Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Von Carol Krumhansl und Mark Schmuckler, 1986 The Petroushka Chord: A perceptual Investigation Die Wahrnehmung von Polytonalität am Beispiel von Stravinskys.

Ähnliche Präsentationen


Präsentation zum Thema: "Von Carol Krumhansl und Mark Schmuckler, 1986 The Petroushka Chord: A perceptual Investigation Die Wahrnehmung von Polytonalität am Beispiel von Stravinskys."—  Präsentation transkript:

1 Von Carol Krumhansl und Mark Schmuckler, 1986 The Petroushka Chord: A perceptual Investigation Die Wahrnehmung von Polytonalität am Beispiel von Stravinskys Petruschka Referat von Mirjam Bretschneider

2 2 Übersicht 1.Worum geht es? 2.Polytonalität 3.Das Beispiel Petruschka 4.Das Probe-Tone Verfahren 5.Die Experimente Bisherige Ergebnisse 7.Experiment 5 Das Prioritäten-Diagramm 8.Zusammenfassung

3 Referat von Mirjam Bretschneider3 1. Worum geht es? Zentrale Frage: Wie wird Polytonalität –wahrgenommen –entschlüsselt –gespeichert

4 Referat von Mirjam Bretschneider4 2. Polytonalität Definition: gleichzeitige Verwendung von zwei (Bi-) oder mehr Tonarten (Polytonalität) häufigste polytonale Verbindung: Tritonus Zwei Ansichten zur Wahrnehmung –Mehr als zwei Tonarten zerstören jede Empfindung von Tonalität –Bei zwei Tonarten wird nur eine wahrgenommen, andere hört man als dissonante Töne

5 Referat von Mirjam Bretschneider5 3. Petruschka Ballett von Igor Stravinsky Auszug besteht aus gebrochenen C- und Fis-Dur-Akkorden Fragen zu Wahrnehmung des Akkordes: - welche Tonarten werden ihm zugeordnet ? - wie werden Tonarten wahrgenommen: bitonal oder im Sinne der Halbton-Ganztonleiter (HGT)?

6 Referat von Mirjam Bretschneider6 3. Petruschka: Der Petruschka-Akkord

7 Referat von Mirjam Bretschneider7 4. Das Probe-Tone Verfahren entwickelt von Krumhansl und Shepard Ergebnis früherer Studien: –in tonale Gruppierungen, die Tonarten definieren, bilden die Töne eine Hierarchie Mit Probe-Tone (PT) Bewertungen Erstellung von PT- Profilen Frage für Petruschka-Beispiel: –Können Probe-Tone Bewertungen durch die tonalen Hierarchien der zwei Teiltonarten erklärt werden?

8 Referat von Mirjam Bretschneider8 4. Das Probe-Tone Verfahren: Der Algorithmus PT-Profil für Tonart: –Vektor a, der die optimale Verteilung der Tonstufen in der Tonart repräsentiert PT-Profil für Segment: –Vektor b, der die Tonstufen des Segment repräsentiert Vergleich Vektor b mit Vektor a: –Zuordnung zu der Tonart, mit der es größte Übereinstimmung gibt

9 Referat von Mirjam Bretschneider9 4. Das Probe-Tone Verfahren: Der Probe-Tone bei Petruschka bestehend aus 5 sinusoidalen Komponenten in Oktavabstand Veränderung der Amplituden der einzelnen Oktaven Effekt : Orgelähnlicher Klang ohne erkennbare tiefsten oder höchsten Ton

10 Referat von Mirjam Bretschneider10 5. Die Experimente: Experiment 1 Aufbau: –Testpersonen hören die beiden Stimmen des Passage in verschiedenen Kombinationen –Probe-Tone: Bewertung, wie gut er zu vorhergegangenem Hörsbeispiel passt Resultate: –Bewertung für Kombination beider Stimmen entspricht dem PT-Profil für Kombination der beiden Tonarten Fazit: Passage scheint bitonal wahrgenommen zu werden

11 Referat von Mirjam Bretschneider11 Experiment 1: Probe-Tone Profil

12 Referat von Mirjam Bretschneider12 5. Die Experimente: Experiment 2 nähere Untersuchung der tonalen Hierarchien der Teiltonarten: Hinweis, dass beide in Wahrnehmung wirksam sind Aufbau: –Präsentation der Passage über zwei Kanäle –PT-Bewertung Resultat: gleiche Gewichtung der Teiltonarten Fazit: Wahrnehmung der kombinierten Stimmen beeinflusst durch beide Teiltonarten

13 Referat von Mirjam Bretschneider13 5. Die Experimente: Experiment 3 Klärung, ob Informationsumfang von Exp. 2 zu groß war Aufbau: –gleiches Verfahren wie in Exp. 2 –Minimierung des Informationsumfang Resultat: gleiche Gewichtung der Teiltonarten wie in Exp. 2 Fazit: –Ursache für Ergebnisse ist nicht Informationsumfang, sondern –Teiltonarten werden nicht getrennt wahrgenommen

