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Replikation in verteilten Datenbanken Jürgen Bittner SQL GmbH Dresden Gliederung: Einführung Grundlagen und Verfahren Realisierte.

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Präsentation zum Thema: "Replikation in verteilten Datenbanken Jürgen Bittner SQL GmbH Dresden Gliederung: Einführung Grundlagen und Verfahren Realisierte."—  Präsentation transkript:

1 Replikation in verteilten Datenbanken Jürgen Bittner SQL GmbH Dresden Gliederung: Einführung Grundlagen und Verfahren Realisierte Technologien am Beispiel von Sybase

2 Begriff Replikation ist eine Funktionalität in Integrierten Shared-Nothing-Mehrrechner- Datenbanksystemen, wie z.B. Workstation/Server-DBS und allen DBS mit multipler Allokation von Fragmenten Föderativen Mehrrechner-Datenbanksystemen (homogene und heterogene) zum Synchronisieren der Daten, d.h. zum (konsistenten) Verwalten von Datenkopien Verwalten abhängiger Aktionen, die an verschiedenen Orten einer verteilten Datenbank stattfinden sollen (Steuern von Geschäftsprozessen)

3 Begriff Replikation (konsistentes) Verwalten von Kopien von Daten in verschiedenen Orten einer verteilten Datenbank und zum Steuern von Geschäftsprozessen

4 Ziele der Replikation Verbesserte Verfügbarkeit der Daten Erhöhte Performance Lokale Autonomie in Verbindung mit Integrationsprozessen Ziele verteilter Datenbanken weitgehend in Übereinstimmung mit Zielen der Replikation

5 Betriebliche Anforderungen Zuverlässige Bereitstellung von Up-to-Date Informationen Unternehmensweite Konsolidierung von dezentralen Einheiten Kombination von Decision Support mit OLTP Unterbrechungsfreier Betrieb trotz geplanter oder ungeplanter Systemausfälle

6 Replikationsstrukturen (Beispiele) Zentral verfügbare Daten werden verteilt repliziert zur Unterstützung lokaler Anfragen (Decision Support Replicates) Zusammenführung dezentral verfügbarer Daten in einem zentralen Ort (Corporative Data Consolidation) dezentral verfügbare Daten werden zu den jeweils anderen Orten für Anfragen repliziert, ohne daß Eigentümerprinzip gilt (Corporate Data Integration) Daten eines Ortes werden vollständig zu einem anderen Ort repliziert (Stand-by database) In der Praxis mehr oder weniger gemischte Verwendung dieser Strukturen

7 Real-Time Decision Support Fortlaufende Weitergabe von Änderungen erzeugt eine Echtzeit-Kopie Beseitigt unvorhersehbare Einbrüche bei der OLTP Performance aufgrund langlaufender Abfragen OLTP Applikationen Decision Support Applikationen Primary OLTP Datenbank Replicate Decision Support Datenbank

8 Unternehmensweite Konsolidierung Lokale Autonomie - jeder Standort verwaltet seine eigene Primärkopie Einige oder alle Daten werden in die Zentrale repliziert DB-Schemata müssen nicht identisch sein Up-to-Date Informationen immer verfügbar Primary Sites NY London Tokyo Corporate Replicate Site Netzwerk Tokyo London NY

9 Central Datastore Mobile Computing Embedded Computing Workgroup Computing Unternehmens-Datenverarbeitung

10 Replikation in verteilten Datenbanken Gliederung: Einführung Grundlagen und Verfahren Überblick zum Stand bei einigen DBMS Realisierte Technologien am Beispiel von Sybase

11 Verfahren zur Replikation Strenge Konsistenz erfordert Synchrone Replikation Konsistenz- anforderung Verteilte Transaktionen mit 2-PC Verfahren Performance, Verfügbarkeit Probleme, Besonder- heiten Schwache Konsistenz ermöglicht Asynchrone Replikation Dump, Reload Table Snapshot Trigger- und Regel- basierte Replikation Transaktions- basierte Replikation Geringe Aktualität lokale Autonomie Konsistente Transaktionen lokale Autonomie Administrativer und Performance Overhead lokale Autonomie Eigentümer prinzip oder hierarchische Topologie ? Timestamp- basierte Replikation Script- Entwicklung

12 Grundlegende Entscheidungskriterien Bei der Entscheidung über eine Replikationstechnologie ist zu betrachten: Geschäftsanforderungen für die verteilte Datenbank Technologische Bedingungen und Grenzen der Anwendungsumgebung Verfügbare Resourcen für Entwicklung und Administration

13 Was ist ein Verteiltes System? C.J. Dates Arbeitsdefinition: A distributed database system consists of a collection of sites, connected together via some sort of network, in which: Each site is a database system in its own right Sites have agreed to work together (if necessary), so that a user at any site can access data anywhere in the network exactly as if the data were all stored at the users own site.

