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Technik im Alten Ägypten Manuela Czorny Andreas Fischer Heiko Herzog Christian Lampert Marion Rimmele.

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Präsentation zum Thema: "Technik im Alten Ägypten Manuela Czorny Andreas Fischer Heiko Herzog Christian Lampert Marion Rimmele."—  Präsentation transkript:

1 Technik im Alten Ägypten Manuela Czorny Andreas Fischer Heiko Herzog Christian Lampert Marion Rimmele

2 Technik im Alten Ägypten  Steinbrüche  Oft weite Entfernungen zum Aufstellungsort  Entfernung Assuan – Cheopspyramide: 676 km  Gute Infrastruktur  Erste Steinbrüche ab 2700 v. Chr.  Beginn des Baus von Steinbauten  Großer Bedarf an Stein  Kaum noch Verwendung von Lesesteinen Steinbearbeitung

3 Technik im Alten Ägypten Die Pyramide – Die letzten Geheimnisse der Cheopspyramide (Dokumentarfilm, USA 2003)  Arbeit im Steinbruch  Herausbrechen von weichem Kalkstein  Gräben-Theorie:  Gräbennetz in anstehender Steinschicht  Abtrennen der Blöcke mit Keilen  Großer Aufwand: 40% Abfallschutt  Vorbereitung der Blöcke für den Transport  Grobes Zuhauen  Beschriftung durch Schreiber Steinbearbeitung

4 Technik im Alten Ägypten Denys A.: Experiments in Egyptian Archaeology, London 2003, S. 38Denys A.: Experiments in Egyptian Archaeology, London 2003, S. 36Denys A.: Experiments in Egyptian Archaeology, London 2003, S. 35  Werkzeug – Kupfer  Kupferherstellung seit 4500 v. Chr.  Gewinnung von Kupfer aus Kupfererzen  Bis zu 100 m tiefe Stollen  Herstellungsvorgang  Zerkleinerung zu Pulver  Schmelzen in Schmelztiegeln  Benötigte Schmelztemperatur: 1083 °C  Anfachen durch Wind oder Blasrohre  Luftzufuhr von 200 l/min erreichen 1300°C  Ein Arbeiter: 50 l/min Steinbearbeitung

5 Technik im Alten Ägypten  Werkzeug – Kupfer  Gießen der Schmelze in Formen  „Offene Form“: Tonhaufen/ Steinmulde  „Verlorene Form“: Wachsausschmelzverfahren mit Tonform Steinbearbeitung Denys A.: Experiments in Egyptian Archaeology, London 2003, S. 45

6 Technik im Alten Ägypten  Werkzeug – Kupfer  Nachbehandlung  Härten durch Hämmern  Schärfen durch Behauen  Anlassen: nochmaliges Erwärmen  Einsatz von Kupfer  Behauen von Granit durch Kupfer nicht möglich, jedoch von weichem Sandstein und Kalkstein  Verwendung für Hartgesteinsägen  Abschmirgeln mit Abrasiv (Quarzsand)  Experiment mit Säge: „schwierig aber machbar“ Steinbearbeitung Denys A.: Experiments in Egyptian Archaeology, London 2003, S. 65 Richter, Klaus: Altägyptische Hartgesteinbearbeitung durch Sägen. In: Sokar – Die Welt der Pyramiden, 4/2001, S.30.

7 Technik im Alten Ägypten  Werkzeug – Hartgestein  Feuerstein  Verdrängung durch Kupfer ab 4000 v. Chr.  scharfkantige Bruchstücke  schnelles „Schärfen“  feine Arbeiten Steinbearbeitung

8 Technik im Alten Ägypten  Werkzeug – Eisen  Lösen von großen Hartgesteinblöcken Steinbearbeitung Richter, Klaus: Kupfer als Werkstoff im Alten Reich. In: Sokar – die Welt der Pyramiden. 1/2001, S. 41

9 Technik im Alten Ägypten  Werkzeug – Eisen  Entweder: zeitliche Verschiebung der Eisenzeit  Oder: späterer Bau der großen Pyramiden  Zusammenhang:  Bekannt seit 4000 v. Chr.  Ab 1600 v. Chr. Verarbeitung von Eisen  Bau der Pyramiden um 2500 v. Chr.  Recycling von Eisen  Eisen kostbarer als Gold  Zerstörung durch Korrosion  Lösen der Blöcke mit Eisenkeilen Steinbearbeitung

10 Technik im Alten Ägypten  Das Straßennetzwerk  Unmittelbarer Zusammenhang mit Bewässerungssystem  Wege und Straßen auf Oberseite der Dämme  Optimale Festigkeit  Optimale Sicht auf Wasserstände  Verlauf großer Straßen  Osten  Minen in den arabischen Bergen  Minen am roten Meer  Westen  Wüstenstrecken zu Oasen  Kharga Oase  Baharia Oase  bis Nubien im Süden Transport zu Lande

