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Beziehungen zwischen Problemen (Klientensicht) und Symptomatik (Therapeutensicht) – Faktorenlösungen ProblemeSymptome.199* I V -.212** II III IV.315**

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1 Beziehungen zwischen Problemen (Klientensicht) und Symptomatik (Therapeutensicht) – Faktorenlösungen ProblemeSymptome.199* I V -.212** II III IV.315** IIII IV.325** VII -.267** VIVI VII Die Problematik und Symptomatik aus der Sicht von Klienten und deren Psychotherapeuten Manfred Kuda Universität Göttingen - Abt. Psychosomatische Medizin und Psychotherapie (Prof. Dr. Rüger) Psychotherapeutische Ambulanz für Studierende Fragestellung In der Basisdokumentation einer psychotherapeutischen Beratungsstelle für Studierende werden die psychosozialen Probleme aus 2 Quellen erfasst: 1. von den Klienten vor dem Erstgespräch 2. durch deren Psychotherapeuten nach dem ersten psychotherapeutischen Kontakt Neben der Häufigkeit und Intensität der Beschwerden wurde untersucht, welche Übereinstimmungen bzw. Differenzen aus der Klienten- und Therapeutensicht besteht. Dieser Fit bzw. Misfit zwischen Klient und Therapeut könnte Verlauf und Outcome der Behandlungen beeinflussen Stichprobe: N = 210 Klienten einer psychotherapeutischen Studierenden – Beratungsstelle männlich = 40, 3 % weiblich = 59,7 % Alter (in J.): AM = 25,9s = 4,1 von 19 – 44 Jahre Hochschul- semester: AM = 9,0 s = 5,0 von 1 – 31 Semester Symptome bei Studierenden im Erstgespräch (Beurteilung durch den Therapeuten) Symptome % Depressive Verstimmungen53,8 Störungen des Selbstwertgefühen44,9 Überforderung, perfektionistisch-zwanghaft23,1 Examensangst19,9 Kontaktschwierigkeiten19,9 familiäre Konflikte19,9 Schlafstörungen18,6 Partnerschaftskonflikte17,9 Plan- und Ziellosigkeit des Arbeitsverhaltens16,0 Leistungsabfall, -versagen, generelle Lernstörung14,1 Versagen unmittelbar vor (im) Examen12,8 Angst (frei flottierend) 9,0 Momentane Probleme (aus Klientensicht) 10 intensivste Nennungen Codierung von 1 = gar nicht bis 5 = sehr stark Problem AM S Gefühl von Erschöpfung, Angst, Depression, Ärger 4,18 1,15 Kann Aufgaben an Uni nicht bewältigen3,42 1,54 Geringes Selbstwertgefühl 3,26 1,27 Schwierigkeiten, das Leben gut bewältigen zu können3,10 1,33 Zu emotional auf Ereignisse reagieren3,05 1,48 Sich selbst nicht mehr verstehen2,97 1,34 Keinen Sinn oder Ziel im Leben sehen 2,77 1,49 Probleme, Karriere zu entwickeln oder organisieren2,67 1,49 Unbefriedigendes soziales Leben2,49 1,34 Schwierigkeiten, intime Beziehung einzugehen oder2,45 1,58 aufrecht zu halten F.ItemsVarianz (%) IAufgaben an Uni nicht bewältigen (.80), Probleme, Kariere zu entwickeln (.73), Nicht zur Uni gehen (.67), Depression (.54) IIUnbehaglichkeit im Umgang mit Menschen (.77), Schwierigkeit mit Fam.mitgliedern (.72), Probleme mit Kommilitonen (.72) 9.31 IIIZu emotional auf Ereignisse reagieren (.82), sich selbst nicht verstehen (.77) 8.27 IVEmotionale Probleme m. Fam.mitgliedern (.82), Probl. m. Verantwortung in Fam. (.78), 7.94 VProb. mit Freund/in (.68), Schwierigkeit, intime Beziehung einzugehen (.65), Prob. m. Ehe- oder Lebenspartner (.53) 6.2 VIAlkoholprobleme (.69), Essprobleme (.52) 5.17 VIIKörperlicheProbleme (.82) 5.00 Faktorenanalyse (Varimax – Rotation) der Problembeurteilungen durch die Klienten 7 - Faktoren - Lösung - in ( ) Ladungen F.ItemsVarianz (%) IExamensangst(-.69), Perfektionismus (-.68), depress. Verstimmung (-.65) IIAllg. Lernstörung (-.75), Planloses Arbeitsverhalten (.62)11.46 IIISchlafstörung (.73), Partnerkonflikte (-.54), Kontaktschw. (-.44)10.38 IVPartnerkonflikte (-.40), Kontaktschw. (.34), Suizidideen (.86) 9.37 VFamil. Konflikte (.35), allg. Angst (.33), depress. Verstimmung (-.84) 8.64 VIAlkoholismus (.31), Probleme nach Trennung (-.85), allg. Angst (-.44) 8.37 Faktorenanalyse (Varimax – Rotation) der Symptomnennungen durch die Psychotherapeuten 6 - Faktoren - Lösung - in ( ) Ladungen Fazit: - Die Probleme aus Klientensicht werden eher durch einen allg. Faktor repräsentiert mit nachgeordneten spezifischeren Dimensionen - aus Therapeutensicht stehen Studienprobleme im Vordergrund - die Klientenprobleme und die durch Therapeuten wahrgenommenen Symptome stimmen nur teilweise überein -die Zuordnungen der zugrunde liegenden Dimensionen sind ebenfalls nicht immer eindeutig - es besteht also kein eindeutiger Fit zwischen Klienten und Psychotherapeuten bezüglich der Beschwerden im initialen therapeutischen Kontakt Teap, Trier 2007


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