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IKT-Standards Umwelt und Ressourcen Beschaffung und Betrieb RUMBA Ressourcen- und Umweltmanagement der Bundesverwaltung Gestion des ressources et management.

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Präsentation zum Thema: "IKT-Standards Umwelt und Ressourcen Beschaffung und Betrieb RUMBA Ressourcen- und Umweltmanagement der Bundesverwaltung Gestion des ressources et management."—  Präsentation transkript:

1 IKT-Standards Umwelt und Ressourcen Beschaffung und Betrieb RUMBA Ressourcen- und Umweltmanagement der Bundesverwaltung Gestion des ressources et management environnemental de l'administration fédérale Gestione delle risorse e management del ambiente nella Confederazione

2 Ausgangslage Der Stromverbrauch ist wesentlicher Bestandteil der gesamten Umweltbelastung der Bundesämter. Kosten Elektrizitätsverbrauch: ca. 3 Mio. CHF/a (Informatikgeräte - inkl. deren Kühlung - in der gesamten Bundesverwaltung exkl. ETH- und Militärbereich). Keine system. Berücksichtigung von Umwelt und Kosten bei der Beschaffung von Informatiksystemen. Betriebsvorgaben zur Ausschöpfung der Einsparpotenziale sind noch nicht standardisiert. RUMBA Ressourcen- und Umweltmanagement der Bundesverwaltung Gestion des ressources et management environnemental de l'administration fédérale Gestione delle risorse e management del ambiente nella Confederazione

3 Abschätzung des Stromverbrauchs MA = Anzahl Mitarbeitende (Vollzeitstellen) Legende (1)2'200 kWh/MA ist der mittlere Stromverbrauch der 23 von RUMBA bisher erfassten Bundesstellen (exkl. ETH und BBL-Produktion). Gemäss Umweltbericht 2003 der Bundesverwaltung beträgt der mittlere Stromverbrauch pro MitarbeiterIn (exkl. ETH und Militär) insgesamt 4'400 kWh/MA. Die Differenz von 2'200 kWh/MA ist der Stromverbrauch für Funktionen ausserhalb der Büro/Verwaltungstätigkeit (Parlamentsbetrieb, Zollgebäude, Departements-Rechenzentren, MediaCenter Bund, SwissMint, Landw. Forschung, Sport- und Zivildienstausbildung etc.) (2)Der Sockel-Stromverbrauch in den Bürogebäuden (Tag- und Nachtverbrauch) beträgt etwas 50% des Gesamtverbrauches. Der Wert von 1'100 kWh/MA ergibt sich einerseits als Differenz zum zusätzlichen Tag-Verbrauch (Beleuchtung und Büroinformatik), andererseits wurde er durch Messungen beim BLW-Gebäude bestätigt. (3)Die Abschätzung für den Stromverbrauch von Servern, Wire-Center und zugehöriger Klimatisierung ergibt sich als Differenz zwischen dem übrigen Verbrauch (4) und dem gesamtem Sockel-Verbrauch. Annahme: Klimageräte benötigen im Mittel 60% der Kühlleistung. (4)Übriger Stromverbrauch: Warmwasser- und Heizungs-Umwälzpumpen, Getränke- und Lebensmittelautomaten, Kühlschränke etc. 2'200 kWh / MA gesamter Stromverbrauch in Verwaltungsgebäuden (1) 1'100 kWh / MA Sockel-Stromverbrauch in Verwaltungsgebäuden (2) Beleuchtung - Arbeitsplatzbeleuchtung - Allgemeinbeleuchtung Büroinformatik - Bildschirm - PC - Drucker, Kopierer, Fax Server / Wire-Center inkl. Klimageräte (3) - Server, Wire-Center - Klimageräte Übriger Verbrauch (4) Stromver- brauch IT: 60% in den Büro- gebäuden 30% in der Bun- desverwaltung (exkl. ETH+VBS) 300 kWh / MA 800 kWh / MA 500 kWh / MA 300 kWh / MA 500 kWh / MA 200 kWh / MA 200 kWh / MA 100 kWh / MA 600 kWh / MA 300 kWh / MA 300 kWh / MA