11 Technik im Alten Ägypten  Zu Fuß unterwegs  Barfüssigkeit an der Tagesordnung  Ungewohnt für westliches Denken  Vorteile der Barfüssigkeit  Verdickung der Sole des Fußes  Keine Schwierigkeiten auf rauestem Untergrund  Socken und Schuhe auf Grund des Klimas unnötig  Sandalen  Funde als Grabbeilagen  aus Schilf, Palmblättern oder Leder  Sandalen als Statussymbol  Eingeschränkte Bewegung  Anfertigung zum Schutz Transport zu Lande Partridge, Robert: transport in ancient egypt, London 1996, S. 83

12 Technik im Alten Ägypten  Transport kleinerer Güter  auf dem Kopf  Bestätigung durch Grabmalereien  Weinkrüge in Grabstätte  sogar Möbel  durch bloßes Zusammenbinden  Fische  Haushaltdinge Transport zu Lande Partridge, Robert: transport in ancient egypt, London 1996, S. 85 Partridge, Robert: transport in ancient egypt, London 1996, S. 84

13 Technik im Alten Ägypten  Besondere Funde  Träger mit großem Korb auf dem Rücken  Befestigt an Brust und Nacken  Datierung auf zwischen 2235 und 2141 vor Christus  Eindeutige Parallelen zum heutigen Rucksack Transport zu Lande Partridge, Robert: transport in ancient egypt, London 1996, S. 87

14 Technik im Alten Ägypten  Sänften  Geschichte  Keine Seltenheit  Letzten Funde 18. und 19. Jahrhundert, selbst in Europa  Erste Anwendung im Alten Ägypten  Funktion  Tragen einer Person  Überlegenheit gegenüber gewöhnlichen Menschen  Statussymbol Transport zu Lande

15 Technik im Alten Ägypten  Sänften  Aktuelle Funde  Sänfte von Königin Hetepheres, Mutter von Pharao Cheops  Größte und zeitaufwändigste Ausgrabung in Ägypten  Form & Bauart  Je höher der Sessel, desto wichtiger die getragene Persönlichkeit  Vorbestimmung des höchsten Sessels für den Pharao Transport zu Lande Partridge, Robert: transport in ancient egypt, London 1996, S. 92

16 Technik im Alten Ägypten  Esel  Esel statt Rind  Welt: Rind als Nutztier  Ägypten: Esel  Wildleben bis Domestikation  Instandhaltung  Geringe Aufmerksam  Geringe Nahrungs- und Wasserqualität  Langlebigkeit  Neue Nutztiere durch Fortplatzung Transport zu Lande Partridge, Robert: transport in ancient egypt, London 1996, S. 98

17 Technik im Alten Ägypten  Esel  Anwendung  Dreschen von Korn  Transport von schweren und unhandlichen Lasten  Statussymbol  Überlandtransport  Das Ende der Esel  Verlust von Bedeutung  Unterordnung gegenüber Pferden  Glaube an unheilbringenden Gott Seth Transport zu Lande

18 Technik im Alten Ägypten  Schlitten  Schlittentechnik  Heute selbstverständlich  Selbst 70-Tonner kein Problem  Cheops-Pyramide  Querhölzer aus Palmstämmen  1990: Thyssen-Versuch  Zusammenspiel von  Schlitten  Rollen  Halbierte Baumstämme also Holzschienen  50 Männer für 200 Meter eines 14-Tonners am Tag Transport zu Lande Partridge, Robert: transport in ancient egypt, London 1996, S. 131

19 Technik im Alten Ägypten  Schlitten  1992: Bestätigung des Thyssen-Versuchs  Versuch mit nur 330 Gramm  Weitere Erkenntnisse  Rollen bei Schmierung unnötig  Mit Rollen auf Grund von Verkantung unmöglich  Holz auf Holz mit Schmierung am Besten  Konsequenz: Mehr Arbeitskräfte benötigt Transport zu Lande

20 Technik im Alten Ägypten  Warum kein Rad?  Idee eines Laien  Gefundene Kreissegmente als Rad  Problemloser Transport von Steinen mit nur sechs Mann  Einspruch der Wissenschaftler  Rad erst 800 Jahre später  Ungleichmäßige Oberfläche der Steine  Schwer beweglich  Schwer bremsbar Transport zu Lande

21 Technik im Alten Ägypten  Die gerade Zielrampe  Uvo Hölscher: Erste Anbringung der Rampen an seinen Modellen  Kaum Platz zum Wenden für die Kolonne  1925: Erster Entwurf von Louis Croon Transport an der Pyramide Der Bau der Cheops Pyramide, Gräfeling 2003, S. 101

