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Mitteleuropäische Biomassekonferenz Graz 2005 Raab, Rösch, Stelzer, Johann / FZK-ITAS Seite 1 Perspektiven einer nachhaltigen Grünlandnutzung zur Energieerzeugung.

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Präsentation zum Thema: "Mitteleuropäische Biomassekonferenz Graz 2005 Raab, Rösch, Stelzer, Johann / FZK-ITAS Seite 1 Perspektiven einer nachhaltigen Grünlandnutzung zur Energieerzeugung."—  Präsentation transkript:

1 Mitteleuropäische Biomassekonferenz Graz 2005 Raab, Rösch, Stelzer, Johann / FZK-ITAS Seite 1 Perspektiven einer nachhaltigen Grünlandnutzung zur Energieerzeugung Raab, Rösch, Stelzer, Johann Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) Forschungszentrum Karlsruhe in der Helmholtz-Gemeinschaft Mitteleuropäische Biomassekonferenz Graz

2 Mitteleuropäische Biomassekonferenz Graz 2005 Raab, Rösch, Stelzer, Johann / FZK-ITAS Seite 2 Einleitung 38 % der landwirtschaftlich genutzten Fläche sind in Baden- Württemberg als Dauergrünland ausgewiesen (D: 30 %); die Grünlandnutzung ist jedoch rückläufig. Die wichtigste Ursache hierfür ist die Verringerung des Rinderbestandes. Dies hat Folgen nicht nur für die Land- und Agrarwirtschaft, sondern auch für den Natur- und Umweltschutz, die Kulturlandschaft, den Tourismus und die regionale Wirtschaft. Im Projekt des Ministeriums für Ernährung und Ländlichen Raum Baden-Württemberg Energie aus dem Grünland – eine nachhaltige Entwicklung? werden die Perspektiven einer Grünlandnutzung zur Energieerzeugung untersucht. Vorläufige Ergebnisse werden hier vorgetragen.

3 Mitteleuropäische Biomassekonferenz Graz 2005 Raab, Rösch, Stelzer, Johann / FZK-ITAS Seite 3 Einleitung

4 Mitteleuropäische Biomassekonferenz Graz 2005 Raab, Rösch, Stelzer, Johann / FZK-ITAS Seite 4 Einleitung 38 % der landwirtschaftlich genutzten Fläche sind in Baden- Württemberg als Dauergrünland ausgewiesen (D: 30 %); die Grünlandnutzung ist jedoch rückläufig. Die wichtigste Ursache hierfür ist die Verringerung des Rinderbestandes. Dies hat Folgen nicht nur für die Land- und Agrarwirtschaft, sondern auch für den Natur- und Umweltschutz, die Kulturlandschaft, den Tourismus und die regionale Wirtschaft. Im Projekt des Ministeriums für Ernährung und Ländlichen Raum Baden-Württemberg Energie aus dem Grünland – eine nachhaltige Entwicklung? werden die Perspektiven einer Grünlandnutzung zur Energieerzeugung untersucht. Vorläufige Ergebnisse werden hier vorgetragen.

5 Mitteleuropäische Biomassekonferenz Graz 2005 Raab, Rösch, Stelzer, Johann / FZK-ITAS Seite 5 Untersuchungsgebiet

6 Mitteleuropäische Biomassekonferenz Graz 2005 Raab, Rösch, Stelzer, Johann / FZK-ITAS Seite 6 Grünlandflächenanteil Daten: Statistisches Landesamt B.-W. 2002

7 Mitteleuropäische Biomassekonferenz Graz 2005 Raab, Rösch, Stelzer, Johann / FZK-ITAS Seite 7 Ermittlung des Grünlandüberschusses PferdeSchafeMilchküheMutterküheKälberBullenFärsen Heu Maissilage Grassilage/FrischgrasGrassilage Weide Hutung Gesamtfutterbedarf Grünland-Flächenbedarf Tierart Grund- futter- ration pro Tier Anzahl der Tiere Ertrag pro Hektar tatsäch- liche Grün- land- flächen Überschussflächen Grünland-Flächenbedarf

8 Mitteleuropäische Biomassekonferenz Graz 2005 Raab, Rösch, Stelzer, Johann / FZK-ITAS Seite 8 Grünlandüberschuss Quelle: eigene Berechnungen Grünlandüberschuss: ca ha im Landesdurchschnitt 20% des Gesamtgrünlandes

9 Mitteleuropäische Biomassekonferenz Graz 2005 Raab, Rösch, Stelzer, Johann / FZK-ITAS Seite 9 Grünlandüberschuss und Energiepotenzial Quelle: eigene Berechnungen Grünlandüberschuss: ha Energiepotenzial: bis zu TJ