4 Informatikorganisation des Bundes Stufe Bund Stufe Depar- tement Stufe Amt/ Verwal- tungs- einheit Strategische Informatikplanung (SIP) Informatik-Leistungsbezüger (LB)Informatik-Leistungserbringer (LE) IRB I nformatikrat des Bundes (IRB) Weisungen / Standards Strategie Anträge Informatikbetreiber- Konf. des Bundes (IBK) mit Chefs con IDZ / BIT LBK Leistungsbezüger- Konferenz des Bundes (LBK) IR Informatikrat (existiert nicht in jedem Dept.) LBB Leistungsbezügerorgan je Departement. Mitglieder: Amtsdirektoren oder IT-Verant- wortliche je Amt sowie Integrations- Manager (IM) des Dept. BIT mit BKo IDZ mit BKo IDZ mit BKo Informatik-Dienstleistungszentrum (IDZ) pro Departement als Leistungserbringer (BIT übernimmt die Funktion für EFD und BK) BKo = Beschaffungskoordinator je Dept. ISB Informatikstrategie- organ Bund IBK IM Integrations-Manager (IM) pro Amt (nach Bedarf mit mehreren Mitarbeitenden, z.B. Informatik-Sicherheitsbeauftragtem) z.T. existiert ein Informatikrat des Amts mit IM und allen Abteilungschefs Erbringen von Informatikleistungen gem. SLA (Service-Level-Agreement). Bezugszwang für die Ämter bis Ende Account-Manager (AM) pro Amt als Ansprechpartner des IM im BIT/IDZ BBL: - Besch. - KBB - BKB BR Merz Ressourcen- oder IT-Verantwortliche je Dept. Beschaf - fungsan- stösse BR-Aus- schuss I nformatik-Ausschuss des BR (Merz, Blocher, Schmid) AM Lie- fe- ran- ten Be- schaf- fung Strategische Informatikplanung (SIP) je Dept. SIP Vorgaben

5 Beschaffung Leistungserbringer Leistungsbezüger Energie- und Umweltämter Hersteller, Verbände Erarbeitung in breit abgestützter Fachgruppe –BBL, Beschaffung –BIT –ISC, GS EJPD –Telematik-Integration EDA –IDeco, GS EVD –Direktion Informatik VBS/ armasuisse –BFE –BAFU, Fachstelle ökol. Beschaffung –HP Schweiz, –Canon –Energiekom./SWICO RUMBA Ressourcen- und Umweltmanagement der Bundesverwaltung Gestion des ressources et management environnemental de l'administration fédérale Gestione delle risorse e management del ambiente nella Confederazione

6 Ziele der Umweltstandards Verminderung des Energieverbrauchs und der damit verbundenen Umweltbelastungen. Verminderung der damit verbundenen Kosten. Verminderung von Belastungen am Arbeitsplatz (Geräusche, elektromagnetische Strahlung, Wärmebelastung im Sommer). Verminderung weiterer Umweltbelastungen (z.B. durch Herstellung und Entsorgung der Informatik-Hardware). Umsetzung der im Bundespersonalgesetz und der Bundespersonalverordnung verankerten Verpflichtung des umweltbewussten Verhaltens am Arbeitsplatz. RUMBA Ressourcen- und Umweltmanagement der Bundesverwaltung Gestion des ressources et management environnemental de l'administration fédérale Gestione delle risorse e management del ambiente nella Confederazione

7 Zwei Standards: Beschaffung und Betrieb Der Beschaffungsstandard sorgt dafür, dass nur noch Geräte beschafft werden, welche die Umwelt- und Ressourcenanforderungen erfüllen. Der Betriebsstandard stellt sicher, dass die Vorgaben für den richtigen Umgang mit den Geräten zur Erzielung der Sparpotenziale umgesetzt werden. Beide Standards für die Beschaffung und den Betrieb der IKT-Geräte greifen ineinander und entfalten nur gemeinsam ihre gesamte Wirkung. RUMBA Ressourcen- und Umweltmanagement der Bundesverwaltung Gestion des ressources et management environnemental de l'administration fédérale Gestione delle risorse e management del ambiente nella Confederazione

8 Anwendungsgebiete Arbeitsplatzcomputer ohne Bildschirm Laptop (mit und ohne Docking-Station) LCD-Bildschirm Server Multifunktionalgerät (Kopierer) Drucker, schwarz/weiss oder farbig Fax-Gerät Kühlanlagen von Server- und Telefonie-Räumen. Die vorliegenden Standards gelten für die ganze Bundesverwaltung (Umsetzung in ETH und beim Militär wahrscheinlich) RUMBA Ressourcen- und Umweltmanagement der Bundesverwaltung Gestion des ressources et management environnemental de l'administration fédérale Gestione delle risorse e management del ambiente nella Confederazione

