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Der Bätterich Bereits im Jahre 599 n. Chr. wurde die Bätterich-Quelle durch den Chronist Fredgar erwähnt: Im 4., Jahr der Regierung Theoderichs wallte.

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1 Der Bätterich Bereits im Jahre 599 n. Chr. wurde die Bätterich-Quelle durch den Chronist Fredgar erwähnt: Im 4., Jahr der Regierung Theoderichs wallte das siedend heisse Wasser des Thunersees, das in den Aare-Fluss fliest, so stark, dass eine Menge Fische kochten…

2 Gespiesen wird der Bätterich, der seine Austrittsöffnung in etwa 12 Meter Wassertiefe nahe bei Sundlauen im Thunersee hat, von einem ca. 40km 2 grossen Einzugsgebiet. In diesem liegt neben dem grössten Karrenfeld der Schweiz, die Schrattenfluh, auch das zweitgrösste Höhlensystem des Landes, das Réseau der Siebenhengste-Hohgant Gespiesen wird der Bätterich, der seine Austrittsöffnung in etwa 12 Meter Wassertiefe nahe bei Sundlauen im Thunersee hat, von einem ca. 40km 2 grossen Einzugsgebiet. In diesem liegt neben dem grössten Karrenfeld der Schweiz, die Schrattenfluh, auch das zweitgrösste Höhlensystem des Landes, das Réseau der Siebenhengste-Hohgant Mit Färbungsversuchen in den 70er und 90er Jahren konnte nachgewiesen werden, dass das Einzugsgebiet entlang der Hohgant-Sundlauenen-Verwerfung liegt Mit Färbungsversuchen in den 70er und 90er Jahren konnte nachgewiesen werden, dass das Einzugsgebiet entlang der Hohgant-Sundlauenen-Verwerfung liegt Das Einzugsgebiet

3 Dabei kommt das Wasser nach einer Strecke von bis zu 21km und bei sehr kurzen Fliesszeiten wieder zum Vorschein Dabei kommt das Wasser nach einer Strecke von bis zu 21km und bei sehr kurzen Fliesszeiten wieder zum Vorschein Erstaunlicherweise gehört dabei das Einzugsgebiet westlich dieser Verwerfung, mit den bekannten Beatus- Höhlen, nicht dazu. Dies obwohl es in unmittelbarer Nähe des Bätterich liegt Erstaunlicherweise gehört dabei das Einzugsgebiet westlich dieser Verwerfung, mit den bekannten Beatus- Höhlen, nicht dazu. Dies obwohl es in unmittelbarer Nähe des Bätterich liegt Neben dem grossen Réseau des Siebenhengste- Hohgant mit einer Gesamtlänge von 154km, befindet sich südlich, entlang der Verwerfung und nur 1,5km entfernt, der bis auf 63km vermessene Bärenschacht Neben dem grossen Réseau des Siebenhengste- Hohgant mit einer Gesamtlänge von 154km, befindet sich südlich, entlang der Verwerfung und nur 1,5km entfernt, der bis auf 63km vermessene Bärenschacht Das Einzugsgebiet

4 Die südlichsten Ausläufer des Bärenschachtes kommen dabei bis auf 500 m an den Bätterich heran Die südlichsten Ausläufer des Bärenschachtes kommen dabei bis auf 500 m an den Bätterich heran Daher ist es verständlich, dass es schon lange ein Traum war, diese zu verbinden* Daher ist es verständlich, dass es schon lange ein Traum war, diese zu verbinden* Das Einzugsgebiet

5 Das Einzugsgebiet (Siebenhengste, Hohgant, Schrattenfluh) Schrattenfluh Hohgant Siebenhengste Hohgant-Sundlauenen-Verwerfung HSV HSV Bärenkluft Bätterich Gelber Brunnen

6 Sieben Hengste

7 Liegen etwa 15 km östlich von Thun Liegen etwa 15 km östlich von Thun Bilden einen rund 3 km langen Bergkamm (Alpenrandkette) in Richtung Südwest-Nordost orientiert Bilden einen rund 3 km langen Bergkamm (Alpenrandkette) in Richtung Südwest-Nordost orientiert Namengebend sind sieben nahe beieinander stehende, vorkragende Felsgipfel die alle die gleiche Form aufweisen Namengebend sind sieben nahe beieinander stehende, vorkragende Felsgipfel die alle die gleiche Form aufweisen Gegen Südosten breitet sich mit geringen hangneigungen die Alp Seefeld aus Gegen Südosten breitet sich mit geringen hangneigungen die Alp Seefeld aus Die Sieben Hengste

8 Aus geologischer Sicht bestehen die Sieben Hengste aus Sedimenten des Helvetikums Aus geologischer Sicht bestehen die Sieben Hengste aus Sedimenten des Helvetikums Kammbildend ist eine rund 200m mächtige Schicht Schrattenkalk Kammbildend ist eine rund 200m mächtige Schicht Schrattenkalk Darunter folgen Kieselkalk und Drusbergschichten Darunter folgen Kieselkalk und Drusbergschichten Auf der Hochfläche der Sieben Hengste und der Alp Seefeld bildeten sich Karstphänomene wie Dolinen, Karrenfelder und Höhlen * Auf der Hochfläche der Sieben Hengste und der Alp Seefeld bildeten sich Karstphänomene wie Dolinen, Karrenfelder und Höhlen * Die Sieben Hengste

