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Einfach Klasse, Wachsen mit TA. 10 Punkte, die eine gute Schule ausmachen, am Beispiel des Textes von E. Eggimann: Landschaft des Schülers Eröffnungsvortrag.

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Präsentation zum Thema: "Einfach Klasse, Wachsen mit TA. 10 Punkte, die eine gute Schule ausmachen, am Beispiel des Textes von E. Eggimann: Landschaft des Schülers Eröffnungsvortrag."—  Präsentation transkript:

1 Einfach Klasse, Wachsen mit TA. 10 Punkte, die eine gute Schule ausmachen, am Beispiel des Textes von E. Eggimann: Landschaft des Schülers Eröffnungsvortrag Sonntag, Konferenz für Pädagogik und Erwachsenenbildung der deutschsprachigen Gesellschaften für Transaktionsanalyse in Wien 1 Eröffnungsvortrag Wien, 10 Punkte, die eine gute Schule ausmachen,

2 Wachsen mit TA. 10 Punkte, die eine gute Schule ausmachen. Oder: Patient Schule, Diagnose und Therapieansätze. Nach Ueberlegungen zum Ist-Zustand weise ich anhand von Konzepten aus der Transaktionsanalyse auf konstruktive, alltagstaugliche Möglichkeiten im Schulalltag hin. Eröffnungsvortrag Wien, 10 Punkte, die eine gute Schule ausmachen, 2

3 Uebersicht Mein Erfahrungshintergrund: Unterricht an selektiver Mittel-und Oberstufe Langjährige Weiterbildung von Lehrpersonen (halbjährige Vollzeitangebote) Eine Zielsetzung lautete: Berufliche Standortbestimmung und aufarbeiten der persönlichen Lernbiographie mit der Frage: Wie erlebte ich Unterricht als Lernender, wie unterrichte ich heute? Präsidium Lesen und Schreiben für Erwachsene, Kt. Bern (rund Betroffene). 3 Eröffnungsvortrag Wien, 10 Punkte, die eine gute Schule ausmachen,

4 Download Eröffnungsvortrag Wien, 10 Punkte, die eine gute Schule ausmachen, 4

5 Zielsetzung meiner Ausführungen Rückgabe einer Prüfungsarbeit: Es handelt sich um ein alltägliches, unauffälliges Verhaltensmuster von Lehrpersonen. Dazu gibt es weder Literatur noch Weiterbildungen. Mit TA kann ich aufzeigen, dass solche Rituale grundlegende Bedeutung für das Selbstbild von Lernenden haben können. Im Sinne von schulfachbezogenen Entscheidungen Eröffnungsvortrag Wien, 10 Punkte, die eine gute Schule ausmachen, 5

6 10 Punkte, die eine gute Schule ausmachen Autonomie (Bewusstheit, Spontaneität, Intimität) Gefühle im Unterricht Mündigkeit – Autonomie Grundpositionen ER – ER Kontakte, wenig/keine Psychologischen Spiele Erlaubnisse - Antreiber Konstruktiver Lebensplan Hunger nach Zuwendung (Fokus: Bedürfnisse der Lernenden) Vertrauen gegenseitig (Intimität), Zeitstrukturierung Erlaubnisse vs neg. Zuschreibungen, Abwertungen Eröffnungsvortrag Wien, 10 Punkte, die eine gute Schule ausmachen, 6

7 Zusammenfassung (Workshop): Maschensystem, Erskine/Zalcman > Autonomiesystem (Aus: Meier, T., Anwendung der TA, Anwendung und Praxis in der Schule) Eröffnungsvortrag Wien, 10 Punkte, die eine gute Schule ausmachen, 7

8 Text Eggimann Ernst, Landschaft des Schülers, Arche:1973, ISBN Eröffnungsvortrag Wien, 10 Punkte, die eine gute Schule ausmachen, 8

9 Aufbau des Vortrags 10 Textausschnitte 10 Punkte: Verbindung mit TA- Konzepten Eröffnungsvortrag Wien, 10 Punkte, die eine gute Schule ausmachen, 9

