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Modul: B-BS Betriebssysteme WS 2012/13 Prof. Dr. Rüdiger Brause Adaptive Systemarchitektur Institut für Informatik Fachbereich Informatik und Mathematik.

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2 Modul: B-BS Betriebssysteme WS 2012/13 Prof. Dr. Rüdiger Brause Adaptive Systemarchitektur Institut für Informatik Fachbereich Informatik und Mathematik (12) Benutzer- oberflächen

3 Betriebssysteme: © R.Brause, J.W.G-Universität Frankfurt a.M. Folie 2 Traditionell: Konsole, Terminal, Vektorgrafik. Heute : Rastergrafik, integriert ins Betriebssystem XEROX PARC: STAR-Computer, Smalltalk–80 Apple Lisa, McIntosh NEU: Schreibtischmetapher, Ikone (Symbole) Leitideen: Aufgabe zeigen statt Befehle tippen (Maus) Auswahl statt Gedächtnis (Menüs) Selektion = Mausklick oder Umfassungsrahmen ziehen Möglichst wenige, orthogonale Kommandos MOVE, COPY, DELETE, UNDO, HELP, ShowProperties (Eigenschaften) kein CREATE: Dateien (Texte, Dokumente) entstehen als Kopien; Text und Kommandos trennen: spezielle Funktionstasten als shortcuts Modus-freie Eingabe (Dont mode me in), z.B. polnische Notation Bildschirmaussehen = Druckversion WYSIWYG Benutzeroberflächen-Design Benutzeroberflächen

4 Betriebssysteme: © R.Brause, J.W.G-Universität Frankfurt a.M. Folie 3 Benutzeroberflächen-Design Beispiel Windows NT : MS Style Guides Benutzerkontrolle (user in control) visuelle Anzeige und Kontrollmöglichkeit auch automatischer Vorgänge, keine Modes (modale Fenster!), Gefühl der Kontrolle geben. Rückkopplung (feedback) Echo oder Reaktion auf jede Eingabe vorsehen, z.B. Mauszeiger ändert Form Objekt verändert Aussehen Menüeintrag wird blass, wenn nicht wählbar Statuszeile zeigt Fortschritte durch Balkenlänge oder Dateinamen an Übersichtsfenster zeigt Fortschritt an (progress indicator) Ereignisfenster (pop-up window) Benutzeroberflächen

5 Betriebssysteme: © R.Brause, J.W.G-Universität Frankfurt a.M. Folie 4 Benutzeroberflächen-Design Benutzeroberflächen Visualisierung (directness) visuelles Äquivalent der Daten und Funktionen darauf zeigen. Logik von Metaphern nutzen Beispiele Schreibtisch mit Papierkorb, Eingangskorb, Ablage, Mappen Bühne mit Rollen und Aktionen zur Ablaufprogrammierung Auftreten von Akteuren = paralleles Scheduling Arbeitsbuch mit Seiten zum Programmieren durch Bilder Pinnwand zum Austausch von Infos & Texte in Arbeitsgruppen Vorteile Nutzer hat Informationen über Sinn und Funktion des Objekts Protokollwissen (Interaktion) ist schon da

6 Betriebssysteme: © R.Brause, J.W.G-Universität Frankfurt a.M. Folie 5 Benutzeroberflächen-Design Beispiel Windows NT : MS Style Guides Konsistenz (consistency) : ähnliche Situationen – ähnliche Visualisierung, ähnliche Reaktionen Nicht-auswählbares Menü ebenfalls zeigen Daten sichern, Dokument drucken: immer mit Dateiauswahl oder immer ohne Selektion immer ein Objekt. &Gedrückter Knopf: immer ein Bereich. Einfachheit (simplicity) : so viel Info wie nötig, so wenig wie möglich Kurze Meldungen und Kommandos Info nur zeigen, wenn nötig (progressive disclosure) : Bildauflösung, Karteikartenreiter,... z.B. Fehlermeldungen beim A340 : Prioritätsstufung Ästhetik (Aesthetics) Konflikt Einfachheit, Funktionalität vs. Schönheit Benutzeroberflächen