9 Hohgant

10 Das Hohgantmassiv besteht aus einer 7 km langen Bergkette die in Richtung westsüdwest-ostnordost orientiert ist Das Hohgantmassiv besteht aus einer 7 km langen Bergkette die in Richtung westsüdwest-ostnordost orientiert ist Im Südwesten leitet der Grünebergpass zu den Sieben Hengsten Im Südwesten leitet der Grünebergpass zu den Sieben Hengsten Nach Nordosten setzt sich die Randkette in der Schrattenfluh fort Nach Nordosten setzt sich die Randkette in der Schrattenfluh fort Aus geologischer Sicht ist der Hohgant auch aus Sedimenten des Helvetikums aufgebaut Aus geologischer Sicht ist der Hohgant auch aus Sedimenten des Helvetikums aufgebaut Hohgant

11 Subalpine Molasse und Flyschzone in den relativ sanft geneigten unteren Hangbereichen Subalpine Molasse und Flyschzone in den relativ sanft geneigten unteren Hangbereichen Kieselkalk und Drusbergschichten in teils grasbewachsene, teils mit Flühen durchsetzte Steilhänge Kieselkalk und Drusbergschichten in teils grasbewachsene, teils mit Flühen durchsetzte Steilhänge Schrattenkalk, eine markante, bis 200 m mächtige hellgraue Kalksteinschicht Schrattenkalk, eine markante, bis 200 m mächtige hellgraue Kalksteinschicht Hohgantsandstein, bildet den Gipfelbereich des Hohgant * Hohgantsandstein, bildet den Gipfelbereich des Hohgant * Hohgant

12 Schrattenfluh

13 Die Schrattenfluh ist ein 6 km langer Gebirgsstock Die Schrattenfluh ist ein 6 km langer Gebirgsstock Nach Südosten fällt der Kamm relativ sanft ab. Hier befinden sich die ausgedehnten Karrenfelder des Schrattenkalks * Nach Südosten fällt der Kamm relativ sanft ab. Hier befinden sich die ausgedehnten Karrenfelder des Schrattenkalks * Schrattenfluh

14 Die eindrückliche Karstlandschaft der Schrattenfluh bildet ein Naturdenkmal von nationaler Bedeutung (Biosphärenreservat) Schrattenfluh

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17 Réseau Siebenhengste – Hoghant Das Höhlensystem besteht aus verschiedenen, zusammenhängenden Höhlen (Faustloch, A2, F1, K2, Senkloch). Die Vertikalausdehnung beträgt 1340 m

18 Bärenschacht Der Bärenschacht hat bisher nur einen bekannten Eingang….

19 Das Forschungsgebiet ist unheimlich gross und vielfältig Das Forschungsgebiet ist unheimlich gross und vielfältig Deshalb haben sich seit 1965 diverse Klubs und Sektionen, teilweise auch aus dem Ausland, an den Forschungen beteiligt Deshalb haben sich seit 1965 diverse Klubs und Sektionen, teilweise auch aus dem Ausland, an den Forschungen beteiligt Um die Erforschung des Bärenschachtes durchführen zu können, waren die Sektionen Bern & Interlaken auf gegenseitige Hilfe angewiesen. Gründung der Aktion Bärenschacht. Um die Erforschung des Bärenschachtes durchführen zu können, waren die Sektionen Bern & Interlaken auf gegenseitige Hilfe angewiesen. Gründung der Aktion Bärenschacht. Ein weiteres grosses Projekt der Gruppe war das Faustloch Ein weiteres grosses Projekt der Gruppe war das Faustloch Höhlenforscher der Region Hohgant

20 Aus den guten Erfahrungen dieser Zusammenarbeit wurde deshalb 1975 die Höhlenforschergemeinschaft Region Hohgant HRH gegründet Aus den guten Erfahrungen dieser Zusammenarbeit wurde deshalb 1975 die Höhlenforschergemeinschaft Region Hohgant HRH gegründet Sie koordiniert bis heute sämtliche Höhlenforschung im genannten Gebiet * Sie koordiniert bis heute sämtliche Höhlenforschung im genannten Gebiet * Höhlenforscher der Region Hohgant

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22 Hypothese zur Lage der Siebenhengste-Resurgenzen von Markus Schafheutle Eine der Hauptfragen ist: Können die zwei Quellen wie der Bätterich und der Gelbe Brunnen das riesige Karstgebiet entwässern oder gibt/muss es noch andere Quellen geben?

23 Hypothese zur Lage der Siebenhengste-Resurgenzen von Markus Schafheutle Wenn es noch weitere Quellen geben sollte, können sie nur an zwei Stellen zu suchen sein Wenn es noch weitere Quellen geben sollte, können sie nur an zwei Stellen zu suchen sein In der Verlängerung der Sundlauenverwerfung in den Thunersee. Wobei das Detektieren eines Quellaustritts in diesem Bereich sehr erschwert wird, durch den mächtigen Schüttungskegel des Sundbachs. Dazu ergaben alle Forschungen im Gebiet, dass die Hohgant- Sundlauenen-Verwerfung nicht als Wasserleiter, sondern eher als Wassserstauer fungiert In der Verlängerung der Sundlauenverwerfung in den Thunersee. Wobei das Detektieren eines Quellaustritts in diesem Bereich sehr erschwert wird, durch den mächtigen Schüttungskegel des Sundbachs. Dazu ergaben alle Forschungen im Gebiet, dass die Hohgant- Sundlauenen-Verwerfung nicht als Wasserleiter, sondern eher als Wassserstauer fungiert

