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Junge Sanitäter Wie können wir helfen?. Aber wie? Kleine Helden sollen: Hilfe rufen / Notruf absetzen Ermutigen und Trösten Lebenswichtige Funktionen.

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Präsentation zum Thema: "Junge Sanitäter Wie können wir helfen?. Aber wie? Kleine Helden sollen: Hilfe rufen / Notruf absetzen Ermutigen und Trösten Lebenswichtige Funktionen."—  Präsentation transkript:

1 Junge Sanitäter Wie können wir helfen?

2 Aber wie? Kleine Helden sollen: Hilfe rufen / Notruf absetzen Ermutigen und Trösten Lebenswichtige Funktionen kontrollieren Decke unterlegen und zudecken

3 Auffinden einer Person Um zielsicher handeln und helfen zu können, musst du als Ersthelfer beim Auffinden einer Person zunächst erkennen, was geschehen ist und überlegen, welche weitere Gefahren dem Betroffenen und dir drohen können. Bei allen Gefahren, welche auf die betroffene Person noch einwirken können, ist der Selbstschutz immer mit zu berücksichtigen. Gefahren können hier z.B. heranrasende Autos oder die Ausbreitung einer Brandquelle sein.

4 Ohne zu überlegen, Schnell zum Unfallort rennen. Erst einmal selber Schützen und weitere Gefahren erkennen.

5 1. Sag, dass du da bist und dass etwas geschieht! Der Betroffene soll spüren, dass er in seiner Situation nicht allein ist. Geh zu dem Betroffenen und sprich mit ihm. Schon der Satz "Ich bleibe bei dir, bis der Krankenwagen kommt.", wirkt entlastend und beruhigend. Der Betroffene sollte über die vorgenommene Maßnahmen informiert werden, z. B.: "Der Krankenwagen ist auf dem Weg."

6 2. Schirme den Betroffenen vor Zuschauern ab! Neugierige Blicke sind für einen Betroffenen unangenehm. Weise Schaulustige freundlich aber bestimmt zurück. Wenn Zuschauer stören, weil sie unnötige Ratschläge geben oder von eigenen Erlebnissen berichten, gib ihnen eine Aufgabe. Sag z. B.: Schauen Sie, ob die Unfallstelle gesichert ist."

7 3. Suche vorsichtig Körperkontakt! Leichter körperlicher Kontakt wird vom Betroffenen als angenehm empfunden. Halte deshalb die Hand oder die Schulter des Betroffenen. Begib dich auf die gleiche Höhe wie der Betroffene, knie neben ihm oder beug dich herab.

8 4. Sprich und höre zu! Sprechen kann für den Betroffenen wohltuend sein. Wenn der Betroffene redet, höre geduldig zu. Sprich auch von dir aus, möglichst in ruhigem Tonfall. Frag z. B. "Soll jemand benachrichtigt werden?"

9 Ich sage, dass ich da bin und helfen werde. Ich suche jemandem, der helfen kann oder geh einfach weiter.

10 Ich schicke Schaulustige weg oder gebe ihnen eine helfende Aufgabe. Ich rufe andere Personen und zeige ihnen, wie der Verletzte aussieht.

11 Mit dem Betroffenen ruhig sprechen und ihm die Hand halten. Ich sage dem Betroffenen laut und deutlich, er soll sich nicht so haben.

12 Ich frage, ob ich jemanden Informieren soll. Ich sage lieber nichts, vielleicht möchte der Verletzte lieber schlafen.

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14 An der Muldestraße 7 sind 2 Kinder beim Fahrradfahren gestürzt. Sie haben offene Wunden an Armen und Beinen. (wartet am Telefon ) Ich bin hier auf der Wiese und hier ist etwas schlimmes passiert. Kommen sie schnell her. ( Telefonhörer aufgelegt )

15 1. Ein ausreichend großes Stück Wundschnellverband auswählen oder abschneiden (etwa 8-10 cm lang). Beidseitig in der Mitte der Klebestreifen ein keilförmiges Stück herausschneiden. 2. Beide Schutzfolien nacheinander abziehen, dabei die Mullauflage nicht berühren. Den Pflasterwundverband etwa bis zur Hälfte um den verletzten Finger kleben. 3. Die überstehende Pflasterhälfte an beiden oberen Ecken mit Daumen und Zeigefinger anfassen, um die verletzte Fingerkuppe legen und festkleben.

16 Die Wundauflage am Rand mit zwei Fingern vorsichtig anfassen und direkt auflegen. Dann einen Heftpflaster in der notwendigen Länge von der Rolle abziehen und abschneiden oder abreißen. Über die Wundauflage hinweg Pflasterstreifen in der erforderlichen Anzahl parallel zueinander auf die Haut kleben.

17 Die Wundauflage am Rand mit zwei Fingern vorsichtig anfassen und direkt auflegen. Dann einen Heftpflaster in der notwendigen Länge von der Rolle abziehen und abschneiden oder abreißen. Über die Wundauflage hinweg Pflasterstreifen in der erforderlichen Anzahl parallel zueinander auf die Haut kleben.

