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Lieber Leser Ich gebe es offen zu: Ich bin schuldig im Sinne der Anklage, die mir da vorwirft, dass ich ein unbelehrbarer Bastler bin... Die Texte sind.

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Präsentation zum Thema: "Lieber Leser Ich gebe es offen zu: Ich bin schuldig im Sinne der Anklage, die mir da vorwirft, dass ich ein unbelehrbarer Bastler bin... Die Texte sind."—  Präsentation transkript:

1 Lieber Leser Ich gebe es offen zu: Ich bin schuldig im Sinne der Anklage, die mir da vorwirft, dass ich ein unbelehrbarer Bastler bin... Die Texte sind immer irgendwie animiert – manchmal fliegen sie ins Bild hinein, lösen sich wieder auf, springen dir von rechts 'ins Auge' etc. etc. Ich weiss, das kann nervend sein, aber lass mir diese Spielerei, denn so macht mir das Arbeiten an solchen Präsentationen viel mehr Spass. Die animierten Texte kommen manchmal recht zügig, doch dass muss dich überhaupt nicht nervös machen - du hast genug Zeit, alles in Ruhe zu lesen, denn du bist der Spielleiter! Sobald du mit einem Text durch bist, klickst du einfach auf die linke Maustaste – erst dann wird die nächsten Folie oder der nächste Textblock angezeigt. Und nun wünsche ich dir viel Vergnügen und hoffe, dass dich die kommenden Texte nicht vor den Kopf stossen, sondern dich zum Denken animieren. En liebe Gruess Esther

2 Herzlich willkommen in deiner und meiner Zukunft

3 Die Natur macht keine Fehler… …und trotzdem hat es den Anschein, dass mit der von ihr erschaffenen «Spezies Mensch» etwas gründlich schief läuft. Welche vernünftige Natur würde es zulassen, dass eine einzige Art ihr Lebenswerk auf eine so schnelle und drastische Weise zerstört? Ist das tatsächlich ihr Wille, ihr Wunsch? Wohl kaum, und trotzdem muss sie sich über die Zerstörung ihrer Selbst keine Sorgen machen. Das «Problem Mensch» wird sich praktisch von selbst lösen, es ist bloss eine Frage der Zeit, und Zeit hat die Natur zur Genüge, um nach uns neues Leben gedeihen zu lassen, egal, was der Mensch noch alles zerstört. Das Leben an und für sich können wir nicht vernichten, auch wenn wir uns redlich darum bemühen... Warum das so ist und wieso wir an einem nicht mehr umkehrbaren Punkt angelangt sind, werde ich dir auf den folgenden Seiten erklären.

4 ACHTUNG Die nun folgenden Ahnentafeln verlangen von dir viel ab! Nehme dir für das Studium ein wenig Zeit, denn die brauchst du, um eine kleine Ahnung vom damaligen Leben zu erhaschen. Die Tafeln werden dir die hohe Kindersterblichkeit der damaligen Zeit aufzeigen, ebenfalls zeigen sie dir, was es für eine Frau bedeutete, ohne Verhütungsmittel ihren «ehelichen Pflichten » nachzukommen. Führe dir vor Augen, dass die aufgezeigten Tafeln zwar meine Familie betreffen, aber im Wesentlichen nicht von deiner Ahnentafel abweicht!

5 . Jean Etienne – (50 Jahre) Jean – (53 Jahre) Marie Anne – (16 Jahre) Marie Barbara – (27 Jahre) Laurent, Unterlagen nicht mehr auffindbar ??? Madeleine – (4 Jahre) Marie Therese – (3 Jahre) Appoline – (3 Jahre) Etienne – (3 Jahre) Verheiratet (1749) mit: Appoline – (44 Jahre) Mein Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Grossvater Jean Etienne war mit seinen 50 Jahren ein echter Greis! Seine Frau Appoline war eine echte Rossnatur – die «Chancen» im 18. Jahrhundert waren sehr gross, bei der Geburt der Kinder zu sterben, aber nix da! 8 Kinder brachte die Dame zur Welt und zählte mit ihren 44 Lenzen auch nicht mehr zu der Jungmannschaft! Ob die beiden Grossväterchen und Grossmütterchen wurden? Bei acht Kinderchen dürfte dieser Wunsch doch locker in Erfüllung gehen. – Nun, locker war das nicht, einzig ihr Erstgeborener schenkte ihnen Enkelkinder. Davon wussten die beiden jedoch nichts, denn sie segneten vor der Geburt ihrer Enkel das Zeitliche. Was mit den sieben anderen Kindern war? Ausser Marie Barbara, die wahrscheinlich bei der Geburt ihres ersten Kindes starb, erreichte keines mehr das Fortpflanzungsalter. Unfälle und vor allem Krankheiten rafften sie vorher dahin.

