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Athermische Umweltwirkungen elektromagnetischer Felder (EMF) auf das Pflanzen- und Baumwachstum Peer- Review Zusammenfassungen zum Unterrichtsbaustein:

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Präsentation zum Thema: "Athermische Umweltwirkungen elektromagnetischer Felder (EMF) auf das Pflanzen- und Baumwachstum Peer- Review Zusammenfassungen zum Unterrichtsbaustein:"—  Präsentation transkript:

1 Athermische Umweltwirkungen elektromagnetischer Felder (EMF) auf das Pflanzen- und Baumwachstum Peer- Review Zusammenfassungen zum Unterrichtsbaustein: EMF und Baum

2 Methodischer Ansatz: Risikowissenschaften, Humanökologie, Nachhaltige Entwicklung In der Nachhaltiger Entwicklung wird in einer ihrer Grunddisziplinen, der Humanökologie, der wissenschaftliche Methodenansatz von Stephen Bocking (2007) angewendet: Nach dieser Methode erfolgt die Recherche über wissenschaftliche Nachweise (Evidenz) einer zu untersuchenden Wechselwirkung nicht nur auf peer- review Publikationen, sondern auch anhand aller transdisziplinär relevanten Bereiche wissenschaftlich publizierter Information (StakeholderInnen: BürgerInitiativen, öffentliche Beratungsinstitute, Industrie, NGOs etc.) Aus diesem Grund werden später im Baustein zur Recherche auch StakeholderInnen Berichte herangezogen.

3 Methodischer Ansatz: Risikowissenschaften, Humanökologie, Nachhaltige Entwicklung Aus diesem Grund werden später im Baustein zur Recherche auch StakeholderInnen Berichte herangezogen (z.B.: DVD des Vereins Diagnose Funk /PULS-SCHLAG: Hochfrequenzsender verursachen Baumschäden

4 Wissenschaftliche Peer- Review Artikel Balodis et al. (1996): In der Nähe des lettischen Skrunda Radiosenders (20 Jahre lang in Betrieb) wurden bestrahlte und nicht bestrahlte Baumbestände der Rotföhre (Pinus sylvestris L.) hinsichtlich deren Wachstum untersucht. Zwischen bestrahlten und nicht bestrahlten Baumbeständen zeigte sich eine statistisch signifikante (P < 0,01) negative Korrelation zwischen radialem Zuwachs (Jahresringe im Baumquerschnitt) der Bäume und Strahlungsintensität. Der Beginn des stagnierenden Zuwachses fällt zeitlich mit der Errichtung des Radiosenders 1970 zusammen. Weiters konnten keine statistisch signifikanten Auswirkungen anderer anthropogener Umweltfaktoren gefunden werden.

5 Wissenschaftliche Peer- Review Artikel Ursache et al. (2007): Maispflanzen (Zea mays L.) wurden der Strahlung von Radiowellen (0,6 mW/cm², 418 MHz) und Mikrowellen (1mW/cm², 10,75 GHz) für je 1, 2, 4 und 12 Stunden ausgesetzt. Für die Exposition von wenigen Stunden zeigte sich eine leichte Erhöhung des Anteils an Chlorophyll (und auch dem Verhältnis von Chlorophyll A und B) und Karotinoiden - bei beiden Arten der Strahlungsexposition (Radiowellen und Mikrowellen). Bei der längeren Exposition durch Mikrowellen von über 10 Stunden zeigte sich ein hemmender Effekt für den Pigmentgehalt (Chlorophyll und Karotinoide), während sich bei der selben Exposition die Biomasseakkumulation (Frisch- und Trockenmasse) leicht erhöhte. Die beruhen literaturgemäß auf DNA- Fragmentation und der Produktion freier Radikale, wobei die beobachteten Phänomene in diesem Experiment wahrscheinlich auf der Wechselwirkung freier Radikale (hoch reaktive chemische Verbindungen) mit molekularen Prozessen beruhen.

6 Wissenschaftliche Peer- Review Artikel Schmutz et al. (1996): Bestände juveniler Fichten- und Buchenbäume wurden 3,5 Jahre lang mit Mikrowellen EMF von 2450 MHz und verschiedenen Leistungsflussdichten zwischen 0,007 und 300 W/m² exponiert (Temperaturanstieg um ca. 4°C bei der höchsten Leistungsflussdichte). Während der gesamten Expositionsdauer konnten keine visuellen Unterschiede, wie etwa die Kronendurchsichtigkeit verzeichnet werden. Jedoch konnte eine negative Korrelation zwischen Leistungsflussdichte und Kalzium- bzw. Schwefelkonzentration in den Blättern der Buchenbestände während der ersten 2 Expositionsjahre beobachtet werden. Diesbezüglich sind noch weiterführende Untersuchungen notwendig.

7 Wissenschaftliche Peer- Review Artikel Vian et al. (2006): Tomatenpflanzen (Lycopersicon esculentum cv VFN-8) wurden der Mikrowellenstrahlung von 900 MHz mit einer Feldstärke (= äquivalent zur Leistungsflussdichte) von 5 V/m und einer Expositionsdauer von 10 min ausgesetzt. Es konnte eine rasche Anhäufung des Stress- bezogenen molekularen Markers LebZIP1 mRNA um das 3,5-fache beobachtet werden. Die Ergebnisse waren reproduzierbar, zeigten einen direkten Zusammenhang zwischen EMF Bestrahlung und der Reaktion der Pflanzen und können mit der Stressreaktion durch mechanische Stimulation (wie etwa auch durch Verbrennungen) verglichen werden.

8 Literaturverzeichnis Balodis, V., Brumelis, G, Kalviskis, K., Nikodemus, O., Tjarve, D. & V. Znotina (1996): Does the Skrunda Radio Location Station diminisch the radial growth of pine trees?. The Science of the Total Environment Vol. 180, p Bocking, S. (2004): Science, Politics and the Environment. Rutgers University Press, New Brunswick, New Jersey. Schmutz, P., Siegenthaler, J., Stäger, C., Tarjan, D. & J. B. Bucher (1996): Long-term exposure of young spruce and beech trees to 2450-MHz microwave radiation. The Science of the Total Environment Vol. 180, p. 43 – 48. Ursache, M., Mindru, G., Creanga, D.E., Tufescu, F.M. & C. Goiceanu (2007): The Effects of High Frequency Electromagnetic Waves on the Vegetal Organisms. Rom. Journ. Phys., Vol. 54, Vol. 1-2, p Bucharest. Vian, A., Roux, D., Girard, S., Bonnet, P., Paladian, F., Davies, E. & G. Ledoigt (2006): Microwave Irradiation Affects Gene Expression in Plants. Plant Signalling & Behavior Vol. 1:2, p. 67 – 70.


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