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Copyright: Wolfgang Geiger, Dreieichschule Langen, Gymnasium des Kreises Offenbach www.wolfgang-geiger-online.de Bauchschmerzen mit dem Thema Präsentation.

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Präsentation zum Thema: "Copyright: Wolfgang Geiger, Dreieichschule Langen, Gymnasium des Kreises Offenbach www.wolfgang-geiger-online.de Bauchschmerzen mit dem Thema Präsentation."—  Präsentation transkript:

1 Copyright: Wolfgang Geiger, Dreieichschule Langen, Gymnasium des Kreises Offenbach Bauchschmerzen mit dem Thema Präsentation als 5. Prüfungsfach...?

2 Fragen Sie Dr. Geiger !

3 Info zur Präsentation Einige Tipps zu Problemen von Konzeption und Realisierung

4 mit Beispielen aus dem Fach Geschichte gilt aber analog für andere geistes- wissenschaftliche Fächer wie Deutsch, PoWi, Religion/Ethik......und letztlich auch für Präsentationen mittels Projektionen in naturwissenschaftlichen Fächern

5 Folgendes wird behandelt: 1.Grundsätzliches 2.Praktische Probleme: Sprechen und Zeigen 3.Technische Probleme: Lesbarkeit und dann noch einmal Grundsätzliches

6 Warum Präsentation? Aufgrund der technischen Entwicklung (Computer...) wird die Präsentation immer mehr im Beruf und auch schon im Studium erwartet... und auch vorausgesetzt, dass man das kann. Da die Schule auf Studium und Beruf vorbereiten soll, muss sie auch dies integrieren.

7 Warum Präsentation? Unter praktischen Gesichtspunkten für das Abitur kann man sagen: Im Gegensatz zur klassischen mündlichen Prüfung weiß ich genau, was auf mich zukommt, ich habe wochenlang Zeit, das genau vorzubereiten. Auf der anderen Seite wird aber von der Präsentation auch mehr erwartet. Ist ja logisch, oder?

8 Grundsätzliches Die Präsentation dauert nur 15 Min.! Anschließend kommt ein ca. ebenso langes Kolloquium, d.h. ein Gespräch über die gerade gelaufene Präsentation. Im Kolloquium kommen Fragen unmittelbar zur Präsentation selbst, aber auch zum thematischen Zusammenhang, wo der Prüfling auch zeigen muss, dass er zum Thema mehr weiß als das gerade Präsentierte.

9 Grundsätzliches Die Präsentation besteht aus einem Vortrag in Verbindung mit Dokumenten, die durch ein Medium präsentiert werden. Dieses Medium wird meistens ein optisches Medium sein: z.B. Bilder und Schemas vom Computer über Beamer oder über Overhead- Projektor.

10 Grundsätzliches Es könnte aber auch ein akustisches Medium sein: z.B. die Aufnahme einer historischen Rede, oder ein audiovisuelles Medium, ein Video, z.B. ein Ausschnitt aus einem alten Wochenschau- film (... gibt es im Internet zum Herunterladen oder auch auf CD-Roms).

11 Grundsätzliches Der Einsatz des Computers zur Vorführung (über Beamer) ist nicht zwingend. Unter praktischen Gesichtspunkten ist der Ausdruck auf Overheadfolien einfacher und sicherer zu handhaben. Auch wenn man mit Computer/Beamer arbeitet, sollte man Overheadfolien als Reserve zur Hand haben - für den Fall einer technischen Panne.

12 Grundsätzliches Ein chinesisches Sprichwort sagt in etwa: Wenn der Weise auf den Mond zeigt, schaut der Dumme auf den Finger. Die Abi-Prüfer sind nicht dumm: Sie schauen nicht auf die Medien, sondern auf das, was sie zeigen Also: Was ist dabei zu beachten?

13 Grundsätzliches Zunächst einmal ist eben die Präsentation als Prüfungsform nicht nur eine Präsentation im engeren, technischen Sinne. Es ist auch ein Vortrag, ein Referat es wird also gesprochen und etwas gezeigt. Das Publikum muss also gleichzeitig zuhören und zuschauen! Es darf ihm jedoch dabei nicht Hören und Sehen vergehen... Deswegen ist folgendes zu beachten:

14 Sprechen und Zeigen... (1) Das mündlich Vorgetragene soll das optisch Projizierte nicht einfach nur wiederholen (also nicht verdoppeln). Das Projizierte soll nicht nur illustrativen Charakter haben, sondern eine eigene Information liefern. Das Vorgetragene und das Projizierte sollen aber auch nicht miteinander konkurrieren, sondern sich ergänzen. Aber nun mal der Reihe nach...

