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3 Kostenstellenrechnung 3.1 Betriebsabrechnungsbogen 3.1.1 Aufbau 3.1.1.1 Kostenarten 3.1.1.2 Kostenstellen 3.1.2 Erstellung des BAB 3.1.3 Kritik 3.2 Innerbetriebliche.

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1 3 Kostenstellenrechnung 3.1 Betriebsabrechnungsbogen 3.1.1 Aufbau 3.1.1.1 Kostenarten 3.1.1.2 Kostenstellen 3.1.2 Erstellung des BAB 3.1.3 Kritik 3.2 Innerbetriebliche Leistungsverrechnung 3.2.1 Einseitige Leistungsverrechnung 3.2.2 Gegenseitige Leistungsverrechnung 29.05.2016 02:38 249

2 3 Kostenstellenrechnung Wo sind die Kosten entstanden? Aufgaben der Kostenstellenrechnung: verursachungsgerechte Verteilung der Gemeinkosten auf die Kostenträger Vorbereitung einer verursachungsgerechten Kalkulation der Kostenträger durch differenzierte Zurechnung der Gemeinkosten auf die Kostenstellen Wirksame Kontrolle der Kosten „vor Ort“ Verteilung der Gemeinkosten aus der Kostenartenrechnung Durchführung der innerbetrieblichen Leistungsverrechnung 29.05.2016 02:38 250

3 Beispiel: Ausweis der Wirtschaftlichkeiten im Unternehmen 29.05.2016 02:38 251

4 3 Kostenstellenrechnung 3.1 Betriebsabrechnungsbogen 3.1.1 Aufbau 3.1.1.1 Kostenarten 3.1.1.2 Kostenstellen 3.1.2 Erstellung des BAB 3.1.3 Kritik 3.2 Innerbetriebliche Leistungsverrechnung 3.2.1 Einseitige Leistungsverrechnung 3.2.2 Gegenseitige Leistungsverrechnung 29.05.2016 02:38 252

5 3.1 Betriebsabrechnungsbogen 3.1.1 Aufbau 29.05.2016 02:38 253

6 Bildung von Kostenstellen Kostenstellen = Kostenverantwortungsbereiche als betriebliche Teilbereiche, die jeweils kostenrechnerisch selbstständig abgerechnet werden Determinanten für die Bildung von Kostenstellen: Einteilungskriterien für Kostenstellen: Grundsätze bei der Einteilung der Kostenstellen: 29.05.2016 02:38 254

7 3 Kostenstellenrechnung 3.1 Betriebsabrechnungsbogen 3.1.1 Aufbau 3.1.1.1 Kostenarten 3.1.1.2 Kostenstellen 3.1.2 Erstellung des BAB 3.1.3 Kritik 3.2 Innerbetriebliche Leistungsverrechnung 3.2.1 Einseitige Leistungsverrechnung 3.2.2 Gegenseitige Leistungsverrechnung 29.05.2016 02:38 255

8 3.1.1.1 Kostenarten 29.05.2016 02:38 256

9 3.1.1.2 Kostenstellen Kostenstellen = Orte, an denen die zur Leistungserstel- lung benötigten Güter und Dienstleistungen ver- braucht werden Hauptkostenstellen: (auch: Endkostenstellen oder primäre Kostenstellen) keine Weiterverrechnung auf andere Kostenstellen Hilfskostenstellen: (auch: Vorkostenstelle oder sekundäre Kostenstelle), Verrechnung auf die Hauptkostenstellen, nur im Fertigungs- manchmal auch im Materialbereich 29.05.2016 02:38 257

10 3.1.1.2.1 Arten a) funktionsorientierte Kostenstellen mit folgenden Bereichen Allgemeine Kostenstellen Materialstellen Fertigungsstellen Verwaltungsstellen Vertriebsstellen 29.05.2016 02:38 258

11 Allgemeiner Bereich 29.05.2016 02:38 259

12 Materialbereich 29.05.2016 02:38 260

13 29.05.2016 02:38 261

14 Fertigungsbereich 29.05.2016 02:38 262

15 Verwaltungsbereich 29.05.2016 02:38 263

16 Vertriebsbereich 29.05.2016 02:38 264

17 B) raumorientierte Kostenstellen Mehrere betriebliche Funktionen in einer Kostenstelle zusammenziehen U hat drei Werksvertretungen, die Verkaufs-, Werbe-, Kundendienst-, Reparatur- und Verwaltungsaufgaben wahrnehmen Eine betriebliche Funktion auf mehrere Kostenstellen aufteilen Unternehmen verfügt über mehrere Zweigwerke, die alle einen Fuhrpark unterhalten 29.05.2016 02:38 265

18 Verkauf Werbung Kundendienst Reparatur Verwaltung Werksvertretung 1 Werksvertretung 2 Werksvertretung3 Fuhrpark Fuhrpark Werk 1Fuhrpark Werk 2Fuhrpark Werk 3 29.05.2016 02:38 266

19 c) organisationsorientierte Kostenstellen Überwachung der Kostenentwicklung jeder Kostenstelle = Einschätzung der Wirtschaftlichkeit Jede Kostenstelle als eigener Verantwortungsbereich 29.05.2016 02:38 267

20 d) Rechnungsorientierte Kostenstellen 29.05.2016 02:38 268

21 29.05.2016 02:38 269

22 3.1.1.2.2 Kostenstellenplan Verbindliches Festschreiben der Kostenstellen Beachtung von drei Grundsätzen: Finden von genauen Maßstäben zur Kostenverursachung für jede Kostenstelle Jede Kostenstelle als eigener Verantwortungsbereich Zuordnung der Kostenbelege ohne große Schwierigkeiten 29.05.2016 02:38 270

23 3 Kostenstellenrechnung 3.1 Betriebsabrechnungsbogen 3.1.1 Aufbau 3.1.1.1 Kostenarten 3.1.1.2 Kostenstellen 3.1.2 Erstellung des BAB 3.1.3 Kritik 3.2 Innerbetriebliche Leistungsverrechnung 3.2.1 Einseitige Leistungsverrechnung 3.2.2 Gegenseitige Leistungsverrechnung 29.05.2016 02:38 271

24 3.1.2 Erstellung des BAB Aufnahme der Einzelkosten Aufnahme der primären Gemeinkosten Verteilung der primären Gemeinkosten = Primärverteilung Verteilung der sekundären Gemeinkosten = Sekundärverteilung Bildung von Ist-Gemeinkostenzuschlagsätzen Übernahme von Normal-Gemeinkostenzuschlagsätzen Ermittlung von Normal-Gemeinkosten Vergleich von Ist- und Normalkosten 29.05.2016 02:38 272

25 29.05.2016 02:38 273

26 1.) Aufnahme der Einzelkosten 29.05.2016 02:38 274

27 2.) Aufnahme primärer Gemeinkosten Kost. Koar. Zah- len Buch halt. Allgemeiner Bereich Ma- terial FertigungsbereichVer- wal- tung Ver- trieb HilfsstellenHauptstellen 1212ABSum Fema Felö Hilfssto. Energie Hilfslöh. Gehält. Abschr. Sonstig Summe 29.05.2016 02:38 275

28 3.) Verteilung der primären Gemeinkosten Stellen-Einzelkosten (= Kostenstellen-Einzelkosten oder direkte Stellen-Gemeinkosten) Genaue Ermittlung für die einzelnen Kostenstellen möglich, da belegmäßige Erfassung 29.05.2016 02:38 276

29 KostenartVerteilungsgrundlage StromStromzähler WasserWasserzähler GasGaszähler HilfsstoffeEntnahmescheine BetriebsstoffeEntnahmescheine HilfslöhneLohnlisten GehälterGehaltslisten Kalkulatorische ZinsenWert der Anlagen Kalkulatorische AbschreibungenWert der Anlagen 29.05.2016 02:38 277

30 Stellen-Gemeinkosten (= indirekte Stellen-Gemeinkosten oder Schlüsselkosten) Keine genaue Ermittlung für einzelne Kostenstellen Verteilungsschlüssel zur Bestimmung der Kosten notwendig 29.05.2016 02:38 278

31 KostenartVerteilungsgrundlage HeizungskostenRaumgröße in Kubikmetern GebäudekostenRaumgröße in Kubikmetern MieteWert der Anlage, Raumgröße GrundsteuerFlächengröße in Quadratmetern UnfallversicherungZahl der Beschäftigten FeuerversicherungWert der Anlagen Freiwillige SozialkostenLöhne, Gehälter, Zahl der Beschäftigten 29.05.2016 02:38 279

32 Beispiel 29.05.2016 02:38 280

33 Kost. Koar. Zah- len Buch halt. Allgemeiner Bereich Ma- terial FertigungsbereichVer- wal- tung Ver- trieb HilfsstellenHauptstellen 1212ABSum Fema Felö Hilfssto. Energie Hilfslöh. Gehält. Abschr. Sonstig Summe 29.05.2016 02:38 281

34 4.) Verteilung der sekundären Gemeinkosten 29.05.2016 02:38 282

35 Umlageschlüssel für Beispiel: Umlage Wasserversorgung (Allg. Ko.st. 1):1:2:2:1:1:2:1 Umlage Sozialeinrichtungen (Allg. Kos.st.2):1:0:0:1:1:1:1 Umlage Arbeitsvorbereitung (Hi.ko.st. 1)1:2 Umlage Betriebsleitung (Hi.ko.st. 2)1:1 29.05.2016 02:38 283

36 29.05.2016 02:38 284 Kost. Koar. Zah- len Buch halt. Allgemeiner Bereich Ma- terial FertigungsbereichVer- wal- tung Ver- trieb HilfsstellenHauptstellen 1212ABSum

