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Methoden der Psychologie Entwicklung eines Online-Evaluationssystems 16. November 2005.

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Präsentation zum Thema: "Methoden der Psychologie Entwicklung eines Online-Evaluationssystems 16. November 2005."—  Präsentation transkript:

1 Methoden der Psychologie Entwicklung eines Online-Evaluationssystems 16. November 2005

2 Methoden der Psychologie Überblick Block 1: Inhaltliches zur Lehrevaluation Was sind Kriterien guter Lehre Welche Urteilsverzerrungen und Biasvariablen gibt es bei der Lehrevaluation Erstellung einer Kurzbefragung zu Kriterien guter Lehre und Biasvariablen

3 Methoden der Psychologie Heute: Biasvariablen Was sind Biasvariablen? Erstellen der Kurzbefragung Überblick

4 Methoden der Psychologie Definition Variablen, die nicht mit dem Lehr- und Lernprozess in Zusammenhang stehen, die jedoch systematisch mit dem Antwortverhalten der Studierenden kovariieren Biasvariablen sind…..

5 Methoden der Psychologie Biasvariablen Besuchsgrund Interessantheit des Themas Schwierigkeitsniveau Arbeitsaufwand Benotungsstrenge Geschlecht und Alter Popularität Teilnehmerzahl / Klassengröße Rhetorische Fähigkeiten Leistungsniveau Interesse Persönlichkeitsmerkmale Raumverhältnisse Termin der Veranstaltung Geschlecht und Alter Persönlichkeitsmerkmale Dozent Studierende Umgebung Potentielle Biasvariablen

6 Methoden der Psychologie Biasvariablen Besuchsgrund Interessantheit des Themas Schwierigkeitsniveau Arbeitsaufwand Benotungsstrenge Geschlecht und Alter Popularität Teilnehmerzahl / Klassengröße Rhetorische Fähigkeiten Leistungsniveau Interesse Persönlichkeitsmerkmale Raumverhältnisse Termin der Veranstaltung Geschlecht und Alter Persönlichkeitsmerkmale Dozent Studierende Umgebung Potentielle Biasvariablen

7 Methoden der Psychologie Biasvariablen Besuchsgrund Interessantheit des Themas Schwierigkeitsniveau Arbeitsaufwand Benotungsstrenge Geschlecht und Alter Popularität Teilnehmerzahl / Klassengröße Rhetorische Fähigkeiten Leistungsniveau Interesse Persönlichkeitsmerkmale Raumverhältnisse Termin der Veranstaltung Geschlecht und Alter Persönlichkeitsmerkmale Dozent Studierende Umgebung Potentielle Biasvariablen

8 Methoden der Psychologie Biasvariablen Besuchsgrund Interessantheit des Themas Schwierigkeitsniveau Arbeitsaufwand Benotungsstrenge Geschlecht und Alter Popularität Teilnehmerzahl / Klassengröße Rhetorische Fähigkeiten Leistungsniveau Interesse Persönlichkeitsmerkmale Raumverhältnisse Termin der Veranstaltung Geschlecht und Alter Persönlichkeitsmerkmale Dozent Studierende Umgebung Potentielle Biasvariablen

9 Methoden der Psychologie Biasvariablen Besuchsgrund Interessantheit des Themas Schwierigkeitsniveau Arbeitsaufwand Benotungsstrenge Geschlecht und Alter Popularität Teilnehmerzahl / Klassengröße Rhetorische Fähigkeiten Leistungsniveau Interesse Persönlichkeitsmerkmale Raumverhältnisse Termin der Veranstaltung Geschlecht und Alter Persönlichkeitsmerkmale Dozent Studierende Umgebung Potentielle Biasvariablen

10 Methoden der Psychologie Biasvariablen Münster 2003: Entwicklung eines Fragebogens für Vorlesungen und Seminare 9 Vorlesungen 164 Studierende

11 Methoden der Psychologie Biasvariablen Besuchsgrund Persönliche Berufsrelevanz: Die Inhalte scheinen mir für meinen späteren Beruf irrelevant. Vorinteresse: Die Inhalte der Veranstaltung haben mich schon vor der Veranstaltung interessiert. Prüfungsrelevanz: Die Themen der Veranstaltung sind prüfungsrelevant. Wenig Arbeitsaufwand: Ich musste wenig Arbeit in diese Vorlesung investieren. Sympathie: Mir war das Auftreten der/des Lehrenden sympathisch. Guter Ruf: Der/Die Lehrende hat einen guten Ruf.

12 Methoden der Psychologie Biasvariablen Sympathie Guter Ruf Vorinteresse Geringer Arbeitsaufwand Persönliche Berufsrelevanz Prüfungsrelevanz Schulnote Lernerfolg Korrelationen zwischen.17 und.68

13 Methoden der Psychologie Biasvariablen Sympathie Guter Ruf Vorinteresse Geringer Arbeitsaufwand Persönliche Berufsrelevanz Prüfungsrelevanz Schulnote Lernerfolg Korrelationen zwischen.17 und

14 Methoden der Psychologie Biasvariablen Sympathie Guter Ruf Vorinteresse Geringer Arbeitsaufwand Persönliche Berufsrelevanz Prüfungsrelevanz Schulnote Lernerfolg Korrelationen zwischen.17 und

15 Methoden der Psychologie Biasvariablen Sympathie Guter Ruf Vorinteresse Geringer Arbeitsaufwand Persönliche Berufsrelevanz Prüfungsrelevanz Schulnote Lernerfolg Korrelationen zwischen.17 und