6 . Jean – (53 Jahre) Anne Marie – (1 Jahr) Philippe – (4 Jahre) Jean – (0 Jahre) Verheiratet (1779) mit: Catherine – (32 Jahre) Antonie – (4 Jahre) Verheiratet ( ) mit: Madeleine – (28 Jahre) Mathias – (5 Jahre) Verheiratet ( ) mit: Jeanne – (32 Jahre) Jgnatius – (0 Jahre) Jean, Unterlagen nicht mehr auffindbar ??? Elisabeth, Unterlagen nicht mehr auffindbar ??? Joseph – (63 Jahre) Mein Ur-Ur-Ur-Ur-Grossvater Jean war in Sachen Frauen und Kinder vom sprichwörtlichen Pech verfolgt… Seine zweite Frau schenkte ihm vier Kinder, doch keines von ihnen überlebte ihre Mutter. Madeleine selbst starb kurz nach der Geburt von Jgnatius, musste somit seinen frühen Tod noch miterleben. Seine erste Frau schenkte ihm zwei Kinder, die aber beide früh starben. Ihre Mutter musste nicht um sie trauern – der Sensemann holte Catherine vor ihnen… Und so nahm er Jeanne, eine noch sehr junge Frau, zum dritten Eheweib. Sie schenkte ihm drei Kinder, von denen aber nur noch die Daten von Joseph, dem jüngsten Spross, vorhanden sind. Ob die beiden anderen Kinder so alt wurden, dass sie selbst Familien gründen konnten, ist nicht bekannt. Als Klein-Joseph zwei Jahre alt war, starb seine Mutter und Jean, der arme Tropf, musste sich allem Anschein nach bis zu seinem Tod (1803) alleine um die Kinderchen kümmern. Das waren für Jean traurige Zeiten, doch er gab die Hoffnung nicht auf – es musste doch möglich sein, seinen Namen an einen Stammhalter weiterzugeben!

7 . Joseph – (63 Jahre) Joseph, Unterlagen nicht mehr auffindbar ??? Marie Anne, Unterlagen nicht mehr auffindbar ??? Catherine, Unterlagen nicht mehr auffindbar ??? Jgnace, Unterlagen nicht mehr auffindbar ??? Monique, Unterlagen nicht mehr auffindbar ??? Marie Anne, Unterlagen nicht mehr auffindbar ??? Jeanne, Unterlagen nicht mehr auffindbar ??? Georges – (72 Jahre) Verheiratet mit: Marie Anne ??? – Mein Ur-Ur-Ur-Grossvater Joseph Über den Stammbaum von meinem Urahn Joseph ist nicht viel übrig. Soviel ist uns aber bekannt: Er hatte mit seinem Weibe 8 Kinderchen, wobei ihr zweites Kind, Marie Anne, schon sehr jung verstorben sein muss (und es war sicher nicht das einzige). Warum ich mir dabei so sicher bin? Schau dir den Namen des Kindes Nummer 2 und 6 an. Alles klar? - In der heutigen Zeit wäre dies ein Affront gegenüber Marie Anne Nr. 1, doch ist zu bedenken, dass auch Josephs Ehefrau anscheinend gerne ihren Vornamen vererben wollte. Man möge ihr soviel Eitelkeit verzeihen… Nehmen wir nun die letzte Ahnentafel in dieser Präsentation unter die Lupe und folgen den Spuren von Georges, dem jüngsten Spross von Joseph und Marie Anne.

8 . Georges – (72 Jahre) Josephine – (42 Jahre) Marie – (67 Jahre) Marie Madeleine – (62 Jahre) Verheiratet (1871) mit: Jospehine – (71 Jahre) Serge, Unterlagen nicht mehr auffindbar ??? Joseph – (63 Jahre) Adelheid – (74 Jahre) Georges – (74 Jahre) Stephanie – (3 Jahre) Caroline – (75 Jahre) Georges war mein Ur-Ur-Grossvater, und wie alle meine Vorväter sehr fruchtbar – soweit also nichts Neues. Neu aber sind die Überlebenschancen seiner Kinder – ausser Stephanie und eventuell Serge erreichte sein Nachwuchs locker das Fortpflanzungsalter. Georges wurde Grossvater, und das gleich einige Dutzend Mal, und das hatte er zu einem grossen Teil seiner Frau Josephine zu verdanken. Sie frischte unsere Linie mit gutem und wohl auch sehr starkem Blut auf. Ihre Gene waren allem Anschein nach spitzenmässig, oder… ? Psst! Das erste Kind kam unehelich auf diese Welt… Damals absolut skandalös! Ts, ts, diese Ahnen!