37 Aufgabe 3.1 Ein Unternehmen verfügt über vier Kostenstellen. Folgende Gemeinkosten sind angefallen: Gemeinkostenmaterial 8.000 Nach Materialentnahmescheinen gilt folgende Verteilung: I: 1.000 II:3.000 III:2.000 IV: 2000 Hilfslöhne 16.500 Nach den Lohnscheinen ergibt sich folgende Verteilung: I: 3.000 II: 4.000 III: 7.500 IV:2.000 29.05.2016 02:38 285

38 Gehälter 18.000 Nach der Gehaltsliste gilt folgende Verteilung: I:3.500 II:5.000 III: 8.000 IV: 1.500 Raumkosten 2.500 Nach dem Bauplan ergibt sich folgende Verteilung: I: 900 qm II: 600 qm III: 1.200 qm IV: 300 qm Stromkosten 720 Nach den Stromzählern ergibt sich folgende Verteilung I: 30 kW II: 60 kW III: 120 kW IV: 30kW Kalkulatorische Abschreibungen 39.000 Nach der Inventarliste verteilen sich die Anlagenwerte: I: 60.000 € II: 120.000 € III: 150.000 € IV: 60.000 € Kalkulatorische Zinsen 26.000 Nach der Inventarliste verteilen sich die Anlagenwerte: I: 60.000 € II: 120.000 € III: 150.000 € IV: 60.000 € Verteilen Sie die primären Gemeinkosten! Die Gemeinkosten der Kostenstelle I sollen im Verhältnis 2:5:3 auf die Kostenstellen II, III und IV verteilt werden. 29.05.2016 02:38 286

39 29.05.2016 02:38 287

40 29.05.2016 02:38 288

41 29.05.2016 02:38 289

42 Aufgabe 3.2 In einem Unternehmen gibt es acht Kostenstellen. Sie sollen mit den Buchstaben A bis H benannt werden. Die Buchstaben geben keinen Aufschluss über die Reihenfolge der Anordnung der Kostenstellen A erbringt Leistungen für B,D,H. B erbringt Leistungen für D, H. C erbringt Leistungen für A, B. H. D erbringt Leistungen für keine Kostenstellen. E erbringt Leistungen für A, B, G. F erbringt Leistungen für B, H. G erbringt Leistungen für A, F. H erbringt Leistungen für D Die Leistungen werden mithilfe des Treppenverfahrens verrechnet. Erstellen Sie das Schema eines BAB. Ordnen Sie die Kostenstellen in der geeigneten Reihenfolge. Zeigen Sie, worauf die Verrechnungen erfolgen 29.05.2016 02:38 290

43 5.) Bildung von Ist-Gemeinkostenzuschlag- sätzen Ist-Materialgemeinkostenzuschlag: Materialgemeinkosten/Fertigungsmaterial*100 Ist-Fertigungsgemeinkostenzuschlag: Fertigungsgemeinkosten/Fertigungslöhne*100 29.05.2016 02:38 291

44 Ist-Verwaltungsgemeinkostenzuschlag: Verwaltungsgemeinkosten/Herstellkosten des Umsatzes*100 Ist-Vertriebsgemeinkostenzuschlag: Vertriebsgemeinkosten/Herstellkosten des Umsatzes*100 29.05.2016 02:38 292

45 Herstellkosten des Umsatzes Fertigungsmaterial + Materialgemeinkosten + Fertigungslöhne + Fertigungsgemeinkosten = Herstellkosten der Erzeugung + Minderbestand - Mehrbestand = Herstellkosten des Umsatzes 29.05.2016 02:38 293

46 Materialbereich Fertigungsbereich 29.05.2016 02:38 294

47 Verwaltungsbereich Vertriebsbereich 29.05.2016 02:38 295

48 6.) Übernahme von Normal-Gemeinkosten- zuschlagsätzen Materialbereich Fertigungshauptselle A Fertigungshauptstelle B Verwaltungsbereich Vertriebsbereich 29.05.2016 02:38 296

49 7.) Ermittlung von Normal-Gemeinkosten Normal-Materialgemeinkosten = Ist-Fertigungsmaterial*Normalzuschlag Normal-Fertigungsgemeinkosten= Ist-Fertigungslöhne*Normalzuschlag Normal-Verwaltungsgemeinkosten= Normal-Herstellkosten*Normalzuschlag Normal-Vertriebsgemeinkosten= Normal-Herstellkosten*Normalzuschlag 29.05.2016 02:38 297

50 Normal-Herstellkosten des Umsatzes Ist-Fertigungsmaterial +Normal-Materialgemeinkosten +Ist-Fertigungslöhne +Normal-Fertigungsgemeinkosten =Normal-Herstellkosten der Erzeugung +Minderbestand - Mehrbestand =Normal-Herstellkosten des Umsatzes 29.05.2016 02:38 298

51 8.) Vergleich von Ist- und Normalkosten Über-/Unterdeckung = Normal-Gemeinkosten – Ist- Gemeinkosten 29.05.2016 02:38 299

52 Kost. Koar. Zah- len Buchh alt. Allgemeiner Bereich Ma- terial FertigungsbereichVer- wal- tung Ver- trieb HilfsstellenHauptstellen 1212ABSum Fema Felö 10.000 6.000 10.000 2.0004.000 Hilfssto. Energie Hilfslöh. Gehält. Abschr. Sonstig 2.500 500 5.000 3.000 1.200 2.000 50 30 100 60 30 60 80 60 150 70 40 45 150 80 300 170 80 115 300 50 550 200 140 200 320 40 600 280 160 510 60 900 650 280 390 630 80 1.700 710 290 285 1.140 140 2.600 1.360 570 675 240 50 300 400 90 300 220 50 400 460 90 445 Summ e 14.2003304458951.4401.5602.7903.6956.4851.3801.665 Um. A 1 3366 33 66 33 Um. A 2 8900 17889 Summ e 1.0171.5061.6262.9123.8176.7291.5351.787 U. Hi 15021.0041.506 U Hi 2813 1.626 Summ e 1.0174.2275.6349.8611.5351.787 29.05.2016 02:38 300

53 Summe1.0174.2275.6349.8611.5351.787 Ist % Normal NorGK Über Unter 29.05.2016 02:38 301

54 Aufgabe 3.3 Erstellen Sie einen Betriebsabrechungsbogen (BAB) und errechnen Sie die Ist- Zuschlagsätze sowie Über- bzw. Unterdeckung in den verschiedenen Kostenbereichen! 29.05.2016 02:38 302

55 29.05.2016 02:38 303

56 Koart/KoSt.SummeMaterialFertigungVerwaltungVertrieb Hilfsstoffe Energie Hilfslöhne Steuern Raumkosten Bürokosten Abschreib. Summe GK Einzelkosten Istkosten- zuschlagsatz Normalgemein- kost.zuschlagsatz Normalgemein- kosten Überdeckung/Unt erdeckung 29.05.2016 02:38 304

57 Aufgabe 3.4 Erstellen Sie einen BAB und errechnen Sie die Ist- Zuschlagsätze sowie Über- bzw. Unterdeckungen in den verschiedenen Kostenbereichen! 29.05.2016 02:38 305

58 29.05.2016 02:38 306

59 Koart/KoSt.SummeAllgemeinMaterialFertigungVerwaltungVertrieb Hilfsstoffe Energie Hilfslöhne Steuern Raumkosten Bürokosten Abschreib. Summe Umlage Summe IST% Normal% Normalkos. Über/Unter 29.05.2016 02:38 307

60 Aufgabe 3.5 Erstellen Sie einen Betriebsabrechnungsbogen und errechnen Sie die Ist- Zuschlagsätze sowie Über- und Unterdeckungen in den einzelnen Kostenbereichen! Fertigungsstoffe100.000 Fertigungslöhne in A 45.000 Fertigungslöhne in B 35.000 Verteilung der Allgemeinen Kostenstelle 1: 1:2:1:3:3:1:1 Verteilung der Allgemeinen Kostenstelle 2: 2:3:1:4:3:2:1 Verteilung der Fertigungshilfsstelle 1:3:2 Verteilung der Fertigungshilfsstelle 2:2:3 Keine Bestandsveränderungen 29.05.2016 02:38 308

61 29.05.2016 02:38 309

62 Koar KoSt SumAll 1All 2Mat.Fe Hi1 Fe Hi2 Fe Ha1 Fe Ha2 SumVerwVert Fema Felöhne Hilfs Energie Löhne Steuer Miete Bürokos Abschr Summe Uml. A1 Uml. A2 Summe Uml. Hi 1 Uml. Hi2 Summe 29.05.2016 02:38 310

63 Summe Ist % Nor.% Norgk Unter Über 29.05.2016 02:38 311

64 Aufgabe 3.6 Die Buchhaltung eines Industriebetriebes weist für den Monat September folgende Kostenarten aus: 29.05.2016 02:38 312

65 Die Steuern sind auf den Fertigungs- und Verwaltungsbereich im Verhältnis 3 : 1 zu verteilen. Die Abschreibungen sind auf alle vier Bereiche im Verhältnis 1 : 6 : 2 : 1 zu verteilen. In der Betrachtungsperiode wurden genau so viele Erzeugnisse verkauft wie hergestellt. Vervollständigen Sie den BAB. Berechnen Sie die vier Gemeinkostenzuschlagsätze. Ermitteln Sie mit Hilfe des Kalkulationsschemas die Selbstkosten des Monats September. 29.05.2016 02:38 313

66 Berechnung der Selbstkosten Fertigungsmaterial + Material-Gemeinkosten + Fertigungslöhne + Fertigungs-Gemeinkosten = Herstellkosten der Produktion + VwGk + VtGk = Selbstkosten 29.05.2016 02:38 314