15 Sprechen und Zeigen... (2)... nicht verdoppeln: Man soll z.B. Gliederungen u.a. kurze strukturierende Informationen, die projiziert werden, nicht auch noch wörtlich ablesen. Das bringt nämlich nichts und kostet außerdem wertvolle Zeit!

16 Sprechen und Zeigen... (3)... eigene Informationen: Grundsätzlich gilt, dass das Projizierte einen eigenen Stellenwert haben muss. Das Projizierte kann z.B. einen Überblick geben (Schema, Skizze), der verbal umständlicher zu vermitteln wäre als optisch. Das Projizierte kann aber auch umgekehrt ein Detail zu einem Sachverhalt als Beispiel geben. (Im Fach Geschichte sollen eine oder mehrere historische Quellen im Mittelpunkt stehen.)

17 Sprechen und Zeigen... (4)...nicht miteinander konkurrieren: d.h. das Publikum (Prüfer!) soll nicht in den Konflikt geraten, gleichzeitig Verschiedenes hören und lesen zu müssen! Daher ist es generell nicht ratsam, Sätze in der Projektion auszuformulieren (wie es gerade geschieht...).

18 Sprechen und Zeigen... (5) Überhaupt sollte kein Text im eigentlichen Sinne projiziert werden – es sei denn, es handelt sich um eine Quelle, die (auszugsweise!) erläutert wird. Denn ein Text in diesem Sinne wird weder von der Größe / der Menge noch von der dafür erforderlichen Zeit überhaupt lesbar sein.

19 Sprechen und Zeigen... (6) Es sollte vor allem nicht so aussehen: Das mündlich Vorgetragene soll das optisch usw. Projizierte nicht einfach nur wiederholen (also nicht verdoppeln). Das Projizierte soll nicht nur illustrativen Charakter haben, sondern eine eigene Information liefern. Das Vorgetragene und das Projizierte sollen aber auch nicht miteinander konkurrieren, sondern sich ergänzen.... nicht verdoppeln: man soll z.B. Gliederungen u.a. kurze strukturierende Informationen, die projiziert werden, nicht auch noch wörtlich ablesen. Das bringt nichts und kostet außerdem wertvolle Zeit !... eigene Informationen: Grundsätzlich gilt, dass das Projizierte einen eigenen Stellenwert haben muss. Das Projizierte kann z.B. einen Überblick geben (Schema, Skizze), der verbal umständlicher zu vermitteln wäre als optisch. Das Projizierte kann aber auch umgekehrt ein Detail zu einem Sachverhalt als Beispiel geben. Im Fach Geschichte sollen eine oder mehrere historische Quellen im Mittelpunkt stehen....nicht miteinander konkurrieren: d.h. das Publikum (Prüfer!) soll nicht in den Konflikt geraten, gleichzeitig Verschiedenes hören und lesen zu müssen! Daher ist es generell nicht ratsam, Sätze auszuformulieren (wie es gerade geschieht...). Überhaupt sollte kein Text im eigentlichen Sinne projiziert werden – es sei denn, es handelt sich um eine Quelle, die (auszugsweise!) erläutert wird.

20 Sprechen und Zeigen... (7)... sondern sich ergänzen: Der Vortrag soll sich also auf das Projizierte so beziehen, dass er es erklärt, zusammenfasst und/oder den Blick des Betrachters auf bestimmte Details lenkt. Umgekehrt soll das Projizierte auch den Vortrag leichter verständlich machen, durch eine Strukturierung (Themen der einzelnen Schritte, Zusammenhänge, Übersichten usw.).

21 Sprechen und Zeigen... (8) Genauso falsch und sinnlos wäre es auch, den Vortrag stur auswendig zu lernen in dem Sinne, dass man in der knappen Zeit möglichst viel runterrasselt... Je schneller gesprochen wird, desto weniger kann der Zuhörer folgen, das bringt also nicht nur nichts, sondern es schadet sogar!

