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Soziale Integration – ein Lern- und Handlungsfeld für alle Beteiligten Workshop 5.4.06 Stuttgart Cornelia Tsirigotis Hörgeschädigtenpädagogin und Familientherapeutin.

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1 Soziale Integration – ein Lern- und Handlungsfeld für alle Beteiligten Workshop Stuttgart Cornelia Tsirigotis Hörgeschädigtenpädagogin und Familientherapeutin David-Hirsch-Schule, Rheinische Förderschule, Förderschwerpunkt Hören und Kommunikation in Aachen

2 Was können LehrerInnen tun, um hörgeschädigte Kinder in ihrer Persönlichkeits- und Identitätsentwicklung zu unterstützen?

3 Die eigene Haltung klären Zur Heterogenität Wie finde ich, dass meine Klasse so unterschiedlich ist? Wie gehe ich damit um? Wer unterstützt mich dabei? Ist es in unserer Schule erlaubt, anders zu sein? Zu den besonderen Bedürfnissen von Max Wie viel anders darf er sein? Max braucht meine Unterstützung Worauf richte ich vorzugsweise meinen Blick –Auf das normale umgehen, nicht herausstellen, auf Gerechtigkeit und Gleichheit –Auf die Bedürftigkeit

4 Innerer Aufsichtsrat Gehörlosenpädagogische s Herzblut: Ob es nicht besser an der Hörgeschädigten- schule klappen würde mit Milli? Der Gerechte: Integration gerne, aber ich brate für keine(n) Extrawürste) Heimlicher Beweiszwang: Toni macht gar keine Probleme Fokus auf dem Sein wie die anderen Fokus auf den Leistungsansprüchen Fokus auf der Bedürftigkeit

5 Schule ist Raum für Erfahrungen mit Gleichaltrigen Erprobung und Probehandeln im Umgang –mit Frust, Erfolg –und mit sich selbst im Kontext von Anforderungen und dem Druck, verstehen zu müssen Wie organisiere ich als Lehrer diesen Raum für meine Schüler? Wie ist der Raum außerhalb des Unterrichts organisiert? Wie können meine SchülerInnen Selbstwirksamkeitserwartungen aufbauen? Tauschen Sie sich 10 min. mit ihrer NachbarIn darüber aus!

6 Akzeptanz und Selbstwertschutz (wie sorgen wir als Lehrer dafür) Ich bin o.k. Meine Lehrer verstehen mich Ich darf sein, wie ich bin Ich kann......

7 Selbstwirksamkeit Selbstwirksamkeitsüberzeugungen werden im Lebensverlauf durch Informationen aus vier unterschiedlichen Quellen aufgebaut: 1.Informationen durch eigene Handlungserfolge 2.Informationen durch Erfahrungen aus dem sozialen Vergleich mit anderen 3.Informationen durch überzeugende verbale Rückmeldungen wichtiger anderer 4.Informationen durch physiologische und affektive Zustände Diese Selbstwirksamkeitsinformationen werden kontinuierlich integriert.

8 1. Selbstwirksamkeitsinformationen durch eigene Handlungserfolge Hier kommt es auf das Selbsterleben des Kindes an und auf die Möglichkeit, seinen Erfolg auf eigene Handlungen zurückzuführen Durch Erfolge stark entwickelte Selbstwirksamkeitsüberzeugungen werden durch vereinzelte Misserfolge oder Rückschläge nicht erschüttert. Die Bewältigung leichter Aufgaben hat im Gegensatz zur eigenständigen Lösung schwieriger Aufgaben keinen Einfluss auf die Selbstwirksamkeitsüberzeugung, desgleichen Leistungserfolge, die durch externe Unterstützung zustande kommen; Misserfolge aufgrund ungünstiger Bedingungen führen nicht zur Herabsetzung von Selbstwirksamkeitsüberzeugungen.