67 Lösung 3.6 29.05.2016 02:38 315

68 Fertigungsmaterial Materialgemeinkosten Fertigungslöhne Fertigungsgemeinkosten = Herstellkosten der Produktion + VwGK + VtGK = Selbstkosten 29.05.2016 02:38 316

69 Im ersten Schritt werden die Steuern und Abschreibungen entsprechend den in der Aufgabenstellung angegebenen Verhältnissen in den BAB eingetragen. Es erfolgt die Summenbildung der Gemeinkosten für die vier Kostenbereiche. Nun werden die Zuschlagsgrundlagen im Materialbereich (Fertigungsmaterial = 49.600) und im Fertigungsbereich (Fertigungslöhne = 61.000) in den BAB eingetragen. Danach können die Zuschlagsätze für diese beiden Bereiche gebildet werden. Da für den Verwaltungs- und Vertriebsbereich die Herstellkosten als Zuschlagsgrundlage gelten, werden diese jetzt im Kalkulationsschema ermittelt und danach in den BAB eingetragen (Herstellkosten = 171.700). Nun können auch die Zuschlagsätze für den Verwaltungs- und Vertriebsbereich ermittelt werden. Im letzten Schritt wird das Kalkulationsschema um die Verwatungs- und Vertriebsgemeinkosten ergänzt und die Selbstkosten der Periode können ermittelt werden. 29.05.2016 02:38 317

70 3 Kostenstellenrechnung 3.1 Betriebsabrechnungsbogen 3.1.1 Aufbau 3.1.1.1 Kostenarten 3.1.1.2 Kostenstellen 3.1.2 Erstellung des BAB 3.1.3 Kritik 3.2 Innerbetriebliche Leistungsverrechnung 3.2.1 Einseitige Leistungsverrechnung 3.2.2 Gegenseitige Leistungsverrechnung 29.05.2016 02:38 318

71 3.1.3 Kritik Berücksichtigung mehrerer Beschäftigungsgrade: mehrere Gemeinkostenzuschläge für unterschiedliche Beschäftigungsgrade ermitteln und diese benutzen, wenn sich die Beschäftigung ändert Auflösung der Gemeinkosten in fixe und variable Bestandteile und gesonderte Verrechnung (schwierig) 29.05.2016 02:38 319

72 Bestandsminderung und -mehrung Bestandsminderungen: im Herstellungszeitraum werden mehr Erzeugnisse verkauft als hergestellt HKU > HKP = Minderbestand muss der Erzeugung (also den Herstellkosten) zugerechnet werden, um die HKU zu ermitteln Bestandsmehrungen: Endbestand an FF und unfertigen Erzeugnissen ist größer als Anfangsbestand, im Abrechungszeitraum wurden mehr Erzeugnisse hergestellt als verkauft HKU < HKP = Mehrbestand von HKP abziehen, um HKU zu erhalten 29.05.2016 02:38 320

73 Aufgabe Bestandsveränderungen KontoZahlen BufüMaterialFertigungVerwaltungVertrieb 41 425 432 439 44 460 469 470 476 480 481 162.500 17.650 152.800 199.400 153.500 90.500 31.200 120.000 70.800 3.500 2.800 13.400 18.500 9.800 6.800 145.200 9.000 121.400 33.400 89.700 71.600 23.400 4.500 4.200 8.200 108.900 32.600 18.900 31.500 9.300 1.650 9.800 38.600 21.400 9.100 29.05.2016 02:38 321

74 In die Kostenstellenrechnung eines Industriebetriebes gehen für den Monat Dezember die vorangegangen Zahlen aus der Kostenartenrechnung ein. Verteilung: - Konto 469 wird nach Anlagenwert je Kostenbereich verteilt: 200.000:1.200.000:400.000:200.000 - Konto 470 wird nach Fläche verteilt (qm): 2.000:6.000:1.200:800 - Konto 480 (kalk. Abschreibungen) wird nach Verhältniszahlen verteilt: 1:6:2:1 29.05.2016 02:38 322

75 - Konto 481 (kalk. Zinsen) wird nach Verhältniszahlen verteilt: 1,5:5:2:1,5 - Kalk. Zinsen pro Jahr: 6% des betriebsnotwendigen Kapitals in Höhe von 4.500.000 - Kalkulatorische Afa (480): - Gebäude: 1,5% der Anschaffungskosten von 2.400.000 - Maschine 1: 15% der Wiederbeschaffungskosten von 1.000.000 - Maschine 2: 10% der Wiederbeschaffungskosten von 540.000 29.05.2016 02:38 323

76 Aufgaben: 1.) Vervollständigen Sie den BAB! 2.) Ermitteln Sie die Gemeinkostenzuschlagsätze unter Beachtung folgender Angaben: Materialeinzelkosten: 513.500, Fertigungseinzelkosten: 413.380 Minderbestand fertige Erzeugnisse: 25.660; Mehrbestand unfertige Erzeugnisse: 31.405 3.) Ermitteln Sie die Selbstkosten des Abrechnungszeitraums! 29.05.2016 02:38 324

77 Lösung Bestandsveränderungen KostenartBetrag = Selbstkosten 29.05.2016 02:38 325

78 KontoZahlen BHTMaterialFertigungVerwaltungVertrieb 41 425 432 439 44 460 469 470 476 480 481 Summe Zus.Grundla. 29.05.2016 02:38 326

79 GemeinkostenZahlen BMaterialFertigungVerwaltungVertrieb 29.05.2016 02:38 327

80 3 Kostenstellenrechnung 3.1 Betriebsabrechnungsbogen 3.1.1 Aufbau 3.1.1.1 Kostenarten 3.1.1.2 Kostenstellen 3.1.2 Erstellung des BAB 3.1.3 Kritik 3.2 Innerbetriebliche Leistungsverrechnung 3.2.1 Einseitige Leistungsverrechnung 3.2.2 Gegenseitige Leistungsverrechnung 29.05.2016 02:38 328

81 3.2 Innerbetriebliche Leistungsverrechnung Innerbetriebliche Leistungsverrechnungen = interne, nicht für den Absatz bestimmte Leistungen des U, die im Produktionsprozess des U eingesetzt werden Eigenleistungen oder Innenaufträge 29.05.2016 02:38 329

82 Selbst erstellte Betriebsmittel (Maschinen, Werkzeuge) Selbst erstellte Betriebsstoffe (Strom, Dampf, Wasser, Gas) Selbst durchgeführte FuE (Aktivierungsverbot) Selbst durchgeführte Instandhaltungen (Aktivierungsverbot) 29.05.2016 02:38 330

83 Aufgaben der innerbetrieblichen LV Genaue Ermittlung der Selbstkosten der Kostenträger Information darüber, ob Eigenerstellung oder Fremdbezug günstiger 29.05.2016 02:38 331

84 Verfahren der IbLEinzelkostenverfahren Kostenstellenumlage- verfahren BlockumlageTreppenumlage Kostenstellenaus- gleichsverfahren Gutschrift-Lastschrift- Verfahren Iteratives VerfahrenGleichungsverfahrenKostenträgerverfahren 29.05.2016 02:38 332

85 3 Kostenstellenrechnung 3.1 Betriebsabrechnungsbogen 3.1.1 Aufbau 3.1.1.1 Kostenarten 3.1.1.2 Kostenstellen 3.1.2 Erstellung des BAB 3.1.3 Kritik 3.2 Innerbetriebliche Leistungsverrechnung 3.2.1 Einseitige Leistungsverrechnung 3.2.2 Gegenseitige Leistungsverrechnung 29.05.2016 02:38 333

86 3.2.1 Einseitige Leistungsverrechnung Leistungen fließen nur in eine Richtung: leistende Kostenstellen erhalten keine Leistungen von den Kostenstellen, denen sie ihre Leistung erbringen - Kostenartenverfahren - Kostenstellenumlageverfahren - Kostenstellenausgleichsverfahren - Kostenträgerverfahren 29.05.2016 02:38 334

87 3.2.1.1 Kostenartenverfahren Einfachstes, aber ungenaues Verfahren Nur anwendbar, wenn die innerbetrieblichen Leistungen in den Hauptkostenstellen erzeugt werden 29.05.2016 02:38 335

88 Vorgehensweise Belegmäßige Erfassung der angefallenen Einzelkosten, die für ib L angefallen sind Entlastung der leistenden Kostenstelle von den Einzelkosten der ib L Belastung der leistungsempfangenden Kostenstelle mit den Einzelkosten, die durch die ib L angefallen sind, in Form von Gemeinkosten Die in den leistenden Kostenstellen anfallenden Gemeinkosten werden nicht auf die leistungsempfangende Kostenstelle verrechnet. 29.05.2016 02:38 336

89 Beispiel Die Vertriebsstelle empfing innerbetriebliche Leistungen von der Materialstelle in Höhe von 450 € und der Fertigungsstelle in Höhe von 2.000 €. Fertigungsmaterial wurde für 4.450 € ver- braucht und Fertigungslöhne entstanden für 42.000 € in der Rechnungsperiode. Ein Mehrbestand an Fertigungserzeugnis- sen war in Höhe von 3.900 € feststellbar. Die Verrechnung der innerbetrieblichen Leistungen erfolgt in folgender Weise: 29.05.2016 02:38 337

90 Nachteile Kostenartenverfahren Erhöhung der Gemeinkostenzuschläge der leistenden Kostenstellen, je höher der Gemeinkostenanteil an den innerbetrieblich erstellten Leistungen ungenaue Erfassung der Kosten der Eigenleistungen = keine genauen Wirtschaftlichkeitsvergleiche zwischen Eigenerstellung und Fremdfertigung Nur anwendbar, wenn die innerbetrieblichen Leistungen in Hauptkostenstellen erstellt werden 29.05.2016 02:38 338

