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Selbstbild und Fremdbild. 2 Überlegung 1: Das eigene Bild vom Selbst Jeder Mensch besitzt ein Bild der eigenen Person: ein Selbstbild. Familie Viele Faktoren.

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1 Selbstbild und Fremdbild

2 2 Überlegung 1: Das eigene Bild vom Selbst Jeder Mensch besitzt ein Bild der eigenen Person: ein Selbstbild. Familie Viele Faktoren haben Einfluss auf das Selbstbild jedes Menschen. Herkunft Bildung Arbeit Freunde Selbstbild

3 3 Überlegung 2: Das Bild vom Selbst im Gegenüber So wie jeder Mensch ein Bild der eigenen Person besitzt, so formt er auch ein Bild seines Gegenübers. Max Moritz Max Je nachdem, welches Bild wir vom anderen in unserem Kopf haben, ist auch unser Verhalten ihm gegenüber.

4 4 Überlegung 3: Der Umgang mit diesen Bildern Max Moritz Max Moritz Kein Mensch hat ein objektives Bild von seinem Gegenüber. Persönliche Überzeugungen, unsere Gemütslage oder auch eine Situation können dieses Bild verfärben. Diese Färbungen können minimal sein aber auch das Bild des Gegenübers in einen völligen Gegensatz zu dem Bild stellen, das das Gegenüber von sich selbst hat. Dann sehe ich den anderen ganz anders, als der sich selbst sieht. Wir wollen vom anderen gern so gesehen werden, wie wir uns selbst sehen.

5 5 Überlegung 4: Der Umgang mit dem Bild des Selbst im Gegenüber Je stärker dieses angenommene Bild von dem eigenen abzuweichen scheint, desto größer wird das Konfliktpotential. Missverständnisse sind dann vorprogrammiert. Und in unserem Kopf ein Bild von unserem Gegenüber. Max Moritz Max Moritz Im Kopf unseres Gegenüber entsteht ein Bild von uns. Jeder überlegt: Welches Bild hat der Andere von mir?

6 6 Übertragung:Welche Auswirkungen gibt es am Arbeitsplatz? Folgerung: Nicht allein das Verhalten entscheidet über eine erfolgreiche Zusammenarbeit, sondern auch, wie weit die Bilder, die jeder Mensch in sich trägt, mit den Bildern in den anderen übereinstimmen. Beispiel 1: Gute Chance zu einem konfliktarmen Miteinander. gute Zusammenarbeit Max Moritz Max Moritz Beispiel 2: Bilder sind stark verfärbt, es droht ein konfliktreiches Miteinander. schwierige Zusammenarbeit Max Moritz Max Moritz

7 7 Schlussfolgerung: Wie erkenne ich das wahre Bild? Ein wahres Bild von einer anderen Person in unserem Kopf gibt es nicht. Jede unserer Wahrnehmungen erreicht unseren Verstand gefiltert und verändert. Es gibt nur eine höchstmögliche Annäherung. Das Bewusstsein, dass jedes Bild von der eigenen Person durch Gefühle, Gemütslage oder auch die aktuelle Situation verfärbt wird. Den Willen, dass wir die Bilder ständig überprüfen, die wir von anderen Menschen in unserem Kopf haben. Den Respekt gegenüber den Menschen, die uns umgeben (z. B. Respekt vor Arbeit, auch wenn sie nicht zur Karriere führt) Wenn wir vom anderen so gesehen werden wollen, wie wir uns selbst sehen, dann benötigen wir: Die Akzeptanz der eigenen Person (ich bin ok)

8 8 Was bedeutet das alles im Arbeitsalltag? Beispiel 1: Verhältnis Arbeiter - Chef Max (Arbeiter) Moritz (Chef) Max Moritz Beide Personen haben nur einen Eindruck davon, wie das Bild im Gegenüber aussieht: Max glaubt, dass Moritz ihn als unproduktiv und entbehrlich betrachtet, obwohl er so viel leistet. Moritz vermutet in Max ein Bild, das ihn als Buhmann darstellt, obwohl er doch für das ganze Unternehmen nur das Beste will. Wichtig: Beide Positionen basieren auf bloß vermuteten Bildern im Gegenüber! Arbeitet am Fließband. Selbstbild: Ohne uns Kleine geht gar nichts! Leitet die Produktion. Selbstbild: Wenn ich nicht aufpasse, geht alles daneben! Eindruck von Max: Ich werde von Moritz schlecht behandelt und sehe mein Bild in Moritz als falsch an. Eindruck von Moritz: Ich werde von Max nicht ernst genommen und sehe mein Bild in Max als falsch an. Verhältnis: Max ist Moritz unterstellt

9 9 Was bedeutet das alles im Arbeitsalltag? Beispiel 2: Verhältnis auf einer Ebene, also unter Kollegen Max Moritz Tom Moritz Max Persönliches Verhalten wird unterschiedlich interpretiert und schafft verschiedene Bilder. Die Wirklichkeit: Ein kunterbuntes Durcheinander Arbeitet vor allem für das Geld, hält sich an die Vorschriften, will nicht auffallen. Arbeitet vor allem mit anderen. Legt großen Wert auf Kollegialität und Miteinander. Arbeitet vor allem für die eigene Karriere, notfalls auch gegen die Kollegen. Verhältnis: Alle drei Personen befinden sich auf einer Hierarchiestufe Max Moritz Tom Max

10 10 Was bedeutet das alles im Arbeitsalltag? Beispiel 3: Verhältnis in mehreren Hierarchiestufen Tom Moritz Max Moritz Tom Max Leitet den Produktionsstandort Leitet die Produktion oder eine Halle Arbeitet in der Produktion (z.B. Linienleiter) Verhältnis: Hierarchie von oben nach unten Bilder werden mit zunehmender Distanz unschärfer Der Mittler (Max) trägt besondere Verantwortung dafür, die Bilder entsprechend der Tatsachen zu beeinflussen, ohne dabei selbst an Kontur zu verlieren Gleiches gilt in besonderem Maße für Mittler, die zwischen zwei noch weiter entfernten Ebenen stehen, z.B. ein Werkleiter, der sich zwischen Belegschaft und Konzernleitung positionieren muss

11 11 Fazit: Das eigene Bild beim Anderen richtig darstellen Was muss ich konkret an meinem Auftreten ändern, um bei anderen das gewünschte Bild von mir abzugeben? Erwünschte s Selbstbild Sprache Outfit Mimik Gestik Verhalten

12 12 Mit freundlicher Empfehlung. Fritz Gempel marketing works tell more - sell more® Höfener Straße Fürth Tel.: +49 (0) Fax: +49 (0) Internet: oderwww.gempel.de


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