22 Sprechen und Zeigen... (9) Sprechen und Zeigen sollen sich möglichst auch synergetisch ergänzen im Hinblick auf eine Zeitökonomie : So kann ich etwas zeigen, das ich gerade dann nicht im Detail erklären muss......unter der Bedingung, dass das Gezeigte aus sich heraus verständlich ist und andererseits keine Wahrnehmungskonkurrenz zum Vortrag entsteht.

23 Sprechen und Zeigen... (10)...synergetisch... zeitökonomisch...: Ein Beispiel dafür: Ich könnte eine statistische Tabelle in Form einer Grafik an die Wand projizieren, deren einzelne Werte ich dann nicht erläutern muss. Voraussetzung ist die Lesbarkeit des an die Wand Projizierten damit kommen wir schon zu einem anderen Thema: zum technischen Aspekt.

24 Wysiwyg??? Das technische Problem der optischen Präsen- tation, ob über Beamer oder Overheadprojektor, gleicht dem der frühen Computer-Ära: What you see is what you get ??? Auf dem Computerbildschirm sieht es nämlich anders aus als an der Wand...!

25 Lesbarkeit (1) Wir hatten vorhin schon das Problem mit dem wunderbaren Text... Generell gilt: Die Schrift muss zwar nicht so groß sein wie hier jetzt, aber...

26 Lesbarkeit (2) Das sind 32 pt. fett Das sind 28 pt. fett Das sind 24 pt. fett Das sind 20 pt. fett Das sind 16 pt. fett Das sind 14 pt. fett Das sind 12 pt. fett Das sind 12 pt. normal – schon etwas klein oder?

27 Lesbarkeit (3) Wie es auf der Wand herauskommt, hängt natürlich von mehreren Faktoren ab: a) von der Größe der Projektionsfläche, d.h. vom Abstand des Beamers davon; b) von dem, was gezeigt wird, z.B. bei Bildern vom Auflösungsgrad (wir sehen noch ein konkretes Beispiel); c) und bei der selbst verwendeten Schrift eben von der Schriftgröße, am besten geht man da kein Risiko ein. Dies sind jetzt 20 pt.

28 Lesbarkeit (4) Wer mit einer Computerpräsentation arbeitet, sollte Schrift und evtl. grafische Elemente einfach und ohne präsentieren...

29 Lesbarkeit (5) Denn Animationen sind überflüssig und stören eher......sie animieren die Prüfer überhaupt nicht......im Gegenteil !

30 Lesbarkeit (6) Hinzu kommt, dass es beim Einsatz der an der Schule zur Verfügung stehenden Geräte mit der installierten Software zu Problemen bei Powerpoint kommen kann, wenn unterschiedliche Versionen aufeinandertreffen leider ist das so. Einmal beklagte sich eine Abiturientin, dass bestimmte Animationen nicht liefen... (Pssst...: Aber vielleicht war das auch besser so...!) [14 pt. normal]

31 Lesbarkeit (7a) Außerdem muss die Projektion kontrastreich sein z.B. wie im vorliegenden Fall: das Beste ist immer noch schwarz auf weiß. Von farbigen Hintergründen ist also abzuraten, v.a. wenn die Schrift sich nicht gut davon abhebt, z.B. (Dunkel-)Rot auf Schwarz...

32 Lesbarkeit (7b)... nichts erkannt? Also, da stand folgendes: Außerdem muss die Projektion kontrastreich sein wie im vorliegenden Fall: das Beste ist immer noch Schwarz auf Weiß. Von farbigen Hintergründen ist also abzuraten, v.a. wenn die Schrift sich nicht gut davon abhebt, z.B. (Dunkel-)Rot auf Schwarz wie gerade eben !

33 Lesbarkeit (8) Im Internet sowie auf CD-Roms gibt es eine Fülle von historischem u.a. Bildmaterial, wo man Bildquellen für eine Präsentation in Geschichte und in anderen Fächern finden kann. Leider sind die Bildchen manchmal etwas klein geraten und haben einen zu schwachen Auflösungsgrad für eine Projektion...