9 Kosten-Einsparpotenzial Stromverbrauch für Informatik (exkl. ETH- u. Militär) Jahresverbrauch inkl. Kühlung Serverräume: ca. 1'300 kWh/MA = ca. 2,9 Mio. Fr., resp. 4'600 t CO2 Einsparung Stromkosten in % Einsparung Stromkosten in Mio. Fr. Vorsichtig geschätztes Sparpotenzial % 0.44 – 0.58 Bildschirm: Standby mit schwarzem Bildschirmschoner 50% PC: Abschaltung abends und neue Geräte mit minimalem Standby-Verbrauch 20% Etagen-Drucker: Abschaltung abends und neue Geräte mit minimalem Standby-Verbrauch 50% Kopiergeräte: Neue Geräte mit On Demand Fixiertechn. 50% Serverraum: Kühlung nur auf 26°C, statt auf 22°C 16% Serverraum: Kühlgeräte mit Free-Cooling 20% Papierverbrauch (exkl. ETH- und Militär) Jahresverbrauch Kopierpapier: 274 Mio. Blatt A4 = ca. 2,2 Mio. Fr., resp. 933 t CO2 Einsparung Papierkosten in % Einsparung Papierkosten Mio. Fr. Vorsichtig geschätztes Sparpotenzial % 0.11 – 0.22 Senkung des Papierverbrauchs durch vermehrtes doppelseitiges Drucken und Kopieren 10% Jährliche Einsparungen total

10 Betriebliche Vorgaben für den Leistungserbringer W1: Schaltbare Steckerleiste Der Leistungserbringer informiert die Logistik des Leistungsbezügers bezüglich der Umsetzung von Wake on LAN (WOL). Die Arbeitsplatzcomputer und Mobile PC, bei denen WOL bereits angewandt wird, sind direkt ans Stromnetz und nicht an eine schaltbare Steckerleiste anzuschliessen. W2: Schaltuhr für Abteilungsdrucker und Multifunktionsgeräte Der Leistungserbringer berät die Logistik des Leistungsbezügers in Bezug auf den Bedarf an Schaltuhren für Abteilungsdrucker und Multifunktionsgeräte. W4: Beibehaltung der Energiesparfunktionen Die Energiemanagement-Funktionen der IKT-Geräte A701 - Workstation und A702 - Mobile PC, A705 - Bildschirm, A682 bis A684 -Server, A555 - Drucker, A214 – Fax-Gerät müssen bei der Konfiguration durch den LE in der für die Beschaffung und Auslieferung geforderten Art aktiviert bleiben (siehe Beschaffungskriterien in P025 - Ressourcen- und Umweltstandard für die Beschaffung der IKT-Infrastruktur)

11 W6: Zeitdauer in tiefsten Ruhezustand Der LE darf in der Konfiguration der IKT-Geräte A701 – Workstation, A702 - Mobile PC, A705 - Bildschirm, A682 bis A684 -Server, A555 - Drucker, A214 – Fax-Gerät die Zeitdauer des automatischen Übergangs in den tiefsten Ruhe- Zustand nicht länger einstellen, als gemäss P025 - Ressourcen- und Umweltstandard IT-Beschaffung vorgegeben. W8: Bildschirmschoner Der LE muss in der Konfiguration die Einstellung der Bildschirmschoner aller Workstation und Mobile PC auf "Schwarz" oder "Aus" belassen. W10: Installation geeigneter Druckertreiber Der LE installiert geeignete Druckertreiber auf allen Workstations und Mobile PC, damit doppelseitiges Drucken ermöglicht wird. Diese Funktion wird als Standard eingestellt, sofern der Drucker sie unterstützt. Das manuelle Umstellen auf einseitigen Druck muss möglich bleiben. Farbdrucker dürfen nicht als Standarddrucker eingestellt werden. W11: Unterdrückung der automatischen Umstellung bei leerem Standard-Papierschacht Der LE stellt alle Multifunktionsgeräte und Drucker so ein, dass bei leerem Standard-Schacht das automatische Umschalten auf einen anderen Schacht unterdrückt wird.