10 Mitteleuropäische Biomassekonferenz Graz 2005 Raab, Rösch, Stelzer, Johann / FZK-ITAS Seite 10 Agrarpolitische Rahmenbedingungen – EU-Agrarreform Zukünftige Prämienrechte in Baden-Württemberg Ackerprämie/ha Grünlandprämie/ha Betriebsindividueller Betrag (Top-up) 100%90%70%40%0% Energiepflanzen- beihilfe /ha45 Näherungswerte ohne Berücksichtigung der Modulation und Nationalen ReserveQuelle: BMVEL

11 Mitteleuropäische Biomassekonferenz Graz 2005 Raab, Rösch, Stelzer, Johann / FZK-ITAS Seite 11 Energiepolitische Rahmenbedingungen – EEG-Novellierung Mindestvergütungen für Strom aus Biomasse

12 Mitteleuropäische Biomassekonferenz Graz 2005 Raab, Rösch, Stelzer, Johann / FZK-ITAS Seite 12 Energetische Verwertungsmöglichkeiten

13 Mitteleuropäische Biomassekonferenz Graz 2005 Raab, Rösch, Stelzer, Johann / FZK-ITAS Seite 13 Wirtschaftlichkeit der Grasvergärung (1) Vollkostenrechnung für 5 ha Schlag, ohne Lohnkosten und ohne Wärmeerlös Flächenbezogene Gewinnrechnung der Stromerzeugung aus Grassilage Allgäu 4-schnittig 9 t TM/ha Allgäu 3-schnittig 9 t TM/ha Albvorland 3-schnittig 7,25 t TM/ha Schwarzwald 2-schnittig 5,75 t TM/ha EUR/ha Kosten Biogasanlage Bereitstellungskosten Grassilage Stromvergütung

14 Mitteleuropäische Biomassekonferenz Graz 2005 Raab, Rösch, Stelzer, Johann / FZK-ITAS Seite 14 Wirtschaftlichkeit der Grasvergärung (2) Arbeitszeitbedarf und Arbeitsverwertung

15 Mitteleuropäische Biomassekonferenz Graz 2005 Raab, Rösch, Stelzer, Johann / FZK-ITAS Seite 15 Wirtschaftlichkeit der Grasvergärung (3) hoher Ertrag pro Schnitt (3 t TM/Schnitt) hohe Biogasausbeuten (550 m³/t oTS) geringe Substrat-Bereitstellungskosten (30 EUR/t FM) günstige Pachtkosten (unter 100 EUR/ha) freie Arbeitskapazität (13 h/kW und a) Voraussetzungen für eine wirtschaftliche Grasvergärung

16 Mitteleuropäische Biomassekonferenz Graz 2005 Raab, Rösch, Stelzer, Johann / FZK-ITAS Seite 16 Nachhaltigkeitsbewertung Erhalt der kulturellen Funktion der Natur Nachhaltigkeit Sicherung der menschlichen Existenz Erhaltung des gesellschaftlichen Produktivpotenzials Bewahrung der Entwicklungs- und Handlungsmöglichkeiten Selbständige Existenzsicherung Nachhaltige Nutzung erneuerbarer Ressourcen Nachhaltige Nutzung nicht erneuerbarer Ressourcen Nachhaltige Nutzung der Umwelt als Senke Erhalt des kulturellen Erbes und der kulturellen Vielfalt Das Integrative Konzept Nachhaltiger Entwicklung

17 Mitteleuropäische Biomassekonferenz Graz 2005 Raab, Rösch, Stelzer, Johann / FZK-ITAS Seite 17 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit Abschluss

18 Mitteleuropäische Biomassekonferenz Graz 2005 Raab, Rösch, Stelzer, Johann / FZK-ITAS Seite 18 Wirtschaftlichkeit Standort AllgäuAlbvorlandSchwarzwald 4-schnittig3-schnittig 2-schnittig Ertragt TM/ha 9,00 7,255,74 EnergieertragkWh el /ha Bereitstellungskosten Grassilage/ha Kosten Biogasanlage/ha Stromvergütung/ha Gewinn/ha 102,25158,3868,7951,33 Arbeitszeit Bereitstellung h/ha10,459,148,336,37 Arbeitszeit Biogasanlage h/kW4,624,533,652,84 Arbeitszeit gesamth/ha 15,0713,6711,989,21 Arbeitsverwertung /h6,7911,585,745,57 Flächenbezogene Gewinnrechnung der Stromerzeugung aus Grassilage (ohne Lohnkosten)


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