18 FingerkuppenverbandStreifenverband Rahmenverband

19 StreifenverbandStrichverbandRahmenverband

20 Fingerkuppenverband Rahmenverband Streifenverband

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22 Wunden Wunden bedeuten für den Betroffenen: Blutung Infektion Schmerz Für den Helfer gilt daher, seine Hilfe genau auf diese Merkmale auszurichten. Grundsätzliches bei Wunden Die betroffene Person soll je nach Zustand sitzen oder liegen. Du stehst oder kniest so vor dem Verletzten, dass Du ihn ständig beobachten kannst. Jede Wunde wird wegen der zusätzlichen Infektionsgefahr so, wie sie vorgefunden wird, keimfrei bedeckt. Zum Schutz vor einer möglichen Infektion sollte ein Ersthelfer bei der Versorgung blutender Wunden grundsätzlich Einmalhandschuhe tragen, die z.B. in den Verbandkästen, zu diesem Zweck enthalten sind.

23 Stauung Eine Stauung entsteht durch Unterbrechen oder starkes Vermindern des venösen Rückflusses bei erhaltenem arteriellen Zufluss. Du erkennst diese an dem Hervortreten der Venen und der rotblauen Verfärbung der Gliedmaßen unterhalb des Verbandes.

24 Verbote bei Wunden Bei der Wundversorgung ist grundsätzlich verboten: Wunden zu berühren, Wunden auszuwaschen, die Anwendung von Puder, Salben, Sprays, Desinfektionsmitteln und Fremdkörper zu entfernen. Zu den genannten grundsätzlichen Verboten gibt es jedoch auch Ausnahmen: So muss bei Verbrennungen die Kühlung mit Wasser erfolgen. Bei Verätzungen wird u. U. eine Spülung mit Wasser notwendig. Bisswunden, die durch tollwutverdächtige Tiere verursacht wurden, kannst du mit einer Seifenlösung auswaschen. Jede Wunde muss schnellstmöglich von einem Arzt beurteilt und endgültig versorgt werden.

25 Wundbedeckung und Hilfsmittel Jede Wunde wird wegen der möglichen Infektion keimfrei bedeckt und verbunden. Jeder Verband besteht aus einer keimfreien Wundauflage und deren Befestigung. Die Art des Verbandes richtet sich nach dem Ausmaß der Wunde bzw. nach der Stärke der Blutung und der Eigenart der betroffene Körperstelle.

26 Fremdkörper in Wunden Alle Fremdkörper werden nur vom Arzt entfernt! Länger aus der Wunde herausragende Fremdkörper sind bei der Wundbedeckung so zu umpolstern, dass keine zusätzlichen Verletzungen entstehen können.

27 Fremdkörper in Wunden Wer entfernt Fremdkörper aus Wunden? Klicke auf den Ersthelfer, der es richtig macht! der Arzt der Ersthelfer

28 Druckverband mit Verbandpäckchen Für diesen Druckverband wird außer einem Verbandpäckchen ein Druckpolster benötigt. Als Druckpolster eignet sich hierbei z.B. ein Verbandpäckchen oder eine Mullbinde. Die Blutstillung erfolgt durch den Druck des Druckpolsters auf die verletzten Gefäße im Wundbereich. Du hältst den Arm hoch und drückst ab. Ein weiterer Ersthelfer legt einen Druckverband an:

29 Verbandpäckchen öffnen Wundauflage auf die Wunde legen Wundauflage mit 2-3 kreisförmigen Bindengängen festhalten Druckpolster auf den Wundbereich legen Weitere Bindengänge kreisförmig so über das Druckpolster wickeln, dass keine Stauung entsteht. Bindengänge müssen sich decken; dadurch entsteht der erforderliche Druck auf das Druckpolster. Verbundene Körperteile nach Möglichkeit hoch lagern. Wenn Du feststellst, dass der Verband durchblutet und tropft, legst Du ein zusätzliches Druckpolster auf das erste Druckpolster auf und befestigst dieses mit weiteren Bindengängen oder mit einer Dreiecktuchkrawatte. (U.U. kann auch direkter Druck auf den Verband ausgeübt werden).

30 Augenverband Du legst die Wundbedeckung behutsam auf das verletzte Auge. Du faltest aus einem Dreiecktuch eine Krawatte und legst diese über beide Augen und verbindest sie seitlich am Kopf, dabei musst Du darauf achten, dass der Verband nicht auf das verletzte Auge drückt. Beide Augen müssen verbunden werden, da nur so eine Ruhigstellung der Augen erreicht wird. Selbstverständlich muss eine entsprechende Betreuung, z.B. Erklären der Maßnahme, ständiger Zuspruch, der verletzten Person erfolgen. Merke: Durch den Augenverband können in der verletzten Person Ängste entstehen. Aus diesem Grund darfst Du sie niemals alleine lassen.

