Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Kernkraftwerke der Zukunft -Alper Yuksekbas -Farhan Shedam 5 Mai. 2006 Energiewirtschaft & Energiesysteme.

Ähnliche Präsentationen


Präsentation zum Thema: "Kernkraftwerke der Zukunft -Alper Yuksekbas -Farhan Shedam 5 Mai. 2006 Energiewirtschaft & Energiesysteme."—  Präsentation transkript:

1 Kernkraftwerke der Zukunft -Alper Yuksekbas -Farhan Shedam 5 Mai Energiewirtschaft & Energiesysteme

2 Inhaltsverzeichnis Kapitel 1 - Kernkraftwerke 1.1Definition der Kernenergie 1.2Energieumwandlung in einem Kernkraftwerk 1.3Kernreaktortypen Kapitel 2 -Endlagerung der Abfälle 2.1Endlagerung der radioaktiven Abfälle 2.2Sicherheit des Endlagers 2.3Transmutation Kapitel 3 - Alternative Verwendugsbereiche der Kernenergie 3.1Wasserstoffproduktion 3.2Kernfusionreaktoren Kapitel 4 -Entwicklung der Kernenergie 4.1Kernkraftwerkgenerationen 4.2Wesentlische Unterschiede zwischen II und III Generationen 4.3Technologie Generation IV Kapitel 5 -Zukunft der Kernenergie 5.1Zukunft der Kernenergie in der We 5.2Zukunft der Kerntechnik 5.3Rolle der Kernenergie in der Energiewirtschaft 5.4Szenerien über die Zukunft der Energiewirtschaft 5.5Warum es keinen schnellen Ausstieg geben kann?

3 Kapitel 1 – Kernkraftwerke

4 1.1 Was ist Kernenergie? Die Kernenergie ist als die innere Bindungs- energie der Atomkerne definiert. Es gibt 2 Möglichkeiten um diese Energie zu gewinnen : I.Durch Spaltung der schweren Kerne (Fission) II.Durch Verschmelzung der leichten Kerne (Fusion)

5 Der Spaltungsprozess (Fission) Durch den Stoß eines Neutrons spaltet sich der Atomkern in zwei Teile und dabei entstehen zwei oder drei Neutronen und Energie. *Quelle: kernenergie.de

6 Beispiel für Kernspaltung an Uran Nach jeder Spaltung des Urankernes-235 wird ein Energiebetrag von rund 210 MeV frei! *Quelle: kernenergie.de

7

8 1.2 Energieumwandlung in einem Kernkraftwerk Freisetzung der Kernbindungsenergie bei der Spaltung Die Umwandlung dieser Energie in Bewegungsenergie der erzeugten Spaltprodukte. Wärmeenergie durch das Abbremsen der Teilchen(Neutronen) im festen Kernbrennstoff Nutzen der Wärmeenergie durch Erhitzen und Verdämpfen eines Kühlmittels(Wasser)

9 Wasserdampf wird auf Turbinen geleitet Die Umwandlung der Bewegungsenergie der Turbinen in elektrische Energie über den Generator. Einspeisung der Elektrizität in das Verbundnetz. Die Abwärme muss entweder direkt (z.B. an einem Fluß) oder indirekt (z.B. über Kühltürme in die Luft) an die Umwelt abgegeben werden.

10 Energieumwandlung bei einem Kernkraftwerk(SWR-Siedewasserreaktor) *Quelle: Paul Shearer Institut

11 1.3 Reaktortypen LWR (Leicht Wasser Reaktor) : Normales Wasser als Kühlmittel und Moderator I.SWR (Siedewasserreaktor) II.DWR (Druckwasserreaktor) Schwerwasserreaktoren(CANDU): Schwerwasser (Deuteriumoxid) als Kühlstoff und Moderator Natriumgekühlte(Sodium) Brüterreaktoren(SNR): Schnelle Neutronen, ohne Moderator (in Japan und Russland) Hochtemperaturreaktoren(AGR): Gas als Kühlmittel und Grafit als Moderator Druckröhren-Siedewasserreaktoren(RMBK): Mit Wasser gekühlt und Grafit moderiert