14 Referat von Mirjam Bretschneider14 5. Die Experimente: Experiment 4 Überprüfung, welchen Einfluss Kenntnis der Passage auf Ergebnisse hat Aufbau: Zusammenfassung der ersten 3 Exp. Resultate: –gleichen vorhergegangenen: Die Teiltonarten werden gleich gewichtet und nicht getrennt wahrgenommen

15 Referat von Mirjam Bretschneider15 6. Zusammenfassung der bisherigen Ergebnisse zentrale Frage: Wie wird Polytonalität wahrgenommen? Teiltonarten wurden gleich gewichtet Versuche, Gewichtung zu differenzieren, schlugen fehl Resultate ähnlich, unabhängig von Kenntnis der Passage Fazit: komplexe Verschmelzung der Teiltonarten wird wahrgenommen

16 Referat von Mirjam Bretschneider16 6. Zusammenfassung der Ergebnisse: Ursachen für eine Verschmelzung Faktoren, die das unterstützen: –Parallelität der Stimmen –gleicher Rhythmus –gleiche Kontur –geringer Tonabstand –temporale Synchronität starker Einfluss auf Wahrnehmung

17 Referat von Mirjam Bretschneider17 7. Experiment 5 Klärung, ob man Passage auch im Sinne der Halbton-Ganztonleiter (HGT) deuten kann

18 Referat von Mirjam Bretschneider18 7. Experiment 5: Charakteristika der HGT besteht aus 8 Stufen abwechselnd Halbton-/Ganztonschritt hochgradig symmetrisch enthält 2 verminderte Septakkorde in Halbtonabstand insg. nur 3 HGTs 4 mögliche Töne mit Priorität Van den Toorn: Zerlegung in drei Teile: –C-moll Akkord –C-Dur Akkord –Domiantseptakkord

19 Referat von Mirjam Bretschneider19 7. Experiment 5: Die HGT für Petruschka

20 Referat von Mirjam Bretschneider20 Das Prioritäten-Diagramm Van den Toorn entwarf Diagramm, dass die Töne der für Petruschka relevanten HGT nach ihrer Priorität für ihre Passage ordnete

21 Referat von Mirjam Bretschneider21 Das Prioritäten-Diagramm: Quantifizierung Quantifizierung nach Häufigkeit jedes Tons, um Vergleiche ziehen zu können

22 Referat von Mirjam Bretschneider22 7. Experiment 5: Test der HGT Aufbau: –Testpersonen hören HGT –Bewertung mit Probe-Ton gleiches Exp. mit Testpersonen, die Passage kannten Resultat(u.a.): –Töne bewertet, die so nicht zu hören waren –HGT enthält Dominantseptakkorde für F-/B-Dur Fazit: Van den Toorns Dominantseptakkord ist tonal wirksam

23 Referat von Mirjam Bretschneider23 7. Experiment 5: Fortsetzung Vergleiche Welche Auffassung ist tragfähiger? Analysen zeigten –PT-Bewertungen für HGT nicht signifikant –PT- Bewertungen für C-/ Fis-Dur Profile signifikant, d.h. Auffassung als bitonal möglich –höchste PT- Bewertungen für quantifiziertes Diagramm

24 Referat von Mirjam Bretschneider24 8. Zusammenfassung zwei Auffassungen der Petruscka-Passage: als bitonal: –keine Tonart dominiert –Tonarten werden nicht auf getrennten Ebenen, sondern als komplexe Verschmelzung wahrgenommen –Ursache für Verschmelzung ist symmetrischer Aufbau der Passage

25 Referat von Mirjam Bretschneider25 8. Zusammenfassung Auffassung im Sinne der HGT: –HGT wird als Dominantseptakkord wahrgenommen –HGT-Profile unbrauchbar, da nicht signifikant –Aber: Auf HGT basierendes Prioritäten- Diagramm –Quantifiziertes Diagramm erklärt die Wirkung der Passage auf die Wahrnehmung am besten

26 Referat von Mirjam Bretschneider26 8. Zusammenfassung Kann der Mensch mehrere tonale Zusammenhänge gleichzeitige wahrnehmen? Experimente bestätigten Annahme nicht Man kann davon ausgehen, das Teiltonarten nicht als unabhängige Einheiten, sondern als komplexe Verschmelzung wahrgenommen werden -Ende-


Herunterladen ppt "Von Carol Krumhansl und Mark Schmuckler, 1986 The Petroushka Chord: A perceptual Investigation Die Wahrnehmung von Polytonalität am Beispiel von Stravinskys."

Ähnliche Präsentationen


Google-Anzeigen