Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Bundesverfassungsgericht Beschluss vom 12. Dezember 2006 Az. 1 BvR 2576/04 PM Nr. 27/2007 vom 7. März 2007: Gesetzliches Verbot anwaltlicher Erfolgshonorare.

Ähnliche Präsentationen


Präsentation zum Thema: "Bundesverfassungsgericht Beschluss vom 12. Dezember 2006 Az. 1 BvR 2576/04 PM Nr. 27/2007 vom 7. März 2007: Gesetzliches Verbot anwaltlicher Erfolgshonorare."—  Präsentation transkript:

1 Bundesverfassungsgericht Beschluss vom 12. Dezember 2006 Az. 1 BvR 2576/04 PM Nr. 27/2007 vom 7. März 2007: Gesetzliches Verbot anwaltlicher Erfolgshonorare muss Ausnahmetatbestand zulassen.

2 Ausgangspunkt: § 49 b II BRAO Vereinbarungen, durch die eine Vergütung oder ihre Höhe vom Ausgang der Sache oder vom Erfolg der anwaltlichen Tätigkeit abhängig gemacht wird (Erfolgshonorar) oder nach denen der Rechtsanwalt einen Teil des erstrittenen Betrags als Honorar erhält (quota litis), sind unzulässig. Ein Erfolgshonorar im Sinne des Satzes 1 liegt nicht vor, wenn nur die Erhöhung von gesetzlichen Gebühren vereinbart wird.

3 BVerfG, Beschluss vom Sachverhalt: 1990: Auftrag von 2 Mandanten aus den USA Ansprüche auf ein Grundstück des Großvaters (Dresden), im Dritten Reich von den nationalsozialistischen Machthabern enteignet Honorar: 1/3 des erstrittenen Betrags Entschädigung: ,- DM Quota litis: ,- DM Anwaltsgericht: Verweis, Geldbuße (25.000,- ; Anwaltsgerichtshof: 5.000,- )

4 BVerfG, Beschluss vom Leitsatz: Das Verbot anwaltlicher Erfolgshonorare einschließlich des Verbotes der quota litis (§ 49 b Abs. 2 BRAO a.F., § 49 b Abs. 2 Satz 1 BRAO) ist mit Art. 12 Abs. 1 GG insoweit nicht vereinbar, als es keine Ausnahme für den Fall zulässt, dass der Rechtsanwalt mit der Vereinbarung einer erfolgsbasierten Vergütung besonderen Umständen in der Person des Auftraggebers Rechnung trägt, die diesen sonst davon abhielten, seine Rechte zu verfolgen.

5 Folgerungen 1. Der Gesetzgeber hat bis zum 30. Juni 2008 eine Neuregelung zu treffen (mit Ausnahmetatbestand). 2. Bis dahin bleibt das gesetzliche Verbot anwaltlicher Erfolgshonorare anwendbar. 3. In Ausnahmefällen fördert die Unzulässigkeit anwaltlicher Erfolgshonorare nicht die Rechtsschutzgewährung, sondern erschwert den Weg zu ihr.

6 Neuregelung Pressemitteilung des Deutschen Bundestags: 08/2008_074/03.html Überblick zum Gesetzgebungsverfahren: /083/ pdf

7 Online: Vielen Dank f ü r die Aufmerksamkeit


Herunterladen ppt "Bundesverfassungsgericht Beschluss vom 12. Dezember 2006 Az. 1 BvR 2576/04 PM Nr. 27/2007 vom 7. März 2007: Gesetzliches Verbot anwaltlicher Erfolgshonorare."

Ähnliche Präsentationen


Google-Anzeigen