12 CANDU AGRRBMK SNR *Quelle: kernenergie-wissen.de

13 Nutzungsdauer: mindestens 40 Jahren Brennstoff: Uran, Plutonium, Thorium Bei einem Kernbrennstoffbedarf von rund 20 Tonnen pro Jahr erzeugt ein typisches KKW 8 Milliarden kWh Strom Dafür müssten in einem modernen Kohlekraftwerk 2 Millionen Tonnen Steinkohle verfeuert werden!!

14 Reaktortyp Anzahl in Bau elektr. Brutto- Leistung, MW DWR SWR CANDUCANDU/D 2 O- DWR GGR/ AGRAGR-- RBMK- - SNR1 500 Summe Kraftwerke weltweit in Bau nach Reaktortypen * Stand

15 Kraftwerke Weltweit *Quelle: kernenergie.de

16 Kapitel 2 – Endlagerung der Abfälle

17 2.1 Die Endlagerung der hochaktiven Abfälle Es gibt dafür zwei Möglichkeiten: I.Chemische Aufbereitung der Brennelemente in einer Wiederaufbereitungsanlage. –Dabei wird der verbrauchte Kernbrennstoff aufgearbeitet, die Spaltprodukte vom Uran und Plutonium abgetrennt. –Das Plutonium kann mit neuem Uran zu so genanntem MOX-Kernbrennstoff (Uran-Plutonium- Misch-Oxid) verarbeitet und wieder in Kernreaktoren zur Stromerzeugung genutzt werden.

18 II.Die zweite ist die direkte Endlagerung der Abgebrannten Brennelemente ohne vorherige Wiederaufarbeitung. Die Brennelemente in den Castor-Behältern werden dabei in standortnahen Zwischenlagern (Wasserbecken) etliche Jahre zum weiteren Abklingen der Radioaktivität gelagert. Als Endlager für den radioaktiven Abfall unter der Erde erscheinen Salz, Granit und Ton als grundsätzlich geeignet. 2.1 Die Endlagerung der hochaktiven Abfälle

19 Zwischenlager schwach-/mittelaktive Abfälle (Schweiz) hochaktive Abfälle(Schweiz) *Quelle:www.hmi.de

20 2.2 Sicherheit des Endlagers Die Beseitigung dieser Abfälle soll nicht nur für lösbar, sondern die Lösung auch vor allen künftigen Generationen für vertretbar gehalten werden. Zunächst ist festzustellen, daß der Einschluß in Glas und Edelstahl nach bisherigen Experimenten und Erfahrungen ausreicht, sicherzustellen, daß das eingeschlossene Material auch nach Jahren nicht in die Umwelt entweichen könnte; d.h. die Umhüllung hält der Strahlenbelastung durch das eingeschlossene Material stand. Damit ist eine erste Barriere geschaffen.

21 Die zweite und wichtigste Barriere ist die Tieflagerung der Stahlbehälter in geeigneten Salzstöcken. Salzstöcke haben 3 wichtige Eigenschaften, die sie für die Endlagerung hochaktiver Abfälle hervorragend geeignet erscheinen lassen: Erstens hat Salz eine sehr gute Wärmeleitfähigkeit zweitens ist das Salz unter Druck und Hitze plastisch verformbar und schließlich existieren solche Stöcke seit mehr als 100 Mill Jahren; das bedeutet, dass es langfristig stabile Gebilde sind, die in geologischen Zeiträumen nicht durch Grundwasser ausgelaugt worden sind 2.2 Sicherheit des Endlagers

22 Endlager in Granit (z.B.Schweden und Finnland) Endlager im Salz (z.B. In Deutshland) Langzeit Zwischenlagerung (>300 Jahre) *Quelle:www.hmi.de