14 Verteilte Datenbanken Praktische Faktoren Nicht alle Systeme erfordern, dass alle Daten an allen Orten verfügbar sind. Nicht alle Systeme erfordern, dass alle Daten an allen Orten stets konsistent sind. Der Grad, in dem das System die Anforderungen der Definition erfüllen soll, ist der wichtigste Faktor bei der Auswahl der Replikationstechnologie.

15 Probleme der verteilten Datenhaltung Konsistenz Lokale Autonomie Datenpartitionierung (-fragmentierung) Transaktionssteuerung Zugriffsmöglichkeiten (connection) Topologie Wahl der Technologie ist abhängig von:

16 Konsistenz Strenge Konsistenz erfordert, dass sich alle Daten in einem konsistenten Zustand befinden. Schwache Konsistenz erlaubt nicht-aktuelle Daten. Latenz ist das Maß, wie lange die Daten brauchen, um konsistent zu werden. In manchen Fällen ist das System nie konsistent, weil es immer Änderungen gibt, die noch nicht repliziert wurden.

17 Strenge oder schwache Konsistenz Welche Version der Daten wird benutzt? Waterloo Konto Kto.-Nr.Stand Paris Konto Kto.-Nr.Stand

18 Lokale Autonomie Jeder Ort sollte unabhängig von den anderen Orten operieren können. Daten Datenbank-Struktur Applikations-Software Zeit

19 Daten-Partitionierung Auch als Fragmentierung bezeichnet. Nur die Daten, die an einem Ort benötigt werden, sollen dort gespeichert sein. Die Datenbank eines Ortes ist ein complete subset der Daten. Ein Teil der Daten muß für verschiedene Orte dupliziert werden.

20 Daten-Partitionierung Update Anywhere Primary keys müssen eindeutig sein in der gesamten Verteilten Datenbank. Falls mehrere Orte insert in die gleiche Tabelle ausführen. Erfordert einen Mechanismus zur Konflikterkennung und -auflösung. Falls mehrere Orte berechtigt sind, die gleichen Zeilen zu ändern.

21 Bezugsobjekt der Fragmentierung ist Tabelle Jedes Fragment ist eine Tabellen-Untermenge Vollständige Tabelle Teilmenge der Zeilen (row subset) Teilmenge der Spalten (column subset) Row und Column Subset Daten-Partitionierung

22 Daten-Partitionierung Grundbegriffe Forderung: Fragmentierungstransparenz und Replikationstransparenz immer ?

23 Transaktions-Steuerung Die gewählte Technologie sollte die ACID- Bedingung erfüllen: Atomicity, Consistency, Isolation, Durability Nur committed data sollten repliziert werden. committed data müssen repliziert werden. Fehler beim Replizieren von committed data müssen erkennbar sein. Änderungen müssen in allen Datenbanken in der gleichen Reihenfolge verarbeitet werden.

24 Zugriffsmöglichkeiten Welcher Netzwerk-Typ steht den Orten zur Verfügung? High-speed LAN/WAN Low-speed Dial-up (RAS) Wireless Indirect ( , ftp) Internet (HTTP) Sneaker-net

25 HierarchischPeer-to-peer Remote database/ Consolidated database Remote database Consolidated database Remote database database Topologie

26 Welche Art von Beziehungen existiert zwischen den Orten? Peer-to-peer (für update anywhere) Jeder Ort kann Daten zu irgendeinem anderen Ort transferieren. Keine zentralisierte Masterkopie existiert. Konfliktauflösung ist extrem schwierig. Es gibt keinen Ort zum Erkennen und Auflösen der Konflikte.