9 Nein, Josephinchen hatte nicht etwa die Weltklasse-Gene, die ich ihr liebenswürdigerweise angedichtet habe – die Sache liegt ganz anders… Wir sind in meinem Familienstammbaum in einem Jahrhundert angelangt, wo die Moderne Medizin und die Wissenschaft mit riesigen Schritten Einzug gehalten haben. Hygiene war fortan kein Fremdwort mehr, schlimme Wunden wurden mit Wundsalben und bald mit Antibiotika behandelt, eine simple Grippe wurde nicht mehr zum Todesurteil. Frauen starben bei der Geburt ihres Kindes nur noch selten, auch das Kindbettfieber wurde erfolgreich bekämpft. Der plötzliche Kindstod, obwohl heute noch immer ein Rätsel, ging stark zurück, erfolgreiche Zwillingsgeburten, vor wenigen Jahrzehnten noch ein Wunder, sind für Mutter und Kinder fast schon ein Klacks. Frühgeburten? Keine Frage! Heute bringt man auch solch kleine Knöpfe durch die kritische Zeit. All das hat gar nichts mehr mit gesunden, kräftigen Genen zu tun. Wir versuchen mittels Moderner Medizin und Wissenschaft, das Naturgesetz des Stärkeren zu überlisten, doch das gelingt uns nur dem Anschein nach...

10 Dank der Modernen Medizin und der Wissenschaft züchtet der Mensch Krankheiten heran, die von der Natur nicht geplant waren, weil sie diese schon gar nicht zugelassen hätte. Die Natur greift ein, wenn die Population einer Art zu gross ist oder die Gene nicht nach ihrem Gusto sind, auch wenn das in unseren Ohren brutal und unsensibel klingen mag. Die Natur unterscheidet nicht zwischen Gut und Böse, zwischen Arm und Reich - sie kümmerte sich bis vor kurzem nur um das Gleichgewicht dieses Planeten, denn das war und ist ihre Aufgabe. Zugegeben, momentan hat es den Anschein, als ob der Mensch das Zepter in der Hand hält, doch dieser Umstand wird nicht mehr lange andauern – der naturgegebene Gegenschlag ist programmiert. Wenn wir tatsächlich denken, wir könnten nach wenigen Milliönchen Jahren Menschenexistenz der milliardenalten Natur zeigen, wo der Hammer hängt, sind wir tatsächlich schief gewickelt, denn in einem sind sich die Wissenschafter absolut einig: Es ist unmöglich, Naturgesetze langfristig zu umgehen oder gar auszuschalten, und eines dieser Gesetze heisst nun einmal: NUR DER STÄRKSTE UND ANPASSUNGSFÄHIGSTE ÜBERLEBT

11 NUR DER STÄRKSTE UND ANPASSUNGSFÄHIGSTE ÜBERLEBT In der freien Wildbahn wird jede neue Generation stärker und anpassungsfähiger. Doch wie sieht es mit uns aus? Unsere Gene sind Dank der Medizin und Wissenschaft schwach und unbrauchbar geworden, und die Gene der folgenden Generationen werden noch schwächer, noch unbrauchbarer. Es gibt in der zivilisierten Welt keine starken menschlichen Gene mehr. Und wie steht es mit der Anpassungsfähigkeit? Wie anpassungsfähig wären wir denn, wenn wir keine Hilfsmittel hätten? Wo würden wir heute stehen, wenn wir beispielsweise keine Energie herstellen könnten? Wie und wo wäre die Welt besiedelt, wenn wir keine Heizung kennen würden? Wie gross wäre das Lagerfeuer für eine Stadt wie Zürich? Woher käme das Holz für dieses Feuer? Was denkst du - ist der «6,4 Milliarden schwere» Moderne Mensch tatsächlich anpassungsfähig? Nun, in der Not frisst der Teufel Fliegen. Wenn es hart auf hart kommt, wird jeder einzelne von uns einen erbitterten Überlebenskampf aufs Parkett legen, und bei diesem Tänzchen werden wir alle über Leichen gehen. Doch das vehemente Aufbäumen wird uns nichts nützen, denn eines liegt ganz klar auf der Hand: Die Natur wird mit der Ausrottung des Menschen ein leichtes Spiel haben.

12 In diesem Sinne: Herzlich willkommen in deiner und meiner Zukunft!!!

13 In diesem Sinne: Herzlich willkommen in deiner und meiner Zukunft!!! August 2008


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