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Zitieren und Literaturverzeichnis Die folgenden Seiten sollen Sie mit den Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens vertraut machen. 1.Sie verwenden.

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Präsentation zum Thema: "Zitieren und Literaturverzeichnis Die folgenden Seiten sollen Sie mit den Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens vertraut machen. 1.Sie verwenden."—  Präsentation transkript:

1 Zitieren und Literaturverzeichnis Die folgenden Seiten sollen Sie mit den Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens vertraut machen. 1.Sie verwenden bei Ihrer Arbeit Fachliteratur, Grafiken, Statistiken, Bildmaterial usw. 2.Grundsätzlich gilt: Alles, was nicht von Ihnen selbst erarbeitet wurde, muss angegeben (= zitiert) werden. 3.Der Leser muss nachvollziehen können, woher Sie die Informationen haben. 4.Deshalb müssen die Quellenangaben vollständig und genau sein. Dafür gibt es gewisse Standards, die im Folgenden aufgezeigt werden.

2 1.Das Literaturverzeichnis Im Literaturverzeichnis werden alle Texte, Bilder, Graphiken, Tabellen etc. angegeben, die bei der Erstellung der Arbeit/des Referats verwendet wurden. Der Literaturangabe werden die beim Zitieren verwendeten Kurzangaben vorangestellt: Huber, 2000 Mayer/Müller, 1999 Huber, Jakob: Schülerverhalten in Mathematik, München 2000 Mayer, Ignaz/Müller, Gerhard: Lehrbuch der Mathematik, Olpen 1999

3 Die Literaturangaben erfolgen in alphabetischer Reihenfolge der Autorennamen. Fehlen Autor und Herausgeber oder die herausgebende Stelle, so wird das Werk in das Literaturverzeichnis unter dem Anfangsbuchstaben des ersten Worts des Buchtitels eingereiht; der Artikel bleibt dabei außer Betracht. Beispiel: Literaturverzeichnis Bundeszentrale fürBundeszentrale für politische Bildung: Die Weiße Rose, 2005, politische BildungInternetpublikation unter: Widerstand_der_Weißen_Rose.html [Stand: ] Georg Elser ArbeitskreisGeorg Elser Arbeitskreis: Sophie Scholl: Todesurteil, Internetpublikation unter: arbeitskreis.de/textx/scholl-urteil.htm [Stand: ] Heller/SchmidererAndre´, Heller/Schmiderer Othmar: Im toten Winkel - Hitlers Sekretärin Leisner, 2008Barbara, Leisner: „Ich würde es genauso wieder machen“ Sophie Scholl, Berlin 2008 Müller, 2007Melissa, Müller: Traudl Junge, Bis zur letzten Stunde, Hitlers Privatsekretärin erzählt ihr Leben, München 2007 Selg, 2007Selg, Peter: Der geistige Weg von Hans und Sophie Scholl, Freiburg 2007

4 1.1 Bücher im Literaturverzeichnis Nachname(n) des Autors/der Autoren, Vorname(n): Buchtitel, Erscheinungsort Erscheinungsjahr Anders/Kellmann, 1998Anders, Heinz/Kellmann, Jürgen: Methoden der Interpretation zeitgenössischer Gedichte, Frankfurt a. M. 1998

5 1.2 Zeitschriftenartikel im Literaturverzeichnis Nachname des Autors/der Autorin, Vorname(n): Titel des Aufsatzes; in: Name der Zeitschrift, Bd. bzw. Jg., Erscheinungsjahr, Seitenzahlen des Aufsatzes Kulzer, 2002Kulzer, Andreas: Römische Funde aus dem Stadtbereich von Augsburg; in: Archäologia, 25, 2002, 22-69

