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1 Kollegiale Unterrichtsreflexion Mach mal `ne KUR! C = D x V x F > R.

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Präsentation zum Thema: "1 Kollegiale Unterrichtsreflexion Mach mal `ne KUR! C = D x V x F > R."—  Präsentation transkript:

1 1 Kollegiale Unterrichtsreflexion Mach mal `ne KUR! C = D x V x F > R

2 Freitag, 11. Dezember 2015 2 Plenums- sitzungen Gemeinsame Unterrichts- beobachtungen Die zwei Säulen der Kollegialen Unterrichtsreflexion (KUR)

3 Freitag, 11. Dezember 2015 3

4 Freitag, 11. Dezember 2015 4

5 Freitag, 11. Dezember 2015 5

6 Freitag, 11. Dezember 2015 6 Vorüberlegung kollegiale Reflexion „reines“ Feedback Auswertung/ Beurteilung

7 Freitag, 11. Dezember 2015 7 Feedback Feedback - Orientierung suchen und geben

8 Freitag, 11. Dezember 2015 8 Erfahrungen…. „Feedback heißt ja, dem Kollegen mitzuteilen, was er gut bzw. richtig und was er falsch gemacht hat …damit kommen die meisten ganz schwer klar.“ „Feedbacksituationen sind für mich sehr unangenehm. Ich weiß nie so richtig, was ich sagen soll. Ich will ja niemanden verletzen…“ „Meine Feedbackerfahrungen sind eigentlich gut. Ich habe bisher überwiegend positive Dinge über meine Arbeit gehört. Mit negativen Rückmeldungen kann ich aber auch umgehen. Manches überhöre ich einfach, vor allem wenn es mir unbegründet scheint.“

9 Freitag, 11. Dezember 2015 9 Feedback verstehen „reines“ Feedback  FB = Verständigungsleistung/ Orientierungsleistung „Abgleich von Selbstbild und Fremdbild/Außenwirkung“  klar definiertes Sender-Empfänger-Modell Sender: beschreibt (nur) seine Beobachtungen Empfänger: nimmt Sender-Informationen (nur) entgegen

10 Freitag, 11. Dezember 2015 10 Feedback verstehen „reines“ Feedback  FB = wertfreie Rückmeldung „Ich beschreibe dich so, wie ich dich beobachtet habe.“  keine Änderungsaufforderung Feedback ermöglicht einen Blick in den Spiegel – So siehst Du aus! Feedback bewertet nicht/ fordert nicht! – „Werde schöner!“

11 Freitag, 11. Dezember 2015 11 Gelingensbedingungen kennen und beachten  „reines“ Feedback ist…  beschreibend, nicht interpretierend  konkret, nicht allgemein  verhaltensbezogen, nicht charakterbezogen  zeitnah, nicht rekonstruierend  erwartbar, nicht überraschend

12 Freitag, 11. Dezember 2015 12 Fallstricke sehen und vermeiden Feedback geben – Regeln, Teil 1  Feedback nur auf Wunsch geben, nicht: aufdrängen!  Feedback geben, heißt Informationen senden, nicht: verändern wollen!  möglichst kurze Mitteilungen, keine langen Reden!  auf Körpersprache achten (Ruhe, Sachlichkeit,…)!  Vergleiche bewusst und mit Vorsicht nutzen!  Spott und Ironie vermeiden!

13 Freitag, 11. Dezember 2015 13 Fallstricke sehen und vermeiden Feedback nehmen – Regeln, Teil 2  (aktiv) zuhören, wirken lassen  Verständnisfragen klären, nicht rechtfertigen  entscheiden, ob man sofort reagieren will, später oder auch gar nicht  FB-Geber über diese Entscheidung informieren  für das Feedback beim FB-Geber bedanken, denn: (gutes) Feedback ist ein „Geschenk“

14 Freitag, 11. Dezember 2015 14 Fallstricke sehen und vermeiden Feedback-Rahmenbedingungen – Regeln, Teil 3  FB-Geber und –Nehmer sollten in geeigneter emotionaler Verfassung sein  Zeitressource sollte dem FB-Anliegen entsprechen  Feedback nicht zusammen mit anderweitigen Rückmeldungen geben („…und was ich Ihnen auch noch sagen wollte…“)

15 Freitag, 11. Dezember 2015 15 Fallstricke sehen und vermeiden Feedback – häufige Fallen  Anlass und Ziel des Gespräches sind nicht klar  Analyse/Interpretation („Sie wollen damit bestimmt…“)  Hinweise auf Stärken und Schwächen  Allgemeinübertragungen („typisch…“)  Betroffenheits-Falle („Mir geht es da genau so wie Ihnen…“)

16 Freitag, 11. Dezember 2015 16 „Johari-Fenster“  Warum „reines“ Feedback wertvoll ist… Information durch Feedback/ Reflexion

17 Freitag, 11. Dezember 2015 17 „Johari-Fenster“  öffentlich ist alles, was ein Mensch von sich preisgibt, was also ihm selbst und anderen bekannt ist.  privat/geheim ist alles, was der Betroffene weiß oder kennt, aber anderen nicht zugänglich macht oder aktiv vor ihnen verbirgt.  der „blinde Fleck“ ist das, was vom Betroffenen ausgesendet und vom Empfänger wahrgenommen wird, ohne dass sich der Betroffene dessen bewusst ist.  unbewusst/ unbekannt ist alles, was weder dem Betroffenen, noch anderen bekannt ist.

