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1 ExpertenmeetingMünchen 16. Oktober 2010 Prof. Dr. med. Alfred Wirth Bad Rothenfelde DGPR-Pentalong-Studie Die Pentalong-Reha-Arbeitsgruppe: Prof. Dr.

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1 1 ExpertenmeetingMünchen 16. Oktober 2010 Prof. Dr. med. Alfred Wirth Bad Rothenfelde DGPR-Pentalong-Studie Die Pentalong-Reha-Arbeitsgruppe: Prof. Dr. med. Marthin Karoff Prof. Dr. med. H. Schneider Prof. Dr. med. Bernhard Schwaab Prof. Dr. med. Heinz Völler

2 2 Sekundäre Ziele: Lebensqualität Lebensqualität NT-ProBNP NT-ProBNP DGPR-Pentalong-Studie: Ziele Primäres Ziel: Körperliche Leistungsfähigkeit unter Pentaerithrityltetranitrat (Pentalong) ® 80 mg t.i.d. vs. Plazebo bei Standardmedikation S Studiendesign: Prospektive, plazebokontrollierte, doppelpblinde, randomisierte Multicenterstudie mit 2 Armen, Phase IV Patientenzahl: 200 (100 aktiv, 100 Plazebo) Studiendauer: 4 Wochen

3 3 DGPR-Pentalong-Studie: Thema Thema: Effekt von 4 Wochen Pentaerithrityltetranitrat (PETN) auf körperliche Leistungsfähigkeit, NT-ProBNP und Lebensqualität körperliche Leistungsfähigkeit, NT-ProBNP und Lebensqualität von Patienten in der Rehabilitation nach Akutintervention

4 4 Die Aufgabe der Rehabilitation ist im SGB V §9 (1) und SGB IX Kap.4 §26 formuliert: … eine chronische Krankheit, Behinderung, Erwerbsunfähigkeit, Pflegebedürftigkeit zu bessern bzw. zu verhindern … eine Wiedereingliederung in Beruf und Gesellschaft zu fördern Der SGB priorisiert Sekundär- und TertiärpräventionDer SGB priorisiert Sekundär- und Tertiärprävention Die berufliche Wiedereingliederung bzw. der Erhalt der Berufs- und Erwebsfähigkeit ist ein spezifisches Reha-ZielDie berufliche Wiedereingliederung bzw. der Erhalt der Berufs- und Erwebsfähigkeit ist ein spezifisches Reha-Ziel Kardiologische Rehabilitation ist demnach Lebensstiländerung, Pharmakotherapie und psychosoziale Intervention Medizinische Rehabilitation: Aufgaben

5 5 Primär- Präv- Sekundär- Präv-

6 6 Rolle der Bewegungsintensität bei koronarer Herzkrankheit Ereignisse: tödliche und nicht-tödliche Myokardinfarkte und Schlaganfälle M & F, 45 – 59 Jahre, 12 Jahre – M & F, 45 – 59 Jahre, 12 Jahre – Leichte Aktivität: z. B. Gehen, Bowlen Moderate Aktivität: z. B. Tanzen, Gartenarbeit, Golfen Hohe Aktivität: z. B. Treppensteigen, Schwimmen, Joggen Yu, S., et al., Eur. Heart J. 2008; 29: 602

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9 Patienten mit Herzinsuffizienz nach MI, 75,5 J., -EF 29% - Herzinsuffizienz: Dauer- vs. Intervalltraining DTvorDTnach ITvor VO2 peak (ml/kg/Min.) 13,014,913,0 LVEDD (mm) 69,168,266,7 Ejektionsfraktion (%) 32,833,528,0 E/A0,80,80,8 proBNT +/- 0 Flussinduzierte Dilatation 4,28,14,2 Wisloff, U. Circulation 2007; 115: 3086 ITnach 19,0 59,0 38,0 0,9 -40% 12,1 DT = Dauertraining IT = Intervalltraining

10 10 Hambrecht2007

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12 12 Bewegungstherapie in der Rehabilitation n.s. n.s. n.s. - Metaanalyse von 48 Studien von 48 Studien mit 8940 Patienten mit 8940 Patienten - Studiendauer 6 – 69 Monate 6 – 69 Monate - Kein Unterschied zwischen zwischen exercise-only exercise-only und comprehensive und comprehensive rehabilitation rehabilitation - Unklar: Lebensqualität Lebensqualität Taylor R.S. et al. Am. J. Med. 2004:16:682

13 13 DGPR-Pentalong-Studie: Einschlusskriterien Einschlusskriterien Patienten nach akutem Koronarsyndrom mit Zustand nach Angioplastie Frauen und Männer im Alter von 18 – 80 Jahren Ejektionsfraktion <55% Sinusrhythmus Unter standardisierter Ergometrie mindestens 1 der folgenden Kriterien: Angina pectoris ST-Strecken Senkung Klinisch bedeutsame Rhythmusstörungen auffallende Dyspnoe (Männer <100 Watt, Frauen <75 Watt)

14 14 Visite 1 Screening History, physical examination, Ergo (TED), Echo, Spiro, F 12, blood sampling Visite 2 Informed Consent Randomization Visite 3 Check of study drug tolerability consulting service Visite 4 Physical examination, Ergo (TED), Echo, SF 12, blood sampling, study close out Flow Chart women or men >18 and < 80 years of age, with documented PCI for ACS Pentalong®80mg Placebo 1-1-1

