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Carl Gustav Carus: Gondelfahrt auf der Elbe bei Dresden, 1827 Klare Eingrenzung des Blicks durch das Fenster. Deutliche Abgrenzung von Innen und Außen,

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Präsentation zum Thema: "Carl Gustav Carus: Gondelfahrt auf der Elbe bei Dresden, 1827 Klare Eingrenzung des Blicks durch das Fenster. Deutliche Abgrenzung von Innen und Außen,"—  Präsentation transkript:

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2 Carl Gustav Carus: Gondelfahrt auf der Elbe bei Dresden, 1827 Klare Eingrenzung des Blicks durch das Fenster. Deutliche Abgrenzung von Innen und Außen, Vordergrund und Hintergrund. Klar konturierte und erkennbare Gegenstände und Personen. Große Bedeutung der Zeichnung. Klar abgegrenzte Farben. Der Mensch und sein Blick auf die Welt stehen im Zentrum

3 Claude Monet: Impression, soleil levant, 1872 Keine Raumbegrenzung. Blick ins Offene, Unbegrenzte. Verschwimmende Konturen und Farben. Gegenstände und Personen nur ahnbar. Vorherrschen der Farbwerte. Malen ohne Vorzeichnen. Gesamtatmosphäre ist das Thema, in sie ist der Mensch integriert.

4 Zum Anhören und Mitlesen: Melodie Begleitung fis-Moll 3- und 4-Klänge I. Stufe V. Stufe Wiederholung

5 Mendelssohn (1835) Titel betont das "Lied", also das Musikalische (Melodik). Nur die Begleitung nimmt Bezug auf Außermusikalisches, indem sie das Schwanken der Gondel bzw. das Auf und Ab der Wellen "malt". Deutliche melodische Konturen, die sich vom "Grund" abheben klare motivische Struktur (vor allem in der Begleitung) Taktgruppen (2, 4, 6 T.), Korrespondenzen, Wiederholungen metrisch und rhythmisch gleichmäßig pulsierender Zeitablauf, klare Taktbindung, vor allem in den Figuren der Begleitung. Molltonalität. Kadenz als Ordnungs- und Gliederungsprinzip. Terzenschichtung, Dreiklang, Septakkord und funktionale Beziehung der Akkorde.

6 Zum Anhören: Quartschichtung Tonart? Sekundschärfung Parallelverschiebung von Klängen Quintolen

7 Debussy (1913) Titel offener als bei Mendelssohn. Natur als direkter Auslöser von Musik. Neben den "schwankenden" Achtelfiguren, die mit denen Mendelssohns vergleichbar sind, treten nach andere Figuren auf (Wellen?, Wind? o.ä.). Die Natur wird also umfassender in Musik übersetzt. Keine geschlossene Melodik, kurze Motivsplitter, meist als gebrochene Klänge, Läufe drei deutlich unterscheidbare "Motive", die aber mehr nebeneinander stehen bleiben (assoziatives Prinzip). Motivwiederholungen mit offenem Verlauf. Taktverschleierung (1, 2), Taktwechsel (2). Komplizierte Unterteilungen (Quintolen), keine rhythmisch-metrische "Grundierung" in der Begleitung, nur "klangliche" Grundierung (tiefe Borduntöne). Tonalität nicht erkennbar: Die Vorzeichen verweisen zwar auf D-Dur oder h-Moll, doch keine der beiden Tonarten lässt sich in dem Ausschnitt erkennen. Emanzipierte Klang"flächen", die in Spannung zueinander treten (unaufgelöster B7- Akkord), Sekundschärfung, bitonale Klangmischung, Quartschichtung (4, 6, 7) Parallelverschiebung.

8 Musik von Claude Debussy: «Arabesque» (als visualisierte Musik): «La Mer» (Berliner Philharmoniker): «LIsle Joyeuse» (zum Mitlesen): «Pelléas et Mélisande» (Opernausschnitt): «Chanson de Charles dOrléans» (Für Chor a cappella zum Mitlesen): «Trio für Viola, Querflöte und Harfe»:


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