten Jungen

13 Basale Kommunikation mit Bruno, einem blinden Mann mit autistischem Verhalten

14 Basale Kommunikation mit Matthias, einem schwerst- mehrfach behinderten Mann

15 Basale Kommunikation mit Herrn T., einem Mann im Wachkoma

16 Basale Kommunikation mit Frau W., einer Frau mit ausgeprägter Demenz

17 Mehr Information im Internet: „Basale Kommunikation nach Winfried Mall ® “ ist eine geschützte Bezeichnung. © Winfried Mall 2012 Ende Fortbildung, Beratung und Supervision Jahnstrasse 2 bezüglich Menschen mit geistiger Behinderung 9000 St. Gallen / SCHWEIZ Winfried Mall Diplom-Heilpädagoge (FH)


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