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Veranstaltung Entwicklungspolitik SS 2011 Ziele der Entwicklung.

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Präsentation zum Thema: "Veranstaltung Entwicklungspolitik SS 2011 Ziele der Entwicklung."—  Präsentation transkript:

1 Veranstaltung Entwicklungspolitik SS 2011 Ziele der Entwicklung

2 Entwicklungsprozess Ziele Bestandsaufnahme Indikatoren Zielvereinbarung Umsetzung Planung Implementierung Kontrolle Prozessoptimierung Ergebniskontrolle Lessons Learned

3 Ziele Welche Ziele gibt es? Wie kommen diese zustande?

4 Ziele der Entwicklung Nicht alle sollen gleich sein Aber Grundprobleme der menschlichen Existenz und in der Lebenssituation sollen behoben werden. Voraussetzungen in Gesundheit, Bildung, Zugang zu Ressourcen sollen gleicher werden Auf UN Ebene Versuch der Formulierung von gemeinsamen Zielen in der Welt: den MDGs

5 Millennium Entwicklungsziele Die UN-Millenniumsziele sind acht Entwicklungsziele (englisch Millennium Development Goals, MDGs) für das Jahr 2015, die im Jahr 2000 von einer Arbeitsgruppe aus Vertretern der UNO, der Weltbank, der OECD und mehreren NGOs formuliert worden sind Leitziele für die EZ

6 MDG 1 Bekämpfung von extremer Armut und Hunger –Zwischen 1990 und 2015 den Anteil der Menschen halbieren, die weniger als den Gegenwert eines US-Dollars pro Tag zum Leben haben. –Zwischen 1990 und 2015 den Anteil der Menschen halbieren, die Hunger leiden. –Vollbeschäftigung in ehrbarer Arbeit für alle erreichen, auch für Frauen und Jugendliche.

7 MDG 2 Primärschulbildung für alle –Bis zum Jahr 2015 sicherstellen, dass Kinder in der ganzen Welt, Mädchen wie Jungen, eine Primarschulbildung vollständig abschließen können.

8 MDG 3 Gleichstellung der Geschlechter / Stärkung der Rolle der Frauen –Das Geschlechtergefälle in der Primar- und Sekundarschulbildung beseitigen, möglichst bis 2005 und auf allen Bildungsebenen bis spätestens 2015.

9 MDG 4 Senkung der Kindersterblichkeit Zwischen 1990 und 2015 Senkung der Kindersterblichkeit von Unter-Fünf-Jährigen um zwei Drittel (von 10,6 Prozent auf 3,5 Prozent).

10 MDG 5 Verbesserung der Gesundheitsversorgung der Mütter Zwischen 1990 und 2015 Senkung der Sterblichkeitsrate von Müttern um drei Viertel. Bis 2015 allgemeinen Zugang zu reproduktiver Gesundheit erreichen.

11 MDG 6 Bekämpfung von HIV/AIDS, Malaria und anderen schweren Krankheiten –Bis 2015 die Ausbreitung von HIV/AIDS zum Stillstand bringen und eine Trendumkehr bewirken. –Bis 2010 weltweiten Zugang zu medizinischer Versorgung für alle HIV/AIDS-Infizierten erreichen, die diese benötigen. –Bis 2015 die Ausbreitung von Malaria und anderen schweren Krankheiten zum Stillstand bringen und eine Trendumkehr bewirken.

12 MDG 7 Ökologische Nachhaltigkeit –Die Grundsätze der nachhaltigen Entwicklung in der Politik und den Programmen der einzelnen Staaten verankern und die Vernichtung von Umweltressourcen eindämmen. –Den Verlust der Biodiversität verringern, bis 2010 eine signifikante Drosselung der Verlustrate erreichen. –Bis 2015 Halbierung des Anteils der Menschen ohne dauerhaft gesicherten Zugang zu hygienisch einwandfreiem Trinkwasser (von 65 Prozent auf 32 Prozent). –Bis 2020 eine deutliche Verbesserung der Lebensbedingungen von mindestens 100 Millionen Slumbewohnern und - bewohnerinnen bewirken.

13 MDG 8 Aufbau einer globalen Partnerschaft für Entwicklung –Weitere Fortschritte bei der Entwicklung eines offenen, regelgestützten, berechenbaren und nicht diskriminierenden Handels- und Finanzsystems. Dies umfasst die Verpflichtung zu verantwortungsbewusster Regierungsführung, zu Entwicklung und zur Senkung der Armut - sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene. –Berücksichtigung der besonderen Bedürfnisse der am wenigsten entwickelten Länder Least Developed Countries. Das beinhaltet den Abbau von Handelshemmnissen, Schuldenerleichterung und -erlass, besondere finanzielle Unterstützung der aktiv um Armutsminderung bemühten Länder. –Den besonderen Bedürfnissen der Binnen- und kleinen Insel-Entwicklungsländern Rechnung tragen. –Umfassende Anstrengungen auf nationaler und internationaler Ebene zur Lösung der Schuldenprobleme der Entwicklungsländer. –In Zusammenarbeit mit den Entwicklungsländern Strategien zur Schaffung menschenwürdiger und sinnvoller Arbeitsplätze für junge Menschen erarbeiten und umsetzen. –In Zusammenarbeit mit den Pharmaunternehmen Zugang zu unentbehrlichen Arzneimitteln zu erschwinglichen Preisen in Entwicklungsländern gewährleisten. –In Zusammenarbeit mit dem privaten Sektor dafür sorgen, dass die Vorteile neuer Technologien, insbesondere von Informations- und Kommunikationstechnologien, von Entwicklungsländern genutzt werden können.

