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1/11.01.2014 Volkswirtschaftliches Referat 200820092010201120122013 BIP – Real nominell 1,4 3,2 -3,8 -2,8 2,3 4,1 3,2 5,5 0,4 2,7 1,6 3,2 Privater Konsum.

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1 1/ Volkswirtschaftliches Referat BIP – Real nominell 1,4 3,2 -3,8 -2,8 2,3 4,1 3,2 5,5 0,4 2,7 1,6 3,2 Privater Konsum real0,8-0,32,20,8 1,0 Ausrüstungsinvest.-0,7-9,74,311,01,52,0 Bauinvestitionen1,0-7,6-2,91,00,41,0 Warenexporte real0,5-16,812,87,83,56,4 Warenimporte real0,6-14,310,38,03,75,9 Leistungsbilanzsaldo Mrd 13,767,498,467,597,498,35 Verbraucherpreise3,20,51,93,32,11,9 Arbeitslose % Unselbständ. Lt. EU-Definition 5,9 3,8 7,2 4,8 6,9 4,4 6,8 4,2 7,1 4,5 7,4 4,7 Realeink. je AN – brutto netto -0,0 -0,7 1,1 2,9 -0,7 -0,9 -0,6 -0,9 0,8 0,6 -0,1 -0,4 WIFO – Konjunkturprognose – Dezember 2011 Hauptergebnisse – Veränderung gegen das Vorjahr in Prozent

2 2/ Volkswirtschaftliches Referat KONJUNKTURSTEUERUNG GeldpolitikBudgetpolitikLohnpolitik Zinserhöhung Zinssenkung Steuern Investitionen Produktivitäts- Orientierte Lohnpolitik

3 3/ Volkswirtschaftliches Referat Vierte Phase der Krise 1.Liquiditätskrise 2.BANKENKRISE 3.KONJUNKTURKRISE 4.Finanzierung der Staaten (Vertrauenskrise) 5.Vertrauenskrise – Projekt EUROPA? 6.Stagnation durch überzogene Sparprogramme

4 4/ Volkswirtschaftliches Referat und bringt einige Staaten in Schwierigkeiten ….. Schweiz Österreich Quelle: APK Vorsorgekasse

5 5/ Volkswirtschaftliches Referat Budgetkrise Budgetkrise ist eine Folge der Finanzkrise 2008/ Es war die Finanzindustrie, die durch die Spekulationen auf die normale Wirtschaft durchgeschlagen hat 3.Rettungsaktionen der Staaten (Einspringen für Finanzkrise [Banken)], Konjunkturpaket) 4.Wir haben über unsere Verhältnisse gelebt? Verfälschen der Ursachen und Wirkungen 5.Bankdirektoren verlangen, die Budgets müssen in Ordnung gebracht werden (Derivatverluste) - Verursacher der Krise

6 6/ Volkswirtschaftliches Referat Die drei gefährlichsten Aussagen 1.Wir hinterlassen unseren Enkeln Schulden Wenn man dagegen rechnet: - Finanzveranlagungen der Republik (z.B. Wohnbaudarlehen) Schulden - Infrastruktur (Schulen, Kindergärten) oder Anteile an Unternehmen) pro Einwohner positive Bilanz Ziel: Boden aufbereiten für harte Einschnitte

7 7/ Volkswirtschaftliches Referat Was heißt Verlust des Triple AAA? Beispiel: Spanien hat das 1 Prozentpunkt gekostet Variante Österreich: 8 Jahre Laufzeit für Anleihen Neufinanzierungsbedarf im 1. Jahr 250 Mio. Euro im 8. Jahr 2 Mrd. Euro das sind 0,66 % des BIP Zum Vergleich: Verzinsung der Staatsschuld Deutschland 3,2 % Österreich 3,6 %

8 8/ Volkswirtschaftliches Referat Bankenforderungen gegenüber Entwicklungsländern (in % des BIP)

9 9/ Volkswirtschaftliches Referat Hypo Alpe Adria Kreditportfolio37,8 Mrd. Zum Zeitpunkt der Notverstaatlichung faule Kredite 3,1 Mrd. jetzt 8 Mrd.? Bayern verloren 3,7 Mrd. Bürgschaften Kärnten 19 Mrd. (Zehnfaches des Landeshaushaltes)

10 10/ Volkswirtschaftliches Referat Hypo Alpe Adria Tilo B e r l i n Vermögensverwalter Verheiratet mit Go e s s - C l a n Erwirbt für Investorenzirkel die Sperrminorität 150 Kurz vor Verkauf der Hypo an die Bayern

