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Individuelle Bildungsangebote – eine inhaltliche Voraussetzung bei der Realisierung gelingender Übergänge Manfred Burghardt Staatliches Seminar für Didaktik.

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Präsentation zum Thema: "Individuelle Bildungsangebote – eine inhaltliche Voraussetzung bei der Realisierung gelingender Übergänge Manfred Burghardt Staatliches Seminar für Didaktik."—  Präsentation transkript:

1 Individuelle Bildungsangebote – eine inhaltliche Voraussetzung bei der Realisierung gelingender Übergänge Manfred Burghardt Staatliches Seminar für Didaktik und Lehrerbildung - Abteilung Sonderschulen - Bereichsleiter im Fachbereich PdL/PdE Oltmannsstraße Freiburg Sonderpädagogischer Dienst, Zardunaschule Kirchzarten

2 Gliederung Was kennzeichnet Transitionsprozesse? Zur Begrifflichkeit individuelles Bildungsangebot Übergänge im Bereich Förderschule Einlöseformen

3 Übergänge Es handelt sich um markante Veränderungen, die das Kind, den Jugendlichen, die Familie und das gesamte Lebensumfeld betreffen. Zu unterscheiden sind: Normative Übergänge Nichtnormative Übergänge

4 Aspekte von Transition längerfristige Prozesse, die Veränderungen 1. der Identität 2. der Rollen 3. und der Beziehungen zum Ziel haben

5 Was kennzeichnet Transition? verdichteter Entwicklungsprozess Neuorganisation innerpsychischer und zwischenmenschlicher Konzepte Anpassung an neue Lebenswelten Phase der Unordnung und Desorganisation ggf Kontrollverlust starke Emotionen Stress – somatisch und psychisch erfolgreich bewältigte Übergange stärken die Kompetenz bezüglich nachfolgender Übergänge

6 Was hilft bei Übergängen? unterstützende Grundhaltung auf Übergänge vorbereiten Kinder und Jugendliche aktiv einbeziehen durch die Vorbereitung auf einen Übergang z.B. in Aufnahmeverfahren,... den Rollenwandel klären Bewältigungsstrategien einüben Eingewöhnungszeit einräumen Verläufe beobachten und dokumentieren Rituale pflegen

7 Arbeitsauftrag – 2er Gruppe Reflektieren Sie bei Ihrem Kind / einem Schüler Ihrer Klasse eine von Ihnen wahrgenommene Übergangssituation. Listen Sie stichwortartig auf, welche Vorkehrungen Sie getroffen haben.

8 Diagnostik K Individuelles Bildungsangebot Kooperative Förderplanung Leistungs- feststellung Dokumentation Konzept

9 Individuelle Lern- und Entwicklungsbegleitung Was soll es als nächstes lernen? Was will das Kind noch lernen? Was muss es noch lernen? Was kann das Kind? Wer setzt das Bildungsangebot bis wann wie um ?

10 Fragestellungen zu ILEB Was soll es überhaupt lernen? Was kann es schon? Was kann es noch nicht? Woran könnte das liegen? Was soll es als nächstes lernen? Wie kann es lernen? Was kann das Kind? Anbindung an das Schulcurriculum Fokussierte Beobachtung & Reflexion Woran kann ich die Kompetenz erkennen? (>>Anhaltspunkte) Hypothesenbildung Ziele benennen und vereinbaren Wie können ausgehend von den Stärken eines Kindes die nächsten Entwicklungsschritte eingeleitet werden? Individuelles Bildungsangebot Welche schulischen und außerschulischen Lernkontexte sind denkbar? Leistungsfeststellung In welchem Überprüfungskontext kann eine kompetenzorientierte Leistungsfeststellung gelingen?

11 Qualitätskriterien Individuelle Bildungsangebote berücksichtigen unterrichtliche und außerunterrichtliche Handlungs- und Erprobungsfelder, in denen der Schüler seine Kompetenzen weiterentwickeln kann. werden von allen Beteiligten anteilig verantwortet. ermöglichen dem Schüler eigene, realistische Ziele anzustreben. bieten dem Schüler den Zugang zu Lebensräumen, in denen er entwicklungsfördernde Bedingungen vorfindet.

12 Organisationsformen Großformen / Makroebene Unterrichtliche Formen / Mikroebene Außerunterrichtliche Unterstützungssysteme Familiäres Umfeld

13 Beispiel Mäxle: Entwicklungs- und Bildungsbedarf (Diagnostische Ergebnisse) Stärken: Sprachverständnis Bewegungsbegabungen Sozialverhalten Visuomotorische Verarbeitungsgeschwindigkeit Spielfreude / schauspielerische Talente Normalleistungen: Wahrnehmungsverarbeitung in den visuell-figürlichen Modalitäten Schwächen: Aufmerksamkeitsfähigkeiten – Aufmerksamkeitssteuerung, Konzentrationsfähigkeit Wahrnehmungsverarbeitung in den sprachlich-auditiven Modalitäten – Merkfähigkeit im Arbeitsgedächtnis, sequentielle Verarbeitungsschwächen Lesefähigkeiten, Rechenfertigkeiten

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16 Individuelle Bildungsangebote konkret Schule: Arbeitsgemeinschaften: Theater-AG + Sport-AG Lesepate Unterricht: Individuelle Angebote beim Lesen Schreiben und Rechnen Häusliches Umfeld: Klar definierte Leseaufgaben und ein abgesprochenes Leseverhalten Absprachen zur Anbahnung einer Schreibkultur Außerunterrichtliche Unterstützungssysteme: Sportverein Therapie

17 Arbeitsauftrag – 3er Gruppe Reflektieren Sie an dem von Ihnen abgebildeten Fall, welche Angebote sich auf den soeben skizzierten unterschiedlichen Ebenen noch planen und realisieren ließen.


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