7 Betriebssysteme: © R.Brause, J.W.G-Universität Frankfurt a.M. Folie 6 z.B. Handschrifteneingabe Funktionale Struktur Implementierung GUI : z.B. ZoomWorld

8 Betriebssysteme: © R.Brause, J.W.G-Universität Frankfurt a.M. Folie 7 Programmarchitektur MVC-Modell (Model-View-Controller) Trygve Reenskaug, Smalltalk 1979 Benutzeroberflächen Daten-Modell z.B. Datenbank Daten-Modell z.B. Datenbank Controller Programm Controller Programm View Benutzeroberfläche View Benutzeroberfläche event Regis- trie- rung Programm = Zwischenschicht

9 Betriebssysteme: © R.Brause, J.W.G-Universität Frankfurt a.M. Folie 8 Schichtung der Benutzeroberfläche Für alle Programme Gute, wohlüberlegte Benutzerschnittstellen Einheitliche Funktionalität (Funktionstasten, Maus, Fenster,...) Konsistenz,Wartbarkeit: 1 Programm statt 10 Benutzeroberflächen Benutzeroberfläche (view) Grafik-Basissystem für Masken, Formulare und Interaktionen Programm 1 n 2 3 Datenbank (model) GUI... Systemaufrufe Betriebssystemkern

10 Betriebssysteme: © R.Brause, J.W.G-Universität Frankfurt a.M. Folie 9 Eingabecodes Eingaben EingabenText 7-Bit Code: ASCII American Standard Code for Information Interchange XX \XX 3\4 Bits Code Benutzeroberflächen 8-Bit Code: ANSImit ä,ö,ü,é,î,œ,... Nicht-Europäische Schriften? Control

11 Betriebssysteme: © R.Brause, J.W.G-Universität Frankfurt a.M. Folie 10 Eingabecodes Windows NT: Unicode 2-Byte Code Objektnamen, Pfadnamen,Text einheitlich, z.B. chinesisch Aber: Währung etc. extra pro Benutzer Benutzeroberflächen Unix: Extended Unix 4-Byte Code (POSIX) Serieller Code Individuell gesetzte Variable in Prozessumgebung des Benutzers, evtl. abgefragt von Programmen (Stringvergleiche ss=ß, Maßeinheiten, Währung, Datumsformat) Problem: Eingabe der 4Byte-Codes 0000 H FFFF H

12 Betriebssysteme: © R.Brause, J.W.G-Universität Frankfurt a.M. Folie 11 Eingabegeräte Funktionstasten Konzeptionell Kommandos / Text trennen! (s. vi) Zeigegeräte Maus/Trackball/Joystick besser als Funktionstasten Grafische Tabletts direkte Eingabe von Stiftposition, Formen und Kurvenformen (Karteninformation, Unterschriftenverifikation, Biomedizin,..) Scanner Eingabe von Fragebogenergebnissen, Textdokumenten, Bilder, Grafik Spracheingabe benutzerfreundlich, aber….. Störanfällig (Hintergrundgeräusch!) nicht immer das richtige Medium (ungenau, Büroumgebung) Benutzeroberflächen

13 Betriebssysteme: © R.Brause, J.W.G-Universität Frankfurt a.M. Folie 12 Ausgabe: Display/Druckformate Rastergrafik vs. Vektorgrafik Pixelmenge vs. Umrandung z.B. TrueType, PostScript,.. Vorteil: Zeichnen einfacher,beliebige Größe und Formstauchung, einfacher Input, stark komprimierbar (MPEG7) Nachteile: nicht skalierbarZeichnen dauert mit jedem Vektor länger Benutzeroberflächen Folgerung: Vektorgrafik = internes Format, Pixelgrafik extern für Bildschirm und Drucker (a) (b)

14 Betriebssysteme: © R.Brause, J.W.G-Universität Frankfurt a.M. Folie 13 Ausgabe: Rastergrafik Nachteil: Speicherkosten, Vorteil: einheitl. Refreshzeit Koordinatensystem Definition Benutzeroberflächen Bildschirmebenen Farbbeschreibung durch n Bits, z.B. n = 8 Bit: 6 Bit-Ebene + 2 Bit-Ebene HW-Controlling (Verschiebung ) einer Ebene (Sprites!)

