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Leben ohne Spuren zu hinterlassen? ! Nachhaltigkeit exemplarisch neu leben lehren und lernen in Wildniscamps Daniela Schmidt Leben ohne Spuren zu hinterlassen?

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Präsentation zum Thema: "Leben ohne Spuren zu hinterlassen? ! Nachhaltigkeit exemplarisch neu leben lehren und lernen in Wildniscamps Daniela Schmidt Leben ohne Spuren zu hinterlassen?"—  Präsentation transkript:

1 Leben ohne Spuren zu hinterlassen? ! Nachhaltigkeit exemplarisch neu leben lehren und lernen in Wildniscamps Daniela Schmidt Leben ohne Spuren zu hinterlassen? ! Nachhaltigkeit exemplarisch neu leben lehren und lernen in Wildniscamps Daniela Schmidt Kontakt: Daniela Schmidt: Naturwissenschaftliche Fakultät III Institut für Geowissenschaften und Geographie Didaktik der Geographie Von-Seckendorff-Platz Halle Kontakt: Daniela Schmidt: Naturwissenschaftliche Fakultät III Institut für Geowissenschaften und Geographie Didaktik der Geographie Von-Seckendorff-Platz Halle Literatur: B RÄMER, R. (2010): Natur: Vergessen? Erste Befunde des Jugendreports Natur (Online: BUND (2002): Wildnisbildung: Ein Beitrag zur Bildungsarbeit in Nationalparken. (Online: F ATHEUER, F. (2011): Buen Vivir. Eine kurze Einführung in Lateinamerikas Konzepte zum guten Leben und zu den Rechten der Natur. Heinrich-Böll-Stiftung [Hrsg.]. G UDYNAS, E. (2012): Buen Vivir. Das Gute Leben jenseits von Entwicklung und Wachstum. Rosa-Luxemburg-Stiftung [Hrsg.]. L ÖßNER, M. (2010): Exkursionen im Erdkundeunterricht: didaktisch gewünscht und in der Realität verschmäht? (Online: Literatur: B RÄMER, R. (2010): Natur: Vergessen? Erste Befunde des Jugendreports Natur (Online: BUND (2002): Wildnisbildung: Ein Beitrag zur Bildungsarbeit in Nationalparken. (Online: F ATHEUER, F. (2011): Buen Vivir. Eine kurze Einführung in Lateinamerikas Konzepte zum guten Leben und zu den Rechten der Natur. Heinrich-Böll-Stiftung [Hrsg.]. G UDYNAS, E. (2012): Buen Vivir. Das Gute Leben jenseits von Entwicklung und Wachstum. Rosa-Luxemburg-Stiftung [Hrsg.]. L ÖßNER, M. (2010): Exkursionen im Erdkundeunterricht: didaktisch gewünscht und in der Realität verschmäht? (Online: Impressionen zum Buen Vivir in Wildniscamps PrätestWildnisseminare Wildniscamps Posttest -Fragebögen - Leitfadeninterviews - kriteriengeleitete Beobachtung -Wildnisportfolio - Gruppenreflektion - Fragebögen - Leitfadeninterviews 1. Ausgangslage - zunehmende Naturentfremdung (B RÄMER 2010) - im Schulalltag wenig Möglichkeiten zur authentischen Auseinan- dersetzung mit Bedeutung natürlicher Prozesse (L ÖßNER 2010) -Bildungsaufgabe des Faches Geographie: Bildung für eine Nachhaltige Entwicklung (vgl. UN-Dekade ) 2. Idee Projekt „Wildnis macht stark“ - Konzeptgestaltung zur Qualifizierung von Multiplikatoren der Wildnisbildung für Lehramtsstudierende der Fächer Geographie und Biologie - Ausrichtung von Wildniscamps im Nationalpark Harz - Was ist ein Wildniscamp? einfaches Lager in einer von Land- und Forstwirtschaft gering gestalteten Umgebung Nationalpark Harz kooperiert mit: - Jugendleiter/-innen - Sozialpädagogen/-innen - Erzieher/-innen - Lehramtsstudierenden Beispiel eines Wildnis- camps: der Schlafplatz Seminar 1 Wildniscamp 1 (3 Tage) Seminar 2 Wildniscamp 2 (5 Tage) Wildniscamp 3 (3/5 Tage) + 1 Tag Heimatraum 5. Projektablauf Lehramts- studierende entwickeln sich zu Multiplikatoren Lehramts- studierende sind Multiplikatoren + transferieren Wildnisbildung Lehramts- studierende sind Multiplikatoren + transferieren Wildnisbildung Beispiel Wildniscamp 1: Wildnis erleben Zielstellung Die Lehramtsstudierenden sind in der Lage, den Wildnisraum zu analysieren. 