91 Aufgabe 3.7 Ein BAB hat folgendes Aussehen: 29.05.2016 02:38 339

92 Bestandsveränderungen liegen nicht vor. Die Verwaltungsstelle empfing innerbetriebliche Leistungen von der Materialstelle in Höhe von 500 € und von der Fertigungsstelle in Höhe von 4.000 €. Verrechnen Sie die innerbetrieblichen Leistungen und er- mitteln Sie die Ist-Zuschlagsätze für die einzelnen Kostenstellen! Wie würden sich die Zuschlagsätze ändern, wenn ein Minderbestand an Fertigerzeugnissen in Höhe von 2.800 € festgestellt würde? 29.05.2016 02:38 340

93 3.2.1.2 Kostenstellenausgleichsverfahren ähnlich dem Kostenartenverfahren: Einzelkosten der innerbetrieblichen Leistung der empfangenden Kostenstelle als Gemeinkosten verrechnen zusätzliche Verrechnung der Gemeinkosten der leistenden Kostenstelle auf die empfangende Kostenstelle Einbezug der bereits verrechneten Einzelkosten bei der Ermittlung der Gemeinkostenzuschläge der leistenden Kostenstelle in die Zuschlagsbasis 29.05.2016 02:38 341

94 Beispiel Materialgemeinkosten: 8.900/4.450*100=200% 450€*200%=900€ Fertigungsgemeinkosten: 21.000/42.000*100=50% 2.000€*50%=1.000€ 29.05.2016 02:38 342

95 Zuschlagsätze Materialbereich: 8.000/4.000*100=200% Fertigungsbereich: 20.000/40.000*100=50% Verwaltungsbereich: 7.000/(4.000+8.000+40.000+20.000- 3.900)*100=10,3% Vertriebsbereich:13.850/(4.000+8.000+40.000+20.000- 3.900)*100=20,3% 29.05.2016 02:38 343

96 Vergleich beider Verfahren 29.05.2016 02:38 344

97 Aufgabe 3.8 Folgender BAB ist gegeben: Die Materialstelle erbrachte für die Verwaltungsstelle innerbetriebliche Leistungen in Höhe von 2.600 €. Bestandsveränderungen liegen nicht vor. Verrechnen Sie die innerbetrieblichen Leistungen, und ermitteln Sie die Ist- Zuschlagsätze für die einzelnen Kostenstellen. Wie würden sich die Ist-Zuschlagsätze ändern, wenn ein Mehrbestand an Fertigerzeugnissen in Höhe von 800 € festgestellt würde? 29.05.2016 02:38 345

98 3.2.1.3 Kostenträgerverfahren dient der Ermittlung der Kosten aktivierbarer Eigenleistungen sowie für Wirtschaftlichkeitsvergleiche zwischen Eigenfertigung und Fremdbezug Verteilung der in der Ausgliederungsstelle ermittelten Kosten: Nicht aktivierungsfähige Leistungen: Kosten in einer Ausgliederungsstelle erfassen und den leistungsempfangenden Kostenstellen zuordnen Aktivierungspflichtige Leistungen: Kosten auf Kostenträgern erfassen und abrechnen 29.05.2016 02:38 346

99 3.2.1.4 Andere Verfahren Anbauverfahren, Stufenleiterverfahren Beide Verfahren mit Trennung zwischen Vor- und Endkostenstellen Stufenleiterverfahren: Kostenstellen in die Reihenfolge bringen, dass die Verrechnung der innerbetrieblichen Leistungen in eine Richtung erfolgt Anbauverfahren (oder Blockverfahren): Sämtliche Kosten der Vorkostenstellen als Block auf Endkostenstellen verrechnen 29.05.2016 02:38 347

100 Beispiel In einem Unternehmen werden vier Kostenstellen gebildet. Diesen sind folgende primäre Kosten zugeordnet: Kostenstelle 1 (Vorkostenstelle) 150.000 € Kostenstelle 2 (Vorkostenstelle) 300.000 € Kostenstelle 3 (Endkostenstelle) 850.000 € Kostenstelle 4 (Endkostenstelle) 700.000 € Gesamte Kosten2.000.000 € Die Leistungsabgabe zwischen den Vor- und Endkostenstellen sieht wie folgt aus (jeweils in Mengeneinheiten): 29.05.2016 02:38 348

101 29.05.2016 02:38 349

102 Ergebnis nach dem Anbauverfahren 29.05.2016 02:38 350

103 Ergebnis nach dem Stufenleiterverfahren 29.05.2016 02:38 351

104 Ergebnis nach dem Gleichungsverfahren Kost. 1: 150.000+200q 2 =800q 1 Kost. 2: 300.000+150q 1 =650q 2 Kost. 3: 850.000+250q 1 +350q 2 =q 3 Kost. 4: 700.000+400q 1 +100q 2 =q 4 29.05.2016 02:38 352

105 Es ergeben sich folgende Verrechnungspreise für Kost. 1: q 1 =321,43 und für Kost.2 q 2 =535,71 29.05.2016 02:38 353

106 Gesamtkosten der Kost. 3: 850.000+250q 1 +350q 2 =1.117.856,00 Gesamtkosten der Kost. 4: 700.000+400q 1 +100q 2 = 882.143,00 Gesamtkosten: 1.999.999,00 € (1 € Rundungsdifferenz) 29.05.2016 02:38 354

107 Vergleich der Ergebnisse Gesamtkosten vonKostenstelle 3Kostenstelle 4 Anbauverfahren1.141.027,00 €858.975,00 € Stufenleiterverfahren1.104.733,73 €895.266,27 € Gleichungsverfahren1.117.856,00 €882.143,00 € 29.05.2016 02:38 355

108 3 Kostenstellenrechnung 3.1 Betriebsabrechnungsbogen 3.1.1 Aufbau 3.1.1.1 Kostenarten 3.1.1.2 Kostenstellen 3.1.2 Erstellung des BAB 3.1.3 Kritik 3.2 Innerbetriebliche Leistungsverrechnung 3.2.1 Einseitige Leistungsverrechnung 3.2.2 Gegenseitige Leistungsverrechnung 29.05.2016 02:38 356

109 3.2.2 Gegenseitige Leistungsverrechnung a) Verrechnungspreisverfahren innerbetriebliche Leistungen mit Marktpreisen bewerten Marktpreise um Vertriebskosten und Gewinn mindern 29.05.2016 02:38 357

110 b) Mathematisches Verfahren Beispiel, wenn zwei Kostenstellen am Leistungsaustausch beteiligt sind m 1 q 1 = K p1 +I 21 *q 2 m 2 q 2 = K p2 +I 12 *q 1 29.05.2016 02:38 358

111 m 1= Leistungseinheiten der Kostenstelle 1 m 2= Leistungseinheiten der Kostenstelle 2 q 1 = Kostensatz pro Leistungseinheit der Kostenstelle 1 q 2= Kostensatz pro Leistungseinheit der Kostenstelle 2 K p2= Primärkosten Kostenstelle 2 K p1= Primärkosten Kostenstelle 1 I 21= Leistung der Kostenstelle 2 an Kostenstelle 1 I 12= Leistung der Kostenstelle 1 an Kostenstelle 2 29.05.2016 02:38 359

112 Beispiel Es werden die Kostenstellen 1 und 2 betrachtet. Die Leistung der Kost. 1 betrug insgesamt 1.000 Leistungseinheiten, wovon 400 Einheiten an die Kost. 2 abgegeben wurden. Die Kost. 2 erstellte 60.000 Einheiten, von denen 15.000 Leistungs- einheiten an die Kost. 1 geliefert wurden. Die Kosten der Verrechnung der Kostenstellen betru- gen 20.000 € für Kost. 1 und 3.000 € für Kost. 2. 29.05.2016 02:38 360

113 1.000q 1 = 20.000 + 15.000q 2 60.000q 2 = 3.000 + 400q 1 29.05.2016 02:38 361

114 Lösung q 1 = 23,06 Euro/Einheit 29.05.2016 02:38 362

115 q 2 = 0,204 €/Einheit 29.05.2016 02:38 363

116 29.05.2016 02:38 364 3.060=15.00Stk.*q2 9.224=400Stk.*q1

117 Aufgabe 3.9 Die primären Gemeinkosten zweier Kostenstellen betragen: Kost. A 10.000 €, Kost. B 20.000 €. Kostenstelle A erbrachte 50.000 Leistungseinheiten, wovon 8.000 Leistungseinheiten an Kostenstelle B gegeben wurden. Kostenstelle B erstellte 12.000 Leistungseinheiten, von denen 3.000 Leistungseinheiten an Kostenstelle A geliefert wurden. Ermitteln Sie die Verrechnungssätze der von den Kostenstellen erbrachten Leistungen. Wie hoch sind die sekundären Gemeinkosten in beiden Kostenstellen? Ermitteln Sie die Höhe der in beiden Kostenstellen nach der Verrechnung der innerbetrieblichen Leistungen angefallenen Kosten! 29.05.2016 02:38 365

118 Aufgabe 3.10 Den Unterlagen sind folgende Daten zu entnehmen: 29.05.2016 02:38 366

119 Ermitteln Sie die Verrechnungssätze der von den Kostenstellen erbrachten Leistungen! Nehmen Sie die Umlage auf die empfangenden Kostenstellen vor und weisen Sie die Gemeinkosten der Kostenstellen aus! 29.05.2016 02:38 367