11 11/ Volkswirtschaftliches Referat HYPO-DEAL – prominente Profiteure Stanislaus Turnauer (Verpackungsindustrie) Heinzel (Papier) Rauch (Fruchtsaft) Hans Tilly (Kärntner Holzindustrie) Michael Gröller (Ex. Mayr-Melnhof) Herbert Koch (Kika-Leiner) VEIT SORGER (INDUSTRIELLEN-Vereinigung) Ferdinand Piech junior ( VW) Oliver Schwarzkopf (Kosmetik)

12 12/ Volkswirtschaftliches Referat I.Staaten können nicht mehr ihre Probleme durch Abwertung lösen II.Spekulation ist explodiert und verursacht Finanzprobleme bei den schwächsten Ländern (hohe Zinsaufschläge durch CDS-Spekulation) III.Dadurch wird eine Liquiditäts- zur Staatsschuldenkrise IV.Diese Spekulationen treiben die Zinssätze innerhalb der EURO-Zone dramatisch an, dadurch drastische Auseinanderentwicklung innerhalb der EU V.Wer hat das Sagen – Politik oder Spekulanten?

13 13/ Volkswirtschaftliches Referat Lohnstückkosten in der EU Entwicklung 2000 bis 2010 im Vergleich jährliche Zunahme in Prozent (nominell, Durchschnitt) Quelle: EU-Kommission, Eurostat

14 14/ Volkswirtschaftliches Referat Was wäre nötig, um Krise nachhaltig und solidarisch zu lösen? 1.Regulierung der Finanzmärkte Politik muss Primat über die Finanzmärkte bekommen 2. Ungleichheit in der Verteilung von Einkommen und Vermögen reduzieren Finanztransaktionssteuer höhere Besteuerung von großen Vermögen Abbau von makroökonomischen Ungleichgewichten der Leistungsbilanzen auf EU-Ebene Konsequenz daraus einheitliche europäische Anleihen 3.Wird das Ziel Beruhigung der Märkte damit erreicht? Konjunktureinbruch, ohne Wachstum kein Erreichen der Ziele? 4.Ohne Kriterium der Beschäftigung Verschärfung der Krise

15 15/ Volkswirtschaftliches Referat Nimmt der Staat Schulden auf, kann er diese Mittel nachhaltig investieren (Infrastruktur, Bildung). Überwinden eines kurzfristigen Konjunktureinbruchs. - Damit Sichern von Ausbildung, Mobilität, Qualifikation, Einkommen. Davon profitieren vor allem zukünftige Generationen. - Umverteilung durch Sozialstaat Bildung, Gesundheit, Arbeitsmarkt wirken klar nach unten umverteilend Chancengerechtigkeit, Aufstiegs- und Einkommenschancen

16 16/ Volkswirtschaftliches Referat Sinnvolles Sparen Kluges Investieren verteilungsgerechtes Sanieren Damit durch die Rückführung des Defizits Beschäftigung, Wachstum und soziale Gerechtigkeit möglichst nicht gefährdet werden. Folglich darf die Rückführung nicht nur über Ausgabenkürzungen erfolgen, sondern muss wesentlich auch auf der Einnahmenseite ansetzen.

17 17/ Volkswirtschaftliches Referat Schuldenstand ist abhängig von Wirtschaftsentwicklung Wachstum Verteilung Arbeitsmarkt Wie kann man Finanzmärkte schrumpfen lassen (Finanztransaktionssteuer)? Regulieren – Steueroasen? in Primärverteilung eingreifen durch Mindestlohn? Wie kann man Binnennachfrage stimulieren?

18 18/ Volkswirtschaftliches Referat Konjunkturelles Defizit0,5 % + strukturelles Defizit2,7 % 0,35 % tatsächliches beobachten3,2 % Problem: Automatische Stabilisatoren funktionieren erst ab 0,35 % Somit Sparen im Abschwung Automatische Stabilisatoren wirken lassen heißt: im Abschwung höheres Defizit zulassen Einnahmen: LSt, ESt, Sv-Beiträge, KöSt, sonstige Steuern - Ausgaben: Arbeitslosenversicherung

19 19/ Volkswirtschaftliches Referat Ziel: Abbau von Schulden Gleichzeitig Bekämpfung der Arbeitslosigkeit Erhöhung der Steuern – gleichzeitig Erhöhung der Staatsausgaben dämpft nicht so starkwie das belebend wirkt (expansiv) Warum ist Beschäftigung kein Kriterium?

