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ALS HERAUSFORDERUNG FÜR LEHRERINNEN UND LEHRER INKLUSION hans-jürgen göbel 15.05.2015.

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Präsentation zum Thema: "ALS HERAUSFORDERUNG FÜR LEHRERINNEN UND LEHRER INKLUSION hans-jürgen göbel 15.05.2015."—  Präsentation transkript:

1 ALS HERAUSFORDERUNG FÜR LEHRERINNEN UND LEHRER INKLUSION hans-jürgen göbel

2 Inklusion lateinisch inclusio, „Einschluss“; auch Einbeziehung, Eingeschlossenheit, Dazugehörigkeit steht für: -Inklusion (Mineralogie), Einschlüsse von andersartigen Materialien in Mineralien -Inklusion in Soziologie und sozialer Arbeit -Inklusion in Pädagogik und Bildungspolitik hans-jürgen göbel

3 Artikels 24 der UN-Konvention über die Rechte der Menschen mit Behinderungen (1)Die Vertragsstaaten anerkennen das Recht von Menschen mit Behinderungen auf Bildung. Um dieses Recht ohne Diskriminierung und auf der Grundlage der Chancengleichheit zu verwirklichen, gewährleisten die Vertragsstaaten ein integratives Bildungssystem (an inclusive education system) auf allen Ebenen und lebenslanges Lernen …… Das Übereinkommen und das Zusatzprotokoll wurden am 13. Dezember 2006 verabschiedet. Konvention und Zusatzprotokoll sind am 3. Mai 2008 in Kraft getreten Bis Ende 2010 hatten 155 Staaten und die Europäische Union die Konvention unterzeichnet. In Deutschland trat sie am 26. März 2009 in Kraft. hans-jürgen göbel

4 Gegliedertes Schulsystem - es gibt homogene Lerngruppen - in denen lernt sich am effektivsten Integratives /inklusives Schulsystem - es gibt heterogene Lerngruppen - dies führt zu einem anregenden und fördernden und herausfordernden Ort des Lernens hans-jürgen göbel

5 „Alle Menschen sind Geschöpfe Gottes, einzigartig, unersetzlich und bei aller Verschiedenheit von gleichem Wert.“ aus dem Leitbild der NRD „Auf der Basis unseres christlichen Menschenbildes gehen wir die Verpflichtung ein, die Rechte und Interessen von Menschen in ihrer Unterschiedlichkeit einzufordern und zu wahren.“ aus dem Konzept der Wichernschule Mühltal Mt 25,40 Der König wird ihnen dann antworten: 'Das will ich euch sagen. Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr für mich getan!' Mt 25,45 Darauf wird ihnen der König antworten: 'Lasst es euch gesagt sein: Die Hilfe, die ihr meinen geringsten Brüdern verweigert habt, die habt ihr mir verweigert. hans-jürgen göbel

6 Welche Schülerinnen und Schüler sind gemeint ? Verhaltensbesonderheiten -spricht nicht -gibt häufig lallende, undeutbare Laute von sich -schreit häufig, und dies laut und andauernd -kann sich nicht selbständig fortbewegen -unkontrollierter Speichelfluss -schmiert mit Kot Pflegerischer Aufwand -vollständig unselbständig, - bedarf kontinuierlicher Tag- und Nacht-Überwachung - keinerlei Kontrolle der Ausscheidungsfunktion, muss gewindelt werden -muss gefüttert werden (passierter Kost) -muss an- und ausgezogen sowie gewaschen werden -keine aktive Beteiligung der Person an pflegerischen Maßnahmen Sozialverhalten -stark fixiert auf die primären Betreuer -reagiert mit starker Abwehr (Weinen, Schreien) auf unbekannte Personen hans-jürgen göbel

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8 Einzelkämpfer oder Teamplayer ? -Grundschullehrkräfte -Förderschullehrkräfte, -Fachlehrkräfte, -sozialpädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, -Therapeuten -sowie pädagogische Hilfskräfte (z:Bsp. FSJ) hans-jürgen göbel

9 Grundschuldidaktik / Sekundärschuldidaktik oder Förderschuldidaktik oder ? Unterrichtskonzeption mittendrin – statt nur dabei ! Eine inklusive Schule entwickelt ein lebendiges, modernes Unterrichtskonzept, bei dem die unterrichtliche Methodenvielfalt ein grundlegendes Prinzip darstellt. Durch den Einsatz verschiedener Methoden wird ein hohes Aktivierungsniveau der Lernenden erreicht. Projektarbeit oder offene Lernformen wie Freiarbeit, Wochenplanarbeit, Stationenarbeit oder auch Lerntheken ermöglichen den Schülerinnen und Schülern ein ganzheitliches, handlungsorientiertes und kooperatives Lernen, bei dem Selbstverantwortung, Selbstorganisation und Sozialkompetenz gleichermaßen gefördert werden. Das Ziel sollte sein, eine Didaktik zu entwickeln, die an den individuellen Voraussetzungen der Schülerinnen und Schüler ansetzt. Dabei soll es ausdrücklich nicht darum gehen, die verschiedenen Fachdidaktiken und Lehrpläne additiv nebeneinander zu nutzen, sondern im Sinne einer inklusiven Didaktik diese miteinander zu verknüpfen, um im gemeinsamen Unterricht der Heterogenität der Schülerinnen und Schüler gerecht zu werden und deren Vielfalt nutzen. Als verbindlicher Orientierungsrahmen sollten die gültigen Richtlinien für den Unterricht in der Schule mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung, die Lehrpläne der Regelschulen und die Bildungsstandards für den Primarbereich und Sekundarbereich unter Berücksichtigung des Bildungs- und Erziehungsplans gelten. hans-jürgen göbel

10 Individuelles Lernen Wir bieten allen Schülerinnen und Schüler einen Lern- und Lebensort, in dem jede und jeder Einzelne nach seinen Möglichkeiten gefördert und gefordert wird und somit vielfältige, an den allgemeinen Bildungsstandards orientierte Kompetenzen, entwickeln kann. Dabei findet der Unterricht gemeinsam sowie in differenzierter Form statt, um die Kompetenzen jedes Einzelnen zu fördern und weiter zu entwickeln. Die Schule ist daher nicht nur Lernort, sondern erweitert sich zum Lebensraum. hans-jürgen göbel

11 soziales Lernen -Heterogenität ist Normalität an der Schule -Die Akzeptanz der Unterschiede und die gegenseitige Wertschätzung stehen im Fokus der pädagogischen Arbeit - Die Begegnung von Kindern in ihrer Unterschiedlichkeit ist wichtig, um das soziale Selbst und die soziale Identität zu entwickeln. hans-jürgen göbel

12 fächerübergreifende Projekte sind wichtige Bausteine einer inklusiven Schule. Inklusive Bewegungs-, Kunst – und Theaterprojekte usw.: - beziehen ALLE Schüler mit ein - beinhalten handlungsorientiertes, kognitives und soziales Lernen - locken eigene Kreativität hervor - bahnen Schlüsselqualifikationen wie Teamfähigkeit, Kooperationsfähigkeit, Toleranz, Verantwortung u.v.a. an. hans-jürgen göbel

13 Noch Fragen ? hans-jürgen göbel


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