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Dr. Valentin Aichele, LL.M.1 Die Behindertenrechtskonvention: Stand der Umsetzung 35. Sitzung des Fachausschusses Rehabilitation und Teilhabe Vortrag am.

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1 Dr. Valentin Aichele, LL.M.1 Die Behindertenrechtskonvention: Stand der Umsetzung 35. Sitzung des Fachausschusses Rehabilitation und Teilhabe Vortrag am in Berlin

2 Dr. Valentin Aichele, LL.M.2 Die Monitoring-Stelle Seit 2009 angesiedelt beim Deutschen Institut für Menschenrechte Politisch unabhängig Mandat: Rechte von Menschen mit Behinderungen fördern und schützen; Umsetzung in Deutschland überwachen Aufgaben: Beobachtung, Klärung, Intervention

3 1. Internationale Entwicklungen Dr. Valentin Aichele, LL.M.3

4 Internationale Anerkennung (Stand: 3/2012) UN-Konvention –Ratifikation: 110 –Signatur: 153 Fakultativprotokoll –Ratifikation: 63 –Signatur: 90 Europäische Union: seit Dr. Valentin Aichele, LL.M.4

5 UN-Fachausschuss Besetzung: 18 unabhängige Expertinnen und Experten Internationale Verfahren: -Berichtsprüfungsverfahren -Individualbeschwerdeverfahren -Untersuchungsverfahren Dr. Valentin Aichele, LL.M.5

6 UN-Fachausschuss (Stand 3/2012) Siebte Sitzung im April 2012 –Prüfung: Peru –Beratung: Argentinien, China, Ungarn Arbeitsgruppen: Barrierefreiheit (Artikel 9) rechtliche Handlungsfähigkeit (Artikel 12) Welche Staaten sind geprüft worden?: Tunesien, Spanien Dr. Valentin Aichele, LL.M.6

7 Staatenberichtsprüfung Deutschlands Erster Bericht der Bundesregierung: Prüfungstermin: offen Zivilgesellschaft: BRK-Allianz gegründet 1/2012 (Veröffentlichung Anfang 2013) Monitoring-Stelle: Parallelbericht (geplant rechtzeitig zur Berichtsprüfung) Dr. Valentin Aichele, LL.M.7

8 2. Umsetzung in Deutschland: allgemeine Aspekte Dr. Valentin Aichele, LL.M.8

9 UN-BRK spezifische Institutionen (Artikel 33 UN-BRK) Anlaufstellen (Focal Points) –Bund, Bundesressorts (siehe NAP S. 207) –Anlaufstellen der Länder (siehe NAP, S. 208f.) Inklusionsbeirat beim BBB: Koordination mit der Zivilgesellschaft Monitoring-Stelle (u.a. Konsultationen mit den behindertenpolitischen Verbänden) Dr. Valentin Aichele, LL.M.9

10 10 Aktionsplan Anforderungen an eine Strategie der Umsetzung, etwa –Rückbindung an die UN-BRK –Bestandsaufnahme –Überprüfbarkeit und Messbarkeit Stufenplan: Vorbereitung, Entwicklung, Umsetzung, Monitoring, Evaluierung

11 Nationaler Aktionsplan der Bundesregierung Kabinettstermin: ; Anhörung im Bundestag: Einzelmaßnahmen in zwölf übergeordneten Handlungsfeldern Zeitrahmen bis 2021: Entwicklungsklausel; institutionelle Absicherung (z.Bsp. Inklusionsbeirat, Ausschuss) Erster Bericht 2012/2013 Dr. Valentin Aichele, LL.M.11

12 Empfehlungen der MSt Zügige und planmäßige Durchführung der gelisteten Maßnahmen und Bereitstellung der erforderlichen Ressourcen (Personalmittel) Systematische Weiterentwicklung, insbesondere Menschenrechtsansatz, Bestandsaufnahme (Ausschussdrucksache 17(11)677) Dr. Valentin Aichele, LL.M.12

13 Aktionspläne: Länder (Stand 3/2012) In Kraft: Brandenburg, Berlin, Rheinland-Pfalz In Vorbereitung: Baden-Württemberg, Bayern, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Saarland, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen In Planung: Bremen Keine Planung: Sachsen Dr. Valentin Aichele, LL.M.13

14 Rechtliche Einordnung UN-Konvention als völkerrechtlicher Normenkomplex Teil dieser Rechtsordnung Sie sind geltendes Recht und binden alle staatliche Gewalt Normen haben den Rang eines Bundesgesetzes (aber sie sind kein Bundesgesetz) Dr. Valentin Aichele, LL.M.14