20 20/ Volkswirtschaftliches Referat Strukturelles Defizit: Definition: Staatsdefizit bei normaler Wirtschaftslage (EU-Kommission sagt: 2,7 %) Problem: neoklassisches Wachstumsmodell Natürliche Arbeitslosenrate 7 – 8 % (zu hoch für Euro-Zone) Was ist Normallage? Durchschnittliche Wachstumsrate der letzten Jahrzehnte mit Übergewichtung der letzten Jahre

21 21/ Volkswirtschaftliches Referat Wege aus der Krise Beitrag der Krisenverursacher Einführung einer Reichensteuer Finanztransaktionssteuer Stoppt das Casino Soziale Investitionen in Ausbildung, Kindergärten, Pflege statt rabiate Sparpolitik

22 22/ Volkswirtschaftliches Referat Wer zahlt Steuern? Steuerreinnahmen Voranschlag In Mrd. In % Lohnsteuer21,631,3- Arbeitnehmer, Pensionisten Einkommensteuer2,5- Selbstständige (Gewerbetr.) - Aktiengesellschaften, GesmbH - Sparer, Dividenden aus Aktien - Konsumenten Körperschaftsteuer4,5 Kapitalertragsteuer3,0 Umsatzsteuer23,634,2 Verbrauchsteuern6,2-Tabak, Alkohol, Mineralöl Verkehrssteuern5,2 2,2 68,8 - z.B. Maut, Vignette Sonstige

23 23/ Volkswirtschaftliches Referat Bruttoverdienste / Realeinkommen netto ( ) Gute Lohnabschlüsse der Gewerkschaften - von Sparpaketen, Steuerprogression wieder aufgefressen Quelle: WIFO, Okt. 2011

24 24/ Volkswirtschaftliches Referat Ohne Bezug zur Realwirtschaft Aktien und Anleihen Devisen außerbörslich gehandelten Derivaten Börsenderivaten knapp doppelt so groß 43-mal so groß 6-mal so groß 24-mal so groß Um so viel größer als das globale Bruttoinlandsprodukt war das weltweite Handelsvolumen von …. Der Handel mit Wertpapieren hat viel schneller zugenommen als das Wachstum der Weltwirtschaft. Vor allem der Handel mit Derivaten ist explodiert. Derivate sind Finanz-Produkte deren Wert von anderen Anlageformen (Aktien, Devisen, Anleihen oder anderen Derivaten) abgeleitet ist. Quelle: Schulmeister 2008

25 25/ Volkswirtschaftliches Referat System der organisierten Verantwortungslosigkeit Banken auslagern Ratingagenturen prüfen nichtAAA Kreditwürdigkeitenberaten/raten - Keine Haftung- keine Haftung Spezielle Gesellschaften der Banken verbriefen die Risiken zu Wertpapieren Management der Käufer wer hat welche Papiere? wir haben AAA-Papiere Verlust des Vertrauens gekauft! zwischen den Banken - Keine Haftung Folge: Wirtschaftskrise, Arbeitslosigkeit, Konkurse, Einkommensverluste... Staat muss Banken auffangen

26 26/ Volkswirtschaftliches Referat Steuern bei geringem Lohn so hoch wie bei Höchsteinkommen 1. Dezil Dezil Dezil Dezil Dezil Dezil Dezil Dezil Dezil Über Haushaltseinkommen bis … Quelle: WIFO 2009

27 27/ Volkswirtschaftliches Referat Essen & Wohnen 2009/ Ausgabenanteile am Haushaltsbudget ausgaben- schwächsten Zehntel 2. Zehntel 3. Zehntel 4. Zehntel 5. (mittleren) Zehntel 6. Zehntel 7. Zehntel 8. Zehntel 9. Zehntel ausgaben- stärksten Zehntel Die 10% der Familien mit dem kleinsten Budget benötigen davon den Großteil (62,5%) fix für Wohnen, Energie und Ernährung. Die 10% der Familien mit dem größten Budget geben davon nur ein Viertel (24,5%) fix für Wohnen, Energie und Ernährung aus. Die nach der Höhe ihrer Budgets gereihten zehn Zehntel der Haushalte 53,8% 62,5% 48,8% 45,1% 41,8% 39,1% 35,4% 33,1% 30,1% 24,5% Energie Wohnen Ernährung, alkoholfreie Getränke Quelle: Statistik Austria Ausgaben-Anteile am Haushaltsbudget

28 28/ Volkswirtschaftliches Referat Vermögenssteuern: Österreich ist Schlusslicht!