10 Punkt 1 und 2:Autonomie und Gefühle im Unterricht

11 Punkt 1: Autonomie Zielsetzung Schule Mündigkeit: Selbst-, Sozial-und Sachkompetenz Zielsetzung Transaktionsanalyse Zielsetzung TA: Autonomie: – Bewusstheit – Spontaneität – Intimität 11 Eröffnungsvortrag Wien, 10 Punkte, die eine gute Schule ausmachen,

12 Punkt 1 und 2:Autonomie und Gefühle im Unterricht

13 Punkt 2: Gefühle im Unterricht Text von E. Eggimann Der Schüler erlebt unterschiedliche Gefühle. Die Situation ist für ihn ungewiss. Beurteilung geschieht in Abhängigkeit der Leistungen seiner Mitschüler. Lernender fühlt sich ausgeliefert. Transaktionsanalytische Haltung 4 Grundgefühle: Freude, Trauer Wut Angst Gefühle sind wichtig, sie werden von der Lehrperson wahrgenommen, ernst genommen, Lehrp. spricht sie an. 13 Eröffnungsvortrag Wien, 10 Punkte, die eine gute Schule ausmachen,

14 Punkt 3: Mündigkeit, Autonomie Es gibt Schüler, die eine Sechs haben. Sie öffnen das Heft, heben es mit einem Triumphruf in die Höhe, fragen den Nachbarn, was er für eine Note habe. Dieser hat keine Sechs. Der Lehrer hat Freude an der Freude seiner guten Schüler. Das ist eine berechtigte Freude, eine verdiente Freude. Er lässt sie gerne ein wenig herumlachen und herumzeigen. So braucht er nicht zu sagen: Es hat auch Sechser gegeben, es wäre folglich möglich gewesen, mit ein wenig Fleiss, aber man Man muss sich die Sache halt anschauen. Eröffnungsvortrag Wien, 10 Punkte, die eine gute Schule ausmachen, 14

15 Punkt 3: Mündigkeit, Autonomie Text von E. Eggimann Energieverteilung ungleich. Die Lehrperson definiert die Situation, Sch. abhängig von Lehrperson. Ungesunde symbiotische Beziehung. Lehrperson überverantwortlich, Schüler unterverantwortlich Transaktionsanalytische Haltung Energieverteilung 50:50 Ebenso bezüglich Verantwortung. Entlastet die Lehrperson. LP muss nicht mit genügen- den Noten ihre Kompetenz beweisen. ER – ER Beziehung. 15 Eröffnungsvortrag Wien, 10 Punkte, die eine gute Schule ausmachen,

16 Punkt 4: Grundpositionen Der Schüler hat sein glänzend gelbes Heft vor sich liegen. Er weiss, dass er nicht jauchzen kann. In der Schule gibt es keine Wunder, bei ihm schon gar nicht. Das hat er in der Sekundarschule nun schon fünfhundert Mal erlebt. Bei ihm hat alles keinen Sinn mehr. Eröffnungsvortrag Wien, 10 Punkte, die eine gute Schule ausmachen, 16

17 Punkt 4: Grundpositionen Text von E. Eggimann Lernender fühlt sich wie so oft: schlecht, ungenügend, empfindet Sinnlosigkeit, Hoffnungslosigkeit. Wenig bis keine Motivation. Transaktionsanalytische Haltung +/+ Haltung: Bed.los pos. Haltung, unabh. von Leistung. Menschliches Grundbedürfnis: Hunger nach Wertschätzung, nach Zuwendung. 17 Eröffnungsvortrag Wien, 10 Punkte, die eine gute Schule ausmachen,

18 Punkt 5: Psychologisches Spiel Konkurrenz: wer ist der Beste, die Beste? Mit dem Zeigefinger greift er in die Blätter des Probenheftes. Was hast du? Fragt ihn der Nachbar, der im allgemeinen auch nicht genügt, sich aber daran freuen will, dass einer eine noch schlechtere Note gemacht hat. So schiebt er das Probenheft rasch unter sein Französischbuch. Der Nachbar grinst. Eröffnungsvortrag Wien, 10 Punkte, die eine gute Schule ausmachen, 18