120 Aufgabe 3.11 In der Kostenstellenrechnung wurden für die abgelaufene Periode folgende Gemeinkosten der Endkostenstellen ermittelt: Material200.000 Fertigungsstelle 1300.000 Fertigungsstelle 2500.000 Verwaltung100.000 Vertrieb200.000. Weiterhin entstanden folgende Einzelkosten: Materialeinzelkosten100.000 Endkosten der Fertigungsstelle 1100.000 Endkosten der Fertigungsstelle 2300.000 Das Unternehmen erhält einen Auftrag von 100 Stück eines Produktes. Ermitteln Sie die Herstellkosten und Selbstkosten pro Stück, wenn für den Auftrag folgende Einzelkosten ermittelt wurden (in € pro Stück): Materialeinzelkosten150 Einzelkosten der Fertigungsstelle 1200 Einzelkosten der Fertigungsstelle 2110 29.05.2016 02:38 368

121 Lösung 3.11 29.05.2016 02:38 369

122 VerfahrenDefinition Kostenarten- verfahren Nur ein Teil der primären K der leistenden KoSt wird den empfangen- den KoSt zugerechnet; K, die den ibL direkt zurechenbar sind, gehen als Gemeinkostenarten in den BAB ein; sie erscheinen nicht bei den leistenden KoSt, sondern werden sofort auf die KoSt verteilt, bei denen die Leistung in Anspruch genommen wird Kostenträger- verfahren Innenaufträge werden kostenrechnerisch wie absatzbestimmte Produk- te als eigene KoTr angesehen; Für jeden Innenauftrag wird im BAB eine Ausgliederungsstelle gebildet, der die EK direkt zugerechnet werden. Dieser werden für die von den anderen KoSt zu empfangenden Leistungen die GK des Innenauftrages mit Zuschlagsätzen verrechnet. Blockumlage- verfahren VorKoSt liefern nur an EndKoSt.; Vernachlässigung der Beziehungen zwischen den VorKoSt Gutschrift- /Lastschriftverf. Verrechnungspreise sind bekannt, mit denen beanspruchte Mengen bewertet werden; im Nächsten Schritt mit angefallenen K vergleichen und Differenz ausgleichen Iteratives Verfahren Verteilung der K der Vor- u. EndKoSt nacheinander entsprechend dem Verhältnis der abgegebenen Leistungsanteile auf die anderen Stellen, ohne Beachtung einer Reihenfolge GleichungsverfFormulierung und Lösung eines simultanen Gleichungssystems 29.05.2016 02:38 370

123 Primärkostenverteilung Für das abgelaufene Geschäftsjahr eines Kleinbetriebes liegen folgend Zahlen aus der Buchhaltung vor. Führen Sie mit Hilfe der angegebenen Verteilungsgrundlagen und der Verteilungsschlüssel die Kostenstellenrechnung im BAB durch und ermitteln Sie die Einzel- und Gemeinkosten sowie die Ist-Gemeinkostenzuschlagsätze! Nach welchen Schlüsselarten können Kostenarten auf Kostenstellen verteilt werden? 29.05.2016 02:38 371

124 KostenartenZahlen der Buchhaltung Verteilungsgrundlage Fertigungslöhne Hilfslöhne Gehälter Sozialkosten Fertigungsmaterial Hilfs- und Betriebsstoffe Abschreibungen Sonstige Kosten 100.000 30.000 20.000 15.000 50.000 5.000 40.000 60.000 (1)Lohnschein (2)Hilfsarbeiterstunden (3)Zahl der Angestellten (4)Gehalts- und Hilfslohnsumme (5)Materialscheine (6)Entnahmescheine (7)Investiertes Kapital (8)Internes Umlageverhältnis 29.05.2016 02:38 372

125 Verteilungsschlüssel Kostenstellen 12345678 Allgemeine KoStelle Arbeitsvorbereitung Werkstatt Ferti.hauptstelle 1 Fert.hauptstelle 2 Materialstelle Verw.- u.Vertriebsstelle 29.05.2016 02:38 373

126 4 Kostenträgerrechnung 4.1 Prinzipien der Kostenträgerrechung 4.1.1 Kostenverursachungsprinzip 4.1.2 Durchschnittsprinzip 4.1.3 Kostenträgfähigkeitsprinzip 4.2 Kostenträgerstückrechnung 4.2.1 Arten der Kostenträgerstückrechung 4.2.2 Verfahren der Kostenträgerstückrechnung 4.2.2.1 Divisionskalkulation 4.2.2.2 Äquivalenzziffernkalkulation 4.2.2.3 Zuschlagskalkulation 4.2.2.4 Maschinenstundensatzrechnung 4.2.2.5 Kuppelkalkulation 4.3 Kostenträgerzeitrechnung 29.05.2016 02:38 374

127 4Kostenträgerrechnung dritte Stufe der Kostenrechnung Übernahme der Einzelkosten aus der Kostenartenrechnung und der Gemeinkosten aus der Kostenstellenrechnung Wofür sind Kosten angefallen? Ermittlung des leistungsbezogenen Erfolges des U Kostenträger = Leistungen des U, deren Erstellung die Kosten verursacht hat 29.05.2016 02:38 375

128 Zweck: Zurechnung der Kosten auf betriebliche Leistungen (= Kostenträger) Kostenträger können innerbetriebliche Leistungen, Absatzleistungen aber z.B. auch Kunden und Regionen sein 29.05.2016 02:38 376

129 Unterschiedliche Kostenträger Bestimmung der Güter Absatzgüter innerbetriebliche Leistungen Art der Güter Materielle Güter Immaterielle Güter 29.05.2016 02:38 377

130 Fertigungsstufe der Güter Zwischenerzeugnisse Fertigerzeugnisse Verbundenheit der Güter Unverbundene Erzeugnisse Kuppelerzeugnisse 29.05.2016 02:38 378

131 Aufgaben der Kostenträgerrechnung Ermittlung der stück- und zeitbezogenen Kosten der Kostenträger Ermittlung des stück- und zeitbezogenen Erfolgs der Kostenträger Bereitstellung von Informationen für die Preispolitik 29.05.2016 02:38 379

132 Bereitstellung von Informationen für die Programm- politik Bereitstellung von Informationen für die Beschaf- fungspolitik Bereitstellung von Informationen für die Bestands- bewertung von fertigen und unfertigen Erzeugnissen 29.05.2016 02:38 380

133 Konkrete Aufgaben Berechnung von Angebotspreisen Bestimmung von Preisuntergrenzen Ermittlung interner Verrechnungspreise für Leistungen Bewertung von Beständen Entscheidungsgrundlage Eigenerstellung versus Fremdbezug 29.05.2016 02:38 381

134 4 Kostenträgerrechnung 4.1 Prinzipien der Kostenträgerrechung 4.1.1 Kostenverursachungsprinzip 4.1.2 Durchschnittsprinzip 4.1.3 Kostenträgfähigkeitsprinzip 4.2 Kostenträgerstückrechnung 4.2.1 Arten der Kostenträgerstückrechung 4.2.2 Verfahren der Kostenträgerstückrechnung 4.2.2.1 Divisionskalkulation 4.2.2.2 Äquivalenzziffernkalkulation 4.2.2.3 Zuschlagskalkulation 4.2.2.4 Maschinenstundensatzrechnung 4.2.2.5 Kuppelkalkulation 4.3 Kostenträgerzeitrechnung 29.05.2016 02:38 382

135 4.1 Prinzipien der Kostenträgerrechnung 4.1.1 Kostenverursachungsprinzip Verursachungsprinzip oder Kausalitätsprinzip Kosten genau auf Kostenträger verteilen Keine fixen Kostenteile auf die Kostenträger verrechnen, nur variable Kosten Teilkostenrechnung entspricht dem Kostenverursachungsprinzip 29.05.2016 02:38 383

136 4.1.2 Durchschnittsprinzip Durchschnittsprinzip = Milderung des Verursachungs- prinzips Wichtig: richtige Verteilung der Gemeinkosten, damit eine gleichmäßige Kostenbelastung gegeben ist 29.05.2016 02:38 384

137 4.1.3 Kostentragfähigkeitsprinzip Kosten zurechnen nach der Belastbarkeit der Kostenträger = Belastbarkeitsprinzip oder Deckungsprinzip Belastbarkeit eines Kostenträgers ist umso höher, je größer sein Beitrag zum Gewinn ist Dadurch willkürliche Verteilung der Kosten auf die Kostenträger 29.05.2016 02:38 385

138 4 Kostenträgerrechnung 4.1 Prinzipien der Kostenträgerrechung 4.1.1 Kostenverursachungsprinzip 4.1.2 Durchschnittsprinzip 4.1.3 Kostenträgfähigkeitsprinzip 4.2 Kostenträgerstückrechnung 4.2.1 Arten der Kostenträgerstückrechung 4.2.2 Verfahren der Kostenträgerstückrechnung 4.2.2.1 Divisionskalkulation 4.2.2.2 Äquivalenzziffernkalkulation 4.2.2.3 Zuschlagskalkulation 4.2.2.4 Maschinenstundensatzrechnung 4.2.2.5 Kuppelkalkulation 4.3 Kostenträgerzeitrechnung 29.05.2016 02:38 386

139 4.2 Kostenträgerstückrechnung Ermittelt die Selbstkosten des Unternehmens für eine Kostenträgereinheit Kalkulation Gegenüberstellung von Kosten und Erlösen Unterscheidung in Arten und Verfahren der Kostenträgerstück- rechnung 29.05.2016 02:38 387

140 4 Kostenträgerrechnung 4.1 Prinzipien der Kostenträgerrechung 4.1.1 Kostenverursachungsprinzip 4.1.2 Durchschnittsprinzip 4.1.3 Kostenträgfähigkeitsprinzip 4.2 Kostenträgerstückrechnung 4.2.1 Arten der Kostenträgerstückrechung 4.2.2 Verfahren der Kostenträgerstückrechnung 4.2.2.1 Divisionskalkulation 4.2.2.2 Äquivalenzziffernkalkulation 4.2.2.3 Zuschlagskalkulation 4.2.2.4 Maschinenstundensatzrechnung 4.2.2.5 Kuppelkalkulation 4.3 Kostenträgerzeitrechnung 29.05.2016 02:38 388

