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2. Kapitel: Klonen von Tieren und Menschen 2.1 Zur Technik des Klonens – Klonen, wie geht das? -Klon (gr.) bedeutet: Sproß, Sprößling Klonen: Ungeschlechtliche.

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Präsentation zum Thema: "2. Kapitel: Klonen von Tieren und Menschen 2.1 Zur Technik des Klonens – Klonen, wie geht das? -Klon (gr.) bedeutet: Sproß, Sprößling Klonen: Ungeschlechtliche."—  Präsentation transkript:

1 2. Kapitel: Klonen von Tieren und Menschen 2.1 Zur Technik des Klonens – Klonen, wie geht das? -Klon (gr.) bedeutet: Sproß, Sprößling Klonen: Ungeschlechtliche Vermehrung von Lebewesen -Dadurch entsteht eine genetisch identische Kopie. Beispiele in der Natur: Teilung Ableger Zwillingsbildung

2 -Drei Methoden: Kopieren von Genabschnitten Gezielte Teilung des frühen Embryos In eine entkernte unbefruchtete Eizelle wird das Genom eines anderen Lebewesens übertragen.

3 2.2 Mögliche Ziele des Klonens Klonen von Tieren -Nutztierzüchtung -Erzeugung transgener Tiere

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5 2.2 Mögliche Ziele des Klonens Klonen von Tieren -Nutztierzüchtung -Erzeugung transgener Tiere -Grundlagenforschung

6 2.2.2 Klonen von Menschen -Forschung an Embryonen zur Ermöglichung der Techniken der Genanalyse und Gentherapie. -Erfüllung des Kinderwunsches bei totalen Fruchtbarkeitsstörungen. -Aber auch Reproduktion von Menschen mit besonders wünschenswerten Eigenschaften.

7 2.3 Ethische Bewertung Klonen von Tieren -Unterscheidet sich zunächst nicht von herkömmlicher Züchtung. Klonen zu Forschungszwecken scheint sich vom Nutzen für den Menschen rechtfertigen zu lassen. -Mögliche Gefahren: Langfristiger Verlust an genetischer Vielfach und Anfälligkeit ganzer Bestände; Belastung der Tiere durch genetische Manipulation.

8 2.3.2 Reproduktives Klonen von Menschen -Reinhard Löw: Durch nicht-sexuelle Erzeugung wird dem Menschen seine genetische Identität vorenthalten. Schwierigkeit der Identitätsfindung. Aber: Dass der Klon ein mit einem anderen Menschen identisches Genom besitzt, spricht noch nicht gegen das Verfahren. Menschliche Identität wird nicht nur durch die Gene bestimmt, ist durch sie nicht völlig festgelegt.

9 -Hans Jonas: Klonen steigert die Macht von Menschen über Menschen, sie werden Objekte eines Herrschaftswissens und fremder Zwecksetzungen. Die mit dem Klonen verbundenen Erwartungen setzen den geklonten Menschen unter den Druck, einem fremdbestimmten Bild zu entsprechen. Folge: Beschädigung der Identität und Autonomie. Ebenso: Jürgen Habermas

10 -Einwände: Das Kennen der eigenen Vorgegebenheiten kann auch die Selbstfindung erleichtern. Besteht ein solcher Erwartungsdruck nicht auch sonst? Aber: Beim Klonen ist er nicht nur sozial, sondern strukturell notwendig gegeben. Bei der Erfüllung des Kinderwunsches trotz völliger Sterilität ist freilich dieser Erwartungsdruck nicht notwendig gegeben.

11 3. Kapitel: Gentherapie 2.1 Was ist ein Gen?

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18 3. Kapitel: Gentherapie 2.1 Was ist ein Gen? -Ein Gen ist derjenige Abschnitt auf der DNS, der die Information für die Bildung der Aminosäurenkette eines Proteins enthält.

19 3.2 Genetisch bedingte Krankheiten und ihre Therapie Beispiele:

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21 3.2 Genetisch bedingte Krankheiten und ihre Therapie -Körperzellentherapie: Dem bereits bestehenden Organismus werden kranke Zellen entnommen, genetisch korrigiert, vermehrt und dann dem Organismus wieder implantiert. -Keimbahntherapie: Genkorrektur findet hier bereits auf der Ebene der Keimzellen bzw. der befruchteten Eizelle statt. Die genetische Manipulation findet sich in jeder Körperzelle des späteren Menschen und auch in allen Zellen der Kinder.

22 3.3 Ethische Bewertung der Körperzellentherapie -Ist ethisch unbedenklich. Voraussetzungen: Therapeutische Absicht Minimierung von medizinischen Risiken Zustimmung des Patienten

23 3.4 Ethische Bewertung der Keimbahntherapie -Ist heute zwar noch nicht anwendungsreif, aber die ethische Diskussion darf nicht immer erst nachfolgen. Internationale Diskussion und Regelungen sind notwendig. Wird im Zusammenhang mit der Präimplantationsdiagnose brisant werden. -Keimbahntherapie ist durch EschG § 5 verboten. Bundesärztekammer hat 1989 vorgeschlagen zwischen Negativinterventionen und Positivinterventionen zu unterscheiden.

24 3.4.1 Argumente für die Keimbahntherapie -Keimbahntherapie ist notwendig, wenn keine andere Behandlungsmethode möglich ist. -Diese Therapieform spart zukünftigen Generationen erneut eine somatische Gentherapie. Sie ist auf Dauer kostengünstiger und weniger belastend.

25 3.4.2 Argumente gegen die Keimbahntherapie -Der Mensch hat nicht das Recht, in den von Gott geschaffenen Bauplan des Lebens einzugreifen. -Der Mensch hat nicht das Recht, in dieser Radikalität in die Ordnung der Natur einzugreifen. -Jeder Mensch besitzt das Recht auf ein nicht manipuliertes Erbgut. -Keimbahntherapie verletzt die Würde des Menschen. -Die notwendige Zustimmung der betroffenen nachfolgenden Generationen ist nicht gegeben.

26 3.4.2 Argumente gegen die Keimbahntherapie -Die vorausgehende Diagnose macht die Vernichtung von Embryonen notwendig. -Die Erlaubnis der Keimbahntherapie zieht im Sinne der schiefen Ebene auch andere weitergehende Praktiken im Umgang mit Embryonen nach sich. -Gefahr der sozialen Diskriminierung. -Varietät des Genpools der menschlichen Gattung wird verringert.

27 3.5 Konsequenzen für die ethische Bewertung -Ob Keimbahntherapie bei risikofreier Handhabung ethisch vertretbar ist, ist nicht eindeutig zu beantworten. Dafür: Medizinische Notwendigkeit, Effizienz Dagegen: Mögliche schiefen Ebene, Diskriminierung -Der Einsatz von Keimbahntherapie zu eindeutigen therapeutischen Zwecken ist nicht von vornherein abzulehnen. -Aber: Für die Entwicklung der Keimbahntherapie sind eine Vielzahl von verbrauchenden Experimenten mit Embryonen notwendig.


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