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Building Competence. Crossing Borders. Public Finance & International Financial Organisations – Woche 11 Full Accrual Financial Reporting unter IPSAS Prof.

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Präsentation zum Thema: "Building Competence. Crossing Borders. Public Finance & International Financial Organisations – Woche 11 Full Accrual Financial Reporting unter IPSAS Prof."—  Präsentation transkript:

1 Building Competence. Crossing Borders. Public Finance & International Financial Organisations – Woche 11 Full Accrual Financial Reporting unter IPSAS Prof. Dr. Andreas Bergmann Institut für Verwaltungs- Management

2 11.ppt 2 Full accrual financial reporting unter IPSAS Überblick Darstellung der Jahresrechnung Funktionsweise von Rechnungslegungsstandards Anwendung/Einführung von IPSAS Harmonisiertes Rechnungsmodell in der Schweiz

3 11.ppt, FS09 3 Lernziele Identifizieren der Elemente eines Standard basierten Rechnungswesens und Abgrenzung von anderen Formen Lesen und anwenden von Rechnungslegungsstandards Beurteilung der verschiedenen Formen von Umsetzungsprojekten Full accrual financial reporting unter IPSAS

4 11.ppt, FS09 4 Glossar Disclosure Face of the financial statements Government Business Enterprise Judgement Measurement Net assets/equity Notes Recognition Statement of financial performance Statement of financial position Statement of cash flows Full accrual financial reporting unter IPSAS

5 11.ppt, FS09 5 General Purpose Financial Statements Grundidee: Universell verwendbare Finanzberichte, die dem Leser ohne weitere Informationen eine korrekte und vollständige Information liefern Ersetzen aber spezifische Auswertungen, z.B. für das Management, nicht (z.B. Projektabrechnungen, AHV- Abrechnungen, Steuerbilanzen etc.) Darstellung der Jahresrechnung

6 11.ppt, FS09 6 Qualitative Eigenschaften Understandability Relevance Materiality Reliability Faithful presentation Substance over form Neutrality Prudence Completeness Constraints Timeliness Balance between benefit and cost Darstellung der Jahresrechnung

7 11.ppt, FS09 7 Rechnungslegungsgrundsätze Going concern (IPSAS 1.38 ff.) Consistency of presentation (IPSAS 1.42 ff.) Materiality and aggregation (IPSAS 1.45 ff.) Prohibition of offsetting in most instances (IPSAS 1.48 ff.) Comparative information (IPSAS 1.53 ff.) Prospective adoption and disclosure of effects of changes in estimates (IPSAS 3.37 ff.) Retrospective correction of errors and changes in accounting principles (IPSAS 3.17 ff., 3.46 ff.). Recognition of adjusting events after reporting date and disclosure of non-adjusting events after the reporting date (IPSAS 14). Darstellung der Jahresrechnung

8 11.ppt, FS09 8 Elemente der Rechnungslegung Erfolgsrechnung (statement of financial performance) Bilanz (statement of financial position) Geldflussrechnung (statement of cash flows) Eigenkapitalnachweis (statement of changes in net assets/equity) Anhang (notes) Darstellung der Jahresrechnung

9 11.ppt, FS09 9 Erfolgsrechung (Funktionen) Darstellung der Jahresrechnung

10 11.ppt, FS09 10 Erfolgsrechung (Sachgruppen) Darstellung der Jahresrechnung

11 11.ppt, FS09 11 Bilanz Darstellung der Jahresrechnung

12 11.ppt, FS09 12 Geldflussrechnung (direkt) Darstellung der Jahresrechnung

13 11.ppt, FS09 13 Geldflussrechnung (indirekt) Darstellung der Jahresrechnung

14 11.ppt, FS09 14 Eigen- kapital- nachweis Darstellung der Jahresrechnung

15 11.ppt, FS09 15 Anhang (Notes) Angewandte Rechnungslegungsgrundsätze; Offenlegungen zu einzelnen Positionen Zusätzliche Informationen die notwendig sind, um die finanzielle Situation und Leistung zu beurteilen Darstellung der Jahresrechnung

16 11.ppt, FS09 16 Aufbau IN Introductory Note Standard Beispiele (nicht bindend) BC Basis of Conclusion Funktionsweise von Standards