15 15 DGPR-Pentalong-Studie: Ergometrie I Ziel: Bestimmung der körperlichen Leistungsfähigkeit (Belastungsdauer) Leistungsfähigkeit: Belastung bis zum Auftreten von Erschöpfung, Symptomen, EKG-Zeichen oder Blutdruckauffälligkeiten Ergometer: Sitz-Ergometer oder Halbliege-Ergometer; drehzahlunabhängig wirbelstromgebremst Blutdruck-Gerät: Oszillometrisch oder Ableitung der Korotkowschen Geräusche (automatisch oder manuell) EKG-Gerät: 12 Kanäle Ergometrie-Protokoll: - Beginn mit 25, 50 oder 75 Watt - Steigerung alle 2 Minuten um 25 Watt bis zur Erschöpfung, Auftreten von Symptomen EKG-Zeichen, oder Blutdruckauffälligkeiten.

16 16 DGPR-Pentalong-Studie: Ergometrie II EKG-Zeichen: ST-Senkung, horizontal, deszendierend >0,3 mV (J-Punkt) ST-Senkung langsam aszendierend >0,3 mV 60 – 80 mSek. nach J-Punkt ST-Hebung von >0,1 mV Polymorphe Extrasystolie (>2 konsekutive VES, Salven) Ventrikuläre Tachykardie >30 Sekunden LeitungsstörungenAbbruchkriterien: Erschöpfung: deutlich erschwertes Sprechen, mäßiggradige Dyspnoe Erschöpfung: deutlich erschwertes Sprechen, mäßiggradige Dyspnoe Symptome: mäßiggradige Angina pectoris, Zyanose Symptome: mäßiggradige Angina pectoris, Zyanose Standardisiertes Vorgehen das Belastungsprotokoll (Stufen) ist zu Beginn und am Ende der Studie bei jedem Patienten identisch während der gesamten Studiendauer werden die gleichen Geräte verwendet

17 17 Standardisierte Stufen-Ergometrie Indikation: Frauen >50 Jahre Männer >40 Jahre Durchführung: sitzend, liegend oder halbliegend Beginn mit 25 oder 50 Watt Steigerung alle 2 Min. um 25 Watt Beendigung beim Auftreten von Symptomen Informationen: Leistungsfähigkeit Blutdruck Belastungskoronarischämie (ST- Veränderung, Angina pectoris, Rhythmusstörungen) Herzinsuffizienz Ermittlungs des Trainingspulses: 55-85% der erreichten Herzfrequenz

18 18 Trainingsfrequenz =[ Faktor x (HF max – HF Ruhe )] + HF Ruhe

19 19 Die Erholungsherzfrequenz nach Belastung: Prognose 6 Jahres Follow-up von 2428 Patienten ohne Herzinsuffizienz oder gesicherte KHK Belastungs-EKG Messung des HF-Abfalls 1 Min. nach maximaler Belastung Insgesamt 213 Todesf ä lle Relatives Risiko 4.0 (95% CI ) bei HF-Abfall < 12S/min Ein verz ö gerter HF-Abfall nach Ergometer-Belastung ist ein Risikofaktor f ü r eine erh ö hte Gesamtsterblichkeit unabh ä ngig von begleitenden Ko-Faktoren Todesfälle (%) HF-Abfall > 12 S/min HF-Abfall < 12 S/min Cole et al. NEJM 1999; 341:

20 20 DGPR-Pentalong-Studie: Gesundheitszustand Der SF-12 Fragebogen zum Gesundheitszustand Der SF-12 Fragebogen zum Gesundheitszustand Der SF-12 ist ein international standardisiertes und validiertes krankheitsübergreifendes Messinstrument zur Erfassung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität von Patienten. Inhalt des SF-12 ist auch das Auftreten von Schmerzen und die Beeinträchtigung im Alltag durch seelische Probleme. Die Auswertung der Daten des SF-12 liefert zwei Summenwerte. Der eine Wert bezeichnet die körperliche, der andere die psychische Lebensqualität. Mit dem SF-12 steht eine ökonomische Kurzform des zur Messung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität sehr häufig benutzten Fragenbogens SF-36 zur Verfügung. Die Bearbeitungsdauer beträgt nur etwa 2 Minuten.

21 21 DGPR-Pentalong-Studie: Angst und Depression Hospital Anxiety and Depression Scale - deutsche Version (HADS-D) Die HADS ist ein kurzes, rasch zu bearbeitendes und gut akzeptiertes Selbstbeurteilungsverfahren mit je sieben alternierend dargebotenen Angst- und Depressionsitems. Itemauswahl und -formulierung berucksichtigen besonders die spezifischen Anforderungen eines durch körperliche Krankheit bestimmten Settings. Erfasst wird die Ausprägung der Symptomatik wahrend der vergangenen Woche. Mittlerweile liegen nahezu tausend internationale Publikationen vor, die sowohl die Validitat und Reliabilitat als auch die Praktikabilitat und klinische Relevanz der HADS(-D) in den verschiedensten Settings belegen. Es existieren auch Referenz- bzw. Normwerte. Es handelt sich bei der HADS somit um ein Standardverfahren zum Screening sowie zur Verlaufsdokumentation von Angst und Depressivitat, wobei der Einsatz schwerpunktmasig im Bereich der somatischen Medizin erfolgt.

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23 23 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!


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