15 Verpflichtungsadressaten Staatliche Stellen: echte rechtliche Verpflichtung (Behörden, Gerichte, Körperschaften des öffentlichen Rechte (Hochschulen, Kommunen, Kirchen etc.) Nichtstaatliche Stellen / Privatpersonen: Menschenrechtliche Verantwortung Dr. Valentin Aichele, LL.M.15

16 Gerichtliche Durchsetzung (Stand Juni 2011) 35 Entscheidungen Ergebnis: –Weites Spektrum an Lebensbereichen und Sachverhalten aus zahlreichen Bundesländern –Divergenzen zwischen Sozial- und Verwaltungsgerichtsbarkeit bezüglich der Frage der Anwendbarkeit Dr. Valentin Aichele, LL.M.16

17 Dr. Valentin Aichele, LL.M.17 Inklusion als Leitbegriff Bedeutung: alle, von Anfang an (immer); Verhältnis zur Integration Voraussetzungsvoll, qualitativer Begriff Wie weit sind wir? Inseln der Inklusion; Anlass, Inklusion zu verteidigen

18 Diskussion zu Inklusion Fachdiskussion; geringer Kenntnisstand der allgemeinen Bevölkerung; Inklusion strahlt aus in andere Diskurse Umfeld: Inklusionskritisches bis – feindliches Umfeld: Diskriminierung, Segregation, Armut etc. Instrumentalisierung, teilweise Verkehrung in das Gegenteil Dr. Valentin Aichele, LL.M.18

19 Umsetzung im Bundesstaat Umsetzung in der bestehenden Zuständigkeitsordnung; Frage: Neue oder keine neuen Aufgaben? Umsetzungsprobleme: Schnittstellen, Abschiebung von Zuständigkeiten, etc. Grundsatz der Bundestreue: Kooperations- und Koordinationsverpflichtung Dr. Valentin Aichele, LL.M.19

20 Ressourcen Ressourcen – Menschenrechte unter Vorbehalt? (unter Ausschöpfung seiner vorfügbaren Mittel) UN-BRK: weites Verständnis (nicht nur Geld, sondern viel mehr); Wertediskussion Politische Priorität: Umschichtung, Reorganisation von Ressourcen Dr. Valentin Aichele, LL.M.20

21 3. Umsetzung in Deutschland: Einzelne Rechte Dr. Valentin Aichele, LL.M.21

22 Dr. Valentin Aichele, LL.M.22 Gleiche Anerkennung vor dem Recht Artikel 12: Anerkennung der Rechts- und Handlungsfähigkeit aller Menschen Die Vertragsstaaten treffen geeignete Maßnahmen, um Menschen mit Behinderungen Zugang zu der Unterstützung zu verschaffen, die sie bei der Ausübung ihrer Rechts- und Handlungsfähigkeit gegebenenfalls benötigen (Artikel 12 Absatz 3).

23 Abschließende Bemerkungen CRPD/C/ESP/CO/1 vom : 34.The Committee recommends that the State party review the laws allowing for guardianship and trusteeship, and take action to develop laws and policies to replace regimes of substitute decision-making by supported decision-making, which respects the persons autonomy, will and preferences. It further recommends that training be provided on this issue to all relevant public officials and other stakeholders Dr. Valentin Aichele, LL.M.23

24 Dr. Valentin Aichele, LL.M.24 Freiheit und Sicherheit der Person Artikel 14 Absatz 1 b): Die Vertragsstaaten gewährleisten, dass Menschen mit Behinderungen gleichberechtigt mit anderen die Freiheit nicht rechtswidrig oder willkürlich entzogen wird, dass jede Freiheitsentziehung im Einklang mit dem Gesetz erfolgt und dass das Vorliegen einer Behinderung in keine Freiheitsentziehung rechtfertigt.

25 Recht auf körperliche Unversehrtheit Artikel 17: Jeder Mensch mit Behinderungen hat gleichberechtigt mit anderen das Recht auf Achtung seiner körperlichen und seelischen Unversehrtheit. Dr. Valentin Aichele, LL.M.25

26 Recht auf politische Partizipation Artikel 29 a) Recht auf aktives und passives Wahlrecht Stand: Regelungen in Bund und Ländern, die MmB vom Wahlrecht ausschließen –Betreuung in allen Angelegenheiten –Forensische Psychiatrie Empfehlung: Aufhebung Dr. Valentin Aichele, LL.M.26

27 4. Zusammenfassung Dr. Valentin Aichele, LL.M.27

28 Dynamische Entwicklungen in Deutschland Um- und Durchsetzung ist kein Selbstläufer; wir haben einen langen Weg vor uns Weitere Anstrengungen notwendig, insbesondere Konzentration auf die größten Probleme Dr. Valentin Aichele, LL.M.28

29 Dr. Valentin Aichele, LL.M.29 Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit!


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