15 Betriebssysteme: © R.Brause, J.W.G-Universität Frankfurt a.M. Folie 14 Ausgabe: Farbkodierung Farbwahrnehmung Zerlegung in Einzelkomponenten (Additive Farbmischung) Benutzeroberflächen 3 farbempfindliche Zelltypen (Zapfen) auf der Retina 3 Variablen bilden 3-dim Raum, Farbraum, abhängig von Gesamthelligkeit.

16 Betriebssysteme: © R.Brause, J.W.G-Universität Frankfurt a.M. Folie 15 Ausgabe: Farbkodierung Farbräume Zerlegung in Einzelkomponenten (Additive Farbmischung) Benutzeroberflächen RGB Rot-Grün-Blau html: #RRGGBB Problem: Darstellung bei der Ausgabe ist geräteabhängig Lösung: Farbprofile sRGB,…

17 Betriebssysteme: © R.Brause, J.W.G-Universität Frankfurt a.M. Folie 16 Ausgabe: Farbkodierung YUV (Fernsehen, JPEG) Y = R+G+B Helligkeit (im Prinzip) U = B -YCrominanz (Farbdifferenz, geringer kodiert) V = R -Y Beispiel bei Y = 0,5 Fernsehen: Y´ = 0,30 · R´ + 0,59 · G´ + 0,11 · B´ R´G´B´= -Korrektur Benutzeroberflächen CMYK Cyan-Magenta-Yellow-Key(black) Subtraktives Farbmodell zum Drucken (Tintenstrahldrucker!) black nötig, um Druck zu verbessern; errechnet sich aus CMY Gehirn: R,G,B SW, R/G, B/G-Kanäle

18 Betriebssysteme: © R.Brause, J.W.G-Universität Frankfurt a.M. Folie 17 Ausgabe: Farbkodierung Rastergrafik-Farbausgabe üblich 24 Bit Problem: zu großer Speicherbedarf bei 24 Bit Farbe pro Pixel Lösung: Color Lookup Table CLUT, z.B. 4 Bit Farbindex pro Pixel, je Farbe 8 Bit Farbinfo nur 1/6 Speicherbedarf für Bilder, z.B. GIF Benutzeroberflächen (x,y) Pixelfarbwert (x,y) = 0101 Wiederholspeicher Farbtabelle Bildschirm RG B D/A Konverter R G B Binärzahl zu Spannungswert

19 Betriebssysteme: © R.Brause, J.W.G-Universität Frankfurt a.M. Folie 18 Ausgabe: Fenstersysteme Traditionell oTerminalstruktur: ASCII-Ein/Ausgabe oGrafikbibliothek beim Programm oWenig BS-Aktivität Benutzeroberflächen

20 Betriebssysteme: © R.Brause, J.W.G-Universität Frankfurt a.M. Folie 19 Ausgabe: Fenstersysteme Heute oVirtuelle Fenster, Grafik, Menues, Tastatur/Mauseingabe. oGrafikbibliothek im Betriebssystem verankert Benutzeroberflächen

21 Betriebssysteme: © R.Brause, J.W.G-Universität Frankfurt a.M. Folie 20 Ausgabe: Fenstersysteme Vorteile der Funktionsaufteilung Anwendung / Display Zentrales, einheitliches Fenstermanagement (look and feel) Gemeinsame, parallele Darstellung unabhängiger Prozesse Sensoren verschiedener Signalquellen f ü r Industriesteuerung Parallele Pr ä sentation verschiedener Programme mit verschiedenen Funktionalit ä ten (Wetter: Wind&Temperatur) Dezentrale Kontrolle durch Grafik zentral zusammenfassen Netzmonitoring: Status unabhängiger Agenten Netzmanagement: Zentrale Softwarewartung durch zentrale Darstellung dezentraler Rechnerkonsolen Ereignisbehandlung und Displayleistung auf verschiedene Rechnern aufteilbar Grafische HW-Aufrüstung lohnend: Multiprozessorsysteme! Benutzeroberflächen

22 Betriebssysteme: © R.Brause, J.W.G-Universität Frankfurt a.M. Folie 21 z.B. Handschrifteneingabe Funktionale Struktur Implementierung GUI : z.B. ZoomWorld

