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In Österreich überwand man das Trauma der nationalsozialistischen Herrschaft und die Schuldfrage schneller und problemloser als in Deutschland. Die Auseinandersetzungen.

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Präsentation zum Thema: "In Österreich überwand man das Trauma der nationalsozialistischen Herrschaft und die Schuldfrage schneller und problemloser als in Deutschland. Die Auseinandersetzungen."—  Präsentation transkript:

1 In Österreich überwand man das Trauma der nationalsozialistischen Herrschaft und die Schuldfrage schneller und problemloser als in Deutschland. Die Auseinandersetzungen hinsichtlich der Mitmachen spiegelten sich nicht viel in der Literatur wider. Die Autoren von Österreich publizierten ihre Werke zuerst in Deutschland. Österreichs Literatur ist mit der Deutschlands Geschichte und Literatur verbunden.

2 Österreichs Literatur nach dem Krieg Es gab seitdem zwei Entwiclungslinien Die Werke der vor dem Krieg bekannten Autoren, die im Exil waren. Die Werke der Autoren, die 1920 und später geboren wurden.

3 Zeitschriften Die Monatsschrift Turm 1. Publikationsorgan für die älteren Autoren. 2. Im August 1945 von der Österreichischen Kulturvereinigung gegründet. 3. Wichtiges Sprachrohr des vorsichtigen Fortschritte 4. behandelt Themen aus der Vergangenheit oder Auszüge aus neu entstehenden Werken.

4 Die Zeitschrift Plan 1. Sammelpunkt fortschrittlicher Tendenzen in der neueren österreichischen Literatur. 2. Von Otto Basil ab Oktober 1945 herausgegeben hatte er bereits zwei Hefte dieser Zeitschrift veröffentlicht, bevor sie verboten wurde.

5 Heimito Ritter von Doderer war ein österreichischer Schriftsteller. Sein bekanntestes Werk ist der Roman: Die Strudlhofstiege oder Melzer und die Tiefe der Jahre

6 Der Roman deckt das fast unüberschaubare Panorama des Gesellschaften leben in Wien auf. Der Hauptperson ist der Major Melzer. Der Roman endet mit seinem Hochzeit. In diesem Roman gibt es kaum eine Inhaltsangabe

7 Dieser Roman gilt als Synopsis des Lebens. Diese Zusammenschau ist recht wehmütig gefärbt. Die Zahl der Figuren ist sehr groß Im Mittelpunkt steht wieder die Wiener Gesellschaft. Der Blick in diesem Roman richtet sich zurück in der Vergangenheit.

8 Die Themen sind: 1. Die Enttäuschung über den Verlauf der Geschichte 2. Der Zusammenbruch des gesellschaftlichen und politischen Systems

9 Aufruf zum Mißtrauen von Ilse Aichinger Die Autorin fordert in eindringlichen Fragen zur Suche nach der klaren Wahrheit in der Literatur auf.

10 Wovon handelt der Roman Die größere Hoffnung von Aichinger Dieser Roman erzählt das Schicksal eines halbjüdisches Mädchens in Deutschland während der Zeit des nationalsozialismus. Je häufiger Ellens Hoffnung auf ein anderes, besseres Leben enttäuscht wird, desto wunderbarer kommt ihr dieses andere Leben vor. Aichinger benutzt eine neue Erzählweise, die die lyrische Sicht der Ereignisse stärker betont als eine episch-breite, chronologische Darstellung.

11 Ernst Jandl Ernst Jandl beeinflusst auf wiener Gruppe Ernsts Letternkunst, Witz und Pointertheit haben die literarische Avantgarde Publikumsfähig gemacht Gedichtbänden idyllen und tanzen tragen Sprachartitik und Witz einen bitteren über das Altern

12 Friederike Mayröcker Sie verfasste mit Jandl die Hörspiele Fünf Mann Menchen und Der Gigant Sie veröffentlicht Gedichte, kurze Prosatexte und Erzählungen, die den Leser zu Aktivität und Kritik herausfordern sollen.

13 Erich Fried Erich Fried nahm eine ähnliche Position ein wie früher Karl Kraus, wenn es um Zeitkritik und politisches Engagement ging. Seine Gedichte Österreich tragen Volksliedhaften Charakter. Er nahm sich zunehmend weltpolitischer Themen an wie Israel, Vietnam und Frieden.

14 Lyrik im Wiener Kreis Die Lyrik präsentierte sich in vielfältiger Form Die Arbeitsform der Montage, das Possenhafte und das Groteske sollten provozieren. Die österreichische Nachkriegsliteratur bietet eine Lyrik, die weniger Sprachexperimente betreibt, z.B Gedichte von Paul celan, Ausländer und Aichinger.

15 Die Gedichte Todesfuge von Celan Die Gedichte Todesfuge(aus Mohn und Gedächtnis)beschreibt die Grausamkeiten des Dritten Reiches. Die zunehmende Sprachverknappung machen das Verständnis seiner Gedichte schwierig.