12 W16: Einstellung der Temperatur in Serverräumen Der Leistungserbringer ist verantwortlich dafür, dass die Temperatur in Serverräumen auf der vereinbarten Temperatur (nicht unter 26° C) eingestellt bleibt. Ausnahmen aufgrund spezieller Verhältnisse im Serverräumen (z.B. Wärmenester) können zwischen dem LE und dem BBL gemeinsam begründet und vereinbart werden. Eine Verstellung der Kühltemperatur durch Unbefugte kann mit technischen Massnahmen (Schlüssel) verhindert werden. Die einzustellende Kühltemperatur ist im Raum deutlich sichtbar anzugeben. Beim Verlassen des Raumes soll die Einhaltung dieser Temperatur überprüft werden. (Hinweis auf den Energiemehrverbrauch bei tieferen Temperaturen). Die Verantwortlichen werden zum Thema Serverraumkühlung geschult. W17: Informationen zur optimale Dimensionierung der Kühlanlage Der LE bewirtschaftet die Serverräume bezüglich der folgenden Informationen: installierte Leistung, Kapazitäten der Stromversorgungen und Kühlleistung. Das BBL informiert den LE über die Kapazitäten der Stromversorgungen und Kühlleistung. Rechtzeitig vor Erreichen dieser Kapazitätsgrenzen muss der LE das BBL informieren, damit eine optimale Erweiterung der Kapazitäten durch das BBL in Angriff genommen werden kann. Weisungen für Serverräume

13 Betriebliche Vorgaben für den Leiter Umweltteam W1: Ausrüstung des Arbeitsplatzes mit einer schaltbaren Steckerleiste Der Leiter Umweltteam wird von der Logistik über die Installation schaltbarer Steckerleisten für die Arbeitsplätze informiert. W2: Schaltuhr für Abteilungsdrucker und Multifunktionsgeräte Der Leiter Umweltteam wird von der Logistik über die Installation von Schaltgeräten für die Abteilungsdrucker und Multifunktionsgeräte informiert. W3: Einstellung der Schaltuhren für Abteilungsdrucker und Multifunktionsgeräte Die Logistik informiert den Leiter Umweltteam sowie die Linienvorgesetzten über die Einstellungen für Abteilungsdrucker und Multifunktionsgeräte. W5: Beibehaltung der Energiemanagement-Funktionen im Betrieb Der Leiter Umweltteam überprüft periodisch und stichprobenweise, ob die Energiemanagement-Funktionen der IKT-Geräte Workstation, Bildschirm, Mobile PC, Server, Multifunktionsgeräte, Abteilungsdrucker, Fax-Gerät im Betrieb durch die Benutzer in der für die Beschaffung und Auslieferung geforderten Art aktiviert sind.

14 W7: Beibehaltung der Zeitdauer für den Übergang in den tiefsten Ruhezustand im Betrieb Der Leiter Umweltteam überprüft periodisch und stichprobenweise, ob die Benutzer die Zeitdauer des automatischen Übergangs in den tiefsten Ruhe- Zustand der IKT-Geräte Workstation, Bildschirm, Mobile PC, Server, Multifunktionsgeräte, Abteilungsdrucker nicht länger eingestellt haben, als gem. P025 - Ressourcen- und Umweltstandard für die Beschaffung der IKT- Infrastruktur vorgegebenen ist. W9: Beibehaltung der Bildschirmschoner auf Aus oder Schwarz im Betrieb Der Leiter Umweltteam überprüft periodisch und stichprobenweise, ob die Benutzer die Bildschirmschoner im Betrieb auf Aus oder Schwarz belassen.

15 Einsatz von Recyclingpapier und Druck von zwei Seiten auf einer Der Leiter Umweltteam stellt einen Antrag an die Geschäftsleitung zum Einsatz von Recyclingpapier und zum Druck von mehreren Seiten auf einer. Es werden die folgenden Empfehlungen gemacht: Wenn möglich wird auf Recyclingpapier gedruckt und kopiert. werden mehrerer Seiten auf ein Blatt gedruckt und kopiert. wird der Standard-Schacht aller Kopierer, Drucker (auch Farbdrucker, sofern mehrere Papierschächte) sowie Fax-Geräte mit Recyclingpapier bestückt. Dabei können differenzierte Lösungen je nach den verschiedenen Druckprodukten (Entwürfe, Berichte, Korrespondenz etc.) vorgeschlagen werden. Das Bundesgesetz über die Archivierung (Archivierungsgesetz, BGA), vom 26. Juni 1998, SR 152.1, ist zu befolgen. Empfehlung zum Umgang mit IKT-Geräten


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