23 Betriebssysteme: © R.Brause, J.W.G-Universität Frankfurt a.M. Folie 22 Implementierungsfragen Sollen für Veränderungen Fensterpixel gepuffert (Refresh) (viel Speicher, schnell) Oder neu gezeichnet werden ? (weniger Speicher, mehr Zeit) Benutzeroberflächen Automatische Fensterprogrammierung – wie? User Interface Management System UIMS ! Problem-Logik (Look-and-feel): Drucken & drag-and-drop Regelsystem getrennt von Darstellung Verwaltung der graf. Ressourcen, Resource files Graf. Editor erzeugt Aufrufe und Parameter von fertigen graf. Objekten Programmcode Erzeugung der Objekte durch explizite GUI (z.B. Delphi)

24 Betriebssysteme: © R.Brause, J.W.G-Universität Frankfurt a.M. Folie 23 Fenstersysteme: Unix Unix: Motif in CDE Standard (Common Desktop Environment) Linux: KDE (K Desktop Environment) Zusammenarbeit von Anwendungen durch CORBA (Editor, Tabellenkalk., Präsentationsprogr.) XML-Format Benutzeroberflächen OSF-Motif : Vereinheitlichung der Dialogobjekte (look-and-feel) Motif Style GuideSpezifikation Motif Window Manager mwf feel Motif Widgetslook Problem: pixelorientierte Fonts Lösung: skalierbare Objekte durch NeWS (Sun) auf Postscript-Basis CORBA TextEditor GrafEditor... Dokument

25 Betriebssysteme: © R.Brause, J.W.G-Universität Frankfurt a.M. Folie 24 Fenstersysteme: Unix Basis: X-Window- System MIT ATHENA-Projekt X-System als Nachfolger des W-Systems Client –Server KonzeptXlib-Funktionen Benutzeroberflächen XOpenDisplay(.) XGetWindow(.)

26 Betriebssysteme: © R.Brause, J.W.G-Universität Frankfurt a.M. Folie 25 AJAX Asynchroneous Java And XML Benutzeroberflächen Klassisch: Vollständig neuer Seitentransfer +Aufbau bei Datenveränderung AJAX: Nur Transfer +Aufbau neuer Elemente

27 Betriebssysteme: © R.Brause, J.W.G-Universität Frankfurt a.M. Folie 26 Fenstersysteme: Unix X-Window: Konzept und funktionale Elemente Benutzeroberflächen

28 Betriebssysteme: © R.Brause, J.W.G-Universität Frankfurt a.M. Folie 27 Fenstersysteme: Unix X-Window Fensterkonzept: Fensterhierarchie Benutzeroberflächen Grundfenster mit Unterfenstern Resultierende Baumstruktur

29 Betriebssysteme: © R.Brause, J.W.G-Universität Frankfurt a.M. Folie 28 Fenstersysteme: Unix X Window Implementierung: X-toolkit und Dialogobjekte widgets Benutzeroberflächen Toolkit-Aufgaben zentrales Management und Koordination Erzeugung und Löschen von widgets Veränderung zur Laufzeit (Fenstermanager) Verwaltung der Ein/Ausgabe, Eingabeecho,... Kommunikation der Applikationen (Fenstern) Verwaltung des zentralen clip board-Puffers

30 Betriebssysteme: © R.Brause, J.W.G-Universität Frankfurt a.M. Folie 29 Fenstersysteme: Unix X Window Dialogobjekte (widgets) Simulierte Knöpfez.B. XmPushButton RollbalkenXmScrollBar TextflächeXmText GrafikflächeXmDrawingArea DateiauswahlfensterXmFileSelectionBox Benutzeroberflächen XmPrimitives XmScrollBar XmLabelXmText XmToggleButtonXmCascadeButtonXmPushButton Widget-Hierarchie: einfache widgets

31 Betriebssysteme: © R.Brause, J.W.G-Universität Frankfurt a.M. Folie 30 Fenstersysteme: Unix Zusammengesetzte widgets: Container widget (root: shell widget) Benutzeroberflächen XmMessageBox enthält enthält XmLabelXmPushButton OK WARNUNG ! XmMessageBox XmLabel XmPushButton parent widget child widget