29 29/ Volkswirtschaftliches Referat Anteile der Abgabenkategorien (in Prozent des Gesamtabgabenaufkommens) Quelle: AK Wien

30 30/ Volkswirtschaftliches Referat Reichtum in Österreich: Vermögen auf wenige konzentriert Gesamtvermögen (Geldvermögen, Immobilien, Beteiligungen) der Großteil der Bevölkerung (unterste 90%) die Reichsten (oberstes 1%) die Reichen (oberste 2 bis 10%) 31,8 %33,7 % 34,5 % Quelle: Bericht über die soziale Lage, Sozialministerium; AK OÖ 2007

31 31/ Volkswirtschaftliches Referat Vermögensreichtum und Armut Unter den Reichsten 1% besitzt EIN Reicher Geldvermögen Immobilien Unternehmensvermögen Quelle: Bericht über die Sozial Lage ,4 Mio. Gesamtvermögen (durchschnittlich, 2002) - Oberste 1 % hat Vermögen 5,4 Mio. – das sind Personen - Oberste 2-10 % hat Vermögen das sind Personen

32 32/ Volkswirtschaftliches Referat Immobilienwerte Wert der Gesamt-Immobilie »Untersten 10 % Euro »Zweites Dezil Euro »Drittes Dezil Euro »Viertes Dezil Euro »Fünftes Dezil Euro »Sechstes Dezil Euro »Siebentes Dezil Euro »Achtes Dezil Euro »Neuntes Dezil Euro »Zehntes Dezil Euro » 91.bis Euro » 96.bis Euro » Oberste 1 % Euro

33 33/ Volkswirtschaftliches Referat Vermögensverteilung - Unternehmensbeteiligungen Top 10 % (ca Personen) verfügen über Anteil von 82 % 17 Mrd. Euro Top tausendstel (ca. 100 Personen) verfügen über Anteil von 39 % 7,2 Mrd. Euro Top zehntausendstel (ca. 10 Personen) verfügen über Anteil von 25 %4,7 Mrd. Euro

34 34/ Volkswirtschaftliches Referat Euro-Millionäre haben 230 Mrd. Euro Vermögen 2010 gab es in Österreich Euro-Millionäre um 7% mehr als 2009 Vermögenszuwachs 2010 : 2009: + 8 % = 20 Mrd. Vorschau Vermögenszuwachs bis 2013: + 8 % auf 315 Mrd. Zitat Liaunig (Unternehmer, Schlossbesitzer und Kunstsammler) Die Untergrenze (für ein gutes Leben) liegt relativ niedrig. 10 Mio. würde ich sagen. Ja, denn wenn man die g´scheit anlegt - sagen wir mit 4 Prozent, kann man von den Erträgen tadellos leben. (Trend 7/2011)

35 35/ Volkswirtschaftliches Referat Österreichs reichste Personen bzw. Familien mit Milliarden-Privatvermögen Familien Piech und Porsche Brüder Kaufmann Familie Flick Familie Pappas Dietrich Mateschitz Wolfgang Leitner Johann Graf Georg Stumpf Karl Wlaschek Melinda Esterházy Heidi Horten Familie Mayer-Melnhof Familie Swarovski Helmut Sohmen Martin Schlaff Thomas Prinzhorn Frank Stronach Familie Turnauer Familie Kahane Gesamt

36 36/ Volkswirtschaftliches Referat Vermögensteuer ÖGB-Vorschlag Bis ausgenommen – 2 Mio. 0,5 % 2 Mio. – 3 Mio. 1 % Über 3 Mio. 1,5 %

37 37/ Volkswirtschaftliches Referat Sozialstaat Kampf gegen Armut Steuergerechtigkeit Vollbeschäftigung Bildung Ökologie Spekulationssteuer Reichensteuer Lohnpolitik Chancengerechtigkeit Internationale Solidarität

38 38/ Volkswirtschaftliches Referat Wie wichtig ist soziale Sicherheit, die nicht von Aktien abhängig ist? Wie wichtig ist Solidarität?

39 39/ Volkswirtschaftliches Referat Ist die gesetzliche Pensionsversicherung finanzierbar? Berechnungen des BMASK

40 40/ Volkswirtschaftliches Referat Bundesbeitrag (Ausfallhaftung) gegliedert nach Pensionsversicherungsträgern Versicherungsträger B u n d e s b e i t r a g (Ausfallhaftung) in % Pensionsaufwandes PV insgesamt………… ,8 PV der Unselbständigen… ,3 Pensionsversicherungsanstalt… ,3 VA für Eisenbahnen u. Bergbau ,3 PV der Selbständigen……… ,1 SVA der gew. Wirtschaft….… ,1 SVA der Bauern…………… ,6