18 Freitag, 11. Dezember 2015 18 Beobachtung  „gutes“ Feedback braucht ein geschultes Auge ….

19 Freitag, 11. Dezember 2015 19 Beobachtung Beobachtbares Interpretation eigene Emotionen/ das Unbewusste Wahrnehmung

20 Freitag, 11. Dezember 2015 20 Fehlerquellen in der Beobachtung  Achtung, Fallen!  Gesetz der Erfahrung: Das menschliche Wahrnehmungsvermögen greift ständig auf bekannte Zusammenhänge zurück  Gesetz der Erwartung: Die Erwartungen und das Verhalten des Beobachters beeinflussen das Verhalten des Beobachteten  Gesetz der Reihenfolge: In einer Reihe von Einzelbeobachtungen werden die ersten Beobachtungen und die letzten Beobachtungen besonders gut erinnert

21 Freitag, 11. Dezember 2015 21 Beobachtung  Wie kann „gute “ Beobachtung gelingen?  Festhalten von „messbaren Daten“  gezielte, (vor)strukturierte Beobachtung  Beobachtungsplan  Strichlisten-Protokoll  offene Beobachtung  Beobachtungsprotokoll  Kenntnis von und bewusster Umgang mit Fehlerquellen  üben, üben, üben,…!

22 Freitag, 11. Dezember 2015 22 strukturierte & offene Beobachtung  offene Beobachtung Problem wird gesucht Beobachtung ist „uneingeschränkt“ offenes Beobachtungsprotokoll  strukturiere Beobachtung Problem ist „bekannt“ Beobachtung beschränkt sich auf einige Indikatoren,… … die im Beobachtungsprotokoll festgeschrieben sind

23 Freitag, 11. Dezember 2015 23 offenes Beobachtungsprotokoll  Zeit/ Verlauf  Beobachtung  Interpretation der Beobachtung (aktuell/ später) Zeit(punkt)Beobachtungjetzige Interpretation spätere Interpretation

24 Freitag, 11. Dezember 2015 24 … kollegiale Reflexion „reines“ Feedback Auswertung/ Beurteilung

25 Freitag, 11. Dezember 2015 25 Reflexion & Kommunikation konstruktive Reflexionsgespräche führen

26 Freitag, 11. Dezember 2015 26 Handlungsoptionen suchen  Gemeinsam beraten

27 Freitag, 11. Dezember 2015 27 Intervision  strukturiert und effizient beraten - Intervision  spezifische Form der kollegialen Beratung  Struktur durch klare Phasendefinition und Rollenverteilung  „enthemmt“ und fördert die Beratungssituation  bestehende Hierarchien werden im Beratungsverlauf weitgehend ausgeblendet  strenge Struktur regt Reflexionsniveau des Fallgebers an  strenge Struktur fördert Ergebnisorientierung der Beratung

28 Freitag, 11. Dezember 2015 28 Intervision  ein Durchlauf (Beispiel)  1. Rollenfestlegung (Moderator, Fallgeber, Ratgeber) 5 Min.  2. Falldarstellung 5 Min.  Zeit für Notizen und Verständnisfragen (max. 5 Minuten)  3. Berater präsentieren Lösungsideen 15 Min.  4. Fallgeber wählt Lösungsidee(n) aus und begründet seine Auswahl 5 Min.  5. Beratungsreflexion und Auswertung (Moderator/Beobachter) 5 Min.

29 Freitag, 11. Dezember 2015 29 Reflexion im Team  Tipps zur erfolgreichen kollegiale Reflexion  klare Trennung zwischen Feedback (Beobachtung) und anderen Rückmeldungsformen (Auswertung,…)  professionell beobachten  weniger bewerten, mehr beschreiben und reflektieren (lassen)  Erwartungshaltungen transparent halten, notfalls einfordern  Beurteilungen unter Beachtung der Fairness-Kriterien senden  Aufforderungen (zur Verhaltensänderung) deutlich, aber sparsam senden Selbststeuerung geht vor Fremdsteuerung!

30 Freitag, 11. Dezember 2015 30 Funktionen kollegialer Reflexion  Warum kollegiale Reflexion? … hilft bei der Selbsteinschätzung … steuert Verhalten … ermutigt … hilft bei der Fehlersuche … fördert persönliche Lernprozesse … hebt die Motivation … hilft, zielgerichtet zu arbeiten … bewirkt eine engere Bindung im Kollegium … hilft bei der Identifikation mit der Arbeitsumgebung …


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