141 4.2.1 Arten der Kostenträgerstückrechnung a) Vorkalkulation Durchführung vor der Leistungserstellung Angebotskalkulation Genaue Ermittlung der Einzelkosten durch Bewertung der Verbrauchsmengen Gemeinkosten mit Durchschnittswerten der Vergangenheit ansetzen Dient der Angebotsabgabe 29.05.2016 02:38 389

142 b) Zwischenkalkulation Zwischenkalkulation liegt zeitlich zwischen Vorkalkulation und dem Herstellungsende eines Erzeugnisses oder einer Serie Durchführung bei Erzeugnissen mit längerer Herstellungszeit (z.B. Brückenbau oder Schiffbau) 29.05.2016 02:38 390

143 Gründe für Erstellung einer Zwischenkalkulation: Überwachung der Kostenentwicklung Aufdecken von Unwirtschaftlichkeiten, Einleitung geeigneter Maßnahmen dagegen Bereitstellung genauer wertmäßiger Angaben zur Bilanzierung Zwischenkalkulation = auch Nachkalkulation für unfertige Erzeugnisse 29.05.2016 02:38 391

144 c) Nachkalkulation Durchführung nach der Herstellung des Erzeugnisses Enthält angefallenen Kosten in tatsächlicher Höhe Große Bedeutung, da Aufdeckung von Abweichungen zwischen Sollkosten aus der Vorkalkulation und den tatsächlich entstandenen Kosten Analysierung der Abweichungen, um Unwirtschaftlichkeiten und Fehleinschätzungen zu erkennen Dadurch Anhaltspunkte für künftige Vorkalkulationen 29.05.2016 02:38 392

145 4 Kostenträgerrechnung 4.1 Prinzipien der Kostenträgerrechung 4.1.1 Kostenverursachungsprinzip 4.1.2 Durchschnittsprinzip 4.1.3 Kostenträgfähigkeitsprinzip 4.2 Kostenträgerstückrechnung 4.2.1 Arten der Kostenträgerstückrechung 4.2.2 Verfahren der Kostenträgerstückrechnung 4.2.2.1 Divisionskalkulation 4.2.2.2 Äquivalenzziffernkalkulation 4.2.2.3 Zuschlagskalkulation 4.2.2.4 Maschinenstundensatzrechnung 4.2.2.5 Kuppelkalkulation 4.3 Kostenträgerzeitrechnung 29.05.2016 02:38 393

146 4.2.2 Verfahren der Kostenträgerstückrechnung Kalkulationsverfahren Divisions- kalkulation Äquivalzenzif- fernkalkulation Zuschlags- kalkulation Maschinenstun- densatzrechnung Kuppel- kalkulation Anwendung bei einheitlicher Fertigung (Massenferti- gung) Einprodukt- unternehmen Anwendung bei der Fertigung artverwandter Erzeugnisse (Sortenfertig.) Anwendung bei heterogenen Sach- und Dienstleistun- gen (Einzel- und Serienfer- tigung) Anwendung bei Fertigung heterogener Erzeugnisse (Einzel- und Serienfertigung) Anwendung bei zwangsläufig gleichzeitiger Erstellung mehrerer Erzeugnisse (Haupt-, Neben-, Abfallerzeugnis- se) 29.05.2016 02:38 394

147 4.2.2.1 Divisionskalkulation - Einfach durchzuführendes Kalkulationsverfahren - Anwendbar bei einheitlicher Massenfertigung - Kosten einer Einheit = gesamte Kosten einer Periode/erbrachte Mengenleistung einer Periode - Einstufige, zweistufige, mehrstufige Divisionskalkulation 29.05.2016 02:38 395

148 4.2.2.1.1 Einstufige Divisionskalkulation Voraussetzungen: Herstellung einer Erzeugnisart Keine Lagerbestandsveränderungen an unfertigen Erzeugnissen Keine Lagerbestandsveränderungen an fertigen Erzeugnissen 29.05.2016 02:38 396

149 4.2.2.1.1 Einstufige Divisionskalkulation a) Summarische Divisionskalkulation Selbstkosten einer Erzeugniseinheit = Gesamtkosten der Rechnungsperiode / Leistungsmenge in der Rechnungsperiode k=K/x k = Selbstkosten (€ pro Stück) K = Gesamtkosten pro Periode x = Leistungsmenge 29.05.2016 02:38 397

150 Beispiel Im letzten Jahr fielen bei einer Ausbringungsmenge von 5.000 Stück Kosten in Höhe von 50.000 € an. Die Selbstkosten pro Stück betragen: 29.05.2016 02:38 398

151 29.05.2016 02:38 399

152 b) Differenzierende Divisionskalkulation nicht Gesamtkosten, sondern Stückkosten für einzelne Kostengruppen k 1 = K 1 /x k 1 = Betrag der Kostengruppe 1 pro Stück (€ pro Stück) K 1 = Betrag der Kostengruppe 1 (€ pro Periode) x = Gesamtmenge der Leistungen (Stück pro Periode) Summierung der Stückkosten der Kostengruppe 1 bis n ergibt die gesamten Stückkosten k = k 1 + k 2 + k 3 +... + k n 29.05.2016 02:38 400

153 Beispiel Die bei der einstufigen Divisionskalkulation zugrunde gelegten Kosten für die Ausbringungsmenge von 5.000 Stück setzen sich wie folgt zusammen: Materialkosten30.000 € Personalkosten10.000 € Abschreibungen 5.000 € Sonstige Kosten 5.000 € Gesamtkosten50.000 € 29.05.2016 02:38 401

154 Als Stückkosten ergeben sich: Materialkosten:k 1 = Personalkosten:k 2 = Abschreibungen: k 3 = Sonstige Kosten: k 4 = Stückkosten: Summarische und differenzierende Divisionskalkulation führen zum gleichen Ergebnis. 29.05.2016 02:38 402

155 29.05.2016 02:38 403

156 Vorteil der differenzierenden Divisionskalkulation: Stückkosten jeder Kostengruppe sind bekannt Können kontrolliert werden 29.05.2016 02:38 404

157 Aufgabe 4.1 Die Plastic GmbH stellt eine Produktart her, für die Gesamtkosten in Höhe von 450.000 € angefallen sind. Die Ausbringungsmenge in dieser Periode beträgt 90.000 Stück. Lagerbestandsveränderungen sind nicht gegeben. Errechnen Sie die Stückkosten pro Stück! 29.05.2016 02:38 405

158 29.05.2016 02:38 406

159 Aufgabe 4.2 Ein industrielles Unternehmen fertigt 5.000 Einheiten eines Produktes. Dabei fallen als Kosten an: siehe nächste Folie Ermitteln Sie die Herstellungskosten pro Einheit! Wie hoch sind die Selbstkosten pro Einheit Errechnen Sie den Gewinn, der pro Einheit erzielt wird, wenn der Netto-Verkaufspreis 63,50 € beträgt! Wie hoch ist der Gewinnzuschlagsatz? 29.05.2016 02:38 407

160 29.05.2016 02:38 408

161 Lösung 4.2 29.05.2016 02:38 409

162 Aufgabe 4.3 Für die Herstellung von Mehl gelten folgende Daten: Menge310.000 kg Herstellungskosten118.000 € Verwaltungskosten 37.000 € Vertriebskosten 16.000 € Bei der Herstellung des Mehls fällt Kleie als Abfallprodukt an, die für 8.600 € verkauft werden kann. Wie hoch sind die Selbstkosten pro kg? Ermitteln Sie bei einem Gewinnzuschlag von 25% den Gewinn pro kg! 29.05.2016 02:38 410

163 Lösung 4.3 29.05.2016 02:38 411

164 29.05.2016 02:38 412

165 4.2.2.1.2 Zweistufige Divisionskalkulation Berücksichtigung von Lagerbestandsveränderungen an fertigen Erzeugnissen Voraussetzungen: Herstellung einer Erzeugnisart Keine Lagerbestandsveränderungen an unfertigen Erzeugnissen 29.05.2016 02:38 413

166 Aufspaltung der Selbstkosten in Herstellkosten, Verwaltungskosten und Vertriebskosten Selbstkosten je Erzeugniseinheit: k = k H + k VW + k Vt oder k = K h /x p + (K VW +K Vt )/x a 29.05.2016 02:38 414

167 k = Selbstkosten (€/Stück) k H = Herstellkosten (€/Stück) k VW = Verwaltungskosten (€/Stück) k Vt = Vertriebskosten (€/Stück) x p = Produktionsmenge (Stück/Periode) K VW = Verwaltungskosten pro Periode (€/Periode) K Vt = Vertriebskosten pro Periode (€/Periode) K H = Herstellkosten pro Periode (€/Periode) x a = Absatzmenge (Stück/Periode) 29.05.2016 02:38 415

168 Beispiel Ein Unternehmen hat eine Periodenproduktion von 5.000 Stück, von denen 4.000 Stück verkauft werden. Die Gesamtkosten betragen in dieser Periode 50.000 €, hierin sind 10.000 € an Verwaltungs- und Vertriebskosten enthalten. k = 40.000/5.000 + 10.000/4.000 = 10,50 €/Stück 29.05.2016 02:38 416

