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Wahlen Materialien zur Politischen Bildung von Kindern und Jugendlichen www.demokratiewebstatt.at.

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Präsentation zum Thema: "Wahlen Materialien zur Politischen Bildung von Kindern und Jugendlichen www.demokratiewebstatt.at."—  Präsentation transkript:

1 Wahlen Materialien zur Politischen Bildung von Kindern und Jugendlichen

2 Mehr Information auf:

3 Am 29. September 2013 finden in Österreich Nationalratswahlen statt. Mehr als 6 Millionen Österreicherinnen und Österreicher sind wahlberechtigt. 9 verschiedene wahlwerbende Parteien stellen sich auf Bundesebene der Wahl, 5 weitere in den einzelnen Bundesländern. Wie sieht das im Detail aus? Transparent auf dem Parlamentsgebäude, Foto: c Parlamentsdirektion - Bernhard Zofall

4 Wer wählt hier wen?

5 Der Weg ins Parlament Bei der Nationalratswahl werden in Österreich Parteien gewählt. Bedingungen zum Antritt zur Wahl: Unterstützung von zumindest 3 Abgeordneten des Nationalrats oder Unterstützungserklärungen aus der Bevölkerung (bundesweit). Bedingungen zum Einzug in den Nationalrat: Mehr als 4 Prozent aller bundesweit gültig abgegebenen Wahlstimmen oder das Erlangen eines Mandats im ersten Ermittlungsverfahren der Wahl (Grundmandat, Direktmandat.) Parlamentsgebäude, Foto: cc Peter Korrak

6 Wahlkreise und Mandate Österreich wird in 9 Landeswahlkreise eingeteilt (analog zu den Bundesländern), diese insgesamt in 39 Regionalwahlkreise. Mandat (in der Politik): Abgeordnetensitz, im Nationalrat gibt es 183 MandatarInnen, die gewählt werden. Die Verteilung der Mandate auf die Wahlkreise basiert auf der Verhältniszahl. Grundlage dafür ist die letzte gültige Volkszählung. Nach der Wahl erfolgt die Mandatsvergabe in 3 Ermittlungsschritten.

7 Übung: Überlege! Verhältniszahl: Alle StaatsbürgerInnen und alle im Ausland lebenden StaatsbürgerInnen Österreichs, die in der Wählerevidenz eingetragen sind, dividiert durch 183 (Mandatszahl). Beispiel: :183 = = Verhältniszahl Mandate der Wahlkreise Die BürgerInnenanzahl (inkl. der dort gemeldeten Auslandsösterreicher) eines Landeswahlkreises dividiert durch die Verhältniszahl = jeweilige Mandate. Beispiel: : = 5,109 = 5 Mandate Überlege: Kann sich die Mandatszahl eines Bundeslandes von Wahl zu Wahl ändern? Warum?

8 Der Nationalrat: alle fünf Jahre Landtage: in 8 Bundesländern alle 5 Jahre, in Oberösterreich alle sechs Jahre Gemeinderäte alle 5 Jahre, in Oberösterreich und Kärnten alle sechs Jahre Bundespräsident/in: alle 6 Jahre Europäisches Parlament: alle fünf Jahre Aus triftigen Gründen können in allen Fällen vorgezogene Neuwahlen beschlossen werden Was/wer wird gewählt?

9 Übung: Überlege! Wahlen sind ein wichtiges Instrument der Demokratie – Möglichkeit für Mitbestimmung! Gewählt wird in vielen Bereichen – nicht nur in der Politik. Welche Bereiche fallen dir in deinem Lebensumfeld ein (du als SchülerIn, Eltern, Verwandte, Bekannte, FreundInnen), in denen Wahlen eine Rolle spielen. Überlege: Wo werden Wahlen noch eingesetzt? Hast du selbst schon einmal gewählt? Was, wen?

10 Wie wird gewählt?

11 Wahlen sind das Fundament einer Demokratie! Wählen dürfen (aktives Wahlrecht) … alle österreichischen Staatsbürger und Staatsbürgerinnen mit erreichtem Wahlalter (vollendetes 16. Lebensjahr) am Tag der Wahl Es besteht keine Wahlpflicht, aber die eigene Wahlstimme erlaubt uns, direkt in der Politik mitzubestimmen. Wer darf wählen? Wählen, Foto: cc Skley

12 Wie wird gewählt? Das Wahlrecht regelt die Wahl, unabhängige WahlbeobachterInnen überwachen den Wahlablauf. Grundsätze des Wahlrechts Gleichheit – jede Stimme zählt gleich viel! persönliche Wahl – die Stimme muss persönlich abgegeben werden! geheime Wahl – die Wahlentscheidung ist geheim! freie Wahl – man darf wählen, wen man will! unmittelbar – Abgeordnete werden direkt vom Volk gewählt – durch Vorzugsstimmen kann man KandidatInnen speziell unterstützen