16 Rose Ausländer Ihre Themen sind zunächst von der Situation des Exils während des zweiten Weltkrieg bestimmt. In ihren Gedichte verließ sie auf den Moment, auf das gerade Geschehende.

17 Gerhard Roth (*1942) Aus der Enge ausbrechen wollten die Figuren in Gerhard Roths Romanen. In Der gro ß e Horizont (1974) leidet die Hauptfigur Haid unter Verfolgungswahn, in Winterreise (1978) versucht der Lehrer Nagl, aus der Alltagsnormalit ä t auszubrechen, indem er mit einer ehemaligen Geliebten in das winterliche Italien f ä hrt. Roth thematisiert in seinen Romanen ein,, Unbehagen in der Kultur.

18 Peter Rosei (*1946) Wie viele andere scheint Peter Rosei bei Thomas Bernhard gelernt zu haben. In seinen j ü ngsten Erz ä hlungen wird eine traditionelle Handlungsstruktur immer mehr reduziert bzw. umgekehrt, z.B. In dem kurzen Roman Wer war Edgar Allan?(1977). Rosei gelang in diesem die Beschreibung der v ö lligen psychischen Aufl ö sung eines Individium.

19 Frauenliteratur: Barbara Frischmuth (*1941) Auch ö sterreichische Autorinnen leisteten einen Beitrag zum Thema der Frauenemanzipation. In B. Frischmuths erstem Roman Klosterschule (1968) machen sich die Erkenntnisse ihres Sprachstudiums bemerkbar, aber auch die Hinwendung zum Genre der Frauenliteratur. In vierzehn Kapiteln werden Situationsbescgreibung j ü nger M ä dchen in einem katholischen Internat gegeben. Diese Beschreibungen entlarven eine Vorstellungswelt, die von den vielen Regeln und starren Sprachmustern ( Spr ü che, Redewendungen) im Internat gepr ä gt ist und einem Einflu ß von drau ß en kaum eine Chance l äß t

20 Der erste Roman ihrer Trilogie Die Mystifikationen der Sophie Silber (1976) erz ä hlt von einer Schauspielerin, Amy oder die Metamorphose (1978) berichtet von der ersten Schwangerschaft einer jungen Frau. Ihren Abschluss findet die Trilogie mit Kai und die Liebe zu den Modellen (1979). Durch ihren Sohn Kai erf ä hrt Amy ihre eigene Rolle als Frau und Mutter neu. B. Frischmuth bezog in diese Romane auch den Bereich des Mythischen mit ein, sie verband ü bergangslos die Wirklichkeit mit Traum und Phantasie.

21 Elfriede Jelinek (* 1946) Die Klavierspielerin (1983) von E. Jelinek handelt von einer Künsrlertum von Kindheit an nur als eine Form der Tyrannei empfunden hat. Ihre Flucht vor dieser Tyrannei, ihre Flucht vor der Mutter hinein in das Leben, in sexuelle Perversionen, machen sie erneut abhängig. E. Jelinek beschreibt diese Folge von Abhängigkeiten. Sie urteilt nicht, sondern läßt die Erzählungen für sich selbst sprechen.

22 Julian(Jutta) Schutting (*1937) Eine Nähe zu Handke und den Einfluss des österreichischen Sprachphilosophen L. Wittgenstein kann man in den Gedichten und Erzählungen von J. Schutting erkennen. Der erste Gedichtband In der Sprache der Inseln (1973) beinhaltet,, Dinggedichte,,, in denen sich die Begriffe oft von dem lösen, was sie bezeichnen. So entsteht eine,, inselselige,, Sprache, eine,, Sprache der Inseln,,. Salzburg retour Trauermusik : Thema und Variationen (1978) und Der Vater (1980) haben den Tod zum Thema. Melancholie und Trauer bestimmen die Erzählung Salzburg retour; in Der Vater wird die Beziehung einer Tochter zu ihrem Vater nach dessen Tod hinterfragt.

23 Brigitte Schwaiger (*1949) Das gleiche Thema hat B. Schwaigers Roman Lange Abwesenheit (1978), in dem sie das langwierige Sterben ihres Vaters aus der Rückschau darstellt. Ihr Ich- Roman Wie kommt das Salz ins Meer (1977) zeigt den schleichenden Prozess des Aktivwerdens einer jungen Frau. Sie entwickelt sich vom,, gedachten Nein,, bei ihrer Hochzeit hin zum,, ausgesprochenen Nein,, bei der Scheidung von ihrem Mann.

24 Drama seit 60er Jahre Das moderne österreichische Theater erlangte erst Mitte der 60er Jahre wieder größere Bedeutung. Ein wesentlicher Bezugspunkt aus der eigenen Traditon war das Volksstück, als dessen,, Vater,, Ödön von Horvath in den 60er Jahren in Österreich gleichermaßen wiederentdeckt wurde wie in der Bundesrepublik. Weitere Impulse kamen von der,, Wiener Gruppe,,, die bereits in den 50er Jahren erste Versuche unternommen hatte, die Techniken der experimentellen Lyrik im drammatischen Bereich umzusetzen.


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