24 Hypothese zur Lage der Siebenhengste-Resurgenzen von Markus Schafheutle Oder im Bereich zwischen den Quellen Bätterich und Gelber Brunnen. Grosse Teile des Bärenschachtes liegen zwischen der eigentlichen Verwerfung im Westen und eine Parallele dazu in der Mitte des Gebietes Oder im Bereich zwischen den Quellen Bätterich und Gelber Brunnen. Grosse Teile des Bärenschachtes liegen zwischen der eigentlichen Verwerfung im Westen und eine Parallele dazu in der Mitte des Gebietes Diese mittlere Sundlauenparallele beisst genau zwischen Bätterich und Gelben Brunnen aus. Diese mittlere Sundlauenparallele beisst genau zwischen Bätterich und Gelben Brunnen aus. Deutlich zu sehen an der nördlichen Felswand. Am unteren Ende ist dieser Riss in der Felswand auf dem Gartengrundstück des dortigen Wochenendhäuschens zu einer kleinen Nische erweitert Deutlich zu sehen an der nördlichen Felswand. Am unteren Ende ist dieser Riss in der Felswand auf dem Gartengrundstück des dortigen Wochenendhäuschens zu einer kleinen Nische erweitert

25 Hypothese zur Lage der Siebenhengste-Resurgenzen von Markus Schafheutle

26 Es ist vorstellbar, dass das Wasser entlang diesen Haup-Nord-Süd-Klüften fliesst, sich im Bereich der ersten Querkluft teilt und ein Teil dem Kluftbogen zum Bätterich fliesst, während der andere Teil zunächst nach Osten und dann einer weiteren Nord-Süd-Kluft nach Süden zum Gelben Brunnen folgt Es ist vorstellbar, dass das Wasser entlang diesen Haup-Nord-Süd-Klüften fliesst, sich im Bereich der ersten Querkluft teilt und ein Teil dem Kluftbogen zum Bätterich fliesst, während der andere Teil zunächst nach Osten und dann einer weiteren Nord-Süd-Kluft nach Süden zum Gelben Brunnen folgt Eine weitere Möglichkeit ist, dass das Wasser dieser mittleren Kluft weiter nach Süden folgt und die eigentliche Quelle tief im See liegt. Aufgrund des Hangschutts in diesem Uferbereich wäre die Quelle unsichtbar. Eine weitere Möglichkeit ist, dass das Wasser dieser mittleren Kluft weiter nach Süden folgt und die eigentliche Quelle tief im See liegt. Aufgrund des Hangschutts in diesem Uferbereich wäre die Quelle unsichtbar.

27 Hypothese zur Lage der Siebenhengste-Resurgenzen von Markus Schafheutle Bei höherer Schüttung käme es zu einem Rückstau, der dann sowohl den Bätterich als auch den Gelben Brunnen aktiviert. Bei höherer Schüttung käme es zu einem Rückstau, der dann sowohl den Bätterich als auch den Gelben Brunnen aktiviert. Aufgrund der Karstkarrenbeobachtungen im Bätterich auf -30 m bis – 70 m und im Gelben Brunnen muss es eine Entwässerung gegeben haben, die tiefer als beide Höhlen liegt und sich etwa 70 bis 80 m unter dem Seespiegel befinden. Aufgrund der Karstkarrenbeobachtungen im Bätterich auf -30 m bis – 70 m und im Gelben Brunnen muss es eine Entwässerung gegeben haben, die tiefer als beide Höhlen liegt und sich etwa 70 bis 80 m unter dem Seespiegel befinden.

28 Hypothese zur Lage der Siebenhengste-Resurgenzen von Markus Schafheutle Das ehemalige Höhlenportal könnte sich dabei mit der Sohle im Bereich der auf dieser Höhe liegenden Drusbergschichten befinden und ist entweder von der Grundmoräne des letzten Aaregletschers oder des Hangschutt bedeckt. Das ehemalige Höhlenportal könnte sich dabei mit der Sohle im Bereich der auf dieser Höhe liegenden Drusbergschichten befinden und ist entweder von der Grundmoräne des letzten Aaregletschers oder des Hangschutt bedeckt. Gemäss Chaletbesitzer steigen von Zeit zu Zeit auch Luftbläschen an diesem Ort auf…. * Gemäss Chaletbesitzer steigen von Zeit zu Zeit auch Luftbläschen an diesem Ort auf…. *

29 Geschichtliches

30 In den 50er Jahren fanden erste Erforschungen / Tauchgänge durch H.-R. Knuchel statt In den 50er Jahren fanden erste Erforschungen / Tauchgänge durch H.-R. Knuchel statt Eigentliche Erforschung beginnt aber im April 1969 durch E. Michel & H. Bohnenblust vom Tauchclub Thunersee. Dabei wird der Bätterich bis auf 60m betaucht Eigentliche Erforschung beginnt aber im April 1969 durch E. Michel & H. Bohnenblust vom Tauchclub Thunersee. Dabei wird der Bätterich bis auf 60m betaucht Geschichtliches

31 Juli 1971 wird die Erforschung durch die Höhlentauchgruppe des Plongée Souterraine du centre des Sports Sousmarins (später Groupe Lémanique de Plongée Souterraine) aufgenommen. In drei Tauchgängen gelangen P. Martin, C. Brandt und G. Paillex ca. 15 m über die bisherige Endmarke Juli 1971 wird die Erforschung durch die Höhlentauchgruppe des Plongée Souterraine du centre des Sports Sousmarins (später Groupe Lémanique de Plongée Souterraine) aufgenommen. In drei Tauchgängen gelangen P. Martin, C. Brandt und G. Paillex ca. 15 m über die bisherige Endmarke Während Nov. & Dez verdoppeln A. Kammer, H. Oetiker, A. Kolar, Ph. Schneider und O.Keller vom Unterwasser-Sport-Zentrums Zürich die bisher bekannte Länge auf 130m. Dabei stossen sie bis auf - 40m vor. Die Tiefe nimmt jegliche Hoffnung auf eine grosse Fortsetzung Während Nov. & Dez verdoppeln A. Kammer, H. Oetiker, A. Kolar, Ph. Schneider und O.Keller vom Unterwasser-Sport-Zentrums Zürich die bisher bekannte Länge auf 130m. Dabei stossen sie bis auf - 40m vor. Die Tiefe nimmt jegliche Hoffnung auf eine grosse Fortsetzung Geschichtliches