9 Und was kann ich als LehrerIn dazu beitragen In welchen Bereichen erlebt ein Kind eher Handlungserfolge: Sport, Sprache, Mathematik, Sozialkontakte…. Wie sind im Unterricht Möglichkeiten gegeben, eigene Handlungserfolge zu erleben Wie sind außerhalb des Unterrichts Möglichkeiten gegeben, eigene Handlungserfolge zu erleben Wie verändern sich die Möglichkeiten für Handlungserfolge alters- bzw. entwicklungsadäquat

10 2. Selbstwirksamkeitsinformationen durch Erfahrungen aus dem Vergleich mit anderen Mit wem vergleicht sich der/die Schülerin? In welchen Bereichen vergleicht sich der/die Schülerin mit anderen? Wie gleichen sich die unterschiedlichen Bereich aus? (Wichtige Frage bei einem hörgeschädigten Kind im Regelkontext) Wie sind im Unterricht Situationen gestaltet, in denen sich der/die Schülerin vergleicht? Wie außerhalb des Unterrichts? Selbstwirksamkeitsinformationen lassen sich eher aus der Beobachtung von erfolgreich handelnden Modellpersonen ableiten, zu denen eine gewisse Ähnlichkeit besteht

11 3. Selbstwirksamkeitsinformationen durch überzeugende verbale Rückmeldungen Lehrer, Eltern und Freunde sind wichtige Rückmelder Im Alltagsleben fokussieren Urteile üblicherweise auf das bisher noch nicht Geschaffte. Der Fokus auf dem bereits Erreichten erhöht Selbstwirksamkeitserleben und Bewältigung Kommt die Einschätzung dem Eingeschätzten nahe? Welche Rückmeldekultur bevorzuge ich als LehrerIn?

12 4. Selbstwirksamkeitsinformation durch physiologische und affektive Zustände Die Interpretation einer gefühlsmäßigen Erregung ist von kognitiven Bewertungsprozessen abhängig Die Bewertung gefühlsmäßiger Erregungen ist in diesem Fall von bereits bestehenden Selbstwirksamkeitserwartungen abhängig Körperliches Aktivierungsniveau während einer Klassenarbeit kann also in Abhängigkeit vom bestehenden Selbstwirksamkeitserwartungen als Scheitern oder Erfolg gedeutet werden.

13 Gruppenarbeit Austausch über folgende Fragen Meine pädagogischen Schwerpunkte: – Worauf achte ich eher, wenn es um die psychosoziale Lage eines Schüler geht? Was gibt es bei mir/uns, das gute psychosoz. Erfahrungen für hg.Schüler möglich macht (Angebote, Unterrichtsformen) Was würde ich gerne noch machen, einrichten, ermöglichen? Ideenpool....

14 Beobachtungsmerkmale aus Strengths and Difficulties Questionnaire 1. Rücksichtsvoll 2. Unruhig, überaktiv, kann nicht lange stillsitzen 3. Klagt häufig über Kopfschmerzen, Bauchschmerzen oder Übelkeit 4. Teilt gerne mit anderen Kindern (Süßigkeiten, Spielzeug, Buntstifte usw.) 5. Hat oft Wutanfälle; ist aufbrausend 6. Einzelgänger; spielt meist alleine 7. Im allgemeinen folgsam; macht meist, was Erwachsene verlangen 8. Hat viele Sorgen; erscheint häufig bedrückt 9. Hilfsbereit, wenn andere verletzt, krank oder betrübt sind 10. Ständig zappelig

15 11. Hat wenigstens einen guten Freund oder eine gute Freundin 12. Streitet sich oft mit anderen Kindern oder schikaniert sie 13. Oft unglücklich oder niedergeschlagen; weint häufig 14. Im allgemeinen bei anderen Kindern beliebt 15. Leicht ablenkbar, unkonzentriert 16. Nervös oder anklammernd in neuen Situationen; verliert leicht das Selbstvertrauen 17. Lieb zu jüngeren Kindern 18. Lügt oder mogelt häufig 19. Wird von anderen gehänselt oder schikaniert 20. Hilft anderen oft freiwillig (Eltern, Lehrern oder anderen Kindern)

16 21. Denkt nach, bevor er/sie handelt 22. Stiehlt zu Hause, in der Schule oder anderswo 23. Kommt besser mit Erwachsenen aus als mit anderen Kindern 24. Hat viele Ängste; fürchtet sich leicht 25. Führt Aufgaben zu Ende; gute Konzentrationsspanne


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