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Im Rahmen des Seminars Erfahrungen und Experimente im Software Engineering Universität Hannover Wintersemester 2005/2006 Vortrag von Lars de Vries Erfahrungsbasierte.

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1 im Rahmen des Seminars Erfahrungen und Experimente im Software Engineering Universität Hannover Wintersemester 2005/2006 Vortrag von Lars de Vries Erfahrungsbasierte (Software)-Prozessverbesserung Experience Based Process Improvement (EBPI)

2 Seminarvortrag von Lars de Vries 2|36 Erfahrungsbasierte Prozessverbesserung Gliederung des Vortrags Abschnitt 1: Allgemeine Verwirrung – Fragen, die sich stellen – Klärung wichtiger Begriffe Abschnitt 2: Umschauen – Alternativen – Methoden Abschnitt 3: Erläuterung am Beispiel – EBPI bei Daimler Chrysler Abschnitt 4: Verstehen – Beantwortung der Fragen aus Abschnitt 1 – Studentisches Beispiel

3 Seminarvortrag von Lars de Vries 3|36 Erfahrungsbasierte Prozessverbesserung Abschnitt 1 Allgemeine Verwirrung

4 Seminarvortrag von Lars de Vries 4|36 Erfahrungsbasierte Prozessverbesserung - Abschnitt 1: Allgemeine Verwirrung Fragen, die sich stellen Erfahrungsbasierte Prozessverbesserung – was ist das? warum braucht man das? was bringt es? macht das nicht sowieso jeder irgendwie? wenn nicht: was ist daran so besonders? wie funktioniert es?

5 Seminarvortrag von Lars de Vries 5|36 Erfahrungsbasierte Prozessverbesserung - Abschnitt 1: Allgemeine Verwirrung Klärung wichtiger Begriffe Erfahrung (Definition laut SE-Vorlesung Software-Qualität SS 2005) Erfahrung = Beobachtung + Gefühlswert + Hypothese und Schlussfolgerung ohne Schlussfolgerung: = bestenfalls Abenteuergeschichte ohne Gefühlswert: = bestenfalls Erfahrungswissen ohne Beobachtung: = bestenfalls phantasievolle Idee = oder aber Vorurteil, missionarischer Eifer

6 Seminarvortrag von Lars de Vries 6|36 Erfahrungsbasierte Prozessverbesserung - Abschnitt 1: Allgemeine Verwirrung Klärung wichtiger Begriffe Prozess (Definition laut DIN EN ISO 8402, , Ziffer 1.2) Prozess = »Satz von in Wechselbeziehungen stehenden Mitteln und Tätigkeiten, die Eingaben in Ergebnisse umgestalten« Allgemein wird unter Prozessen alles verstanden, was als Ablauf bzw. Hilfsmittel zur Erstellung eines Produktes (materiell bzw. Dienstleistung) erforderlich ist.

7 Seminarvortrag von Lars de Vries 7|36 Erfahrungsbasierte Prozessverbesserung - Abschnitt 1: Allgemeine Verwirrung Klärung wichtiger Begriffe Verbesserung (Wikipedia-Eintrag)Verbesserung kann sich auf folgende Vorgänge beziehen: 1.die Qualität erhöhen 2.durch Korrektur berichtigen Erfahrungsbasierte Prozessverbesserung

8 Seminarvortrag von Lars de Vries 8|36 Erfahrungsbasierte Prozessverbesserung Gliederung des Vortrags Abschnitt 1: Allgemeine Verwirrung – Fragen, die sich stellen – Klärung wichtiger Begriffe Abschnitt 2: Umschauen – Herkömmliche Verfahren – neue Methoden Abschnitt 3: Erläuterung am Beispiel – EBPI bei Daimler Chrysler Abschnitt 4: Verstehen – Beantwortung der Fragen aus Abschnitt 1 – Studentisches Beispiel

9 Seminarvortrag von Lars de Vries 9|36 Erfahrungsbasierte Prozessverbesserung Abschnitt 2 Umschauen

10 Seminarvortrag von Lars de Vries 10|36 Erfahrungsbasierte Prozessverbesserung - Abschnitt 2: Umschauen Herkömmliche Verfahren Aus Vorlesungen bekannt sind: CMM [Capability Maturity Model] CMM(I) [Capability Maturity Model (Integrated)] SPICE [Software Process Improvement and Capability Determination] Diese Methoden beurteilen den Reifegrad/die Qualität von Softwareprozessen. Dazu werden Assessments (meist von externen Dienstleistern) vorgenommen, bei denen die Prozesse im Betrieb in Stufen bewertet werden. Im Folgenden kurz wiederholt: CMM