23 2.3 Transmutation In der Kerntechnik steht der Begriff Transmutation für ein Verfahren zur Umwandlung langlebiger, stark toxischer Radionuklide (Plutonium und andere Aktiniden) aus dem Betrieb von Kernkraftwerken in kurzlebigere, weniger toxische Nuklide. *Quelle: wikipedia.com

24 2.3 Transmutation Das Interesse in Europa an der Technik der Transmutation ist groß. Frankreich,Italien und Spanien haben bereits vor vier Jahren eine Zusammenarbeit mit dem Langfristigen Ziel vereinbart, einen "Demonstrator" von ca. 100 MW Leistung zu bauen. Im Konzept von Professor Rubbia wird ein Teilchen Beschleuniger mit einem Spaltreaktor Kombiniert (Accelerator Driven Transmutation Technology - ADDT)

25 Kapitel 3 – Alternative Verwendugsbereiche der Kernenergie

26 3.1.1 Wasserstoffproduktion von Kernkraftwerken Die Wachstum der Nachfrage nach Wasserstoff ist benutzt um schwer, hoch Schwefel-Rohöl in Transportbrennstoff (Gasoline,Diesel, und Jet) umzuwandeln. Quellen des hohen Schwefel-Rohöls werden erschöpft. Deswegen,um die Transportkraftstoffe zu produzieren, ist es notwendig, schwere Rohöle zu verfeinern, die mehr Wasserstoff für Umwandlung erfordern. Die Nachfrage nach saubereren Kraftstoffen erhöht auch die Nachfrage für Wasserstoff

27 Wasserstoff kann durch Kernenergie durch thermo - chemische Wasseraufspalten produziert werden. Hohe Temperaturen werden für ökonomisch entwicklungsfähige Methoden der Wasserstoffproduktion angefordert. Thermochemische Produktion des Wasserstoffs erlegt einen Satzt technische Anforderungen dem Reaktor auf: Temperaturen zwischen 700 und 1000 grad C sind angefordert. Wärme muss vom Kernsystem in das chemische Werk umgewandelt werden.

28 3.1.2 Warum ist Wasserstoffproduktion wirtschaftlich wichtig? Wasserstoff ist kein primärer Energieträger wie Kohle, Gas oder Öl, sondern er ist ein Sekundärenergieträger ebenso wie Elekrizität. Er kann durch vielfältige Methoden hergestellt werden( z.B.über die nukleare Prozesskette).

29 Es wird prognostiziert, dass bis 2030 die Versorgungsabhängigkeit der EU von Erdöl und Erdgas weiter zunehmen, und von heute c.a. 50% auf dann etwa 70% steigern wird. Regenerative Energien und Wasserstoff bieten die Chance, die Primärenenergie- basis heimischer Quellen zu verbreitern und damit diesem Trend der Versorgungs- abhängigkeit entgegenzuwirken.

30 Iodine-Sulfur Prozess für die Wasserstoffproduktion

31 3.1.3 Welche Kernkraftwerke sind für die Wasserstoffproduktion verwendbar ? Es gibt drei Reaktorkonzepten,die mit Koppelung zu einer thermochemischen Wasserstoffproduktion kompetibel sind: Hoch-Temperatur Gas-Gekühlt Reaktor(HTGR) Advanced Hoch-Temperatur Reaktor(AHTR) Blei-Gekühlt Schnell Reaktor

32 Wenn eine ökonomische externe Quelle des Wasserstoffes vorhanden wäre: könnten erheblich mehr Transportkraftstoffe pro Barrel Rohöl erzeugt werden. würde die erhöhte Koppelung der Transportkraftstoffpreise zu steigenden Erdgaspreisen gestoppt würden die Chemikalie-und Raffinerieindustrie mehr konkurrierend werden. würden die Freisetzung von Treibhausgasen verringert Vorteile der Wasserstoff- produktion

33 Nach diesen Vorteilen ist es klar, dass Wasserstoff einen potentiellen Markt für die Kernkraftwerken kann und die zukünftige Kernkraftwerken darauf berücksichtigen werden. Wenn die technische und ökonomische Aufgaben behoben werden können,wird die erwartete Wachstum der Nachfrage des Wasserstoffs viele kurzfristige Applikationen für die Kernkraft verursachen.