169 29.05.2016 02:38 417

170 Aufgabe 4.4 Ein Unternehmen stellt 30.000 Einheiten eines Produktes her. Die Kosten betragen: Herstellkosten450.000 € Verwaltungskosten 47.800 € Vertriebskosten 28.400 € Wie hoch sind die Herstellkosten und die Selbstkosten pro Einheit, wenn alle Produkte verkauft werden? In welcher Höhe fallen Herstellkosten und Selbstkosten pro Einheit an, wenn nur 25.000 Produkte verkauft werden können? 29.05.2016 02:38 418

171 Lösung 4.4 29.05.2016 02:38 419

172 Aufgabe 4.5 Die Plastik GmbH stellt ein Produkt her. Es wurden in einer Periode 100.000 Stück produziert, jedoch ging der Verkauf im vierten Quartal stark zurück, so dass insgesamt nur 75.000 Einheiten abgesetzt werden konnten. Die Gesamtkosten betrugen 5.000.000 €. Darin waren 12% Verwaltungsgemeinkosten und 8% Vertriebsgemeinkosten enthalten. Ermitteln Sie die Selbstkosten je Stück! Der Gewinnzuschlagsatz beträgt 22%, wie viel pro Stück macht das aus? Wie hoch ist der Netto-Verkaufspreis? 29.05.2016 02:38 420

173 Lösung 4.5 29.05.2016 02:38 421

174 4.2.2.1.3 Mehrstufige Divisionskalkulation weiterer Schritt, das Kalkulationsverfahren der Praxis anzupassen Einrechnung der Lagerbestandsveränderungen an Fertigerzeugnissen und unfertigen Erzeugnissen Gilt nur für eine Erzeugnisart Errechnung der Selbstkosten einer Erzeugniseinheit unter der Annahmen, dass keine Mengenveränderungen durch Ausschuss, Abfall, Gewichtsverluste gegeben sind 29.05.2016 02:38 422

175 k = K H1 / x p1 +...+ K Hm / x pm + (K VW +K Vt )/x a k = Selbstkosten pro Stück x p = produzierte Menge (Stück pro Periode) K H = Herstellkosten pro Periode K VW = Verwaltungskosten pro Periode K Vt = Vertriebskosten pro Periode X a = Abgesetzte Menge (Stück pro Periode) m = Anzahl unterschiedlicher Fertigungskostenstellen 29.05.2016 02:38 423

176 Beispiel Es wird eine Erzeugnisart hergestellt. Die Fertigung ist zweistufig. Die Daten beziehen sich auf eine Abrechnungsperiode. Stufe 1: 300 unfertige Erzeugnisse werden mit 6.000 € Herstellkosten erstellt. Stufe 2: 250 unfertige Erzeugnisse werden mit 2.000 € Herstellkosten zu Fertigerzeugnissen weiterverarbeitet. Die Verwaltungskosten betragen 600 € und die Vertriebskosten 400 €. Der Absatz umfasst 100 Stück. 29.05.2016 02:38 424

177 k = 6.000/300 + 2.000/250 + (600+400)/100 = 38 €/Stück Aus diesen Rechnungen ergeben sich weiter: Herstellkosten der fertigen Erzeugnisse (6.000-(50Stk.*20€/Stk.))/250 + 2.000/250 = 28 €/Stück Herstellkosten der unfertigen Erzeugnisse 6.000/300 = 20 €/Stück Endbestand (wertmäßig) an fertigen Erzeugnissen (250-100)*28 = 4.200 € Endbestand (wertmäßig) an unfertigen Erzeugnissen (300-250)*20 = 1.000 € 29.05.2016 02:38 425

178 Aufgabe 4.6 Die Stahlbau GmbH fertigt Schraubstöcke. Die Produktion erfolgt in zwei Stufen. In der ersten Stufe wurden im 4. Quartal 2.000 Halbfabrikate bearbeitet, deren Herstellkosten 112.000 € betrugen. In der zweiten Stufe wurden 1.600 der unfertigen Erzeugnisse mit Herstellkosten in Höhe von 48.000 € fertig gestellt. Die Verwaltungsgemeinkosten betrugen 9.200 € und die Vertriebsgemeinkosten 4.600 €. Es wurden 1.400 Schraubstöcke verkauft. Ermitteln Sie die Selbstkosten für die abgesetzte Menge pro Einheit! Wie hoch sind die Herstellkosten, die für ein unfertiges Erzeugnis anfallen? Bewerten Sie die nicht abgesetzten Fertigerzeugnisse kostenmäßig pro Einheit! 29.05.2016 02:38 426

179 Aufgabe 4.7 Ermitteln Sie die sich aus den Lagerveränderungen aus 4.6 ergebenden Lagerbestände an unfertigen Erzeugnissen Fertigerzeugnissen! 29.05.2016 02:38 427

180 4 Kostenträgerrechnung 4.1 Prinzipien der Kostenträgerrechung 4.1.1 Kostenverursachungsprinzip 4.1.2 Durchschnittsprinzip 4.1.3 Kostenträgfähigkeitsprinzip 4.2 Kostenträgerstückrechnung 4.2.1 Arten der Kostenträgerstückrechung 4.2.2 Verfahren der Kostenträgerstückrechnung 4.2.2.1 Divisionskalkulation 4.2.2.2 Äquivalenzziffernkalkulation 4.2.2.3 Zuschlagskalkulation 4.2.2.4 Maschinenstundensatzrechnung 4.2.2.5 Kuppelkalkulation 4.3 Kostenträgerzeitrechnung 29.05.2016 02:38 428

181 4.2.2.2 Äquivalenzziffernkalkulation anwendbar für Mehrproduktunternehmen Gleichartige Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, unterschiedliche Kosten bei der Be- und Verarbeitung Ausdruck des Verhältnisses der Kosten der artverwandten Erzeugnisse durch Äquivalenzziffern Zwei unterschiedliche Formen: einstufige und mehrstufige Äquivalenzziffernkalkulation 29.05.2016 02:38 429

182 4.2.2.2.1 einstufige Äquivalenziffernkalku- lation Voraussetzungen Herstellung gleichartiger Erzeugnisse Keine Lagerbestandsveränderungen an unfertigen Erzeugnissen Keine Lagerbestandsveränderungen an fertigen Erzeugnissen Ermittlung und in Beziehung setzen der Kostenanteile pro Erzeugniseinheit für die einzelnen Kostenarten Ein Erzeugnis erhält die Wertzahl 1 andere Erzeugnisse dementsprechend Wertzahlen über oder unter 1 29.05.2016 02:38 430

183 k i = (K/(a 1 x 1 +... +a n x n ))*a i Äquivalenzziffer des Produktes i=a i Selbstkosten des Produktes i (€/Stück)=k i Menge des Produktes i (Stück/Periode)=x i Anzahl der Produkte (Stück/Periode)=n 29.05.2016 02:38 431

184 Beispiel Drei Sorten eines Erzeugnisses sollen betrachtet werden, eine in minderer Qualität (A), eine in mittlerer (B) und eine in guter Qualität (C). Die Kosten stehen im Verhältnis 1 : 1,2 : 1,5 zueinander. Es werden 600 kg von A, 400 kg von B und 100 kg von C hergestellt. Die Gesamtkosten betragen 3.800 €. 29.05.2016 02:38 432

185 Lösung nach Formel k A = (3.800/1*600+1,2*400+1,5*100)*1,0 = 3,09 €/Stück k B = (3.800/1.230)*1,2 = 3,71 €/Stück k C = (3.800/1.230)*1,5 = 4,63 €/Stück 29.05.2016 02:38 433

186 Tabellarische Lösung: erfolgt in sechs Schritten Menge mit den Äquivalenzziffern multiplizieren Ergebnis als Rechnungseinheit eintragen Summe der Rechnungseinheiten bilden Summe der Gesamtkosten eintragen Gesamtkosten durch die Rechnungseinheiten dividieren Ergebnis mit den Äquivalenzziffern der Sorten multiplizieren 29.05.2016 02:38 434

187 SorteMengeÄqui.zifferRechn.einh.Gesamtkost.Stückkosten A B C Summe 29.05.2016 02:38 435

188 SorteMengeÄqui.zifferRechn.einh.Gesamtkost.Stückkosten A6001,06003,09 B4001,24803,71 C1001,51504,63 Summe1.2303.800 29.05.2016 02:38 436

189 Aufgabe 4.8 In einem Walzwerk werden drei Arten von Blechen hergestellt: A: 500 Blechplatten mit 1,0 mm Stärke B: 700 Blechplatten mit 2,0 mm Stärke C: 400 Blechplatten mit 2,5 mm Stärke Die Gesamtkosten betrugen 783.000 €. Ermitteln Sie die Selbstkosten pro Blechplatte jeder Blechart! Wie hoch ist der Netto-Verkaufspreis pro Blechplatte jeder Blechart, wenn der Gewinnzuschlagsatz 20% beträgt? 29.05.2016 02:38 437

190 Lösung 4.8 29.05.2016 02:38 438

191 SorteMengeÄquizifferRechneinhGesamtkoStückkosten A B C 29.05.2016 02:38 439

192 29.05.2016 02:38 440

193 Aufgabe 4.9 Die Chemie AG stellte vier Arten vom Chemikalien her, deren Rezepturen sich im Hinblick auf die Mischungsverhältnisse unterscheiden: Gemeinkosten fielen in Höhe von 50.685 € an. Verteilen Sie die Gemeinkosten auf der Grundlage der Einzelkosten, die für die jeweiligen Chemikalien pro Tonne anfallen und ermitteln Sie die Selbstkosten pro Tonne jeder Chemikalie! Die Chemie AG gab die Chemikalien zu folgenden Netto-Verkaufspreisen ab. A: 8,19 €/t, B: 11,19 €/t, C: 9,83 €/t, D:10,77 €/t Ermitteln Sie die Gewinn-Zuschlagsätze! 29.05.2016 02:38 441