6 1.3 Zeitungsartikel im Literaturverzeichnis Nachname des Autors/der Autorin (wenn angegeben), Vorname(n): Titel des Aufsatzes; in: Name der Zeitung, Erscheinungsdatum, Seitenzahl Müller-Neuburg, 2003 Müller-Neuburg, Martin: Neues aus den Stadt­teilen; in: Apfeldorfer Tagblatt, , 3 Zeitungsartikel ohne Angabe des Autors/der Autorin werden nach dem ersten Wort des Titels zitiert; der Artikel bleibt dabei außer Betracht. Werteverfall, 2000Der Werteverfall in der Medien- gesellschaft; in: Frankfurter Anzeiger, , 5

7 1.4Sammelwerke im Literaturverzeichnis Nachname des Autors/der Autorin, Vorname(n): Titel des Aufsatzes; in: Nachname des Herausgebers, Vorname(n) (Hrsg.): Titel des Sammelwerkes, Erscheinungsort Erscheinungsjahr, Seitenzahlen des Aufsatzes Grobian, 1995Grobian, Ernst: Der Bayerische Nationalsport des Fingerhakelns; in: Hinterhuber, Franz (Hrsg.): Exotische Sportarten und ihre Weiterentwicklung, Penzberg 1995, 27-35

8 1.5 Werke ohne Angabe von Autor oder Herausgeber im Literaturverzeichnis Sie werden unter dem ersten Wort des Titels alphabetisch in das Literaturverzeichnis eingeordnet; der Artikel bleibt dabei außer Betracht. Bierpreis, 2000Der Bierpreis und seine Bedeutung für die Entwicklung der bayerischen Kultur, Kulmbach 2000,

9 1.6Das Internet im Literaturverzeichnis Nachname des Autors/der Autorin bzw. des für die Website Verantwortlichen, Vorname(n) des Autors/der Autorin bzw. des für die Website Verantwortlichen: Titel der Publikation, Veröffentlichungsdatum (falls gegeben). Internetpublikation unter: Internetadresse der Website/der Links [Stand: Zugriffsdatum] Alle in der Arbeit/dem Referat verwendeten Internetseiten sind der Arbeit bzw. den Unterlagen als Ausdruck (für die Lehrkraft) beizulegen bzw. für die Durchsicht durch die betreuende Lehrkraft bereit zu halten.

10 Georg Elser ArbeitskreisGeorg Elser Arbeitskreis: Sophie Scholl: Todesurteil, Internetpublikation unter: arbeitskreis.de/textx/scholl-urteil.htm [Stand: ] Bayerisches Staatsministerium, Organigramm Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus: Organisationsplan des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus, Internetpublikation unter: ministerium/3.pdf [Stand: ]

11 1.7Das Zitieren fremdsprachiger Werke erfolgt wie das der deutschen Literatur, die Groß- und Kleinschreibung des Titels im Original wird beibehalten. 1.8Das Zitieren von Buch- oder Aufsatztiteln erfolgt immer in der Rechtschreibung des Originaltitels. 2Ausnahmeregelung Die aus folgenden Quellen entnommenen Informationen werden zwar direkt oder indirekt zitiert, die Quellen jedoch nicht ins Literaturverzeichnis aufgenommen:  Bibel  Duden  Formelsammlungen  Gesetze  Lehrpläne  Lehrsätze  Tabellenbücher (z. B. für DIN-Normen)  Wörterbücher

12 3 3.1 Zitieren Quellenangabe zum Werk eines Autors/einer Autorin werden als Fußnoten angegeben (Hinweis: Fußnotenoptionen bei Office 2007 auf der Symbolleiste unter Verweise – Fußnoten)  Nachname, Erscheinungsjahr, Seite Mayerhausen 1) weist darauf hin... 1) Mayerhausen, 2000, In einer Übersicht zu Montagemöglichkeiten 2) zeigt sich... 2) Mayerhausen, 2000, 64  Bei sehr häufigen Nachnamen wie Mayer, Müller, Schmid etc. kann es sinnvoll sein, den Vornamen mit aufzunehmen. 3) Mayer, Johann/ Müller, Susanne, 2003,  Werden mehrere Werke eines Autors/einer Autorin verwendet, die im selben Jahr erschienen sind, so werden die Werke nach dem Alphabet durchnummeriert (a, b etc.).  Die Reihenfolge richtet sich nach dem ersten Wort des Titels; der Artikel bleibt dabei außer Betracht. Hauser, 2003a Hauser, Ansgar: Globalisierungsprobleme im Handwerk, Berlin 2003 Hauser, 2003b Hauser, Ansgar: Die Wettbewerbsregelungen in der EU, Berlin 2003

