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Die Vorlesung hat folgendes Programm: 21. 2. 21. 2.Kurze Einführung mit allgemeinen Hinweisen zum Programm und zur Organisation 28. 2. 28. 2. Merkmale.

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Präsentation zum Thema: "Die Vorlesung hat folgendes Programm: 21. 2. 21. 2.Kurze Einführung mit allgemeinen Hinweisen zum Programm und zur Organisation 28. 2. 28. 2. Merkmale."—  Präsentation transkript:

1 Die Vorlesung hat folgendes Programm: Kurze Einführung mit allgemeinen Hinweisen zum Programm und zur Organisation Merkmale analytischen Erzählens und Bauformen der Kriminalerzählung – – Petra Ivanov, Kalte Schüsse – – Susy Schmid, Das Wüste lebt – – Peter Zeindler, Der Mauersegler Soft-skill-Prüfungen

2 Vorlesung 6 Susy Schmids Roman Das Wüste lebt: - Der allmähliche Aufbau des Raumes: Behutsamer Aufbau einer Topographie - Der Fall Beatrice Gebhardt: Der Mörder ist unter uns! - Die Verhöre, der Beginn der polizeilichen Detektion - Interessante Referenzen - Der Angriff gegen Evi Vorlesung 5 - Vorlesung 5 - Abschluss Petra Ivanovs Roman - - Gegenständliche Spuren: Ihre Verteilung auf die fünf Fälle - Die gegenständlichen Spuren insgesamt und die unter ihnen relevanten Susy Schmids - Beginn mit Susy Schmids Roman: Der Romananfang: Raumdarstellung? Die Personeneinführung: Aufbau einer geschlossenen, isolierten Gesellschaft Wer ist Susy Schmid?

3 Susy Schmid * 1964 in Gebenstorf AG, zwischen Baden und Brugg, bis zum plötzlichen Tod ihres Mannes (Heirat 1999), Alexander Heimann (Mai 2003), zeitweise in Bern, dann in Baden und heute in Wettingen wohnhaft; wie A. Heimann im Buchhandel tätig. Publikationen (wie die ihres Mannes) im Cosmos Verlag Muri bei Bern. Von den Büchern A. Heimanns gehen starke Anregungen auf ihre Art zu schreiben aus: deutliche regionale Einbettung ihrer Geschichten (Regionalkrimi). Charakteristikum: Neigung zu schwarzem Humor. Die Bergwanderung und andere Grausamkeiten (1999) Himmelskönigin (2003) Daneben: Verfasserin von Schreckmümpfeli für SRG DRS, Kurzgeschichten im Magazin, in Annabelle und im Beobachter; 1998: 1. Preis im Kurzgeschichtenwettbewerb der Burgdorfer Krimitage.

4 Recherchen Recherchen "R" Recherchen sind innerhalb der Detektion "Aktion". Sie zielen auf die –Ermittlung von Identitäten; –Auffindung von für D relevanten Personen (Zeugen, Informationsträgern); Sie sammeln disperse Informationen (durch Befragung, Verhör) und kombinieren diese. Sie sind Aktion, weil mit Recherchen Wegstrecken, Schauplatzwechsel, eigentliche Durchsuchungen und Untersuchungen (z.B. am Tatort) verbunden sind. Sie werden häufig durch das Aufspüren von Indizien ausgelöst, z. B. Wem ist am Heiligen Abend auf der Strasse, wo Marko bei schnellem Überholen verunglückte, ein weiteres Auto gesehen?

5 Der Romananfang - Der Romananfang - Weitere Beobachtungen Szenische Einblendung: Der Abendwind roch nach Berner Platte. – ein abrupter Einsatz des Erzählens. Leser und Leserin werden ganz durch die Perspektive Evi Gygax gesteuert, und entsprechend ist der Wissensstand bezüglich Detektion. Harmloser Einsatz im Verhältnis zu dem, was sich am Dienstag oder in der Nacht zum Mittwoch ereignet hat, nämlich ein Mord, der Fall Beatrice Gebhardt. Etwas unerwartet: Sympathische Charakterisierung der marokkanischen Polizei, die mit zwei Ermittlern am Donnerstag anrückt. Gegenüber der Exposition einer Topographie ist für die Autorin die Einführung von Personen vordringlich. Evis Auge ist zunächst nicht auf die Landschaft gerichtet, ihre Aufmerksam keit gilt ihrer Reisegruppe! Wie könnte es dort, am Campingplatz La Palmeraie aussehen?

6 Allmählicher Aufbau einer Topographie: S. 5: Zelte, Küchenzelt S. 7: Die Wüste, die Sahara S. 9: im marokkanischen Hinterland S. 13: der Laden da vorn S. 20: Campingplatz La Palmeraie Camping – Restaurant – Super Marché – Hot Showers S. 47: in Marokko, ganz im Osten S. 48f.: La Palmeraie weit von jeder anderen Siedling entfernt S. 49: Ausführlichere Ortsbeschreibung aus Evis Perspektive S. 49: Wüstenei, so weit das Auge reicht S. 60: eine etwas ausführlichere Beschreibung S. 80f.: nächste grössere Orte, die genannt werden, sind Oua(r)zazate und Er-Rachidia, halbe Stunde hinter Tinerhir, Höhe von Marrakesch. Auf der Karte? Bild wird in der Vorlesung gezeigt: Oase in der Sahara

7 Gleiches Vorgehen der Autorin wie bei ihrem Partner und Kollegen Alexander Heimann: Einbettung eines fiktiven Ortes in eine authentische Umgebung! Bild wird in der Vorlesung gezeigt: Karte von Marokko