194 29.05.2016 02:38 442

195 Lösung 4.9 29.05.2016 02:38 443

196 29.05.2016 02:38 444

197 29.05.2016 02:38 445

198 29.05.2016 02:38 446

199 4.2.2.2.2 mehrstufige Äquivalenzziffernkal- kulation Berücksichtigung von Lagerbestandsveränderun- gen von fertigen und unfertigen Erzeugnissen Einzige Voraussetzung: Gleichartigkeit der Erzeug- nisse Bildung von mehreren Reihen von Äquivalenzzif- fern für nacheinander liegende Fertigungsstufen 29.05.2016 02:38 447

200 Beispiel Es werden drei Sorten eines Erzeugnisses in verschiedener Qualität hergestellt. Die Materialkosten betragen insgesamt 3.050 € für 600 kg von A, 400 kg von B und 100 kg von C. Die Äquivalenzziffern für die Materialkosten sind 0,83 : 1 : 1,17. Sonstige Kosten sind in Höhe von 1.300 € entstanden, sie sind für alle Sorten gleich hoch. Die Selbstkosten pro kg ergeben sich: 29.05.2016 02:38 448

201 Materialkosten 3.050/(0,83*600+1*400+1,17*100) k A = (3.050/(0,83*600+1*400+1,17*100) )*0,83 = 2,49 €/kg k B = 3,01 €/kg k C = 3,52 €/kg 29.05.2016 02:38 449

202 Sonstige Kosten k A = 1.300/1*600+1*400+1*100 = 1,18 €/kg k B = 1,18 €/kg k C = 1,18 €/kg Selbstkosten pro kg k A = 2,49 + 1,18 = 3,67 € k B = 3,01 + 1,18 = 4,19 € k C = 3,52 + 1,18 = 4,70 € 29.05.2016 02:38 450

203 Aufgabe 4.10 Ein Unternehmen stellt drei Produkte her. Die Produktion betrug: Produkt A 5.000 Einheiten Produkt B 4.000 Einheiten Produkt C 6.000 Einheiten Die Materialkosten standen im Verhältnis 1,0 : 1,3 : 1,5 zueinander und umfassten insgesamt 138.240 €. Lohnkosten fielen in Höhe von 105.210 € an und ihre Verteilung erfolgte im Verhältnis 1,1 : 1,3 : 1,0. Die sonstigen Kosten verteilten sich im Verhältnis 1,2 : 1,0 : 1,1 und fielen in Höhe von 34.860 € an. Ermitteln Sie die Selbstkosten, die für jede Einheit der Produkte angefallen sind! Mithilfe welcher Äquivalenzziffern lassen sich die Selbstkosten pro Produkteinheit und Sorte unmittelbar feststellen, und worin liegt die Grenze ihrer Verwendbarkeit? Wie hoch lagen die Netto-Verkaufspreise pro Einheit jedes Produktes, wenn der Gewinnzuschlagsatz 25 % betrug? 29.05.2016 02:38 451

204 4 Kostenträgerrechnung 4.1 Prinzipien der Kostenträgerrechung 4.1.1 Kostenverursachungsprinzip 4.1.2 Durchschnittsprinzip 4.1.3 Kostenträgfähigkeitsprinzip 4.2 Kostenträgerstückrechnung 4.2.1 Arten der Kostenträgerstückrechung 4.2.2 Verfahren der Kostenträgerstückrechnung 4.2.2.1 Divisionskalkulation 4.2.2.2 Äquivalenzziffernkalkulation 4.2.2.3 Zuschlagskalkulation 4.2.2.4 Maschinenstundensatzrechnung 4.2.2.5 Kuppelkalkulation 4.3 Kostenträgerzeitrechnung 29.05.2016 02:38 452

205 4.2.2.3 Zuschlagskalkulation U mit verschiedenartigen Erzeugnissen (und Kosten) in unterschiedlichen Arbeitsabläufen Lagerbestandsveränderungen an fertigen und unfertigen Erzeugnissen Einzelfertigung und Serienfertigung 29.05.2016 02:38 453

206 Trennung von Einzel- und Gemeinkosten Einzelkosten unmittelbar auf Produkteinheit verteilen Gemeinkosten sammeln, nach gleichen Verursachungsmomenten gliedern und durch prozentualen Zuschlag auf Fertigungslöhne und Fertigungsmaterialien verrechnen 29.05.2016 02:38 454

207 4.2.2.3.1 Einfache Zuschlagskalkulation einfaches, aber ungenaues Verfahren der Kalkulation Verwendung nur von Kleinbetrieben Keine Kostenstellenrechnung erforderlich Zwei unterschiedliche Arten: Kumulative Zuschlagskalkulation Gesamte Einzelkosten als Zuschlagsbasis für Gemeinkosten verwenden Verfahren führt leicht zu Falschinformationen und Fehlentscheidungen Elektive Zuschlagskalkulation 29.05.2016 02:38 455

208 4.2.2.3.2 Differenzierende Zuschlagskal- kulation keine pauschale Zurechnung der Gemeinkosten, sondern Trennung der Gemeinkosten in die Bereiche Material, Fertigung, Verwaltung, Vertrieb Verrechung der Gemeinkosten auf der Basis der in den einzelnen Bereichen entstandenen Einzelkosten Für Verwaltungs- und Vertriebsgemeinkosten = Verwendung der Herstellkosten 29.05.2016 02:38 456

209 Schema differenzierende Zuschlagskalku- lation 29.05.2016 02:38 457

210 29.05.2016 02:38 458

211 Gemeinkostenzuschlagsätze aus BAB ermitteln Materialgemeinkostenzuschlag: Materialgemeinkosten/Materialeinzelkosten*100 Fertigungsgemeinkostenzuschlag: Fertigungsgemeinkosten/Fertigungseinzelkosten*100 29.05.2016 02:38 459

212 Verwaltungsgemeinkostenzuschlag: Verwaltungsgemeinkosten/Herstellkosten*100 Vertriebsgemeinkostenzuschlag: Vertriebsgemeinkosten/Herstellkosten*100 29.05.2016 02:38 460

213 Ermittlung Verkaufspreis 29.05.2016 02:38 461

214 Beispiel Der Auftrag der Möbel GmbH, aufgrund dessen für 15.000 € Fertigungsmaterial, für 6.000 Fertigungslöhne, für 500 € Sondereinzelkosten der Fertigung und für 200 € Sondereinzelkosten des Vertriebes aufgewendet wurden, soll kalkuliert werden. Dabei gelten: 29.05.2016 02:38 462

215 Materialgemeinkosten10% Fertigungsgemeinkosten50% Verwaltungsgemeinkosten20% Vertriebsgemeinkosten10% Gewinnaufschlag25% Kundenskonto 3% Kundenrabatt 5% Mehrwertsteuer19% 29.05.2016 02:38 463

216 29.05.2016 02:38 464

217 Aufgabe 4.11 Das Unternehmen Spezialmaschinen DB fertigt zwei Arten von Kleinmaschinen. Es wurden 40 Maschinen Typ A und 50 Maschinen Typ B hergestellt. Dabei fielen folgende Kosten an. Ermitteln Sie die Selbstkosten pro Einheit des Erzeugnisses! 29.05.2016 02:38 465

218 Lösung 4.11 29.05.2016 02:38 466

219 Aufgabe 4.12 29.05.2016 02:38 467

220 29.05.2016 02:38 468

221 VorkalkulationNachkalkulation 29.05.2016 02:38 469

222 Aufgabe 4.13 29.05.2016 02:38 470

223 Lösung 4.13 29.05.2016 02:38 471

224 Exkurs: Selbstkosten des Handels Einstandspreis + Handlungskosten = Selbstkosten des Handels Einstandspreis: Angebotspreis (des Lieferanten) - Rabatt - Bonus +Mindermengenzuschlag =Zieleinkaufspreis 29.05.2016 02:38 472

225 =Zieleinkaufspreis - Skonto =Bareinkaufspreis +Bezugskosten (Verpackung, Fracht, Rollgeld, Versicherung, Zoll) =Einstandspreis 29.05.2016 02:38 473

226 Handlungskosten: Personalkosten +Provisionen +Raumkosten +Werbekosten +Reisekosten +Transportkosten +Verpackungskosten +Fuhrparkkosten +Zinsen +Abschreibungen +Verwaltungskosten 29.05.2016 02:38 474

227 Aufgabe 4.14 Der Angebotspreis des Lieferanten einer Ware beträgt 5 €/Stück. Für Verpackung werden per 100 Stück 3 € berechnet. Bei Abnahme von 1.000 Stück wird ein Mengenrabatt von 20% gewährt. Erfolgt die Zahlung innerhalb von zehn Tagen nach Rechnungsstellung, können 3% Skonto abgesetzt werden. Die Ware wird frei Haus geliefert. Die Handlungskosten beim abnehmenden Unternehmen betragen 0,78 €/Stück. Ermitteln Sie die Selbstkosten des Handelsunternehmens pro Einheit der Ware bei Abnahme von 1.200 Stück und Zahlung des Rechnungsbetrages innerhalb einer Woche nach Rechnungserstellung durch den Lieferanten! Wie hoch ist der Gewinn pro Stück, wenn der Netto-Verkaufspreis pro Einheit 6,19 € beträgt? 29.05.2016 02:38 475

228 Lösung 4.14 29.05.2016 02:38 476

229 29.05.2016 02:38 477

230 29.05.2016 02:38 478


Herunterladen ppt "3 Kostenstellenrechnung 3.1 Betriebsabrechnungsbogen 3.1.1 Aufbau 3.1.1.1 Kostenarten 3.1.1.2 Kostenstellen 3.1.2 Erstellung des BAB 3.1.3 Kritik 3.2 Innerbetriebliche."

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