27 Topologie Hierarchisch Jeder Ort sendet und empfängt Daten auf- und abwärts innerhalb der Hierarchie. Eine zentrale Masterkopie (konsolidierende Datenbank) existiert. Daten müssen stets über eine konsolidierende Datenbank zu anderen Orten repliziert werden. Erkennen und Auflösen der Konflikte sind in der konsolidierenden Datenbank implementiert.

28 Topologie Peer-to-peer (für Eigentümerprinzip) Jeder Ort kann Daten zu irgendeinem anderen Ort transferieren. Keine zentralisierte Masterkopie existiert, aber jedes Fragment besitzt genau einen Eigentümer(ort) - Primärkopie. Konflikte werden vermieden. Konfliktauflösung ist nicht erforderlich.

29 Weitere Probleme Anzahl der Orte Bestimmte Technologien sind bei großer Anzahl besser geeignet (mass deployment). Hersteller Sind die DBMS der verschiedenen Orte vom gleichen Hersteller ?

30 Verfahren zur Replikation Strenge Konsistenz erfordert Synchrone Replikation Konsistenz- anforderung Verteilte Transaktionen mit 2-PC Verfahren Performance, Verfügbarkeit Probleme, Besonder- heiten Schwache Konsistenz ermöglicht Asynchrone Replikation Dump, Reload Table Snapshot Trigger- und Regel- basierte Replikation Transaktions- basierte Replikation Geringe Aktualität lokale Autonomie Konsistente Transaktionen lokale Autonomie Administrativer und Performance Overhead lokale Autonomie Eigentümer prinzip oder hierarchische Topologie ? Timestamp- basierte Replikation Script- Entwicklung

31 Streng konsistente Replikation Replikation muß bei meisten DBMS programmiert werden, nur ein Hersteller gestattet Definieren der Replikation für Tabellen Benutzt das 2-Phase-Commit (automatisch oder programmiert) alle Kopien sind identisch großer Protokoll-Overhead reduziert die Fehlertoleranz und Verfügbarkeit

32 Streng konsistente Replikation Änderungen werden simultan in allen Datenbanken ausgeführt. Waterloo Konto Kto.-Nr. Stand Paris Konto Kto.-Nr. Stand Withdraw $100 Bitte Warten, das Konto wird gerade geändert

33 Streng konsistente Replikation : Konsistenz Wenn absolute Konsistenz gefordert ist. Die Transaktion wird in allen oder keiner der beteiligten Datenbanken realisiert.

34 Streng konsistente Replikation Lokale Autonomie Sehr niedriges Niveau der lokalen Autonomie. Falls ein Ort ausfällt, ist das gesamte System nicht mehr verfügbar. Waterloo Konto Kto.-Nr. Stand Paris Konto Kto.-Nr.Stand Abhebung $100 Leider ist das System nicht verfügbar X

35 Streng konsistente Replikation : Daten-Partitionierung Daten können beliebig partitioniert werden. Die Applikation muß die notwendigen Änderungen überall ausführen. Da die Transaktion in den beteiligten Datenbanken simultan ausgeführt wird, gibt es keine Probleme mit primary keys oder Konflikten.

36 Streng konsistente Replikation : Transaktions-Steuerung Ein Distributed Transaction Server (DTS) ist erforderlich. Datenbank-Server mit DTS-Funktionalität Spezieller DTS Application Server mit DTS-Funktionalität

37 Verteiles 2-Phasen-Commit Basisverfahren: 4 N Nachrichten (N = Anzahl der Teil-TA) 2 (N + 1) Log-Writes ABORT-Nachrichten gehen nur an Teil-TA, die nicht mit FAILED gestimmt haben Problem bei 2PC: bei Koordinatorausfall lange Blockierung möglich R1R2 (Koordinator) R3 Teil-TA-Ausführung Logging Logging, Sperrfreigabe PREPARE READY (FAILED) COMMIT (ABORT) Logging PREPARE COMMIT ACK

38 Streng konsistente Replikation : Zugriffsmöglichkeiten Zuverlässiges Netzwerk ist erforderlich. Geschwindigkeit der Applikation ist stark abhängig von der Geschwindigkeit des Netzwerks.

39 Streng konsistente Replikation : Topologie Typisch für eine peer-to-peer Topologie. Da alle Datenbanken simultan geändert werden, ist keine Masterkopie erforderlich.