34 3.2.1 Kernfusion Kernfusion bezeichnet eine Kernreaktion, bei der zwei Atomkerne zu einem schwereren Kern verschmelzen. Grundsätzlich kann diese Reaktion exotherm oder endotherm sein. Energie wird in Form von kinetischer Energie der Reaktionsprodukte und in Form von Strahlungsenergie frei.

35 Fusionreaktion *Quelle:

36 3.2.2 Kernfusionreaktoren An Kernfusionsreaktoren wird seit etwa 1960 intensiv geforscht. Die grundlegenden nuklearen Reaktionen und deren Potenzial zur Energiefreisetzung sind durch die Entwicklung der Wasserstoffbombe bestens bekannt, jedoch verläuft dort die Reaktion unkontrolliert. Die erste kontrollierte Kernfusion gelang 1970 mit Tokamak 3 in der Sowjetunion.

37 3.2.2 Kernfusionreaktoren Der erste Versuchsreaktor, der mehr Energie erzeugen soll, ist der ITER, dessen Planungsphase kürzlich abgeschlossen wurde. Die Europäische Union, die USA, Japan, die Volksrepublik China, Russland, Indien und Südkorea gaben am 28. Juni 2005 nach langen Verhandlungen den Startschuß für den Bau dieser Versuchsanlage. Sie soll in Cadarache in Südfrankreich mit Kosten von insgesamt 9,6 Milliarden Euro aufgebaut und 20 Jahre lang betrieben werden.

38 Kapitel 4 – Entwicklung der Kernenergie

39 4.1 Die Generationen der Kernkraftwerken Die Beschreibung der Entwicklung der KKW über drei Generationen dient der Standpunktbestimmung, um die Auslegung der neuen KKW zu begründen. Die KKW-Entwicklung laßt sich in drei Abschnitten durch eine jeweils vorrangig gelöste Aufgabe charakterisieren. 1.Generation sind KKW, mit denen die Reaktivität beherrscht werden konnte 2.Generation sind KKW, deren Wirtschaftlichkeit entwickelt und erreicht wurde 3.Generation sind KKW, die inhärent sicher arbeiten / ausgelegt sind

40 Die Entwicklung der Kernenergie

41 KKW der Generation I Das Ziel war die Gewinnung der Elektroenergie aus der Atomkernenergie. KKW der Generation II Die 2. KKW-Generation besteht heute. Die evolutionäre Entwicklung der KKW der 2. Generation besagt : Die Sicherheit der in Betrieb befindlichen LWR bei Eintritt eines Störfalles ist davon abhängig, dass Sicherheitseinrichtungen, wie Notkühlung über Pumpen mit den Notstromerzeugungsanlagen richtig angeregt, gesteuert und betrieben werden. Aktive Eingriffe sind notwendig, bei denen es Probleme geben kann und gegeben hat. Verbesserung der Sicherheit erfolgte schrittweise durch Erfahrungen.

42 *Quelle: Paul Shearer Institute

43 KKW der Generation III Als neue KKW, die inhärent sicher sind, kostengünstig arbeiten und sich ökologisch vertreten lassen, werden die KKW der 3. Generation betrachtet (sichtbarer Entwicklungssprung = neue Qualität) "Inhärent" sicher zu sein, bedeutet, daß bei Eintritt eines Störfalles weder menschliches Eingreifen zwingend notwendig ist noch zusätzliche aktive Sicherheitssysteme wie Pumpen und Steuerstäbe angeregt werden müssen. Bei diesem neuartigen Reaktorkonzept befindet sich der Reaktorkern in einem offenen Steigrohr in einem großen, mit boriertem Wasser gefüllten Spannbetondruckbehälter