32 1975 kehrt die Gruppe Groupe Lémanique de Plongée Souterraine zurück und PH. Schneider, C. Magnin, O. Isler und C. Brandt erforschen den Bätterich bis auf - 63m 1975 kehrt die Gruppe Groupe Lémanique de Plongée Souterraine zurück und PH. Schneider, C. Magnin, O. Isler und C. Brandt erforschen den Bätterich bis auf - 63m Zwischen Dez und Jan werden etwa 10 Tauchgänge von Ph. Schneider, P. Perracini, O. Isler, J.- J. Bolanz, R. Seeholzer und C. Brandt durchgeführt. Diese Tauchgänge waren vor allem der Vermessung gewidmet Zwischen Dez und Jan werden etwa 10 Tauchgänge von Ph. Schneider, P. Perracini, O. Isler, J.- J. Bolanz, R. Seeholzer und C. Brandt durchgeführt. Diese Tauchgänge waren vor allem der Vermessung gewidmet Bei diesen Tauchgängen erreicht Cyrille Brandt als erster mit Luft als Atemgas, den Versturz auf -30m. Bei diesen Tauchgängen erreicht Cyrille Brandt als erster mit Luft als Atemgas, den Versturz auf -30m. Geschichtliches

33 1989 Start des Wasserprojekts durch die SGHI mit Wasserproben des Bätterich & Gelben Brunnen 1989 Start des Wasserprojekts durch die SGHI mit Wasserproben des Bätterich & Gelben Brunnen Frühjahr 1991 Installation einer Messstation für Temperaturmessungen und Wasserproben durch W. Keusen für die SGHI & HRH Frühjahr 1991 Installation einer Messstation für Temperaturmessungen und Wasserproben durch W. Keusen für die SGHI & HRH Von 1994 bis 1995 Start eines weiteren Wasserprojektes Von 1994 bis 1995 Start eines weiteren Wasserprojektes 1996 Projekt Wasserfärbung durch Präzis 1996 Projekt Wasserfärbung durch Präzis Geschichtliches

34 Okt setzen Michi & Martin Schaer (SGHL) 3 fixe Vermessungspunkte Okt setzen Michi & Martin Schaer (SGHL) 3 fixe Vermessungspunkte 2001 führte M. Schafheutle mit Unterstützung von Ph. Häuselmann (Praezis) 3 Tauchgänge durch. Dabei wurden zwei potentielle Möglichkeiten (neue Gänge) in - 27m und -70m wassertiefe entdeckt. Bei diesen Tauchgängen wurde bereits vermutet, dass der Schlot auf -70m eine der Hauptentwässerungen ist. Es wurden auch viele Rillenkarren im tiefen Schacht entdeckt, die sich unterhalb der einzelnen Schichtfugen anschliessen. Die Gänge wurden aber nur eingesehen und nicht betaucht oder vermessen 2001 führte M. Schafheutle mit Unterstützung von Ph. Häuselmann (Praezis) 3 Tauchgänge durch. Dabei wurden zwei potentielle Möglichkeiten (neue Gänge) in - 27m und -70m wassertiefe entdeckt. Bei diesen Tauchgängen wurde bereits vermutet, dass der Schlot auf -70m eine der Hauptentwässerungen ist. Es wurden auch viele Rillenkarren im tiefen Schacht entdeckt, die sich unterhalb der einzelnen Schichtfugen anschliessen. Die Gänge wurden aber nur eingesehen und nicht betaucht oder vermessen Geschichtliches

35 Geschichtliches Im Feb finden weitere 3 Tauchgänge von M. Schafheutle statt. Dabei wird er von M. Schaer (SGHL) unterstützt. Ziel dieser Tauchgänge war der Bereich von -80 bis -30m genau zu untersuchen. Im Feb finden weitere 3 Tauchgänge von M. Schafheutle statt. Dabei wird er von M. Schaer (SGHL) unterstützt. Ziel dieser Tauchgänge war der Bereich von -80 bis -30m genau zu untersuchen. Im Bereich von -80m bis -70m wurden neben dem bekannten Schlot noch 2 weitere Schlote gefunden. Alle diese 3 Schlote befinden sich im gleichen Kluftkreuz. Die Summe ihrer Querschnitte liegt bei ca. 3-4 m 2, was der Querschnittsfläche des grossen Schachtes in diesem Bereich entspricht. Auffallend dabei ist, dass der nach oben führende Gang mit geringerer Tiefe immer kleiner wird. Der Endversturz wird dabei mit Tauchgerät als nicht passierbar eingestuft. Im Bereich von -80m bis -70m wurden neben dem bekannten Schlot noch 2 weitere Schlote gefunden. Alle diese 3 Schlote befinden sich im gleichen Kluftkreuz. Die Summe ihrer Querschnitte liegt bei ca. 3-4 m 2, was der Querschnittsfläche des grossen Schachtes in diesem Bereich entspricht. Auffallend dabei ist, dass der nach oben führende Gang mit geringerer Tiefe immer kleiner wird. Der Endversturz wird dabei mit Tauchgerät als nicht passierbar eingestuft.