40 Streng konsistente Replikation Weitere Probleme Leicht zu verstehen Sehr wenige Orte können unterstützt werden. Verteilung der Daten schwer skalierbar, da das Hinzufügen weiterer verteilter Komponenten die Performance senkt Heterogene Umgebungen einfach zu unterstützen.

41 Schwach Konsistente Replikation Primäre Kopie der Daten primäre und replizierte Daten sind nicht zu jeder Zeit identisch Hohe Performance erreichbar hohe Verfügbarkeit der Daten und Fehlertoleranz

42 Verfahren der schwach konsistenten Replikation Dump und Reload Table Snapshot Replikation Trigger- und regelbasierte Replikation Transaktions-basierte Replikation Timestamp-basierte Replikation

43 Dump und Reload Datenbank Backups Datenbank Logs Versenden von Daten zu entfernten Orten Versenden von Transaktionen zum Zentralort gewöhnlich lange Verzögerungszeit Schwierigkeiten mit großen Datenmengen

44 Dump und Reload Topologie database

45 Table Snapshots Replikation Mehrere Hersteller unterstützen definierte Snapshots Replikate sind Kopien von: -Tabellen -Teilmengen von Tabellen -Views, Queries Ausführung automatisch (Trigger- oder zeitgesteuert) oder manuell meist read-only, aber auch eine updatable snapshot-Lösung existiert Problem: begrenzte Konsistenz muß von Anwendungen berücksichtigt werden spezielle Lösungen zum Erreichen akzeptabler Performance

46 Trigger-basierte Replikation begin Call uppdate T1(...) Call delete T1(...) Call insert T2(...) Call update T3(...) Primärort Propagation queue update T1 Trigger delete T1 insert T2 update T3 commit Replikatort 1Replikatort 2 Store and forward 2-PC Transaktion

47 Trigger-basierte Replikation (1) Trigger - ursprünglich Konzept zur Sicherung der Datenintegrität, hauptsächlich der Referenzintegrität Belastung mit Replikationslogik führt zu großen Administrationsproblem The excessive use of triggers can create a complex web of mechanisms, which may be difficult to maintain in a large application Replikation bezüglich einer Tabelle erfordert i.a. mehrere Trigger Performance Probleme: Triggerverfahren bewirkt Belastung der Transaktionen zeilenweises Auslösen, evtl. für jeweils mehrere Zielorte Daten- und Systemressourcen werden für längere Zeit gesperrt

48 Trigger-basierte Replikation (2) Trigger in Verbindung mit Update anywhere (symmetrische Replikation) erfordern synchronisierten Triggercode weitere Belastung der Triggeradministration, z.B. bei 100 Tabellen die über 5 Server repliziert werden, sind bis zu 3 x 5 x 100 = 1500 Trigger notwendig; falls ein Server hinzuzukommt, sind alle zu ändern

49 Transaktions-basierte Replikation Begin Update T1 delete T1 insert T2 update T3 Commit Log Stable queue Transaktion DB- Server Replication Server Log Transfer Manager Primärort Replikatort 1 Replikatort 2 Replication Server Replication Server DB- Server

50 Symmetrische Replikation versus Eigentümerprinzip Symmetrische Replikation replizierte Daten dürfen an mehreren Orten geändert werden Konfliktauflösung erforderlich nur strukturgleiche Tabellen können repliziert werden Objekt der Datenreplikation ist Tabelle Objekt der Prozedurreplikation ist identische Prozedur Eigentümerprinzip jedes Datenelement besitzt einen Eigentümer (Primärort), der dieses Datenelement ändern darf; die Replikatorte dieser Datenelemente dürfen nur lesen keine Konflikauflösung erforderlich Replikate können strukturell von Primärdaten abweichen kleinstes Objekt der Datenreplikation ist Spalte einer Zeile Objekt der Prozedurreplikation ist beliebige Prozedur

51 Replication Server verwaltet die Konfiguration und Verteilung von Transaktionen Replication Agents protokollieren Update Transactions an den Quell- Datenbanken Gateways und Replication Driver für ODBC liefern Änderungen für DBMS verschiedener Hersteller Peer-to-peer/Eigentümerprinzip Modulare Architektur mit Support für Heterogenität DB- Server Replication Server Network AndereDatenQuellen Replication Agent Replication Driver for ODBC AndereDatenZieleAndereDatenZiele Transaktions-basierte Replikation:

52 NetworkLAN Message Agent Consolidated database Remote database Inbox Log DB Transaktions-basierte Replikation: Hierarchisch Message Agent Remote database Inbox Log DB

53 Transaktions-basierte Replikation Product sku_keyqty_oh Product sku_keyqty_oh 10 9 X X X UPDATE Product SET qty_oh = 8 WHERE sku_key = 1234 UPDATE Product SET qty_oh = 9 WHERE sku_key = X X X

54 Transaktions-basierte Replikation Konsistenz Niedriges bis hohes Konsistenz-Niveau ist möglich. Geschwindigkeit des store and forward messaging system entscheidet wie konsistent die Datenbank ist. Irgendeine Latenz ist immer vorhanden.

55 Transaktions-basierte Replikation Lokale Autonomie Hohe lokale Autonomie Datenbank benötigt nur Daten, die von der Applikation benötigt werden.

56 Transaktions-basierte Replikation Partitionierung Daten sind meist partitioniert. Jede DB hat gemeinsame Daten und spezifische Daten. Update anywhere erfordert: Unique primary keys. Konflikt-Erkennung und Auflösungsverfahren.

57 Transaktions-basierte Replikation Transaktions-Steuerung Transaktions-Steuerung muss garantieren: Senden und Verarbeiten in korrekter Reihenfolge. Keine Transaktion darf verlorengehen.

58 Transaktions-basierte Replikation Zugriffsmöglichkeiten Ob eine direkte Verbindung erforderlich ist oder nicht ist abhängig von den Latenzanforderungen.

59 Transaktions-basierte Replikation Topologie Peer-to-peer und hierarchische Topologien können benutzt werden. Konfliktauflösung erfordert in der Regel ein hierarchisches Modell.

60 Transaktions-basierte Replikation Weitere Aspekte Nur Transaktionen werden transportiert, deshalb: Ist es möglich viele DB zu unterstützen. Der Durchsatz ist unabhängig von der DB- Grösse.

61 Timestampbasierte Replikation: mit Synchronisations-Server TCP/IP ODBC MobiLink Client (ASA or UltraLite) Consolidated DB Consolidated Database Server Remote DB Remote Database Server (ASA or UltraLite) MobiLink Server TCP/IP

62 Timestampbasierte Replikation Gegenwärtiger Zustand der Daten wird zwischen den DB transportiert. Kann als complete refresh oder nur für geänderte Zeilen ausgeführt werden.

63 Timestampbasierte Replikation Product sku_keyqty_oh Product sku_keyqty_oh 10 9 X X X 10 8 X UPDATE Product SET qty_oh = 8 WHERE sku_key = 1234

64 Timestampbasierte Replikation Konsistenz Niedriges bis hohes Konsistenz-Niveau ist möglich. Daten sind nur unmittelbar nach der Synchronization konsistent. Frequenz der Synchronisation beinflusst das Niveau der Konsistenz aber in jedem Fall gibt es irgendeine Latenz.

65 Timestampbasierte Replikation Lokale Autonomie Hohe lokale Autonomie Datenbank benötigt nur Daten, die von der Applikation benötigt werden.

66 Timestampbasierte Replikation Partitionierung Daten sind meist partitioniert. Jede DB hat gemeinsame Daten und spezifische Daten. Update anywhere erfordert: Unique primary keys. Konflikt-Erkennung und Auflösungsverfahren.

67 Timestampbasierte Replikation Transaktions-Steuerung Transaktionsgrenzen werden nicht verwaltet. Some operation sequences can not be synchronized. (i.e. insert then delete of a row with the same primary key value) Most synchronization technologies batch the operations. e.g. all deletes, then inserts, then updates

68 Timestampbasierte Replikation Zugriffsmöglichkeiten Erfordert eine stabile Netzwerk-Verbindung während des Synchronisation-Prozesses. Geschwindigkeit der Verbindung beeinflusst den Umfang der Daten der synchronisiert werden kann.

69 Timestampbasierte Replikation Topologie Peer-to-peer und hierarchische Topologien können benutzt werden. Peer-to-peer ist schwierig, wenn update anywhere erlaubt ist. Welche Kopie ist korrekt? Wer löst einen update-Konflikt auf ?