32 Betriebssysteme: © R.Brause, J.W.G-Universität Frankfurt a.M. Folie 31 Fenstersysteme: Ereignisbehandlung Grundstruktur Window manager InitProcess() LOOP waitForEvent (Mausklick,Tastatur, AusgabeDesBenutzerprogramms,..) executeNecessaryProcedures; END (*LOOP*) Benutzeroberflächen

33 Betriebssysteme: © R.Brause, J.W.G-Universität Frankfurt a.M. Folie 32 Fenstersysteme: Unix X Window- Ereignisbehandlung Zentrale Schleife XtMainLoop() Empfängerhierarchie für Ereignisse durch Fensterhierarchie Letzer Empfänger: shell widget bzw. root window Grabbing für Ereignisse von Nachbarfenstern gleicher Hierarchie Aktionsprozeduren als Callback-Routinen XtCallBack() Event handler benutzt Tabellenverteilung der Aktionsprozeduren Benutzeroberflächen

34 Betriebssysteme: © R.Brause, J.W.G-Universität Frankfurt a.M. Folie 33 Fenstersysteme: Windows NT Konzept der Benutzeroberfläche Benutzeroberflächen Ikon Knöpfe Fensterrahmen Dateiauswahl dialo g box Hintergrund- textur Rollbalken fester Text Textein- gabefeld

35 Betriebssysteme: © R.Brause, J.W.G-Universität Frankfurt a.M. Folie 34 Fenstersysteme: Windows NT Konzept der Multidokumentenschnittstelle Benutzeroberflächen child window parent window Zerteilung in Unterfenster (panes) möglich mit split box, split bar

36 Betriebssysteme: © R.Brause, J.W.G-Universität Frankfurt a.M. Folie 35 Fenstersysteme: Windows NT Kein Multi-User-System kein Displayserver Benutzeroberflächen Win32 API User Process Fenstermanager look-and-feel Fensteroperationen, Displaylistenverwaltung (refresh), Eingabezuordnung, Ausgabe, clipboard BS-Aufrufe Kernel32.dll Fenster- manager User32.dll GDI Graphic Device Interface Konsole GDI32.dll Systemaufrufe BS-Aufrufe Kernel32.dll Fenstermanager User32.dll GDI GDI32.dll Graphic Device Interface Konsole GDD Systemaufrufe Grafik Device Interface Punkte, Linien Kreise, Fenster, Rollbalken,... Schneller durch attribute caching (Obj.-cache), batching (API-cache) integriert im Kern ab NT 4.0

37 Betriebssysteme: © R.Brause, J.W.G-Universität Frankfurt a.M. Folie 36 z.B. Handschrifteneingabe Funktionale Struktur Implementierung GUI : z.B. ZoomWorld

38 Betriebssysteme: © R.Brause, J.W.G-Universität Frankfurt a.M. Folie 37 Handschrifteingabe Vorteile leichtere Eingabe von Texten einfache Texteingabe auch bei sehr kleinen Geräten, z.B. Handy/PDA biometrische Authentifizierung beim Login biometrische Authentifizierung im Betrieb Benutzeroberflächen Probleme Zusatzsoftware erforderlich für Authentifizierung Zusatzsoftware nötig für Handschrifterkennung Authentifizierung und Erkennung sind nicht 100% korrekt

39 Betriebssysteme: © R.Brause, J.W.G-Universität Frankfurt a.M. Folie 38 Logon mit Unterschrift Benutzeroberflächen Konzept WinLogon.exe DLL Systemdienste Signature Recognition -Modul Windows NT: GINA (Graphical Interface for Network Authentication)

40 Betriebssysteme: © R.Brause, J.W.G-Universität Frankfurt a.M. Folie 39 Windows NT: Logon-Ablauf Benutzeroberflächen Benutzer Winlogon.exe GINA.dll Bootet Rechner WlxNegotiate() WlxInitialize() SAS (ctrl-alt-del) WlxLoggedOut SAS Anmeldung erfolgt Authentisierung erfolgt Fragt nach Login -Informationen Gibt Benutzername und Passwort oder Unterschrift ein

