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Kreative Städte?. Übersicht 1)Theorietische Einführung 2) Talent, Technologie und Toleranz in Zürich 3) Zweiter Zürcher Kreativwirtschaftsbericht - Räumliche.

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Präsentation zum Thema: "Kreative Städte?. Übersicht 1)Theorietische Einführung 2) Talent, Technologie und Toleranz in Zürich 3) Zweiter Zürcher Kreativwirtschaftsbericht - Räumliche."—  Präsentation transkript:

1 Kreative Städte?

2 Übersicht 1)Theorietische Einführung 2) Talent, Technologie und Toleranz in Zürich 3) Zweiter Zürcher Kreativwirtschaftsbericht - Räumliche Verteilung der Kreativbranche

3 Die Rolle des Ortes Gewisse Orte sind essentiell für das ökonomische Leben Untersuchung von Städten welche Brutkästen für Kreativität, Innovation und neue Industrien sind  Was haben diese Städte gemeinsam?  Was sind die Bedingungen für regionales Wirtschaftswachstum?

4 3 theoretische Ansätze Theorie des sozialen Kapitals Theorie des Humankapitals: der Mensch ist die treibende Kraft für regionales Wirtschaftswachstum Theorie des kreativen Kapitals: kreative Personen bewirken regionales Wirtschaftswachstum kreative Personen bevorzugen Städte die innovativ, vielfältig und tolerant sind

5 Theorie des kreativen Kapitals Kreative Klasse:  Menschen die etwas Neues kreieren (kreatives Problemlösen).  alle Menschen sind potentielle Mitglieder  Mitglieder sammeln sich in kreativen Zentren Kreative Zentren:  gross, urban, wirtschaftlich stark  innovativ, vielfältig, tolerant

6 3 T's des Wirtschaftswachstums Technologie Toleranz  Offenheit gegenüber anderen Lebensweisen  Vielfalt Talent  gut ausgebildete Personen (Humankapital)‏  werden von kulturellen Angeboten der Städte angezogen

7 Überprüfung der theoretischen Ansätze Zusammenhang zwischen Wirtschafts- und Städtewachstum und Human- und kreativem Kapital Bestimmte regionale Voraussetzungen ziehen kreative Personen an  Städte sollen ihren Raum so gestalten, dass er für kreative Personen interessant wird, da diese die Wirtschaft antreiben

8 „Zürich ist eben eine absolute Trendstadt. Sie ist international, urban, multikulturell, oberflächlich, schnelllebig mit einem kräftigen Schuss Erotik.“

9 (Zitat eines Zürcher Modedesigner)

10 Stadt Kultur Innovation Kulturwirtschaft und kreative innovative Kleinstunternehmen in der Stadt Zürich Philipp Klaus

11 Technologie Umschwung dank Industrialisierung Blühende Textilproduktion gefolgt von Maschinenindustrie und Innovationen im Elektrizitätsbereich Einbruch der Industrie: Ab 1960 Verdrängung durch Finanzsektor

12 Technologie Aber: Zunahme der Hightechindustrie

13 Hightechindustrie: Veränderung des gesamtschweizerischen Branchenanteils in Promillepunkten Quelle: BFS, BZ 1995 und 2001 Grafik: Statistisches Amt Kt. Zürich

14 Puls 5

15 Toleranz, Gay-Index “Zurich is the largest city in Switzerland and is of course a world famous financial center and has been repeatedly proclaimed to have the best quality of life anywhere in the world. The gay scene is surprisingly lively and diverse for a city of it's size. Pop. approx 1,200,000. Whilst it's not Swizerland's capitol city (that's Bern), it is the Gay Capitol of Switzerland. The gay area is located in the old part of town between the grand main station and the river bank.” (www.gayzurich.com/home.html Stand: )

16 Toleranz, Bohemia-Index Zürcher Hochschule der Künste: Design Kunst & Medien Künste & Film Musik Musik und Bewegung Vermittlung von Kunst und Design Tanz Theater

17 Toleranz, Immigration Schweizer Zuwanderer Ausländische Zuwanderer ’28325’ ’83449’902 Quelle: ESPOP, Bundesamt für Statistik