44 Dieser Tank wirkt gleichzeitig als Abschaltsystem und Wärmesenke für die Nachwärme. Das Steigrohr bildet mit den außen liegenden Dampferzeugern und den Kühlmittelpumpen einen fluiddynamischen Regelkreislauf. Diesem wird mittels einer Dampfblase über dem Steigrohr der Druck aufgeprägt. Durch die Regelung der Pumpen wird dafür gesorgt, dass im bestimmungsgemäßen Betrieb eine Grenzschichten an den Öffnungen des Steigrohrs zum Tank stabil bleiben (density lock). KKW der Generation III

45 Zwischen heißem, unborierten Primär-Kreislauf-Wasser und kaltem, hoch borierten Tankwasser tritt demnach keine Vermischung ein. Bei Abweichungen von bestimmungsgemäßen Betrieb brechen die stationären Grenzschichten zusammen, und es wird kaltes boriertes Wasser aus dem Tank in den Kern gezogen, wodurch dieser abgeschaltet und gleichzeitig gekühlt wird. Die Nachzerfallswärme wird dann im Naturumlauf vom großen Kühlmittelvolumen des Tanks aufgenommen und von dort über die Wasserkühler mit Naturzug an die Atmosphäre abgegeben. KKW der Generation III

46 4.2Wesentliche Unterschiede zwischen II und III Generationen Im Gegensatz zur evolutionäre Entwicklung der KKW der 2. Generation besagt die revolutionäre Entwicklung der KKW der 3. Generation : Beim revolutionären Sicherheitsansatz sollen sowohl zur Schadenprävention als auch zur Beherrschung der Nachzerfallswärme-Abfuhr weitgehende passive und inhärente Sicherheitsmerkmale zur Anwendung kommen Die verbleibenden aktiven Elemente sollen auch im Hinblick auf die Verwendung von Redundanz und Diversität optimiert, die entsprechende Systemtechnik im Vergleich zu heutigen Reaktoren erheblich vereinfacht werden

47 *Quelle: Paul Shearer Institute 4.3 Technologie Generation IV

48 Technologie Generation IV *Quelle:

49 Technologie Generation IV *Quelle:

50 Technologie Generation IV *Quelle:

51 Kapitel 5 - Zukunft der Kernenergie

52 5.1 Die Zukunft der Kernenergie in der Welt Die USA haben die Laufzeitverlängerung für bisher 35 ihrer 104 KKWs von 40 auf 60 Jahre genehmigt. Das KKW der Niederlande darf 20 Jahre länger laufen Die Schweden haben die bis 2010 abzuschließende Nutzung der Kernenergie unbefristet verlängert In Finnland ist ein sechstes KKW eines neuen Typs (EPR, 3. Generation) im Bau Frankreich hat ebenfalls den Bau eines EPR-Reaktors beschlossen und den Ort dafür ausgewählt Die Schweiz hat für ihre KKWs eine unbefristete Betriebs- Genehmigung erteilt.

53 Bulgarien plant den Bau von MW-Reaktoren. Der erste Block soll binnen 5 Jahren (bis 2011) am Netz sein. China plant 2-3 KKW pro Jahr bis (Dadurch steigt die Kapazität von auf MW). Die Ukraine will bis neue KKWs bauen. In Japan ging am 9. März 2005 das 55. KKW ans Netz. Viele litauische Politiker befürworten den Neubau eines KKWs. (Energie-Experten in Litauen stellen allerdings die Notwendigkeit eines neuen KKW in Frage. Das atomfreie Estland hat angekündigt, sich über die staatliche Energiegesellschaft Eesti Energia an einem künftigen litauischen KKW-Projekt beteiligen zu wollen. Die Zukunft der Kernenergie in der Welt

54 Globales Wachstumzenario Die Zukunft der Kernenergie in der Welt *Quelle:THe Future of Nuclear Energy (MIT) *Quelle: eia.doe.gov