36 Geschichtliches wurde der Bätterich regelmässig von F. Schatzmann und U. Anliker (beide SGHL) betaucht. Dabei wurde der Schlot auf -70m bis auf eine Wassertiefe von -50m betaucht. Da die Kluft zu eng wurde, konnte dem Gang mit der verwendeten Tauchausrüstung nicht weiter gefolgt werden. Es fanden keine Vermessungen statt wurde der Bätterich regelmässig von F. Schatzmann und U. Anliker (beide SGHL) betaucht. Dabei wurde der Schlot auf -70m bis auf eine Wassertiefe von -50m betaucht. Da die Kluft zu eng wurde, konnte dem Gang mit der verwendeten Tauchausrüstung nicht weiter gefolgt werden. Es fanden keine Vermessungen statt. Während den letzten 9 Jahren wurde der Bätterich auch von uns regelmässig betaucht und der Versturz auf -30m als nicht passierbar eingeschätzt. * Während den letzten 9 Jahren wurde der Bätterich auch von uns regelmässig betaucht und der Versturz auf -30m als nicht passierbar eingeschätzt. *

37 Am 23. Februar 2007 gelang es uns den Versturz zu durchtauchen und die Oberfläche des weiterführenden Ganges zu erreichen Geschichtliches

38 Tauchtechnik

39 Tauchtechnik Seit den Anfängen der Höhlentaucherei wird das offene System (OC) eingesetzt Seit den Anfängen der Höhlentaucherei wird das offene System (OC) eingesetzt Als Atemgas wurde und wird immer noch vorwiegend Luft verwendet Als Atemgas wurde und wird immer noch vorwiegend Luft verwendet Anfangs der 90er Jahre fanden erste Versuche mit Mischgas (Tmx) statt Anfangs der 90er Jahre fanden erste Versuche mit Mischgas (Tmx) statt Gleichzeitig finden erste Tauchgänge mit dem geschlossenen (CCR) Kreislaufgerät Cis Lunar MK5 statt. Dies wurde von Bill Stone extra für das Höhlentauchen im Huautla-Sytem in Mexico konstruiert Gleichzeitig finden erste Tauchgänge mit dem geschlossenen (CCR) Kreislaufgerät Cis Lunar MK5 statt. Dies wurde von Bill Stone extra für das Höhlentauchen im Huautla-Sytem in Mexico konstruiert

40 Tauchtechnik 2000/01 tauchen in der europäischen Höhlentauchszene die ersten halbgeschlossenen (SCR) Kreislaufgeräte auf 2000/01 tauchen in der europäischen Höhlentauchszene die ersten halbgeschlossenen (SCR) Kreislaufgeräte auf In den letzten Jahren ist der Trend mehr zu geschlossenen (CCR) Geräten In den letzten Jahren ist der Trend mehr zu geschlossenen (CCR) Geräten Die letzten grossen Entdeckungen wurden vorwiegend mit Mischgas und Kreislaufgeräten ermöglicht Die letzten grossen Entdeckungen wurden vorwiegend mit Mischgas und Kreislaufgeräten ermöglicht Für kurze Siphons und sehr enge Passagen werden immer mehr Sidemount-Rebreather eingesetzt * Für kurze Siphons und sehr enge Passagen werden immer mehr Sidemount-Rebreather eingesetzt *

41 Atemgas Luft Besteht zu 21% aus Sauerstoff Besteht zu 21% aus Sauerstoff Die Restgase (Vorwiegend Stickstoff) benötigt der Körper nicht Die Restgase (Vorwiegend Stickstoff) benötigt der Körper nicht Von den 21% O 2 wird aber nur etwa 4 - 5% durch den Körper metabolisiert Von den 21% O 2 wird aber nur etwa 4 - 5% durch den Körper metabolisiert Der Rest des Atemgases wird ausgeatmet (OC in Umgebung / CCR in den Kreislauf) Der Rest des Atemgases wird ausgeatmet (OC in Umgebung / CCR in den Kreislauf)

42 Atemgas Luft Stickstoff wirkt auf den Körper mit zunehmender Tiefe narkotisch Stickstoff wirkt auf den Körper mit zunehmender Tiefe narkotisch Tiefer als 30 m ist der Taucher benebelt…. Tiefer als 30 m ist der Taucher benebelt…. Tiefer als 50 m wird es lebensgefährlich….(gilt nicht für französich sprechende Höhlentaucher) * Tiefer als 50 m wird es lebensgefährlich….(gilt nicht für französich sprechende Höhlentaucher) *

43 Mischgas (Tmx) Wird durch den Taucher oder durch eine Füllstation gemischt Wird durch den Taucher oder durch eine Füllstation gemischt Der überwiegende Anteil vom Stickstoff wird durch das nicht narkotisierende Gas Helium ersetzt Der überwiegende Anteil vom Stickstoff wird durch das nicht narkotisierende Gas Helium ersetzt Bei grossen Tiefen wird der Anteil O 2 (mit zunehmendem Druck toxisch) ebenfalls verringert Bei grossen Tiefen wird der Anteil O 2 (mit zunehmendem Druck toxisch) ebenfalls verringert Übliches Gemisch für eine Tiefe von 100 Meter ist z.B. 10% O 2 / 60% He / 30%N 2 Übliches Gemisch für eine Tiefe von 100 Meter ist z.B. 10% O 2 / 60% He / 30%N 2 Verringert die Narkose, je nach Anteil Helium, bis fast auf Null Verringert die Narkose, je nach Anteil Helium, bis fast auf Null