18 Talent “Das ist das urbane setting, welches den Leuten das Gefühl gibt, den Zeitgeist einzuatmen und in einer Weltstadt zu leben, in der alle Möglichkeiten für Vergnügen, Bildung, Einkommen, Liebe, Hoffnung offen scheinen.” Klaus, Philipp (2006)

19 Protestbewegung 1980er Jahre

20 Für nahezu alle Werte und Branchen der Kreativwirtschaft in Zürich gilt: Stadt Zürich = 50% des Kantons Zürich Kantons Zürich = 25% der Schweiz -> Zürich nimmt eine zentrale Stellung innerhalb der Schweizer Kreativwirtschaft ein

21 Zweiter Zürcher Kreativwirtschaftsbericht

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23 Geographie der Kreativwirtschaft Kanton Zürich: Immer stärkere Konzentration in Städten

24 Geographie der Kreativwirtschaft Stadt Zürich: Ausgeglichener „Branchenmix“ -> Dienstleistungsplattform Vor allem Kleinunternehmen

25 Geographie der Kreativwirtschaft Stadt Zürich: Kreativgürtel von Mühlebach, Seefeld, über Altstadt, Langstrasse zu Escher-Wyss

26 Standortfaktoren für Kreativbranche Urbanität! Räumliche Nähe Erreichbarkeit Qualifizierte Arbeitskräfte (Humankapital) Kreatives Milieu Geeignete Räumlichkeiten Mietpreise Gute Adresse

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28 Fokusgebiet Binz Anziehungsfaktoren: Moderate Mietpreise Grosse Räumlichkeiten Interessanter Branchenmix (Architektur, Darstellender Kunst, Software und Werbung) Image-Gewinn Abstossungsfaktoren: mangelndes Kreatives Milieu (Erwartungen an Umgebung und Vernetzung nicht erfüllt) Zuzug etablierter Unternehmen Mangelnde Einbettung in umliegende Quartiere Fehlende Gastronomie Begrenzter Raum

29 Fokusgebiet Langstrasse Anziehungsfaktoren: Mulitkulturell -> Toleranz, Vielfalt! Künstler verschiedenster Richtungen / unabhängige Künstler -> Austausch, Vernetzung Avantgarde Image Kreatives Milieu, Szene Verbindung von Leben und Arbeiten Abstossungsfaktoren: Begrenzter Raum Steigende Mietzinse

30 Fokusgebiet Maag-Areal Anziehungsfaktoren: Räumlichkeiten Sehr gute Erreichbarkeit (ÖV und individuell) Gutes Image von Züri-West Nacht- und Kulturleben in der Umgebung Abstossungsfaktoren: Steigende Mietzinse Zuzug etablierter Unternehmen

31 Zwei Entwicklungen, die es zu beachten gilt... Vertreibung der Avantgarde durch etablierte Unternehmen -> „Wegzug der Pioniere“ Steigende Nachfrage nach geeigneten Räumen (Schlüsselfaktoren: Mieten, Grosse Räume, Umgebungsqualitäten und vorhandene kreative Milieus)

32 Fragen?

33 Offene Fragen Könnte/Müsste „Raum“ als viertes Kriterium für die regionale Wirtschaftsentwicklung hinzugefügt werden? Muss die Stadt die Avantgarde schützen? Kann Zürich als Kreativzentrum im internationalen Vergleich mithalten?-> Entwicklungspotential?

34 Literatur Richard Florida, 2005: Cities and the Creative Class. New York: Routledge: Kapitel 2 & 4 Pilipp Klaus, 2006: Stadt – Kultur – Innovation. Kulturwirtschaft und kreative innovative Kleinstunternehmen in der Stadt Zürich. Zürich: Seismo Michael Söndermann, Christoph Weckerle, Philipp Klaus, 2008: Zweiter Zürcher Kreativwirtschaftsbericht. Wirtschaftsförderung der Stadt Zürich, Standortförderung des Kantons Zürich. weiterführende Literatur: Elizabeth Currid, 2007:The Warhol Economy:How Fashion, Art, and Music Drive New York City Edward L. Glaeser, 2005: Reinventing Boston: Journal of Economic Geography 5. S Edward L. Glaeser, 1995: Economic Growth in a cross-section of cities. Journal of Monetary Economies 36. S


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