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Die Anfänge Vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges Die Nachkriegszeit Die 1960er Die 1970er Die 1980er Die 1990er Entwicklung.

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1 Die Anfänge Vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges Die Nachkriegszeit Die 1960er Die 1970er Die 1980er Die 1990er Entwicklung im 21. Jahrhundert Zukunftsperspektiven

2 Die Anfänge Rechenmaschinen gab es schon in der Antike, doch als Vater der Computerära gilt Wilhelm Schickard, der 1623 den ersten, auf dem Zusammenspiel von Zahnrädern basierende, mechanische Rechner erfand folgten Rechenmaschinen die erstmals nicht dezimal addierten, sondern auf ein Geldsystem abgestimmt waren erfand Gottfried Wilhelm Leibniz das Dualsystem, welches später die Grundlage für die Digitalrechner und darauf aufbauend die digitale Revolution wurde.

3 1820 baute Charles Xavier Thomas de Colmar das Arithmometer, den ersten mechanischen Rechner, der in Massenproduktion hergestellt wurde bauten Edvard und George Scheutz in Stockholm den ersten mechanischen Computer. Im gleichen Jahr entwickelte Ada Lovelace eine Methode zur Programmierung von diesen und schrieb damit das erste Computerprogramm. Mechanische Rechner wurden bis in die 1970er Jahre genutzt. Anders als Leibniz nutzten die meisten Rechner das Dezimalsystem, das technisch schwieriger umzusetzen war Die Anfänge

4 Vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges 1935 stellten IBM die IBM 601 vor, eine Lochkartenmaschine, die eine Multiplikation pro Sekunde durchführen konnte. Es wurden ca Exemplare verkauft meldete Konrad Zuse zwei Patente an, die bereits alle Elemente der so genannten Von- Neumann-Architektur 1 beschreiben. 1 Die Von-Neumann-Architektur ist ein Referenzmodell für Computer, wonach ein gemeinsamer Speicher sowohl Computerprogrammbefehle als auch Daten hält.

5 Vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges Im gleichen Jahr baute John Atanasoff zusammen mit dem Doktoranden Clifford Berry einen der ersten Digitalrechner, den Atanasoff-Berry-Computer stellte Konrad Zuse die Zuse Z1 fertig, einen frei programmierbaren mechanischen Rechner, der allerdings aufgrund von Problemen mit der Fertigungspräzision nie voll funktionstüchtig war. Die Z1 verfügte bereits über Gleitkommarechnung. Sie wurde im Krieg zerstört und später nach Originalplänen neu gefertigt. Dieser Nachbau der Z1 hat eine Rechengeschwindigkeit von 1 Hz, vollzieht also eine Rechenoperation pro Sekunde.

6 Während des Zweiten Weltkrieges gab Alan Turing die entscheidenden Hinweise zur Entschlüsselung der ENIGMA-Codes und baute dafür einen speziellen mechanischen Rechner, Turing-Bombe genannt. Ebenfalls im Krieg (1941) baute Konrad Zuse die erste funktionstüchtige programmgesteuerte, binäre 1 Rechenmaschine, bestehend aus einer großen Zahl von Relais 2, die Zuse Z3. Vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges 1 Binärcode ist die allgemeine Bezeichnung für einen Code, mit dem Nachrichten durch Sequenzen von zwei verschiedenen Symbolen (zum Beispiel 1/0 oder wahr/falsch) dargestellt werden können. 2 Ein Relais ist ein meist elektromagnetisch wirkender, fernbetätigter Schalter mit in der Regel zwei Schaltstellungen. Das Relais wird über einen Steuerstromkreis aktiviert und kann weitere Stromkreise schalten.

7 Vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges Auf das Jahr 1943 wird auch die angeblich von IBM-Chef Thomas J. Watson stammende Aussage Ich glaube, es gibt einen weltweiten Bedarf an vielleicht fünf Computern. datiert. Im gleichen Jahr stellte Tommy Flowers mit seinem Team in Bletchley Park den ersten Colossus fertig erfolgte die Fertigstellung des ASCC (Automatic Sequence Controlled Computer, Mark I durch Howard H. Aiken) und das Team um Reinold Weber stellte eine Entschlüsselungsmaschine für das Verschlüsselungsgerät M-209 der US-Streitkräfte fertig.