44 Gaslogistik …….

45 Tauchtechnik Am Anfang war der Rebreather… Henry Fleuss 1942 Cousteau/Cagnan

46 Offenes System (OC) Das eingeatmete Atemgas (Luft od. Mischgas) wird an die Umgebung ausgeatmet Das eingeatmete Atemgas (Luft od. Mischgas) wird an die Umgebung ausgeatmet Mit zunehmender Tiefe (Wasserdruck) wird durch die Komprimierung des Atemgases (Moleküle) bei jedem Atemzug proportional mehr Luft eingeatmet und wieder ausgeatmet Mit zunehmender Tiefe (Wasserdruck) wird durch die Komprimierung des Atemgases (Moleküle) bei jedem Atemzug proportional mehr Luft eingeatmet und wieder ausgeatmet Z.B. in 10 m Wassertiefe (2Bar) doppelt soviel Gas wie an der Oberfläche (1Bar) Z.B. in 10 m Wassertiefe (2Bar) doppelt soviel Gas wie an der Oberfläche (1Bar) Erfordert in zunehmender Wassertiefe enorme Atemgasvorräte Erfordert in zunehmender Wassertiefe enorme Atemgasvorräte

47 Offenes System (OC) Logistischer Aufwand (Transport, Grösse des Tauchgerätes) ist bei anspruchsvollen Tauchgängen gewaltig Logistischer Aufwand (Transport, Grösse des Tauchgerätes) ist bei anspruchsvollen Tauchgängen gewaltig Bei Problemen (Steckenbleiben, Leinenverwickeln) wenig Reserven für die Problembehandlung Bei Problemen (Steckenbleiben, Leinenverwickeln) wenig Reserven für die Problembehandlung Durch die ausgeatmete Luft entstehen Luftblasen die an der Decke Lehm & Sedimente lösen (Perkolation) und die Sicht stark eintrüben Durch die ausgeatmete Luft entstehen Luftblasen die an der Decke Lehm & Sedimente lösen (Perkolation) und die Sicht stark eintrüben Der Rückweg findet je nach Höhle bei Nullsicht statt….. * Der Rückweg findet je nach Höhle bei Nullsicht statt….. *

48 Offenes System (OC) Sorgente Bossi mit Doppel 20 Rückengerät

49 Kreislaufgerät (CCR) Die eingeatmete Luft wird wieder in den geschlossenen Kreislauf eingespiesen Die eingeatmete Luft wird wieder in den geschlossenen Kreislauf eingespiesen Der metabolisierte Sauerstoff wird im Körper zu Kohlendioxid (Verbrennungsprozess) umgewandelt Der metabolisierte Sauerstoff wird im Körper zu Kohlendioxid (Verbrennungsprozess) umgewandelt Das für den Körper gefährliche Kohlendioxid wird in einem Kalkbehälter neutralisiert/absorbiert (Chemische Reaktion mit Calcium-/Natriumhydroxid) Das für den Körper gefährliche Kohlendioxid wird in einem Kalkbehälter neutralisiert/absorbiert (Chemische Reaktion mit Calcium-/Natriumhydroxid)

50 Kreislaufgerät (CCR) Der fehlende Sauerstoff wird in reiner Form (100%O 2 ) durch eine Druckflasche zugeführt Der fehlende Sauerstoff wird in reiner Form (100%O 2 ) durch eine Druckflasche zugeführt Dies kann manuel oder durch elektronisch gesteuerte Magnetventile erfolgen Dies kann manuel oder durch elektronisch gesteuerte Magnetventile erfolgen Der richtige Anteil des O 2 wird durch Sauerstoffsensoren überwacht (CCR) Der richtige Anteil des O 2 wird durch Sauerstoffsensoren überwacht (CCR) Das Füllgas (Tmx oder Luft) braucht man für das Ausgleichen der Druckunterschiede und wird in einer separaten Druckflasche mitgeführt Das Füllgas (Tmx oder Luft) braucht man für das Ausgleichen der Druckunterschiede und wird in einer separaten Druckflasche mitgeführt

51 Kreislaufgerät (CCR) Mundstück Gegenlunge Gegenlunge OC Lungenautomat Diluent Atemkalkbehälter O2O2O2O2

52 Vorteile: Es geht keine Atemluft (Blasen) an die Umgebung also keine Perkolation Es geht keine Atemluft (Blasen) an die Umgebung also keine Perkolation Der Gasverbrauch ist absolut tiefenunabhängig Der Gasverbrauch ist absolut tiefenunabhängig Die Tauchzeit wird nicht durch den Gasvorrat bestimmt, sondern durch die Standzeit (Lebensdauer) des Atemkalkes Die Tauchzeit wird nicht durch den Gasvorrat bestimmt, sondern durch die Standzeit (Lebensdauer) des Atemkalkes Gase müssen nur in kleinen Mengen mitgenommen werden (Logistik) Gase müssen nur in kleinen Mengen mitgenommen werden (Logistik) Kreislaufgerät (CCR)

53 Nachteile: Komplexität des Systems (Faktor Mensch) Komplexität des Systems (Faktor Mensch) Technische Fehlermöglichkeiten / Überwachung des Sauerstoffanteils meist elektronisch Technische Fehlermöglichkeiten / Überwachung des Sauerstoffanteils meist elektronisch Generell ist Elektronik in dieser Umgebung (Wasser, Druck, Feuchtigkeit) problematisch…. Generell ist Elektronik in dieser Umgebung (Wasser, Druck, Feuchtigkeit) problematisch…. Kreislaufgerät (CCR/SCR)

54 Nachteile: Heikel auf Verletzung der Gegenlungen (Viele Modele ungeschützt) Heikel auf Verletzung der Gegenlungen (Viele Modele ungeschützt) Meist sehr teuer…. in der Anschaffung wie im Unterhalt Meist sehr teuer…. in der Anschaffung wie im UnterhaltGefahren: Absaufen des Systems (Umsteigen auf Redundanz) Absaufen des Systems (Umsteigen auf Redundanz) Zu tiefer oder zu hoher Sauerstoffanteil (tödlich) * Zu tiefer oder zu hoher Sauerstoffanteil (tödlich) * Kreislaufgerät (CCR/SCR)