16 Methoden der Psychologie Biasvariablen Sympathie Guter Ruf Vorinteresse Geringer Arbeitsaufwand Persönliche Berufsrelevanz Prüfungsrelevanz Schulnote Lernerfolg Korrelationen zwischen.17 und

17 Methoden der Psychologie Biasvariablen Struktur Wahrgenomme- nes Engagement Angemessenheit des Niveaus Mediengestaltung Rhetorik Eingehen auf Studierende Interessantheit und Praxisbezug Ergänzende Materialien Schulnote Sympathie Guter Ruf Vorinteresse Geringer Arbeitsaufwand Persönliche Berufsrelevanz Prüfungsrelevanz

18 Methoden der Psychologie Biasvariablen Struktur Wahrgenomme- nes Engagement Angemessenheit des Niveaus Mediengestaltung Rhetorik Eingehen auf Studierende Interessantheit und Praxisbezug Ergänzende Materialien Symp athie Guter Ruf

19 Methoden der Psychologie Biasvariablen Struktur Wahrgenomme- nes Engagement Angemessenheit des Niveaus Mediengestaltung Rhetorik Eingehen auf Studierende Interessantheit und Praxisbezug Ergänzende Materialien Symp athie Guter Ruf Vor- interesse Persönl. Berufsrelev.

20 Methoden der Psychologie Biasvariablen Struktur Wahrgenomme- nes Engagement Angemessenheit des Niveaus Mediengestaltung Rhetorik Eingehen auf Studierende Interessantheit und Praxisbezug Ergänzende Materialien Symp athie Guter Ruf Vor- interesse Persönl. Berufsrelev.

21 Methoden der Psychologie Biasvariablen Spiel & Gössler (2000) Fachbereiche der Universität Wien –Juristen –Theologen –Medizin –Geisteswissenschaften –Formal- und Naturwissenschaften –Sozial- und Wirtschaftswissenschaften –Grund- und Integrativwissenschaften 20 zufällig ausgewählte Studierende pro Lehrveranstaltung Insgesamt 756 Studierende und 66 Lehrveranstaltungen aus 15 Fachbereichen

22 Methoden der Psychologie Biasvariablen REGRESSIONSANALYSE Kriterium: Gesamtbeurteilung der Lehrveranstaltung –Ich gehe gern in die LV. –Ich möchte mich weiterhin mit diesem Thema auseinandersetzen. –Ich engagiere mich in dieser LV mehr als sonst. –Ich würde die LV weiterempfehlen. Prädiktoren: Biasvariablen

23 Methoden der Psychologie Biasvariablen Anzahl Studierende Multiples R Adjustiertes R 2 F-Wertp-Wert Gesamtstich- probe <.001 Vorlesung - Grundstudium <.001 Vorlesung - Hauptstudium <.001 Seminar – Grundstudium <.001 Seminar - Hauptstudium

24 Methoden der Psychologie Biasvariablen Anzahl Studierende Multiples R Adjustiertes R 2 F-Wertp-Wert Gesamtstich- probe <.001 Vorlesung - Grundstudium <.001 Vorlesung - Hauptstudium <.001 Seminar – Grundstudium <.001 Seminar - Hauptstudium

25 Methoden der Psychologie Biasvariablen Geschlecht des/r Studierenden Geschlecht des/r Dozenten Alter des/r Dozenten Anwesenheit Termin Besuchsgrund Interesse Arbeitsaufwand Raumverhältnisse Größe der Studienrichtung.52***.63***.65*** Gesamt Vorlesung - Grundstudium Vorlesung - Hauptstudium.13***.09** -.09*.08*.15**.13* -.11*.12* R 2 =.351R 2 =.502R 2 =.444

26 Methoden der Psychologie Biasvariablen Geschlecht des/r Studierenden Geschlecht des/r Dozenten Alter des/r Dozenten Anwesenheit Termin Besuchsgrund Interesse Arbeitsaufwand Raumverhältnisse Größe der Studienrichtung.52***.10 Gesamt Seminar - Grundstudium Seminar- Hauptstudium.13***.09** -.09*.08*.19*** -.24** R 2 =.351R 2 =.309R 2 = ***

27 Methoden der Psychologie Biasvariablen Geschlecht des/r Studierenden Geschlecht des/r Dozenten Alter des/r Dozenten Anwesenheit Termin Besuchsgrund Interesse Arbeitsaufwand Raumverhältnisse Größe der Studienrichtung.52***.46***.60*** Gesamt Juristen Naturwissen- schaften.13***.09** -.09*.08* -.14* R 2 =.351R 2 =.26R 2 =.54.21*** Semester zahl: -.24** -.22**

28 Methoden der Psychologie Biasvariablen INTERPRETATION Interesse: –Vorinteresse (Bias) –Im Laufe der Lehrveranstaltung gewecktes Interesse (kein Bias) Sympathie: –Sympathie bestand bereits vor der Veranstaltung (Bias) –Im Laufe der Lehrveranstaltung geweckte Sympathie als Folge guter Lehre (kein Bias)

29 Methoden der Psychologie Biasvariablen Hoher Arbeitsaufwand 1.Zeichen guter Lehre Studenten lernen viel 2.Zeichen schlechter Lehre Kompensation für schlechten Unterricht Benotungsstrenge 1.Hohe Lehreffektivität führt zu guten Evaluationen und Noten (kein Bias) 2.Hohe Motivation der Studierenden führt zu guten Noten und Evaluationen (Bias) 3.Studenten schließen bei schlechten/guten Noten auf schlechten/guten Unterricht zurück (Bias) 4.Studenten belohnen gute Noten mit guten Evaluationen (Bias)


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