13 3.2Quellenangabe zum Werk zweier Autoren/Autorinnen Nachnamen/Nachnamen, Erscheinungsjahr, Seite Münchhausen/Mayer 1) haben festgestellt, dass... 1) Münchhausen/Mayer, 2001, Im entsprechenden Lehrbuch 2) wird dargestellt, dass... 2) Münchhausen/Mayer, 2001, Quellenangabe zu Werken mit drei und mehr Autoren/Autorinnen Bei der ersten Nennung werden alle Autoren/Autorinnen angeführt. Mayer/Huber/Schmidt 1) führen an... 1) Mayer/Huber/Schmidt, 2002, Im Folgenden wird nur noch der erste Autor/die erste Autorin mit dem Zusatz genannt. Eine ausgesprochen gute Zusammenstellung der Ergebnisse findet sich im einschlägigen Forschungsbericht 1)... 1) Mayer u. a., 2003, 25

14 3.4Quellenangabe bei der Einbindung kurzer Originalzitate in den Text Wörtliche Zitate werden kursiv geschrieben und als Absatz eingerückt. Mayerhausen fasst seine Forschungsergebnisse folgendermaßen zusammen: „Zitat“ 12) 12) Mayerhausen, 2000, Quellenangabe nicht aus dem Originalwerk, sondern aus Sekundärliteratur „Zitat“ 9) 9) Krollmann, 1994, 273, zitiert nach Huber, 1999, 24

15 Beispiel für die richtige Formatierung eines Zitats

16 Beispielseite für die korrekte Formatierung von Fußnoten:

17 Zum Abschluss einige nützliche Tipps : 1.Auf Kopien immer gleich die Quellenangaben vermerken. 2.Bei der Korrektur der Arbeit vor der Abgabe nochmal die Vollständigkeit der Literatur angeben prüfen. Wörtliche Zitate dürfen nicht verändert werden, prüfen Sie, ob Sie den Text eines wörtlichen Zitats richtig abgeschrieben haben! 3.Nicht zu viele Zitate einbauen, man kann Ihnen sonst vorwerfen, zu wenig Eigenleistung erbracht zu haben. 4.Keine zu umfangreichen Zitate einbauen; hier lautet der Vorwurf sonst, Sie wollten Platz schinden! 5.Zitate dienen als Belege für Ihre eigene Meinung oder man setzt sich mit anderen Meinungen kritisch auseinander. Deshalb: Eine ausgewogene Mischung von eigenen Argumenten und Zitaten achten.

18 6. Es gibt auch andere Zitiertechniken, die genauso gültig sind! Entscheiden Sie sich immer für ein Verfahren – wie das eben gezeigte -. Mischen Sie auf keinen Fall unterschiedliche Zitiertechniken! 7. Im Zweifel lieber nochmal den Betreuungslehrer fragen oder in anderen wissenschaftlichen Werken nachschauen, wie dort zitiert wird. Auch verschiedene Hochschulen haben im Internet Materialien zur Zitiertechnik bereitgestellt. 8. Keine Quelle erfinden oder fehlende Angaben phantasievoll ergänzen, sonst drohen Plagiatsvorwürfe! 9. Alles, was nicht von Ihnen selbst stammt, wahrheitsgemäß angeben, sonst drohen Plagiatsvorwürfe – das Schlimmste, was passieren kann. Viel Erfolg für Ihre weitere Arbeit!


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