11 Seminarvortrag von Lars de Vries 11|36 Erfahrungsbasierte Prozessverbesserung - Abschnitt 2: Umschauen CMM (Capability Maturiy Model) Reifegrade: 1. Initial 2. Repeatable 3. Defined 4. Managed 5. Optimizing

12 Seminarvortrag von Lars de Vries 12|36 Erfahrungsbasierte Prozessverbesserung - Abschnitt 2: Umschauen CMM (Capability Maturiy Model) Prozessverbesserung mit CMM: Einschätzung Die erreichte Bewertungs-Stufe zeigt den aktuellen Reifegrad der Prozesse an. Analyse Verbesserungsfähige (bzw. –bedürftige) Bereiche werden durch Vergleich mit der nächsthöheren Stufe aufgedeckt. Verbesserung Um diese Verbesserungen zu erreichen bieten sich dann Standardverfahren an, es werden keine individuellen Lösungen entwickelt.

13 Seminarvortrag von Lars de Vries 13|36 Erfahrungsbasierte Prozessverbesserung - Abschnitt 2: Umschauen Erfahrungsbasierter Ansatz Zugrunde liegende Idee: bezieht sich auf: 1. Verstehen (Understanding) Local Baseline 2. Schätzen, Bewerten (Assessing) Änderungen 3. Verpacken, Aufbereiten (Packaging) Erfahrungen Dies führt zum: QIP – Quality Improvement Paradigm

14 Seminarvortrag von Lars de Vries 14|36 Erfahrungsbasierte Prozessverbesserung - Abschnitt 2: Umschauen Erfahrungsbasierter Ansatz: QIP Quality Improvement Paradigm (Paradigma: Beispiel, Muster, Vorbild) Phasen: 1. Charakterisieren 2. Ziele setzen 3. Prozess wählen 4. Ausführen 5. Analysieren 6. Verpacken

15 Seminarvortrag von Lars de Vries 15|36 Erfahrungsbasierte Prozessverbesserung - Abschnitt 2: Umschauen Quality Improvement Paradigm (QIP)

16 Seminarvortrag von Lars de Vries 16|36 Erfahrungsbasierte Prozessverbesserung - Abschnitt 2: Umschauen Measurement (Messung) Warum messen? if you dont know where you are, a map wont help Watts S. Humphrey Managing the Software Process (AddisonWesley, Reading, Massachusetts, 1989) Um......den aktuellen Stand eines Prozesses zu (er)kennen, Schwächen und Stärken zu identifizieren und systematisch Verbesserungsmaßnahmen vornehmen zu können. Zur Messung verwendetes Hilfsmittel: GQM – Goal Question Metric

17 Seminarvortrag von Lars de Vries 17|36 Erfahrungsbasierte Prozessverbesserung - Abschnitt 2: Umschauen Hilfsmittel: GQM Goal/Question/Metric GQM-Idee: (nach V. Basili) Aus Zielen werden Fragen abgeleitet, die diese möglichst quantisierbar beschreiben, was zu Messmethoden führt, um diese Fragen zu beantworten.

18 Seminarvortrag von Lars de Vries 18|36 Erfahrungsbasierte Prozessverbesserung - Abschnitt 2: Umschauen Hilfsmittel: GQM GQM-Idee: (nach V. Basili) Um messbare Ziele zu definieren und zu interpretieren verwendet GQM vier Parameter: – Modell eines objects of study z.B. der Prozess zur Durchführung von Tests – Modell von einem oder mehreren objects of focus z.B. entgangene Fehler – Ein spezieller Blickwinkel z.B. aus Sicht der eigenen Firma – Ein definierter Zweck z.B. Evaluation Verwendung in Goal Templates

19 Seminarvortrag von Lars de Vries 19|36 Erfahrungsbasierte Prozessverbesserung - Abschnitt 2: Umschauen GQM: Goal Template erstellen Nach leichter Anpassung des gezeigten Ansatzes kann man ein Goal Template wie folgt erstellen: Analyze some... object: (one of) processes, products, other experience models,... for the purpose of... purpose: (one of) characterization, assessment, prediction, evaluation, control, improvement, motivation, engineering, certification,... with respect to:... quality focus: (one of) cost, correctness, defect removal, changes, reliability, user friendliness, maintainability,... from the point of view of the... viewpoint: (one of) user, customer, manager, developer, researcher, corporation,... in the following environment:... environment: (one or more of) problem, people, resources, processes, organization, project,...