55 Energieverbrauch nach Weltregionen Die Zukunft der Kernenergie in der Welt *Quelle: ewi

56 KKWs in Bau (Weltweit) Die Zukunft der Kernenergie in der Welt *Quelle:

57 Mögliche Bestellungen (2-3 Jahren) Die Zukunft der Kernenergie in der Welt *Quelle:

58 Die Reaktoren vom Typ EPR, die in Finnland im Jahre 2009 und in Frankreich 2011 in Betrieb gehen sollen, verfügen über noch weiter gehende Sicherheits- Einrichtungen als die derzeit hauptsächlich benutzten Leichtwasser-Reaktoren. Beispiel: Gegen ein Durchschmelzen und im-Boden- versinken des Reaktorkerns im Falle einer Kernschmelze erhalten sie eine speziell ausgeführte Reaktorgrube aus keramischem Material mit separater Notkühlung. 5.2 Wie sieht die Zukunft der Reaktortechnik aus?

59 5.3 Was ist die Rolle der Kernenergie in der globalen Elektrizitätswirtschaft? Betriebs und volkswirtschaftlich günstige Stromerzeugung der Kernenergie. *Quelle: The cost of generating electricity (RAE)

60 Was ist die Rolle der Kernenergie in der globalen Elektrizitätswirtschaft? Die Substitution fossiler Energieträger (Kohle, Öl) Die Vermeidung von Verbrennungsproduktion, wie Schwefeldioxide, Stickoxide, Staub und das CO2 (Treibhaus Effekt). *Quelle:

61 Welche Bedeutung hat die Kernenergie für die Wirtschaft? Uran hat eine hohe Energiedichte. Die Versorgungssicherheit hinsichtlich des Kernbrennstoffs ist hoch. Uranerz als Rohstoff ist aus verschiedenen Ländern und Kontinenten lieferbar. Das heißt, dass man von keiner bestimmten Lieferregion abhängig ist. · Es entsteht keine wirtschaftliche bzw. politische Abhängigkeit Die niedrigen Brennstoffkosten der Kernkraftwerke im Vergleich mit fossilen Energieträgern *Quelle: elib.uni-stuttgart.de/opus

62 Vergleich: Stromgestehungskosten Welche Bedeutung hat die Kernenergie für die Wirtschaft? *Quelle:

63 Das UBA und die Bundesregierung sehen für das Jahr 2020 eine CO 2 frei Stromproduktion von 50 Mrd. kWh aus Windkraft vor (das entspricht knapp einem Drittel des heutigen Kernenergiestroms) Die MW installierte Leistung der Windenergieanlagen produzierten 17 Mrd KWh Die MW installierte Leistung der Kernkraftwerke produzierten 162 Mrd KWh * Vergleich: 2002 Investitionen KKW 1,9 Mio. /MW Investitionskosten 9 Mrd. Gestehungskosten 0,035 /kWh Investition Windkraft 1,4 Mio. /MW Investitionskosten 33 Mrd. Einspeisevergütung 0,09 /kWh Kosten und preise auf Basis 2003 Noch zu errichten als KKW 3 KKW (je 1600 MW) CO 2 frei Produktion Mrd. kWh CO 2 Vermeidung Mio. t CO 2 Noch zu errichtende WEA 4700 WEA (je 5 MW) CO 2 frei Produktion Mrd. kWh CO 2 Vermeidung Mio. t CO 2 Ziel für 2020: 50 Mrd. kWh/a CO 2 -freiZiel für 2020: 50 Mrd. kWh/a CO 2 -frei * Nur Windenergie Strategie* Kernenergie Strategie Welche Bedeutung hat die Kernenergie für die Wirtschaft?