22 Technik im Alten Ägypten  Die gerade Zielrampe  viele kleine Rampen statt einer großen  Großer Aufwand für Auf- und Abbau  zu viele Richtungswechsel für die Mannschaft  Nächstes Projekt von Croon mit Ludwig Borchardt: Lehmziegelrampe  Nachteil: Länge der Rampe über 3 km Transport an der Pyramide Der Bau der Cheops Pyramide, Gräfeling 2003, S. 101 Der Bau der Cheops Pyramide, Gräfeling 2003, S. 103

23 Technik im Alten Ägypten  Die gerade Zielrampe  neuer Ansatz von Stadelmann und Lauer: mit steigender Höhe -> kleineres Volumen  anfangs kurze, breite Rampe  gegen Ende lange, schmale Rampe  Nachteil: 30% des Pyramidenvolumens nötig Transport an der Pyramide Der Bau der Cheops Pyramide, Gräfeling 2003, S. 105

24 Technik im Alten Ägypten  Wendel- und Schneckenrampen  neue Theorie von Georges Goyon: Wendelrampen  komplette Umhüllung der Pyramide von einer Rampe  Da Steigungen anderer Rampen nicht bewältigbar  Nachteil: Bedarf für Rampe: ein sechstel des Volumens der Pyramide  keine Zustimmung von O. Riedl und anderen Kritikern Transport an der Pyramide Der Bau der Cheops Pyramide, Gräfeling 2003, S. 101xxxxxxxx

25 Technik im Alten Ägypten  Wendel- und Schneckenrampen  Untersuchung der Meidum Ruine von Rudolf Gantenbrink  keine Ruine, sondern unfertige Baustelle einer Wendelrampe  Befürwortung der Theorie von Goyon Transport an der Pyramide

26 Technik im Alten Ägypten  Innenrampen und Kombimodelle  neuer Vorschlag von D. Arnold: Rampen direkt im Innern der Pyramide  Vorteil: kein Platzbedarf wie bei geraden Zielrampen  Nachteile:  im Endstadium: Rampe zu steil  bei zunehmender Höhe wieder kein Platz zum Wenden Transport an der Pyramide Der Bau der Cheops Pyramide, Gräfeling 2003, S. 109

27 Technik im Alten Ägypten  Innenrampen und Kombimodelle  Vorschlag von Stadelmann: mehrere kleine Rampen an jeder Seite  Nachteil: zu viel Bauvolumen  Einplanung von Hilfsmitteln wie etwa Flaschenzug  zeitlich nicht passend Transport an der Pyramide Der Bau der Cheops Pyramide, Gräfeling 2003, S. 110

28 Technik im Alten Ägypten  Hebegeräte  Theorien ganz ohne Rampen, nur Hebegeräte  Fund bei Ausgrabungen: Halbkreissegmente  Kippschlitten  Nachteil: keine Zurücklegung größerer Strecken möglich, da zu viel Kraftaufwand Transport an der Pyramide Der Bau der Cheops Pyramide, Gräfeling 2003, S. 110

29 Technik im Alten Ägypten  Transportbühne  Entwurf einer Transportbühne von Oscar Riedl  Benutzung der Pyramidenseite als schiefe Ebene  Hinaufziehen der Bühne mit Hilfe von Gangspills auf beiden Seiten  Nachteil: enormer Kraftaufwand notwendig Transport an der Pyramide Der Bau der Cheops Pyramide, Gräfeling 2003, S modellklubb.no/Images/Klubbmoeter/ /Laaland_spill_kanoner.jpg

30 Technik im Alten Ägypten  Seilrolle  realisierbarste Theorie: Einsatz von Seilrollen von H. Illig  Vorraussetzung: Bildung einer schiefen Ebene der Außenflächen  Verlegung von Gleisen für die Steinschlitten  Anbringen der Seilrollen an der Pyramide  Großer Vorteil: Benutzung des Körpergewichts der Mannschaften zum Heraufziehen der Steine  Keine weiteren Hilfsmittel nötig Transport an der Pyramide Der Bau der Cheops Pyramide, Gräfeling 2003, S. 129

31 Technik im Alten Ägypten  Daten und Fakten  Gebaut: ca v. Chr.  Standort: Gizeh  Höhe: 146,59 m  Fläche: ca. 5,3 ha ( m²)  Steine: Ø Größe: 127 x 127 x 71 cm Ø Gewicht: 2,5 t Anzahl: Stk.  Gesamtgewicht: t  Genauigkeit: Fugen ca. 0,2mm  Bauzeit: 30 Jahre Cheops-Pyramide maps.google.de