31 Augenverband Klicke auf den Ersthelfer, der es richtig macht! Ich verbinde nur das verletzte Auge, damit der Verletzte noch etwas sieht. Ich verbinde beide Augen und bleibe immer bei dem Verletzten.

32 Blutung aus der Nase Bei starker Blutung kann es zu einem mehr oder weniger großen Blutverlust mit nachfolgendem Schock kommen. Das kannst du tun: Kopf leicht vornüber beugen lassen. Stirn in die Hände stützen lassen. Einen kalten Umschlag in den Nacken des Betroffenen legen. Bei starker oder anhaltender Blutung: Notruf.

33 Blutung aus der Nase Klicke auf den Ersthelfer, der es richtig macht! Der Kopf wird leicht nach vorn gebeugt und ich lege einen kalten Umschlag in den Nacken des Betroffenen. Der Kopf wird nach hinten gebeugt und dann warten wir ab.

34 Verbrennungen und Verbrühungen Erkennen Schmerz Hautrötung Blasenbildung Tiefergehende Gewebeschädigungen Das Brennen der Kleidung verursacht beim Betroffenen Angst. In der Angst läuft er davon und facht somit den Brand zusätzlich an. Das kannst du tun Kleiderbrände sofort löschen, dazu wie folgt verfahren: Brennende Person aufhalten Wolldecke zum Löschen so halten, dass du dich nicht selber verbrennst (Finger). Decke um den Hals des Betroffenen ganz abschließen. Betroffenen auf den Boden legen und die Decke vom Hals in Richtung Füße mit den Händen abstreifen.

35 Verbrennungen und Verbrühungen Bei Verbrennungen lokale Kaltwasseranwendung, z.B. Gliedmaßen sofort in kaltes Wasser eintauchen oder unter fließendes Wasser halten, bis der Schmerz nachlässt (mind. 15 Minuten). Bei Verbrühungen Kleidung möglichst rasch entfernen, ohne dabei die Kaltwasseranwendung zu verzögern. Schockbekämpfung Keimfreie Bedeckung der Brandwunden mit Verbandtüchern / Metalline-Tüchern Kontrolliere ständig die Lebenszeichen.

36 Verbrennungen und Verbrühungen Klicke auf den Ersthelfer, der es richtig macht! Die verletzte Körperstelle sofort unter kaltes Wasser tauchen (mind. 15 min). Die Wunde dann keimfrei abdecken und verbinden. Erst einmal hole ich ein Fieberthermometer und dann eine Tasse heißen Tee.

37 Hirnbedingte Krampfanfälle Ein hirnbedingtes Krampfleiden ist z.B. die Epilepsie. Erkennungsmerkmale für den hirnbedingten Krampfanfall sind u.a. plötzliches Hinfallen zuckende Bewegungen/Verkrampfungen Bewusstlosigkeit Während des Krampfes kann sich der Betroffene durch die unkontrollierten Bewegungsabläufe weitere Verletzungen zuziehen.

38 Maßnahmen : Die krampfenden Arme und Beine nicht festhalten. Entferne Gegenstände an denen sich der Betroffene verletzen könnte aus seinem Umfeld. Nach dem "Anfall" bei andauernder Bewusstlosigkeit und vorhandener Atmung lagere ihn in der stabile Seitenlage. Bleib beim Betroffenen, kontrolliere ständig Bewusstsein, Atmung, Lebenszeichen, veranlasse den Notruf. Hirnbedingte Krampfanfälle Hinweis: Der Betroffene kann sich an den Anfall nicht erinnern.

39 Hirnbedingte Krampfanfälle Klicke auf den Ersthelfer, der es richtig macht! Ich halte Arme und Beine fest, damit er sich nicht verletzt. Arme und Beine halte ich nicht fest, entferne aber alle Gegenstände, an denen er sich verletzen könnte

40 Sonnenstich Erkennen: hochroter, heißer Kopf kühle Körperhaut Unruhe Kopfschmerz Übelkeit Erbrechen Nackensteifigkeit Bewusstseinsschwund Gefahr: Bewusstlosigkeit Maßnahmen: Den Betroffenen an einen kühlen Ort bringen seinen Oberkörper erhöht lagern und seinen Kopf mit nassen Tüchern kühlen wiederholte Kontrolle von Bewusstsein, Atmung, Lebenszeichen Notruf Vorbeugung: Säuglinge und Kleinkinder nicht ohne Kopfbedeckung der direkten Sonneneinwirkung aussetzen. Dauer der Sonneneinwirkung begrenzen.

41 Sonnenstich Klicke auf den Ersthelfer, der es richtig macht! Den Betroffenen an einen kühlen Ort bringen und mit nassen Tüchern den Kopf kühlen. Dabei den Oberkörper aufrecht lagern. Ich lege die Füße in den Schatten und mit dem Kopf nach unten auf eine Matte.

42 Das war SUPER !

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