41 Betriebssysteme: © R.Brause, J.W.G-Universität Frankfurt a.M. Folie 40 Autorenerkennung schreibbegleitenden Authentifizierung durch Ausnutzung des Schreiberverhaltens Benutzeroberflächen Beispiel-Anwendung : Tablet PC bei Arztvisite Arzt kann Stammdaten lesen und Therapiedaten ändern, Schwester nicht. Schwester kann Stammdaten schreiben und Therapiedaten lesen Keine umständlichen wechselseitigen Logins

42 Betriebssysteme: © R.Brause, J.W.G-Universität Frankfurt a.M. Folie 41 Implementierung Benutzeroberflächen Server mit Autoren-Erkenner Client Visitenformular Bewertung Stiftdaten Named Pipe Client-Server-Architektur

43 Betriebssysteme: © R.Brause, J.W.G-Universität Frankfurt a.M. Folie 42 Zentrale Bibliothek: Was ist Ink? Benutzeroberflächen Pen API gibt x,y- Koord. an ink ink API macht daraus Striche ink API gruppiert die Striche & gibt sie zum Erkenner Reco API erkennt die Striche und gibt sie aus

44 Betriebssysteme: © R.Brause, J.W.G-Universität Frankfurt a.M. Folie 43 Windows NT: Ink APIs Benutzeroberflächen

45 Betriebssysteme: © R.Brause, J.W.G-Universität Frankfurt a.M. Folie 44 Windows NT-Schichtenmodell Ink Benutzeroberflächen Digitizer (Signaleingabe) Treiber Maus Nachrichten Betriebssystem Pen NachrichtenBeides InkCollector (Objekt) Datenfluss Applikationen system call

46 Betriebssysteme: © R.Brause, J.W.G-Universität Frankfurt a.M. Folie 45 Windows NT ink-Datenfluss Benutzeroberflächen User mode kernel mode

47 Betriebssysteme: © R.Brause, J.W.G-Universität Frankfurt a.M. Folie 46 Schichtenmodell-Vergleich HID / Ink Benutzeroberflächen Digitizer/Stift Generischer HID-Treiber Stiftdaten-Erfassung GINA oder Visitenformular Physik. Schicht Treiberschicht System Ink Applikaktion

48 Betriebssysteme: © R.Brause, J.W.G-Universität Frankfurt a.M. Folie 47 z.B. Handschrifteneingabe Funktionale Struktur Implementierung GUI : z.B. ZoomWorld

49 Betriebssysteme: © R.Brause, J.W.G-Universität Frankfurt a.M. Folie 48 Benutzeroberflächen Motivation Fensterorientierte Benutzeroberflächen sind Standard. Aber: Computerumgang noch zu schwierig. Gesucht: Neue intuitive Benutzeroberfläche, die für den Computerlaien leichter zu verstehen ist und mit dem der Experte ebenso gut arbeiten kann. ZoomWorld versucht, durch Nutzung eines Zoom-Metapher eine intuitivere Benutzeroberfläche zu konzipieren

50 Betriebssysteme: © R.Brause, J.W.G-Universität Frankfurt a.M. Folie 49 Benutzeroberflächen Anforderungen - Spezifikation Anforderungen an eine Metapher Funktionalität einer Benutzeroberfläche, z.B. MS-Explorer Datei Neu Neu anlegen (z.B. Verzeichnis), Verknüpfung, Löschen … Datei bearbeiten Rückgängig, Ausschneiden, Kopieren, Markieren … Datei-Favoriten verwalten Verzeichnisansicht Ansicht Dateiliste, Optionen (Dateitypen ausfiltern) VerzeichniswechselZurück/Vorwärts, Übergeordneter Ordner Programme starten Umschalten zwischen laufenden Anwendungen Systemsteuerung Einstellungen von Drucker, Netzwerk… Systemprogramme Datenträgertools wie Formatieren, Scandisk u.a. Start-Einstellungen Autostart-Ordner

51 Betriebssysteme: © R.Brause, J.W.G-Universität Frankfurt a.M. Folie 50 Benutzeroberflächen Einführung ZoomWorld Schwarzes-Brett-Metapher University of Maryland Idee: Bildschirm = Ausschnitt aus einem großen, schwarzen Brett aus Millionen von Pixeln = Arbeitsfläche, auf der wir alles vorfinden Durch Auszoomen größere Übersichten möglich auch Bearbeitung kleinster Felder möglich (Zooming) Entspricht 2.5-dimensionaler virtueller Realität (2 Dimensionen + Zooming) y x Zoom