55 Keep It Simple Stupid Geschlossener Kreislauf (CCR) Geschlossener Kreislauf (CCR) Manuelle Sauerstoff- Beigabe Manuelle Sauerstoff- Beigabe Keine Elektronik Keine Elektronik 3 Komplet unabhängige O 2 Sensoren 3 Komplet unabhängige O 2 Sensoren 2.7 Kg Sofnolime/ Kaliumhydroxid 2.7 Kg Sofnolime/ Kaliumhydroxid 5 Std. Standzeit Gegenlungen geschützt Gegenlungen geschützt Kompakte Bauweise * Kompakte Bauweise *

56 KISS (CCR) Doppel 20 3 Lt Manuelle O 2 Steuerung

57 KISS (CCR) 2Lt Argon Diluent Atemkalk Kopf mit 3 O 2 Sensoren Sauerstoff O 2 Gegenlungen im Gehäuse

58 Geschlossenes System (CCR) Cis Lunar Martin SchärMichi Schär

59 Geschlossenes System (CCR) Cis Lunar Gas-Mischblock Computer Diluent Kopf mit O 2 Sensoren Sauerstoff O 2 Scrubber (Atemkalk)

60 Kreislaufgerät (SCR) Die eingeatmete Luft wird wieder in den geschlossenen Kreislauf ausgeatmet Die eingeatmete Luft wird wieder in den geschlossenen Kreislauf ausgeatmet Der metabolisierte Sauerstoff wird im Körper zu Kohlendioxid (Verbrennungsprozess) umgewandelt Der metabolisierte Sauerstoff wird im Körper zu Kohlendioxid (Verbrennungsprozess) umgewandelt Das für den Körper gefährliche Kohlendioxid wird in einem Kalkbehälter neutralisiert/absorbiert (Chemische Reaktion mit Calcium-/Natriumhydroxid) Das für den Körper gefährliche Kohlendioxid wird in einem Kalkbehälter neutralisiert/absorbiert (Chemische Reaktion mit Calcium-/Natriumhydroxid)

61 Kreislaufgerät (SCR) Der fehlende Sauerstoff wird durch frisches Atemgas aus einer Druckflasche zugeführt Der fehlende Sauerstoff wird durch frisches Atemgas aus einer Druckflasche zugeführt Dies erfolgt passiv / mechanisch nach Verhältnis der Gegenlunge Dies erfolgt passiv / mechanisch nach Verhältnis der Gegenlunge Der Anteil O 2 wird durch das verwendete Gemisch bestimmt Der Anteil O 2 wird durch das verwendete Gemisch bestimmt Das Füllgas braucht man für das Ausgleichen der Druckunterschiede und wird aus der gleichen Druckflasche mitgeführt Das Füllgas braucht man für das Ausgleichen der Druckunterschiede und wird aus der gleichen Druckflasche mitgeführt

62 Kreislaufgerät (SCR) Der Gasverbrauch ist höher als bei einem CCR Der Gasverbrauch ist höher als bei einem CCR Erfordert je nach Tiefe einen Gaswechsel Erfordert je nach Tiefe einen Gaswechsel Gibt systembedingt Blasen an die Umgebung (je nach Ratio) Gibt systembedingt Blasen an die Umgebung (je nach Ratio)

63 Kreislaufgerät (SCR)

64 Recy (SCR) Halbgeschlossener Kreislauf (SCR) Halbgeschlossener Kreislauf (SCR) Passiv/Mechanische Beimischung des Atemgases Passiv/Mechanische Beimischung des Atemgases Ratio von 1/7 bis 1/14 Ratio von 1/7 bis 1/14 Erfordert Gaswechsel Erfordert Gaswechsel Keine Elektronik Keine Elektronik Keine O 2 Sensoren Keine O 2 Sensoren Lange Tauchzeiten (8 Std.+) Lange Tauchzeiten (8 Std.+) Gegenlungen geschützt Gegenlungen geschützt Grosse Bauweise Grosse Bauweise Meistens Eigenbaugeräte * Meistens Eigenbaugeräte *

65 Halbgeschlossenes System (SCR) RECY Foto U. AnlikerFoto: F. Schatzmann

66 Recy (SCR) Foto U. Anliker

67 Rebreather (rEvo, RON, Megalodon, KISS, Buddy Inspiration) rEvo (CCR KISS Style) RON (SCR) Megalodon (CCR Electronic) KISS (CCR) Buddy Inspiration (CCR Electronic)

68 Transport

69 Igue de Planagrèze

70 Tauchgang im Bätterich

71 Das Profil

72 Der Einstieg Foto: W. Boegershausen

73 Der Eingangsbereich Fotos: W. Boegershausen

74 Eingangsbereich Fotos: N. Bieler

75 Eingangsbereich Fotos: U. Anliker

76 Eingangsbereich

77 Gangverlauf 70m / Oberer Weg200m / -36m Fotos: U. Anliker

78 280m / -28m290m / -35m Gangverlauf Fotos: U. Anliker

79 295m / -40m300m / -47m Gangverlauf Fotos: U. Anliker

80 300m / Messpunkt -47m 310m / -45 Gangverlauf Fotos: U. Anliker

81 390m / -22m420m / Seitengang -25m Gangverlauf Fotos: U. Anliker

82 420m / Seitengang -25m495m / -35m Gangverlauf Fotos: U. Anliker

83 520m / -50m Gangverlauf Fotos: U. Anliker

84 525m/ Deckenöffnung -55m550m / -80m Gangverlauf Fotos: U. Anliker

85 560m / Seitengang -70m Gangverlauf Fotos: U. Anliker

86 560m / Seitengang -70m 565m / Seitengang – 65m Gangverlauf Fotos: U. Anliker

87 Bisheriges Ende / Versturzblöcke Versturz Fotos: U. Anliker

88 Versturz Leinenende -31m Foto: U. Anliker

89 .Durchschlupf / -31m Versturz Foto: U. Anliker

90 Profil Bätterich

91 Details zum Tauchgang Datum: Datum: Einstieg: 14:22 Einstieg: 14:22 Tauchzeit: 2 Std 21min Tauchzeit: 2 Std 21min Max. Tiefe 79,9 m Max. Tiefe 79,9 m Wassertemperatur Wassertemperatur Höhle: 6° Höhle: 6° See: 5° See: 5°