20 Seminarvortrag von Lars de Vries 20|36 Erfahrungsbasierte Prozessverbesserung - Abschnitt 2: Umschauen Beispiel für ein Goal Template Analyze the testing process (object) for the purpose of improvement (purpose) with respect to reliability (quality focus) from the point of view of the developer (viewpoint) in the context of Project Y (environment). Verwendung in Abstraction Sheets

21 Seminarvortrag von Lars de Vries 21|36 Erfahrungsbasierte Prozessverbesserung - Abschnitt 2: Umschauen GQM: Abstraction Sheets Abstraction Sheets werden verwendet zum Aufbau eines GQM- Plans improve- ment testing process reliabilitydeveloper Project Y Reliability in testing means most bugs are found. 60% of bugs are found. More time for testing. If our testers had more time to do tests, theyd find more bugs. Time for the testing affects reliability.

22 Seminarvortrag von Lars de Vries 22|36 Erfahrungsbasierte Prozessverbesserung - Abschnitt 2: Umschauen GQM: GQM-Plan Auswertung der Abstraction Sheets wird verwendet, um GQM-Plan aufzustellen.

23 Seminarvortrag von Lars de Vries 23|36 Erfahrungsbasierte Prozessverbesserung - Abschnitt 2: Umschauen Zusammenfassung der Umschau alt: CMM & Co. neu: QIP (Quality Improvement Paradigm) hierbei: Messungen unter Verwendung von GQM (Goal Question Metric) Im Rahmen von GQM Goal Templates zur Erstellung von Abstraction Sheets zur Erstellung eines GQM-Plans.

24 Seminarvortrag von Lars de Vries 24|36 Erfahrungsbasierte Prozessverbesserung Gliederung des Vortrags Abschnitt 1: Allgemeine Verwirrung – Fragen, die sich stellen – Klärung wichtiger Begriffe Abschnitt 2: Umschauen – Herkömmliche Verfahren – neue Methoden Abschnitt 3: Erläuterung am Beispiel – EBPI bei Daimler Chrysler Abschnitt 4: Verstehen – Beantwortung der Fragen aus Abschnitt 1 – Studentisches Beispiel

25 Seminarvortrag von Lars de Vries 25|36 Erfahrungsbasierte Prozessverbesserung Abschnitt 3 Erläuterung am Beispiel

26 Seminarvortrag von Lars de Vries 26|36 Erfahrungsbasierte Prozessverbesserung - Abschnitt 3: Erläuterung am Beispiel EBPI bei Daimler Chrysler Situation: bestimmte Projekte/Arbeitsgruppen/Abteilungen haben Bedarf, Prozessverbesserungen durchzuführen die Initiative Software Experience Center (SEC) der Abteilung Forschung und Technologie begleitet solche Projekte die jeweiligen Projekte werden vorangebracht, die Prozesse verbessert, die gemachten Erfahrungen gesammelt und verbreitet

27 Seminarvortrag von Lars de Vries 27|36 Erfahrungsbasierte Prozessverbesserung - Abschnitt 3: Erläuterung am Beispiel EBPI bei Daimler Chrysler Auswahl von zu verbessernden Prozessen Schlüsselprozesse auswählen (CMM dient als Checkliste) Berücksichtigen: Management Commitment – short-term Erfolge sichern long-term Unterstützung Besonders zu empfehlen: die 3R (leichtgewichtige, effektive Startprojekte mit kurzfristiger Wirkung): Requirements clarifications Risk Management Reviews & inspections Gute Kandidaten, um dort mit Prozessverbesserung zu beginnen, auch wenn es noch keine gibt: – können mehr oder weniger unvorbereitet beginnen – fördern tieferliegende Probleme zu Tage und liefern somit weitere mögliche Aktivitäten für Verbesserungen

28 Seminarvortrag von Lars de Vries 28|36 Erfahrungsbasierte Prozessverbesserung - Abschnitt 3: Erläuterung am Beispiel EBPI bei Daimler Chrysler Schulungen/Coachings/Training als Bestandteil der Prozessverbesserung: mindestens nötig: informelles Training zur Einführung übernommen als fester Bestandteil der Verbesserungsaktivitäten sobald Maßnahmen sich über ein Pilotprojekt hinaus im Betrieb verbreiten sollen, sind Schulungen spätestens Pflicht gute Gelegenheit, best practices aus Experience Databases bekannt zu machen maßgeschneiderte Schulungen für jeden Anwendungsfall liefern praktische Lösungen statt abstrakter Standards