17 11.ppt, FS09 17 Aufbau IN Introductory Note Standard Beispiele (nicht bindend) BC Basis of Conclusion Funktionsweise von Standards

18 11.ppt, FS09 18 Grundstruktur Bilanzierung (recognition) Bewertung (measurement) Offenlegung (disclosure) Funktionsweise von Standards

19 11.ppt, FS09 19 Measurement Fair value methode Anschaffungskostenmethode Niederstwertprinzip (lower of cost or net realizable value) Nominalwert Funktionsweise von Standards

20 11.ppt, FS09 20 Es gibt zwei Wege: Direkte oder indirekte Umsetzung IPSAS Gesetzgebung verweist auf IPSAS Nationale Standards entsprechen IPSAS Gesetzgebung verweist auf nationale Standards Handbuch Rechnungslegung Umsetzung Anwendung/Einführung von IPSAS

21 11.ppt, FS09 21 Schweiz: direkte Umsetzung Bund, Zürich, Genf Gesetz sieht Basierung auf anerkannten Standards vor Verordnung konkretisiert und hält Ausnahmen fest -Zielsetzung: möglichst wenig Ausnahmen, nur falls Schweizerische Verhältnisse dies erfordern -Bund, Zürich, Genf: v.a. Konsolidierung -Bund: zusätzlich Geldfluss, als Folge der Definition Schuldenbremse Anwendung/Einführung von IPSAS

22 11.ppt, FS09 22 Im Internationalen Vergleich: Vorne, aber nicht alleine IPSAS in Umsetzung oder umgesetzt (direkt/indirekt) Anwendung/Einführung von IPSAS

23 11.ppt, FS09 23 Harmonisiertes Rechnungsmodell (HRM81) Umstellung auf Accrual vor 25 Jahren Empfehlung der Konferenz der kantonalen Finanzdirektoren Empfehlung an Kantone zur Anwendung auf Stufe Kanton und Gemeinden Verbindlichkeit erst durch Erlass von Gesetzen durch die Kantone -Finanzhaushaltgesetze -Gemeindegesetze Entwicklung Modell Auflage: 1977 Verfeinerung und Präzisierung Auflage: 1981

24 11.ppt, FS09 24 Harmonisiertes Rechnungsmodell (HRM81) Innovationsgehalt Doppelte Buchführung accrual accounting: Bilanzierung von Verpflichtung und Guthaben in der Periode der wirtschaftlichen Entstehung (Soll-Prinzip) Trennung von laufender Rechnung (current expenditure) und Investitionsrechnung (capital expenditure) Betriebswirtschaftliche Würdigung der Vorgänge Sehr innovativ und auch heute in den (elementaren) Grundsätzen noch richtig!

25 11.ppt, FS09 25 Harmonisiertes Rechnungsmodell (HRM81) Schematische Darstellung AktivenPassivenAufwandErtrag eingehende Fremd- kapital Ausgaben Finanz- vermögen Investitions-Inv.beiträge ausgabenEinnahmen Selbst-Abschreibung Netto- finanzierung Spezial- finanzierung Investition Gewinn Fremd- Verwaltungs- vermögen finanzierung Eigen- kapital BestandesrechnungLaufende Rechnung I. Stufe: NettoinvestitionII. Stufe: Finanzierung Investitionsrechnung

26 11.ppt, FS09 26 Harmonisiertes Rechnungsmodell (HRM81) Beispiel: Rechnung 2004 des Kantons Zürich

27 11.ppt, FS09 27 Harmonisiertes Rechnungsmodell (HRM81) Zentrales Element: Kontenrahmen Einheitliche Kontenbezeichnungen Einheitliche Kontennummern (bis zur 3. Stelle) Grundsatz: Alle Rechnungen – auch die Investitionsrechnung - werden bebucht! -D.h. nicht nur statistisch geführt -Bsp. Investition in Gebäude: 5030/2000 Rechnung Bauunternehmung 1430/6900 Aktivierung am Ende des Geschäftsjahres