8 Vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges Eigenschaften der ersten fünf Digitalrechner Modell LandInbetriebnahmeBinärElektronischProgrammierbarTuringmächtig Zuse Z3 DeutschlandMai 1941JaNeinJa, durch LochstreifenJa Atanasoff-Berry- Computer USASommer 1941Ja Nein Colossus UK1943Ja Teilweise, durch NeuverkabelungNein Mark I USA1944Nein Ja, durch LochstreifenJa ENIAC USA 1944NeinJaTeilweise, durch NeuverkabelungJa 1948NeinJaJa, durch eine Matrix aus WiderständenJa

9 1946 wurde mit ENIAC der erste elektronisch digitale Universalrechner gebaut baute IBM den ersten Hybridcomputer mit Röhren und mechanischen Relais. Im gleichen Jahr wurde auch der Transistor erfunden, der heute aus der modernen Technik nicht mehr weggedacht werden kann stellte Edmund C. Berkeley mit Simon den ersten digitalen, programmierbaren Computer für den Heimgebrauch vor. Er bestand aus 50 Relais. Die Nachkriegszeit

10 1951 wurde der erste kommerzielle Röhrenrechner gebaut (UNIVAC I), 4 Jahre später baute Bell Laps mit TRADIC den ersten Computer der komplett mit Transistoren statt Röhren bestückt war. Danach kamen europäische Rechner wie der OPREMA von der DDR oder der XYZ von einer polnischen Akademie begann Siemens mit der Auslieferung des Siemens 2002, des ersten in Serie gefertigten und vollständig auf Basis von Transistoren hergestellten Computers. Die Nachkriegszeit

11 1968 bewarb Hewlett-Packard (HP) den HP-9100A in der Science-Ausgabe vom 4. Oktober 1968 als personal computer. Im Dezember stellten Douglas C. Engelbart und William English vom Stanford Research Institute (SRI) die erste Computermaus vor, mangels sinnvoller Einsatzmöglichkeit (es gab noch keine grafischen Benutzeroberflächen) interessierte dies jedoch kaum jemanden. 1960er

12 1970er Mit der Erfindung des serienmäßig produzierbaren Mikroprozessors wurden die Computer immer kleiner und leistungsfähiger. Doch noch wurde das Potential der Computer verkannt. So sagte noch 1977 Ken Olson, Präsident und Gründer von DEC * : Es gibt keinen Grund, warum jemand einen Computer zu Hause haben wollte war es Intel, die mit dem 4004 den ersten in Serie gefertigten Mikroprozessor baute. Er bestand aus 2250 Transistoren. * Digital Equipment Corporation, auch als DEC oder Digital bezeichnet, war ein US-amerikanisches Unternehmen. Das Unternehmen war ein Pionier in der Computerindustrie. Digital wurde 1998 von Compaq übernommen und gehört seit 2002, mitsamt Compaq, zu Hewlett-Packard.

13 1970er 1976 stellte Apple Computer den Apple I kamen der Apple II, der Commodore PET und der Tandy TRS 80 auf den Markt 1978 die VAX-11/780 von DEC, eine Maschine speziell für virtuelle Speicheradressierung.

14 Die 1980er waren die Blütezeit der Heimcomputer, zunächst mit 8-Bit-Mikroprozessoren und einem Arbeitsspeicher bis 64 kB (Commodore VC20, C64, etc.) später auch leistungsfähigere Modelle mit 16-Bit- oder 16/32-Bit-Mikroprozessoren (z. B. Amiga, Atari ST). Diese Entwicklung wurde durch IBM in Gang gesetzt, die 1981 den IBM-PC (Personal Computer) vorstellten. Nach dem ersten Büro-Computer mit Maus, Lisa, der 1983 auf den Markt kam, wurde 1984 der Apple Macintosh gebaut und setzte neue Maßstäbe für Benutzerfreundlichkeit. 1980er

15 1990er Die 1990er sind das Jahrzehnt des Internets und des World Wide Web brachte Intel den Pentium-Prozessor auf den Markt den Pentium Pro 1999 baute Intel den Supercomputer ASCI Red mit Prozessoren. AMD stellte mit dem Athlon den Nachfolger der K6- Prozessorfamilie vor.

16 Zu Beginn des 21. Jahrhunderts sind Computer sowohl in beruflichen wie privaten Bereichen allgegenwärtig und allgemein akzeptiert baute IBM den Supercomputer ASCI White und 2002 ging der NEC Earth Simulator in Betrieb. 03 lieferte Apple den PowerMac G5 aus, den ersten Computer mit 64-Bit-Prozessoren für den Massenmarkt. AMD zog mit dem Opteron und dem Athlon 64 nach produzierten AMD und Intel erste Dual-Core Prozessoren, 2006 doppelte Intel mit den ersten Core 2 Quad-Prozessoren nach. Entwicklung im 21. Jahrhundert

17 Zukunftsperspektiven Zukünftige Entwicklungen bestehen aus der möglichen Nutzung biologischer Systeme (Biocomputer), optischer Signalverarbeitung und neuen physikalischen Modellen (Quantencomputer). Weitere Verknüpfungen zwischen biologischer und technischer Informationsverarbeitung. Auf der anderen Seite nimmt man langsam Abstand von nicht realisierten Trends der letzten 20 Jahre, Expertensysteme und Künstliche Intelligenzen, die ein Bewusstsein entwickeln, sich selbst verbessern oder gar rekonstruieren, zu erforschen.


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