14 Umsetzung Wie werden Ziele Erreicht?

15 Paris Declaration Ob Entwicklungspolitik nachhaltig erfolgreich ist und die Millenniumsziele erreicht werden, hängt nicht nur von den finanziellen Mitteln ab, sondern vor allem davon, wie effektiv diese Gelder für Entwicklungsmaßnahmen eingesetzt werden. In diesem Sinne verabschiedeten Vertreter von Geber- und Nehmerländern sowie von multilateralen und nichtstaatlichen Organisationen im März 2005 die Erklärung von Paris über die Wirksamkeit der Entwicklungshilfe.

16 Paris Declaration Grundprinzipien: Ownership: Die Entwicklungsländer bestimmen selbst über ihren Entwicklungsprozess. Sie übernehmen die Führungsrolle in der Erarbeitung und Umsetzung der Entwicklungszusammenarbeit und haben gleichzeitig mehr Eigenverantwortung. Alignment: Die Entwicklungshilfe ordnet sich in die nationalen Strukturen der Partnerländer ein. Anstatt parallele Institutionen aufzubauen, werden die etablierten Einrichtungen und Verfahrensweisen vor Ort genutzt und unterstützt.

17 Paris Declaration Harmonisierung: Unterschiedliche Institutionen der Geberländer stimmen ihre Arbeit aufeinander ab, um Überschneidungen und Widersprüche abzubauen. Ergebnisorientierung: Die Erklärung formuliert zwölf Fortschrittsindikatoren und bestimmt konkrete Zielvorgaben, die bis zum Jahr 2010 erreicht werden müssen. Die Betonung liegt auf dem Ergebnis der Entwicklungszusammenarbeit und die festgelegten Ziele ermöglichen dabei eine eindeutige Beurteilung. Gegenseitige Rechenschaftspflicht: Geber- und Nehmerländer informieren sich über ihre Bilanz und führen gegenseitige Bewertungen durch.

18 Entwicklungsprozesse Entwicklung ZielPlanungUmsetzungAuswertung

19 Effektivität und Effizienz Tun wir die richtigen Dinge? (Effektivität) Tun wir die Dinge richtig? (Effizienz) Prozess und Resultat Instrumente: Projektplanung, Management for Development Results, Logical Framework

20 Projektmanagement Unter einem Projekt wird also in folgenden ein Vorhaben verstanden, das durch folgende Punkte charakterisiert ist: –Projektauftrag mit Klarer Zielsetzung –Thematische Begrenzung –Zeitliche Begrenzung –Begrenztes Budget –Oft auch ein beabsichtigter Lerneffekt, Nachhaltigkeit und Absicht, die Projektergebnisse zu verallgemeinern.

21 Projektplanung Projektzyklus Projektplanung Hilfsmittel zur Projektplanung wie etwa verschiedene Workshoptechniken und Softwaretools (ITHINK) Logframe Technik und Resultbased Management Ausschreibung, Projektantrag, Auswahlverfahren Projektfinanzierung Projektorganisation, Projektbeteiligte Projektdokumentation Qualitätsmanagment

22 MfDR Management for Development Results Roundtable der Entwicklungsbanken in 2004 Dialog über die Ergebnisse zu allen Phasen des Prozesses. Harmonisierung von Programm, Monitoring und Ergebnisprüfung. Messungen und Berichte einfach halten. Management für - und nicht durch Ergebnisse. Aus den Ergebnissen lernen für künftige Entscheidungen. Siehe:

23 Logical Framework ZielRisiken/Annahmen ZweckRisiken/Annahmen ErgebnisseRisiken/Annahmen AktivitätenRisiken/Annahmen Verwendete Ressourcen

24 Logical Framework

25 EFQM European Foundation for Quality Mangement Beispiel: Selbstbewertung durch Mitarbeiter nach vorgegebenen Formularen Erst öffentlich Dann geheim Belege müssen gebracht werden Ergebnis, aus dem Ziele abgeleitet werden Zielerreichung wird geprüft

26 Leistungsbewertung und Kontrolle Turnusmäßige Bewertung von Leistungen Bewertung von Kompetenzen und Leistung Verknüpfung von Beförderung und Bezahlung mit Bewertung Beidseitige Bewertunng


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