32 Technik im Alten Ägypten  Besonderheiten  Drei Grabkammern  „große Galerie“  Vertikale Ausdehnung: ca. 95 m  Horizontale Ausdehnung: ca. 125 m Cheops-Pyramide Haase, Michael: Eine Stätte für die Ewigkeit, Mainz am Rhein 2004, Seite 133

33 Technik im Alten Ägypten  Statik  Fundament: Felsuntergrund  Grabkammer:  Aus Granit  Risse in Deckengranitblöcken  Vorsichtsmaßnahme: Entlastungskammern  Ableitung des Drucks zur Seite nur durch Giebeldach Cheops-Pyramide Haase, Michael: Eine Stätte für die Ewigkeit, Mainz am Rhein 2004, Seite 43

34 Technik im Alten Ägypten  Cheopspyramide heute  Hauptattraktion Ägyptens  Mit Chefren- und Mykerinos-Pyramide: Weltwunder  Verlust fast aller Verkleidungssteine  Fehlen der Spitze: heute Fläche von 10 x 10 m Cheops-Pyramide gossner.de/FotoGalerien/Kairo2005/Fotos/Cheop s-1a.jpg Haase, Michael: Eine Stätte für die Ewigkeit, Mainz am Rhein 2004, Seite 133 Haase, Michael: Eine Stätte für die Ewigkeit, Mainz am Rhein 2004, Seite 4

35 Technik im Alten Ägypten  Anzahl der Arbeiter  Herodot: beteiligte Arbeiter  Arbeiter: 4650 in Gizeh übrigen Steinbrüchen Schiffstransport = rund 6500 Beschäftigte + Randfiguren = 7000 bis 8000 Arbeiter  Herodots Angabe unwahrscheinlich Die Arbeiter

36 Technik im Alten Ägypten  Organisation der Arbeiter  Aufteilung in Truppen von 1000 Mann  Aufteilung Truppe in fünf „Phyles“ (Sippen) mit je 200 Mann  Namengebung:  „Die Großartigen“  „Die Grünen“  „Die Ausdauernden“  Fund in der Cheops-Pyramide: „Die Freunde des Cheops“  Armeen von Sklaven oder Freunde des Pharaos? Die Arbeiter Mythos Ägypten - Geheimnis der großen Pyramide (Dokumentarfilm ZDF Expedition 2003)

37 Technik im Alten Ägypten  Arbeitsbedingungen  Arbeit neun Tage am Stück  einen Tag Pause  bis zu zwanzig Jahre  Grenzen ihrer Belastbarkeit  Tod schon im Alter von Jahren  Gelenke durch extreme Belastung zerstört - Rückenwirbel ruiniert  Tägliche Unfälle: zerquetschte Arme und Beine  Rettung des Opfers?  Amputation  Solch gute Versorgung von Sklaven? Die Arbeiter 6, ,00.jpg

38 Technik im Alten Ägypten  Die Unterkünfte der Arbeiter  Arbeiterfriedhöfe mit rund Gräbern  Arbeiter & Frauen und Kinder in festen Häusern und Siedlungen  Luxus nicht für alle  nur für Lernfähige und Tüchtige  Saisonarbeiter  Zeltlager  Herzstück der Arbeiterstadt  Riesige Steinmauern  Stein  Ewigkeit  Silos für Getreide  Getreide = Gold Die Arbeiter Mythos Ägypten - Geheimnis der großen Pyramide (Dokumentarfilm ZDF Expedition 2003) Mythos Ägypten - Geheimnis der großen Pyramide (Dokumentarfilm ZDF Expedition 2003)

39 Technik im Alten Ägypten  Voraussetzung der Bewässerungstechnik: der Nil Bewässerungstechnik

40 Technik im Alten Ägypten Bewässerungstechnik  Entwicklung der Bewässerungstechnik  Natürliche halbjährige Bassin - Bewässerung  Künstliche halbjährige Bassin - Bewässerung  Künstliche ganzjährige Bassin - Bewässerung  Früchtebewässerung

41 Technik im Alten Ägypten  Hilfsmittel zur Kontrolle der Flut  Nilometer Bewässerungstechnik

42 Technik im Alten Ägypten  Hilfsmittel zur Kontrolle der Flut  Oase Fayum Bewässerungstechnik

43 Technik im Alten Ägypten  Hebeeinrichtungen  Schaduff Bewässerungstechnik individual.utoronto.ca/CLA160Y/Sept17.html

44 Technik im Alten Ägypten  Hebeeinrichtungen  Wasserrad Bewässerungstechnik

45 Technik im Alten Ägypten  Hebeeinrichtungen  Archimedische Schraube Bewässerungstechnik

46 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit


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