70 Timestampbasierte Replikation Weitere Aspekte Heterogene Umgebungen sind unterstützt. Jeder Ort kann unabhängig voneinander synchronisieren, deshalb können viele Orte unterstützt werden.

71 Replikation in verteilten Datenbanken Gliederung: Einführung Grundlagen und Verfahren Überblick zum Stand bei einigen DBMS Realisierte Technologien am Beispiel von Sybase

72 Replication Server Adaptive Server Replication Agent Replication Agent Replication Server DirectCONNECT (Native drivers) DirectCONNECT (Native drivers) Adaptive Server/Enterprise Adaptive Server/Anywhere Oracle Informix OS/390 DB2 Replication Toolkit for MVS Adaptive Server/Enterprise Adaptive Server/Anywhere Oracle Informix OS/390 DB2 Replication Toolkit for MVS Replicate Sites Primary Sites DirectCONNECT/ Anywhere (ODBC) DirectCONNECT/ Anywhere (ODBC)

73 Replication Server Hauptmerkmale Transaktionen werden zu einem Replication Server gesendet, der diese zwischenspeichert und zu den Zielorten sendet Eine schnelle Verbindung wird vorausgesetzt Nahezu real time (niedrige Latenz) Große Datenmengen Begrenzte Anzahl von Orten Heterogene DBMS-Umgebung unterstützt Uni-direktional

74 Replication Server Replication Agent Replication Agent Replication Server ReplikatortReplikatortPrimärortPrimärort

75 Replication Server - Komponenten Primärort Ursprung der Datenänderung Mehrere Hersteller von RDBMS unterstützt Hält Eintragungen für alle Transaktionen, normalerweise im Transaktions-Log, nicht bei allen RDBMS möglich

76 Replication Server - Komponenten Replication Agent Liest das Transactions-Log des Primärortes Übergibt committed transactions in der Reihenfolge ihrer Verarbeitung an den Replication Server.

77 Replication Server - Komponenten Replication Server Empfängt Transaktionen von Replication Agents Speichert die Transaktionen solange bis sie an allen Replikatorten erfolgreich verarbeitet werden konnten Verwaltet die Verbindungen zu allen Replikatorten Automatisches Recovery und Restore Bestimmt welche Orte die Transaktion benötigen und startet sie in der korrekten Reihenfolge

78 Replication Server - Komponenten Replication Server Verhindert circular transactions. Ermöglicht Nutzer-programmierte function strings zur Manipulation der Transaktion Daten-Konvertierung Konvertieren des SQL in heterogenen Umgebungen Erkennt SQL-Fehler

79 Replication Server - Komponenten Replikatort Verarbeitet SQL, das vom Replication Server gesendet wurde Ein Replikatort kann auch als Primärort definiert werden, wenn bi-direktionale Replikation benötigt wird

80 Replication Server - Fragmentierungsmodelle Verteilte Primärfragmente DB1 DB2DB3 Fragment 1- primär Fragment 3- primär Fragment 2- primär Fragment 2- repliziert Fragment 1- repliziert Fragment 3- repliziert create replication definition Rep_DB1 with primary at DSDB1.DB1 with all tables named table…...

81 Replication Server - Fragmentdefinition create replication definition Rep_DB1 with primary at DSDB1.DB1 with all tables named table (columnname…, ) primary key (id,...) searchable columns (id,….) create subscription Sub_DB2 for Rep_DB2 with replicate at DB1 where id = … create subscription Sub_DB3 for Rep_DB3 with replicate at DB1 where id =... Replication definition: Subscription definition:

82 Replication Server - Fragmentierungsmodelle Konsolidierende Replikation Fragment 1- repliziert Fragment 2- repliziert Fragment 3- repliziert Fragment 1 - primär Fragment 2 - primär Fragment 3 - primär

83 SQL Remote ASE MAPIVIM FILE FTP SMTP ASA MAPIVIM FILE FTP SMTP ASA OR

84 SQL Remote Hauptmerkmale Vollständige lokale Autonomie Partitionierung durch: Column values Subqueries Where clauses Nachrichtenbasiert (keine session) MAPI (Microsoft), VIM (Lotus), SMTP, FTP and File