28 11.ppt, FS09 28 Harmonisiertes Rechnungsmodell (HRM81) Buchungsregeln Spezialfinanzierungen Ausgaben in Zusammenhang mit Finanzierungszweck -Aufwand: zutreffende Aufwandklasse in Laufender Rechnung -Investition: zutreffende Klasse in Investitionsrechnung Einnahmen in Zusammenhang mit Finanzierungszweck -Ertrag: zutreffende Ertragsklasse in Laufender Rechnung -Investitionsbeitrag: zutreffende Klasse in Investitionsrechnung Ausgabenüberschuss -Ausgleichskonti in Laufender Rechnung (Klasse 48) -Fonds (28, evtl. 18) an Entnahme Spezialfinanzierung (48) Einnahmenüberschuss -Einlage in Spezialfinanzierung (38) an Fonds (28, evtl. 18)

29 11.ppt, FS09 29 Harmonisiertes Rechnungsmodell (HRM81) Buchungsbeispiel Spezialfinanzierungen Bsp. Strassenfonds (Zweck: Strassenbau und -unterhalt) Ausgaben in Zusammenhang mit Finanzierungszweck -Personalaufwand: Verbuchung als Personalaufwand in LR des Tiefbauamt -Bau einer Brücke: Verbuchung Investition Tiefbauten in IR des Tiefbauamts, Aktivierung bei Abschluss IR per Ende Jahr in Bilanz Einnahmen in Zusammenhang mit Finanzierungszweck -Strassenverkehrsabgabe: Verbuchung als Steuerertrag in LR des Strassenverkehrsamts Ausgabenüberschuss -Strassenfonds (Bilanz) an Entnahme Strassenfonds (LR; in spez. institutioneller Gruppe) Einnahmenüberschuss -Einlage in Strassenfonds (LR, in spez. inst. Gruppe) an Strassenfonds (Bilanz)

30 11.ppt, FS09 30 HRM2 Revision des HRM im Jahr 2008 Zielsetzung -Rechnungslegung (…) soll möglichst weit harmonisiert werden -Rechnungslegung (…) soll möglichst weit mit dem NRM Bund harmonisiert werden -Weiterentwicklung (…) orientiert sich grundsätzlich an den IPSAS-Richtlininen. (…) Abweichungen sind zu begründen -Laufende Reformen werden mitberücksichtigt -Anforderungen der Finanzstatistik werden mitberücksichtigt

31 11.ppt, FS09 31 HRM2 Revision des HRM im Jahr 2008 Zielerreichung -Fundamentale Abweichung von true & fair view -Aber auch z.T. weitreichende Vorschläge, die gerade für Gemeinden sehr schwer umsetzbar sind (z.B. Steuererträge) Schwierige Kombination von laisser faire und Avantgarde

32 11.ppt, FS09 32 HRM2 Hauptfunktionen (FDK, 2008, 17) Grundlage für Umsetzung Finanz- und Kreditrecht -Eindeutige und unbestrittene Stärke von HRM2 Grundlage für finanzwirtschaftliche Haushaltsteuerung -Auch unter Finanzpolitikern umstritten (vgl. z.B. GUT, 2008) Betriebwirtschaftliches Steuerungsinstrument -Zweifelhaft (stille Reserven, Zusatzabschreibungen etc.) Grundlage für volkswirtschaftliche Steuerung und statistische Analyse -Vorgaben GFSM2001/ESVG95 nicht erfüllt Gläubigerschutz -Vorherrschende Lehrmeinung sieht stille Reserven nicht mehr Gläubigerschutz an (vgl. Fälle Kanton Genf, Swissair, Erb Gruppe etc!)

33 11.ppt, FS09 33 HRM2 Neue Elemente – basierend auf IPSAS Quelle: FDK (2008)

34 11.ppt, FS09 34 HRM2 und IPSAS Schweiz: direkte Umsetzung von IPSAS HRM2 kompatibel hinsichtlich Grundstruktur Kontenplan, Elemente der Rechnung und viele Details aber bewusst keine Pflicht zur fair presentation Voraussichtlich zwei Gruppen von Kantonen HRM2 + IPSAS: Bund, Zürich, Genf, … HRM2 ohne fair presentation: …

35 11.ppt, FS09 35 HRM2 und IPSAS Zielsetzung der IPSAS Sicherstellung fair presentation Prinzipien, insbesondere -periodengerechte Darstellung der wirtschaftlichen Situation -Stetigkeit -Wesentlichkeit Zielsetzung HRM2 (Beschränkte) Harmonisierung -Kontenplan zentral -Aus finanzpolitischen Gründen Abweichung von Periodengerechtigkeit möglich


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