8 Tinehir Ouazazata Bild wird in der Vorlesung gezeigt: Karte von Marokko

9 Ouaza(r)zate Tinerhir Der Atlas Er-Rachidia S. 81 = nächste grössere Orte Bilder werden in der Vorlesung gezeigt: Karte von Marokko

10 Albufeira, Letzte Station vor der Überfahrt nach Tanger: Albufeira, Südküste von Portugal S. 60: letzte grössere Station Bild wird in der Vorlesung gezeigt: Karte von Portugal

11 Der Fall und der Beginn der polizeilichen Detektion Romananfang:Romananfang: Personeneinführung – Fallbeschreibung – polizeiliche Detektion (Verhöre) AndeutungenF 1 : Zunächst nur Andeutungen! –Vermutlich ein Mittwoch, der F hat sich am Dienstag oder die Nacht auf Mittwoch ereignet. –June Ackroyd, S. 6: Nur noch acht, hm? (Entfernung von überzähligem Geschirr durch Evi). – S. 9: Man ist im marokkanischen Hinterland, wo grauenhafte Dinge geschahen und […] –S. 10: Die Gruppe beim Essen: die Überlebenden eines Ereignisses […], das der Albtraum jedes Reiseveranstalters sein müsste. –June (S. 11): Wer hat Beatrice getötet? –Fallbeschreibung (S. 12): Mord im Zelt, Tatwaffe ein Küchenmesser Evis, zwei Stichwunden in der Brust, Opfer zugedeckt. –S. 13: Mörder = Mitglied unserer Gruppe (June: Giavelen. Das ist bitter.) –Beatrice Gebhardt im Kühlkasten und das klingelnde Handy in ihrer Kleidung (S. 20ff., 21) G 1 –Einzige gegenständliche Spur bisher: G 1 (Evis Küchenmesser, S. 27, neben der Leiche im Zelt, wobei dann auch die Geschichte des Messerkaufs erzählt wird). D 1 (Rachid Madnane und Hamid, die marokkanischen Beamten, die Donnerstag mit einem Team zur Spurensicherung kommen): die Reihe von Verhören, in Anwesenheit von Evi Gygax:

12 Die Verhöre Ort der Verhöre: ein Büro der Brüder Lhcen und Lhoussaïn Ouakrim, den Inhabern des Campingplatzes (vgl. S. 48f.). Der Schroter mit Format (Evi, S. 57) spricht Französisch und Englisch und erweist sich als gebildet. Hamid protokolliert am PC. 1. Verhör: Marc Meili 2. Verhör Evi Gygax S. 59): Beatrice sei unsympathisch gewesen, sei auch Buchhändlerin gewesen, nur Claire Salathé habe manchmal länger mit ihr gesprochen, mit June Ackroyd habe sie ein Zelt geteilt, mit Meili manchmal gestritten. Der Beamte bittet Evi, nun bei den Anhörungen dabei zu bleiben. 3. Verhör June Ackroyd (S. 65): Sie sei gezwungenermassen seit Albufeira Gebhardt Zeitgenossin gewesen, habe kaum mit ihr gesprochen, wisse auch nicht, wann der Mord passiert sein könnte; sie sei um neun etwa (S. 66) aufgestanden, in der Annahme, die Gebhardt würde später aufstehen. Erst um 2 Uhr nachmittags sei der Mord festgestellt worden. Evi habe nach ihr gefragt. Sie findet Claire und Adrian sympathisch und auch Evi (S 68), bei Nicole wisse sie es nicht so recht. 4. Verhör (S. 69): Nicole Roth meint Beatrice Gebhardt sei wegen ihrer Bosheit selber die Schuldige, sie habe man immer auffordern müssen, wobei Evi nun beipflichtet und Nicole unterstützt bei ihrer negativen Charakteristik der Ermordeten. VG = Evi berichtet über das dreitägige Kameltrekking (von Zagora aus, 52 Tage). Beatrice habe nie Reaktionen gezeigt. Evi: Beatrice Gebhardt hatte den bösen Blick. 5. Verhör Josy Schmal (S. 73): Hans Schmal will seine Frau begleiten, darf aber nicht. Sie spricht sehr gut Französisch und gibt sich frömmlerisch; sie spricht über die Motive für die Reise, weiss kein Motiv für einen Mord. 6. Verhör (S. 75): Claire Salathé sagt, die Ermordete sei schwierig gewesen, Meili habe ihr einmal ein spirituelles Buch gegeben, das sie grob zurückgewiesen habe. 7. Verhör (S. 78) Adrian Isenschmid – Evi ist nicht mehr dabei. Claire und Evi unterhalten sich über das Verhör, später Abendessen und Evis Gespräch mit Schmatzme (84), dabei gibt es

13 Zwei interessante Referenzen! 1. Bezug zu Himmelskönigin: Evis Freund Schmatzme wird als Polizist Markus Schatzmann im Fall des Mordes an Pfarrer Ursprung und ehemaliger Schulfreund von Evi dort eingeführt, ebenso Evis Schwester Marianne. S. 84f.: Handy-Anruf von Schmatzme, wo er auf den Mord, drei Jahre her, Bezug nimmt und ironisch meint, sie sei ständig in Mordfälle verwickelt. 2. Bezug zu Agatha Christie, Ten Little Niggers (eigentlich Letztes Weekend 1939): Schatzmann spielt auf Morde an einem abgelegenen Ort an, wozu Evi sagt, Agatha Christies Roman sei einer meiner Lieblingskrimis (S. 85). Dieser Bezug bestätigt, dass die Autorin hier nach einem traditionell bewährten Muster arbeitet.


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