52 Betriebssysteme: © R.Brause, J.W.G-Universität Frankfurt a.M. Folie 51 Benutzeroberflächen ZoomWorld Arbeitsplatzkonzept - Überblick BenutzerebeneBildschirmebene (Startebene Arbeitsplatz) Herauszoomen

53 Betriebssysteme: © R.Brause, J.W.G-Universität Frankfurt a.M. Folie 52 Benutzeroberflächen ZoomWorld Herauszoomen- Netzwerkebene Netzwerkebene 1Netzwerkebene 2 Firma Meyer Fir

54 Betriebssysteme: © R.Brause, J.W.G-Universität Frankfurt a.M. Folie 53 Benutzeroberflächen Verzeichnisstrukturen Problem: Wie stelle ich Verzeichnishierarchien dar ? Beim Auszoomen sind viele Dateien zu sehen: Rendern der Darstellung mit allen Details ist sehr rechenzeitintensiv R o o t BetriebssysBilderDokumenteEig.Dateien ProgrammSpieleTemporär Windows 98 ZoomWorld

55 Betriebssysteme: © R.Brause, J.W.G-Universität Frankfurt a.M. Folie 54 Verzeichnisstrukturen: Semantic Zooming Semantic Zooming Ersetze Darstellungen von Dateien je nach Zoomentfernung Große Entfernung: wenige Details/Symbole Geringe Entfernung: mehr Details Benutzeroberflächen Normales Zooming

56 Betriebssysteme: © R.Brause, J.W.G-Universität Frankfurt a.M. Folie 55 Benutzeroberflächen Überblick vs. Detail Lösung Fisheye-Views Verzerrte Ansicht der ZoomWorld Vorteil: Benachbarte Bereiche werden sehr detailliert dargestellt bekommen, trotzdem kann größerer Ausschnitt aus unserer ZoomWorld überblickt werden. Nachteil: Zoombewegung unabhängig von der Fisheye-Verzerrung, Umsetzung von Sehen nach Bewegen schwieriger Lösung Portale Überblick, ähnlich wie Landkarten mit Ausschnitt

57 Betriebssysteme: © R.Brause, J.W.G-Universität Frankfurt a.M. Folie 56 Benutzeroberflächen Systemsteuerung und -einstellung Anwahl von Gerätedarstellung und/oder ausreichend geringe Zoomentfernung führt zum Aufblättern von Servicefunktionen (Reiter) mit angepaßter Komplexität Einstellungen Festplatte Statusreport Fragmentierung Datenträger- bereinigung 59% 35% Abbruch Aufräumen Alles aufräumen! Einstellungen Festplatte Nicht-Exp. Experte Welches Problem haben Sie? Meine Platte funktioniert nur unbefriedigend Ich möchte Einstellungen der Platte (z.B. Name) ändern Abbruch Hiding Complexity mit Menüauswahl Experte Nicht-Exp.

58 Betriebssysteme: © R.Brause, J.W.G-Universität Frankfurt a.M. Folie 57 Benutzeroberflächen ZoomWorld- Demo Starten der Demo Navigieren durch den Dateibaum Starten eines Datei-Viewers Verschieben einer Datei

59 Betriebssysteme: © R.Brause, J.W.G-Universität Frankfurt a.M. Folie 58 Benutzeroberflächen ZoomWorld: Fazit Vorteile Unser ausgeprägtes räumliches Erinnerungsvermögen kann hier genutzt werden Bewegung im Raum ist etwas Intuitives Jederzeit Überblick möglich (Auszoomen) Objekt-Anordnung (Design) nach Geschmack des Benutzers (mit Einschränkung)

60 Betriebssysteme: © R.Brause, J.W.G-Universität Frankfurt a.M. Folie 59 Benutzeroberflächen ZoomWorld: Fazit Ihre Meinung ? Nachteile Benutzer evtl. mit Freiheiten überfordert Bestimmte Funktionalität ist evtl. schwierig umzusetzen Zooming bindet Rechnerleistung Zooming kann Benutzer ermüden


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