19 Punkt 5:Psychol. Spiel Konkurrenz Text von E. Eggimann Merkmale: Selbstabwertung, Fremdabwertung -/+, +/- Schuldzuweisungen, Ueberlegenheit, Konkurrenz Transaktionsanalytische Haltung Psychol. Spiele vermeiden. Arbeit mit Zielvereinbarungen, wo nötig mit individuellen Vereinbarungen ER-ER Haltung Vergleiche nie ein Kind mit dem andern, sondern jedes mit ihm selbst! (Pestalozzi) 19 Eröffnungsvortrag Wien, 10 Punkte, die eine gute Schule ausmachen,

20 Punkt 6: Lehrperson, Antreiber Der Lehrer sagt: Die Probe war leicht, und die Sechserschüler nicken. Das sollte man nun wirklich können. Eröffnungsvortrag Wien, 10 Punkte, die eine gute Schule ausmachen, 20

21 Punkt 6:Lehrperson: Antreiber Text von E. Eggimann Ich bin nur dann ein guter Lehrer, wenn ich es immer allen recht mache. Mit Unterstützung der guten Schüler beweise ich, dass es nicht meine Schuld ist, wenn ein Schüler eine schlechte Leistung erbringt. Transaktionsalytische Haltung TA: Gleichwertige Beziehung zw. Lehrperson und Lernendem. LP nimmt Kontakt auf m dem Lernenden. Gegenseitiges Vertrauen: Der Lehrer will mein Bestes. Lehrer: Der Schüler kann denken. 21 Eröffnungsvortrag Wien, 10 Punkte, die eine gute Schule ausmachen,

22 Punkt 7: Skript, Lebensplan Der Schüler öffnet das Probenheft schnell, sieht eine Zweibisdrei, zuckt die Achseln: Er hat es ja gewusst. Man kann lernen und lernen und lernen, es nützt doch nichts, sagt der Schüler. Ich habe den ganzen freien Nachmittag gebüffelt. Zu Hause konnte ich es. Er sagt es so laut, dass seine Nachbarn es hören können und auch der Lehrer. Natürlich glaubt es ihm niemand. Es ist mir doch egal, sagt der Schüler, was ich für eine Note habe. Hast du auch einen Zweieinhalber? Ruft er zu einem andern Schüler hinüber, der einen roten Kopf bekommen hat. Eröffnungsvortrag Wien, 10 Punkte, die eine gute Schule ausmachen, 22

23 Punkt 7: Skript, Lebensplan Text E. Eggimann Bestätigung der Erfahrung: Es hat alles keinen Sinn. Resignation. Verletzung wird überspielt mit Auftrumpfen. Transaktionsanalytische Haltung Lehrperson sucht gemeinsam mit dem Lernenden nach Lösungen. Unterschiedliche Sonderangebote. Lernenden dabei unterstützen, realistisches Selbstbild aufzubauen. Konzept: Skript, Skriptüberzeugungen. 23 Eröffnungsvortrag Wien, 10 Punkte, die eine gute Schule ausmachen,

24 Punkt 8: Hunger nach Zuwendung Warum schreibst du die Verbesserungen nicht? Fragt der Lehrer den Schüler, der das Heft wieder geschlossen hat. Gerade für Leute wie du machen wir Verbesserungen und besprechen alles noch einmal. Du musst Fehler um Fehler durchgehen. Aus Fehlern lernt man. Der Schüler starrt auf die rote Seite. Andere sind schon fertig mit den Verbesserungen, sie haben jeden Fehler, den sie wiedergutgemacht haben, mit dem Lineal unterstrichen und dabei den Kopf geschüttelt: Dass sie das nicht gewusst haben! Der Schüler beginnt mit den Verbesserungen, die er hastig von der Tafel abschreibt. Eröffnungsvortrag Wien, 10 Punkte, die eine gute Schule ausmachen, 24

25 Punkt 8: Hunger nach Zuwendung Text von E. Eggimann Auch der Lernende möchte es dem Lehrer recht machen. Liebesentzug durch den Lehrer, weil der Schüler dessen Erwartungen nicht erfüllt. Transaktionsanalytische Haltung Lehrer – Schüler Beziehung bildet die Grundlage für Lernen. Lehrer nimmt Kontakt auf mit dem Lernenden. Bespricht mit ihm die Arbeit. Signalisiert dem Schüler: ich nehme dich ernst, ich unterstütze dich. 25 Eröffnungsvortrag Wien, 10 Punkte, die eine gute Schule ausmachen,