85 SQL Remote Hauptmerkmale Hierarchisch Konsolidierende DB ist ASA oder ASE Remote DB sind ASA Homogen Viele Tausende Remote DB möglich Zentralisierte Administration Gestattet entfernte Administration einschließlich Schemaänderungen Für Endanwender völlig transparent Datensicherung mobiler Rechner

86 SQL Remote Komponenten Message Agent Remote Data Store Remote Database Server Message System Message Agent Consolidated Data Store Consolidated Database Server

87 SQL Remote - Message Agent NetworkLAN Message Agent Consolidated database Remote database Inbox Log DB

88 SQL Remote - Message Agent NetworkWAN Message Agent Consolidated database Remote database Inbox C Inbox R Log DB

89 SQL Remote Komponenten Konsolidierende DB Enthält eine Kopie aller Daten, die zu replizieren sind Realisiert Konflikterkennung und Auflösung Transaktionen werden im Transactions-Log aufgezeichnet Verwaltet zusätzliche Daten im Transaktions- Log über Transaktionen und Fragmente, die zu replizieren sind

90 SQL Remote Komponenten Message Agent Liest im Transactions-Log die Transaktionen, die repliziert werden sollen Bildet Nachrichten für jeden Ort, der Teilhaber der Transaktion ist Kooperiert mit dem Nachrichtensystem Garantiert korrektes Versenden und Verarbeiten der Transaktionen Erkennt Konflikte

91 SQL Remote Komponenten Message System Sichert die store and forward-Technologie Benutzt: MAPI SMTP VIM File FTP

92 SQL Remote Komponenten Remote DB Enthält eine Teilmenge der Daten Transaktionen werden im Transactions-Log aufgezeichnet Verwaltet zusätzliche Daten im Transaktions- Log über Transaktionen und Fragmente, die zu replizieren sind

93 SQL Remote: Publisher und Subscriber Publication definiert die zu replizierenden Daten Subscription definiert das Replikationsziel Bi-direktionale Replikation Subscribe Publish

94 SQL Remote - Fragmentdefinition CREATE PUBLICATION publication-name (TABLE table-name [(column-name,…)] [WHERE search-condition] [SUBSCRIBE BY expression], …) CREATE SUBSCRIPTION TO publication-name [(subscription-value)] FOR subscriber-id Publication definition: Subscription definition:

95 MobiLink ASA, ASE, Microsoft, Oracle, IBM ASA, PalmOS, CE, Pagers, Phones HTTP, TCPIPHotSync, Wireless Serial

96 MobiLink Hauptmerkmale Vollständige lokale Autonomie Vollständige Kontrolle über Daten- Partitionierung auf der konsolidierenden DB durch die Verwendung von Scripts Scriptsprache der Konsolidierenden DB Keine Partitionierung in der remote DB

97 MobiLink Hauptmerkmale Session basiert Bi-direktional Mittlere bis hohe Latenz

98 MobiLink Hauptmerkmale Hierarchische Topologie Konsolidierende DB kann ODBC-DB sein Sybase, Microsoft, Oracle, IBM ASA und/oder UltraLite remote DB Optimiert für Tausende remote DB Skalierbar durch konsolidierende DB

99 MobiLink Komponenten TCP/IP ODBC MobiLink Client (ASA or UltraLite) Consolidated Data Store Consolidated Database Server Remote Data Store Remote Database Server (ASA or UltraLite) MobiLink Server TCP/IP

100 MobiLink Synchronization Server Interface zwischen konsolidierender DB und remote server. Arbeitet mit ODBC-basierter KDB Verantwortlich für vollständige Sicherung des Synchronisationsprozesses Unterstützt mehrere Synchronisationsprozesse simultan

101 MobiLink Konsolidierende Synchronisations- Logik SQL statements werden in der konsolidierenden DB ausgeführt Geschrieben in der Sprache der KDB Steuert den Synchronisations-Server. Datenfluß in beiden Richtungen Behandelt Konflikte

102 MobiLink Remote Synchronisations- Logik ASA und UltraLite verfolgen alle Datenänderungen Eine Synchronisations-Komponente realisiert: Lesen aller Änderungen zum Aufbau eines upload stream Empfangen des download stream und verarbeiten der Änderungen in der remote DB


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