1. Tag: „Fragen an den Wildnisraum stellen“ 2. Tag: „Den Wildnisraum analysieren“ - Erkundung des „eigenen Lebensraums“ hinsichtlich der unterschiedlichen Fragestellungen „Den Wildnisraum (für Spiele) nutzen“ - Naturmaterialien sammeln und Spiele entwickeln 3. Tag: „Die Veränderung im Wildnisraum reflektieren“ - Naturschutz- und Wildnisdiskussion - Welche Spuren hinterlassen wir im Wildniscamp? 3. Zielstellung Forschungsfragen: 1)Welche Kompetenzen benötigen Lehramtsstudierende, um als Multiplikatoren für Wildnisbildung tätig zu sein? 2)Kann hinsichtlich der Lehrerprofessionalisierung der Lehramtsstudierenden ein Conceptual Change durch die Teilnahme an Wildniscamps festgestellt werden? 3)Welche Impulse kann das Buen Vivir für diesen Bildungsansatz einer nachhaltigen Entwicklung geben? 4. Forschungsdesign Ziele von Wildnisbildung Emotionale Ebene - intensive Gefühle durch unverfälschte Natur wecken - geistige und körperliche Grenzerfahrungen er- möglichen Kognitive Ebene - Bewusstsein für „Natur Natur sein lassen“ wecken - Mensch als Teil des Öko- systems Erde verstehen Aspekte von Wildnis - Distanz und Kontraste zur Zivilisation - Wildnis als „selbsterfüllender“ Prozess - Freiheit von menschlichen Eingriffen Konative Ebene - Bewusstsein für eigenes ökologisches, nachhaltiges Handeln schaffen und mit nach Hause nehmen - Verantwortung für Natur, Umwelt und Mitmenschen übernehmen Lehramts- studierende als Teilnehmer 6. Verknüpfung zum Buen Vivir Impulse vom Konzept des Buen Vivir These: Lehramtsstudierende können durch das Leben in Wildniscamps ein ganzheitliches Verständnis von der Beziehung zwischen Mensch und Natur entwickeln sowie ein harmonisches Zusammenleben in Gemeinschaft und im Einklang mit der Natur kennen lernen. Buen Vivir stellt dabei das menschliche Naturverhältnis in den Mittelpunkt und verurteilt die übermäßige Ausbeutung natürlicher Ressourcen. Bsp.: Bolivien - Gesetz zum Schutz der Erde (2010)  Bewahrung des Gleichgewichts in der Natur als Voraussetzung für die Regeneration der Madre Tierra, des Respekts und der Wahrung ihrer Rechte  Schlüsselbegriff: Recht auf Regenration (z. B. übertragbar auf Harzer Wildnis) (F ATHEUER 2011) 6. Verknüpfung zum Buen Vivir Impulse vom Konzept des Buen Vivir These: Lehramtsstudierende können durch das Leben in Wildniscamps ein ganzheitliches Verständnis von der Beziehung zwischen Mensch und Natur entwickeln sowie ein harmonisches Zusammenleben in Gemeinschaft und im Einklang mit der Natur kennen lernen. Buen Vivir stellt dabei das menschliche Naturverhältnis in den Mittelpunkt und verurteilt die übermäßige Ausbeutung natürlicher Ressourcen. Bsp.: Bolivien - Gesetz zum Schutz der Erde (2010)  Bewahrung des Gleichgewichts in der Natur als Voraussetzung für die Regeneration der Madre Tierra, des Respekts und der Wahrung ihrer Rechte  Schlüsselbegriff: Recht auf Regenration (z. B. übertragbar auf Harzer Wildnis) (F ATHEUER 2011) Abb.5: Neu entstehende Harzwildnis (Sekundärwildnis). Abb.1: Entdeckung in der Harzwildnis: Raupe eines Tagfalters. Abb.2: Einen jungen Menschen unterrichten heißt nicht, einen Eimer füllen, sondern ein Feuer entzünden. (Aristoteles, griechischer Philosoph, v. Chr.). Abb.3: Fraßspuren des Borkenkäfers (Großer Buchdrucker) in Fichtenborke. Abb.6: Studierende beim Wasserfiltern – Leben im Einklang mit der Natur. Abb.7: Die Gruppe der Lehramtsstudierenden in Wildniscamp 1. Abb.8: Baumklettern, um die Seile des Tarps zu befestigen – Schlafen inmitten der Natur. Abb.9: Eine Methode von Wildnisbildung: Der Sitzplatz. Abb.4: Studierender: „Ich habe Feuer gemacht“ (mit Feuerstahl und Magnseiumstift).


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