13 Wer kann gewählt werden? Sich der Wahl stellen (passives Wahlrecht) kann jede/r österreichische/r Staatsbürger und Staatsbürgerin mit vollendetem 18. Lebensjahr Die zur Wahl antretende Partei muss einen Wahlvorschlag abgeben (KandidatInnenliste) Nach der Wahl werden die Mandate nach dieser Rangliste vergeben – doch oft reichen die Mandate nicht für alle KandidatInnen. Durch erhaltene Vorzugsstimmen können KandidatInnen in dieser Reihung jedoch vorrücken und von ganz unten ins Parlament einziehen

14 In Österreich gilt bei den Nationalratswahlen das Verhältniswahlrecht – je mehr Stimmen eine Partei bekommt, umso mehr Mandate erhält sie. Damit kann sie mehr Abgeordnete (Mandatare) ins Parlament schicken, die durch ihre Anzahl wiederum die Politik des Landes beeinflussen können. Möglichst gerechte Wahlen Bevölkerung Wahl Mandate Regierungs- beteiligung Gegensatz dazu ist das Mehrheitswahlrecht. Aus jedem Wahlkreis gibt es nur ein Mandat – und damit einen Gewinner – the winner takes it all

15 Überlege: Wahlen und Demokratie in anderen Staaten der Erde Wie werden andere Länder regiert? Welche Form der Wahlen gibt es in anderen Ländern? Hast du schon einmal über Probleme bei Wahlen in anderen Staaten gehört oder gelesen?

16 Historisches zu Wahlen und Wahlrecht

17 Schon in der griechischen Antike wurde gewählt (Scherbengericht) In vielen Kulturen war die Wahl ein Mittel zur Entscheidung bei der Rechtssprechung (Urteils- fällung) oder anderen Entscheidungen. Die Entscheidung, wer Papst wird, wird seit Beginn als Wahl durchgeführt, das Konklave (Kardinalsver- sammlung in der Sixtinischen Kapelle) tritt seit 1241 zur Papstwahl zusammen. Wahlen in früheren Zeiten Scherbengericht, Foto: cc Qwqchris

18 Der Grundstein zur Mit- bestimmung des Volkes an der Regierung wurde in Österreich mit der Revolution 1848 gelegt. Das weitere schrittweise Abtreten der Macht des Kaisertums – der Weg in die Demokratie und zu gewählten Volksvertretern – ist hier sehr anschaulich dargestellt: Demokratie und Wahlen in Österreich Der lange Weg zu freien Wahlen Das Revolutionsjahr 1848, Gemälde: (c) unbekannter Künstler

19 Übung: Überlege & Diskutiere Glaubst du, dass früher in Österreich… … manche Stimmen mehr zählten als andere? … nach der Steuer bemessen wurde, ob man wählen durfte? … vor 100 Jahren Frauen noch nicht wählen durften? … seit der Gründung der Republik 1918 regelmäßig freie Wahlen stattfanden? Wenn nicht, warum? Pionierinnen, Foto: c Parlamentsdirektion

20 Wahlwerbung und Meinungsbildung

21 ? Wer die Wahl hat, hat die Qual! Was kann mir bei der Entscheidung, wen ich wähle, helfen? Parteiprogramm – Ziele und Vorstellungen Frühere Leistungen der Partei Agieren im Wahlkampf – Wahlversprechen Kandidaten – Persönlichkeiten Berichterstattung der Medien Woher weiß ich, wen ich wählen soll?

22 Das Parteiprogramm enthält die grundsätzlichen Forderungen, Ziele und Werte einer politischen Partei. Oft wird eine Partei nach ihren früheren Leistungen beurteilt – es sollten jedoch immer auch die gegenwärtigen Aussagen und Tendenzen beachtet werden. Parteiprogramm und frühere Leistungen

23 Wahlkampf Basis für den Wahlkampf ist für jede Partei das Wahlprogramm (inhaltliche Ziele für die nächste Regierungsperiode). Mittel dafür sind Plakate, mediale Werbung und Auftritte der KandidatInnen in den Medien und der Öffentlichkeit. Oft kann die Persönlichkeit einer/s Kandidaten/in dabei eine tragende Rolle spielen. In Österreich wurde 2013 eine Obergrenze der Wahlkampfkosten mit 7 Mio. Euro pro Partei festgelegt. Plakatwand, Rückseite, Foto: cc derluckylucas

24 Berichterstattung der Medien Die Medien haben eine Art Vermittlerrolle zwischen Politik und WählerInnen. Die Medien berichten einerseits über die Auftritte der KandidatInnen – hier muss zwischen Bericht und (bezahlter) Wahlwerbung unterschieden werden. Andererseits werden vor Wahlen aktuelle Meinungsumfragen präsentiert. Diese Umfrage- ergebnisse werden oft kritisch gesehen, da sie mitunter das Wahlverhalten beeinflussen können. Mehr darüber:


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