29 Seminarvortrag von Lars de Vries 29|36 Erfahrungsbasierte Prozessverbesserung - Abschnitt 3: Erläuterung am Beispiel EBPI bei Daimler Chrysler Durchführung

30 Seminarvortrag von Lars de Vries 30|36 Erfahrungsbasierte Prozessverbesserung - Abschnitt 3: Erläuterung am Beispiel EBPI bei Daimler Chrysler Vergleich mit QIP

31 Seminarvortrag von Lars de Vries 31|36 Erfahrungsbasierte Prozessverbesserung Gliederung des Vortrags Abschnitt 1: Allgemeine Verwirrung – Fragen, die sich stellen – Klärung wichtiger Begriffe Abschnitt 2: Umschauen – Herkömmliche Verfahren – neue Methoden Abschnitt 3: Erläuterung am Beispiel – EBPI bei Daimler Chrysler Abschnitt 4: Verstehen – Beantwortung der Fragen aus Abschnitt 1 – Studentisches Beispiel

32 Seminarvortrag von Lars de Vries 32|36 Erfahrungsbasierte Prozessverbesserung Abschnitt 4 Verstehen

33 Seminarvortrag von Lars de Vries 33|36 Erfahrungsbasierte Prozessverbesserung - Abschnitt 4: Verstehen Beantwortung unserer Fragen Erfahrungsbasierte Prozessverbesserung was ist das? warum braucht man das? was bringt es? macht das nicht sowieso jeder irgendwie? wenn nicht: was ist daran so besonders? wie funktioniert es?

34 Seminarvortrag von Lars de Vries 34|36 Erfahrungsbasierte Prozessverbesserung - Abschnitt 4: Verstehen Studentisches Beispiel Quality Improvement Paradigm, Goal Question Metric Anwendung auf die Verbesserung......des Studienverlaufs...den Nutzen des Studiums

35 Seminarvortrag von Lars de Vries 35|36 Erfahrungsbasierte Prozessverbesserung - Abschnitt 4: Verstehen Studentisches Beispiel Goal Temlates Abstraction Sheets Analysieren der Vorlesungsbesuche zum Zweck der Optimierung in Hinsicht auf Aufwand/Nutzen aus der Sicht des Studenten bezogen auf 5. Semester. Analysieren des Lernverhaltens zum Zweck der Optimierung in Hinsicht auf Lerneffekt aus der Sicht des Studenten bezogen auf das ganz Leben. Vorlesungs- besuche Optimierung Aufwand/ Nutzen Student5. Semester Vorlesung seltener besuchen. Für 4 CP-Vorlesung werden 14 Wochenstunden benötigt. 14 WS/4 CP = 3,5 Quotient Aufwand/Nutzen gibt Reife der Ausnutzung an. Weniger Besuche = weniger Zeitaufwand: Quotient besser! 4 WS/4 CP = 1 Möglicherweise nicht geeignet: Wer Vorlesung nicht besucht, kriegt vielleicht auch keine Credit Points! Lern- verhalten OptimierungLerneffektStudentLeben Vorlesungsbegleitend lernen Stress-Lernen 1 Woche vor Klausur hilft nur bestehen, keine Langzeitw.! 1 Woche voher Nachhaltigkeit des Gelernten ist von Interesse. Früheres Lernen (4 Monate vor Klausur) vertieft Wissen, Langzeitwirkung! Wieviel bleibt über das Studium hinaus hängen? 4 Monate voher

36 Seminarvortrag von Lars de Vries 36|36 Erfahrungsbasierte Prozessverbesserung - Abschnitt 4: Verstehen Studentisches Beispiel Abstraction Sheet GQM Plan

37 Seminarvortrag von Lars de Vries 37|36 Erfahrungsbasierte Prozessverbesserung - ENDE DES VORTRAGS Grundlage von EBPI Quality Improvement Paradigm Methode für Messungen Goal/Question/Metric Hilfsmittel für GQM Abstraction Sheets...die wichtigsten Elemente von Erfahrungsbasierter Prozessverbesserung. Zusammenfassung

38 Seminarvortrag von Lars de Vries 38|36 Erfahrungsbasierte Prozessverbesserung - Alternativen Quellenangaben (folgt)


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