26 Punkt 9: Ritual (Zeitstrukturierung) Der Lehrer sagt: Wer ist noch nicht fertig mit den Verbes- serungen? Und nun müssen alle auf den Schüler warten. Das ist immer so. Sie warten nicht ungern. Eröffnungsvortrag Wien, 10 Punkte, die eine gute Schule ausmachen, 26

27 Punkt 9: Ritual (Zeitstrukturierung) Text von E. Eggimann Lehrperson bestätigt erneut, dass er ein guter Lehrer ist, der sogar bei den Verbesserungen auf die schwächeren Schüler wartet. Transaktionsanalytische Haltung Unnötige Frage, provoziert Selbst-und Fremdabwertungen. Ich bin besser, als… Ich bin schlechter als…. 27 Eröffnungsvortrag Wien, 10 Punkte, die eine gute Schule ausmachen,

28 Punkt 10: Erlaubnisse versus negative Zuschreibung, Abwertung Sie haben sogar ein wenig Mitleid mit ihm. Das nächste Mal könne er das aufholen. Vielleicht sind sie ihm sogar ein wenig dankbar, denn erst seine schlechte Note gibt ihren besseren Noten den Wert. Eröffnungsvortrag Wien, 10 Punkte, die eine gute Schule ausmachen, 28

29 Punkt 10: Erlaubnisse vs neg. Zuschreibung, Abwertung Text von E. Eggimann Der Lernende erhält die Bestätigung: Ich bin weniger begabt als die Klassenkameraden, ich bin dumm, Französisch werde ich nie lernen. Verhängnisvolle Skriptentscheidung, die nur in diesem Klassenkontext zutrifft. Bei einer andern Lehrperson, in einer andern Klasse könnten die Leistungen genügend sein. Transaktionsanalytische Haltung Tragfähige Lehrer – Schüler Beziehung. Lösungsorientiert, ohne psychol. Spiel mit Zuschauenden/Zuhörenden. Gespräch zu zweit, Lernender wird nach Lösungen befragt. Stärkung seines Selbstwertgefühls, seines Selbstbildes, losgelöst von Leistung. Aufbau lebenslanger Lernbereitschaft. 29 Eröffnungsvortrag Wien, 10 Punkte, die eine gute Schule ausmachen,

30 30 Schulfachbezogene Entscheidungen (Schulfachbezogene Skriptentscheidungen)

31 Text von E. Eggimann Die Psychodynamik des Schülers, wie ihn E. Eggimann in seinem Text beschreibt, kann sehr schön abgebildet werden mit dem Maschensystem von Erskine/Zalcman. Eröffnungsvortrag Wien, 10 Punkte, die eine gute Schule ausmachen, 31

32 Eröffnungsvortrag Wien, 10 Punkte, die eine gute Schule ausmachen, 32

33 Text von E. Eggimann Das Autonomiesystem, als Gegensystem des Maschensystems, gibt Hinweise, wie eine Probenrückgabe vor sich gehen könnte, ohne nachhaltig destruktive Wirkungen auf Selbstbild und Selbstwertgefühl des Schülers. Eröffnungsvortrag Wien, 10 Punkte, die eine gute Schule ausmachen, 33

34 Eröffnungsvortrag Wien, 10 Punkte, die eine gute Schule ausmachen, 34

35 Erste Schritte im Unterricht Bewusstes Hinhören auf die eigene Sprache, die eigenen Ausdrücke. Nach den oben aufgeführten Konzepten. Eröffnungsvortrag Wien, 10 Punkte, die eine gute Schule ausmachen, 35

36 Lit.: Meier, T., Anwendung der Transaktionsanalyse Theorie und Praxis in der Schule, Verlag LCH: 1994 Erskine, Zalcman, The racket System: a Model for Racket Analysis, TA Journal,1979, Vol 9, No1 Eröffnungsvortrag Wien, 10 Punkte, die eine gute Schule ausmachen, 36


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