34 Lesbarkeit (9)... ob und wie man diese Bilder einsetzen kann, muss man also erst ausprobieren. Dies gilt sowohl für die Beamerprojektion als auch für Overheadfolien. Man kann das schon einmal am Computer vortesten, indem man den Bildschirm hochzoomt (z.B. auf 200%) und sich dann anschaut, wie das Bild aussieht.

35 Lesbarkeit (10) Ob ein Bild brauchbar ist, hängt nicht nur von seiner datenmäßigen Größe ab, sondern auch davon, wieviel auf dem Bild an Details zu sehen ist bzw. zu erkennen sein sollte aber 50 KB (JPEG-Datei) wären in den meisten Fällen schon das Minimum. Sehen wir uns ein Beispiel an...

36 Lesbarkeit (11) Was bringt dieses Bild in der Projektion? So, wenig! Man kann aber auch Ausschnittvergrößerungen machen, vorausgesetzt, die Bildauflösung lässt das zu.

37 Lesbarkeit (12) Dieses Bild hat als Bitmap-Datei 311 KB und als JPEG- Datei 43 KB. Für die Lesbarkeit der Schrift an der Wand reicht das hier kaum, obwohl es am Computer noch geht!

38 Lesbarkeit (13) Das Problem schwacher Bilddateien kann man umgehen, wenn man über gedruckte Bilder in Buchvorlagen verfügt und diese dann mit entsprechend großer Auflösung abscannt. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die gedruckte Vorlage gut ist. Schlechte Vorlagen werden auch durch einen hochauflösenden Scan nicht besser!

39 Zum Schluss......noch einmal Grundsätzliches Die genannten praktischen Probleme sollte man so gut es geht schon im Vorfeld der eigentlichen Prüfungsphase angehen (Umgang mit Computer, Beamer usw.). Eine Probepräsentation in einem Kurs ist eine gute Übung; nach den Weihnachtsferien ist es in der 13 dafür leider etwas spät... (aber vielleicht nicht unmöglich).

40 Tempus fugit... sagt der Lateiner Bis zur Abgabe der Gliederung eine Woche vor der Präsentation muss der Inhalt für die Präsentation und das Kolloquium feststehen ! Die letzte Woche dient sinnvoller Weise dazu, die performance der Präsentation zu testen, v.a. den geplanten Zeitablauf von 15 Min. praktisch in den Griff zu bekommen. Außerdem kann man sich noch übersichtliche Informationen zum Thema für das Kolloquium zusammenstellen.

41 Eine Woche zuvor: Die Skizze Die abzuliefernde Gliederung kann man wie ein grobes Szenario des geplanten Ablaufes verstehen. Es soll den Prüfern zeigen, was auf sie zukommt, und außerdem dem Prüfling selbst möglichst viel Klarheit über seine Konzeption geben. Doch das ist noch nicht alles...

42 Woher habe ich meine Informationen? Mit der Gliederung zusammen erwarten wir einen Nachweis über die verwendeten Informationen aus Büchern, Internet usw. Alle benutzten Quellen müssen also aufgelistet werden; die genauen Angaben sind besonders wichtig für Informationen aus dem Internet und hier ist die vollständige Internetadresse notwendig, und zwar am besten mit Datums- angabe des Downloads.

43 Woher habe ich meine Informationen? Wir verlangen jetzt auch von den Abiturient/inn/en, dass sie nicht nur die Webadressen der benutzten Internetquellen angeben sondern auch die heruntergeladenen Seiten selbst mit allen anderen Dokumenten auf einer CD-Rom abgeben.

44 Woher habe ich meine Informationen? Die Internetadressen hält man während der Recherche gleich fest, sonst kommt man später in die Bredouille... Außerdem schaut man sich an, wer sich hinter dem Internetangebot verbirgt. Und man übernimmt nicht unbesehen alles, was da so steht......denn im Internet gibts viel Müll.

45 Woher habe ich meine Informationen? Alles klar?...Na klar doch! Trotzdem hatten wir letztes Jahr so wunderbare Quellenhinweise wie auf... Michis Homepage !

46 Dann ist aber jetzt alles klar ??? Nein ? Dann darf nachgefragt werden!

47 ... gleich hier! Infos auch auf der Homepage der Dreieichschule, sowie auf: (enthält u.a. den gerade gelaufenen Vortrag)


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