92 Tauchgerät: KISS (CCR) Tauchgerät: KISS (CCR) Diluent: 10/55 (O 2 /He) Diluent: 10/55 (O 2 /He) Setpoint Ppo 2 : 1.3 Bar Setpoint Ppo 2 : 1.3 Bar Bailoutgas: Bailoutgas: 3 Fl. 80cft 10/55 3 Fl. 80cft 10/55 1 Fl. 80cft 35/25 1 Fl. 80cft 35/25 1 Fl. 80cft O 2 1 Fl. 80cft O 2 Anzugbelüftung: 1 Fl. 2 Lt. Argon Anzugbelüftung: 1 Fl. 2 Lt. Argon Details zum Tauchgang

93 Erkenntnisse Die Verengung ist nur mit schlanker Konfiguration zu durchtauchen Die Verengung ist nur mit schlanker Konfiguration zu durchtauchen Dabei muss um die einzelnen Versturzblöcke herum getaucht werden Dabei muss um die einzelnen Versturzblöcke herum getaucht werden Der Gang führt nach den Versturzblöcken weiter, steil bis zur Oberfläche Der Gang führt nach den Versturzblöcken weiter, steil bis zur Oberfläche Der Boden ist sehr instabil und mit einer weichen Sedimentschicht bedeckt. Auf dieser Sedimentschicht lagern/schwimmen kleinere Felsstücke Der Boden ist sehr instabil und mit einer weichen Sedimentschicht bedeckt. Auf dieser Sedimentschicht lagern/schwimmen kleinere Felsstücke

94 Erkenntnisse Der Gang weitet sich im oberen Teil in der Kluftzone nach links weg aus Der Gang weitet sich im oberen Teil in der Kluftzone nach links weg aus Die Wasseroberfläche ist im Querschnitt ca. 2 m x 3,5 m Die Wasseroberfläche ist im Querschnitt ca. 2 m x 3,5 m Die trockene Gangfortsetzung zieht sich im gleichen Winkel in die Höhe Die trockene Gangfortsetzung zieht sich im gleichen Winkel in die Höhe Der Gang wird dabei zunehmend kleiner und hat sehr starke Lehmablagerungen die einen verstopften Eindruck machen Der Gang wird dabei zunehmend kleiner und hat sehr starke Lehmablagerungen die einen verstopften Eindruck machen

95 Erkenntnisse Nach einem zweiten Augenschein, haben wir die Hoffnung, das Wasser verlassen zu können ein wenig verloren…… Nach einem zweiten Augenschein, haben wir die Hoffnung, das Wasser verlassen zu können ein wenig verloren…… Der ganze Gang nach dem Versturz macht einen inaktiven Eindruck und wird sicher nicht mehr über diesen Gang entwässert Der ganze Gang nach dem Versturz macht einen inaktiven Eindruck und wird sicher nicht mehr über diesen Gang entwässert Nach einem ersten Augenschein im Schlot auf -70m, wurden nach einem Hochwasser auch hier Sedimentablagerungen festgestellt….. Nach einem ersten Augenschein im Schlot auf -70m, wurden nach einem Hochwasser auch hier Sedimentablagerungen festgestellt…..

96 Ausblick

97 Aufgrund der Wetterbedingungen, konnten wir noch keine Vermessung und Fotos machen. Dies wollen wir als nächstes nachholen Aufgrund der Wetterbedingungen, konnten wir noch keine Vermessung und Fotos machen. Dies wollen wir als nächstes nachholen Dann ist der obere Teil noch in der Breite zu betauchen und nach anderen Spalten zur Oberfläche abzusuchen Dann ist der obere Teil noch in der Breite zu betauchen und nach anderen Spalten zur Oberfläche abzusuchen Das weitere Erforschen des Schlotes auf -70 m und versuchen mit unserer schlanken Konfiguration weiter zu kommen Das weitere Erforschen des Schlotes auf -70 m und versuchen mit unserer schlanken Konfiguration weiter zu kommen Ausblick

98 Ausblick Eine mögliche Verbindung zum Gelben Brunnen herstellen Eine mögliche Verbindung zum Gelben Brunnen herstellen Endlich die Verbindung zum Bärenschacht herzustellen! Endlich die Verbindung zum Bärenschacht herzustellen!

99 Ausblick Ein weiterer Traum wäre, mit der Durchtauchung des Nordsiphons im Bärenschacht die Verbindung mit dem Réseau Siebenhengste- Hohgant herzustellen. Dabei würde das längste Höhlensystem der Schweiz und das zweitlängste der Welt entstehen!

100 Unseren Dank… Präzis, Rolf Siegenthaler Xavier Donath, Fritz Schatzmann Xavier Donath, Fritz Schatzmann Peter Pfister, Werner Janz Wilhelm Bögershausen, Nik Bieler, Urs Anliker

101 Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit Der Bätterich


Herunterladen ppt "Der Bätterich Bereits im Jahre 599 n. Chr. wurde die Bätterich-Quelle durch den Chronist Fredgar erwähnt: Im 4., Jahr der Regierung Theoderichs wallte."

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