64 5.4 Szenarien: Drei Wege in die Energie-Zukunft (für Deutschland) Szenario 1Szenario 2Szenario 3 Ziele Die erneuerbaren Energien massiv fördern Ausstieg aus der Kernenergie wie beschrieben fortsetzen Ein verlangsamter Ausstieg aus der Nutzung der Kernenergie kostenoptimierte Lösung unter Einhaltung der Kyoto- Ziele Die CO2-Emissionen drastisch reduzieren Eine Reduktion der fossilen Energieträger und die Nutzung der Kernenergie auf heutigem Niveau Investition 123 Milliarden 85 Milliarden 100 Milliarden CO2 Emissionen im Jahr Mio. Tonnenunter 300 Mio. Tonnen unter 200 Mio. Tonnen Installierte Leistung 165 GW145 GW150 GW Anteil: Erneuerbare Energie 27%15%25%

65 5.5 Warum es keinen schnellen Ausstieg geben kann? In Deutschland: Länder mit dem höchsten Kernenergieanteil, also Frankreich und Schweden sind auch diejenigen, die die niedrigsten Strompreise aufweisen. Wir diskutieren über knapp Arbeitsplätze, die direkt an der Kernenergie hängen. *Quelle:

66 Verbunden wären diese mit einem Verlust von bis zu Arbeitsplätzen in unserem Lande. Gerade bei einem kurzfristigen Ausstieg aus der Kernenergie wird die sich hieraus ergebende Lücke an CO2-freier Stromerzeugung nicht geschlossen werden können, es sei denn, man fängt diesen Verlust an CO2- freier Grundlastkapazität durch Import von Kernenergiestrom etwa aus Frankreich oder Osteuropa vollständig auf. Deutsche Kernkraftwerke stehen in ihrer Betriebssicherheit weltweit an der Spitze. Warum es keinen schnellen Ausstieg geben kann?

67 Memorandum deutscher Wissenschaftler zum geplanten Kernenergieausstieg Fortschritte der Sicherheitstechnik Das Klimaproblem Deutschland als Technologienation Der Industriestandort Deutschland Die europäische Dimension Der "ökologische Rucksack" Chancen der regenerativen Energien Revidierbarkeit von Entscheidungen Nachwuchs Ausstieg ist keine Lösung 650 Professoren fordern Neubewertung der Kernenergie Warum es keinen schnellen Ausstieg geben kann?

68 Fast die Hälfte der befragten EU-Bürger glaubten 2002, dass der Betrieb von AKW den Klimawechsel vorantreibt, obwohl dieser mit den Treibhausgasen in Verbindung steht, die ja ein AKW nun mal nicht ausstößt. Macht Atomkraft die Erderwärmung und den Klimawechsel noch schlimmer??

69 *Quelle: energiefakten.de Durchschnittliche spezifische Gesundheitsrisiken von Stromerzeugungssystemen für das Gebeit der Beundesrepublic Deutschland

70 Quellen Die Zukunft der Kernenergie, Vortrag von Dipl.-Phys. Alvo. v.Alvensleben am vor Old Table Freiburg Aktuelle und zukünftige Situation der Kernenergie, Bericht von Dr. L. Lindner und Dr. L. Niemann vom Zukunft der Kernenergie, Peter Hardeger, Paul Scherrer Institut Energiepolitik der Zukunft und das nukleare Erbe, Vortrag von Veit Bürger am 03.Juni.2005, Öko-Institut e.V. Freiburg Towards a Community approach to nuclear safety, Bericht von European Commission am 06.November.2002 Hydrogen Production as a major Nuclear Energy Application, Charles W. Forsberg and K.Lee Peddicord,Oak Ridge National Laboratory New Generation of Nuclear Plants, Neil E. Todreas, A Point of View from the USA, Korea Electric Power Company (KEPCO) Professor of Nuclear Engineering, Massachusetts Institute of Technology

71 Vielen Dank Fragen ?


Herunterladen ppt "Kernkraftwerke der Zukunft -Alper Yuksekbas -Farhan Shedam 5 Mai. 2006 Energiewirtschaft & Energiesysteme."

Ähnliche Präsentationen


Google-Anzeigen