41 41/ Volkswirtschaftliches Referat Ausschüttungstangente in Prozent der Lohn- und Gehaltssumme in Prozent der Lohn- und Gehaltssumme Energie97,398,877,6 Sachgüterindustrie54,841,255,0 Handel31,229,253,7 Dienstleistungen32,525,526,4 Gesamt50,141,750,8 Ausschüttungstangente Die Ausschüttungstangente spiegelt die Entwicklung der Ausschüttungen zu Löhnen und Gehältern wider. Mit Hilfe dieser Kennzahl wird die Verteilungsentwicklung zwischen Arbeit und Kapital beobachtet: Berechnung: Ausschüttungen laufendes Jahr*100/Jahresbruttolöhne und -gehälter des Vorjahres Quelle: AK Wien

42 42/ Volkswirtschaftliches Referat Was ist gut gelaufen ? Gegensteuern in der Wirtschaftskrise –Konjunkturpakete, Lohnsteuersenkung –Kein Null-Defizit-Fetischismus in der Krise –Abbau des Defizits durch Wirtschaftswachstum und –nicht durch Zu-Tode-Sparen –Beteiligung der Krisenverursacher an den Kosten Bankensteuer Spekulationsgewinn-Besteuerung von Wertpapieren - FAIR-Teilen-Kampagne des ÖGB hat hier sehr mitgeholfen

43 43/ Volkswirtschaftliches Referat Was läuft derzeit nicht gut ? Verschärfung des Stabilitäts- und Wachstumspaktes auf EU-Ebene Tempo bei der Finanzmarktregulierung Eine Steuerstrukturreform steht zwar im Koalitionsabkommen – wurde nicht einmal noch begonnen Verspritung (Diskussion E10) und Verstromung (Ökostromgesetz) von Lebensmitteln – Pflanzenöl gehört am Tisch aber nicht in den Tank – Desaster der Sonderklasse ! Fehlende Umsetzung wesentlicher Forderungen in der Wettbewerbspolitik zur Inflationsbekämpfung, Wettbewerbsmonitoring, Umkehr der Beweislast bei Marktmissbrauchsfällen etc. Kontrolle und Untersuchung des Mineralölmarktes Beharren auf derzeitigem System der Agrarförderung

44 44/ Volkswirtschaftliches Referat BANKROTT eines Landes Vollständige oder teilweise Nichterfüllung einer Schuld – Tilgung oder Zinszahlung Vollständige oder vorläufige Weigerung Drücken der Schuldenlast Umwandlung der Anleihen Einvernehmliche Übertragung der Schulden auf längere Laufzeit = kein Bankrott

45 45/ Volkswirtschaftliches Referat BANKROTT eines Landes (2) Was sind finanzielle Folgen des Ausfalls? Für den Schuldner Teil der Schuld fällt weg Vertrauensverlust an den Kapitalmärkten Für neue Schulden hohe Zinsen Für den Gläubiger Verhandlungen – wie gehts weiter? Abwertung der Schuld – Bilanz! deshalb Rückstellungen für faule Kredite sind diese Rückstellungen ausreichend?

46 46/ Volkswirtschaftliches Referat BANKROTT eines Landes (3) Folgen für die EUROZONE Europaweite Bankenrettungsaktionen Rekapitalisierungsbedarf um Verluste aus ihren Beteiligungen auszugleichen In Griechenland – Run auf die Banken (Insolvenzgefahr für größte griechische Banken) Folgen für Realwirtschaft? Kettenreaktion in Europa?

47 47/ Volkswirtschaftliches Referat Insolvenz eines Landes ist was anderes als Insolvenz eines Unternehmens Unternehmer geht, ein anderer übernimmt seinen Marktanteil Staat – es tritt keiner an seine Stelle - die Menschen bleiben Folge: wirtschaftliche Depression er kriegt kein frisches Kapital

48 48/ Volkswirtschaftliches Referat Forderungen : solide öffentliche Haushalte der EU-Staaten seitens der Finanzmärkte muss ein Beitrag dazu geleistet werden Besteuerung von Spekulationsgewinnen und Einführung einer Finanztransaktionssteuer die wirtschaftliche Erholung muss abgesichert werden gemeinsames Impulsprogramm zur Bekämpfung von Arbeitslosigkeit solidarischer Abbau der europäischen Handels- und Einkommensungleichgewichte in allen Staaten steht ArbeitnehmerInnen ein gerechter Anteil am wirtschaftlichen Erfolg zu eine Verschärfung der Lohnkonkurrenz schadet uns allen umgehende Regulierung der Finanzmärkte schädliche Spekulation muss verboten werden

49 49/ Volkswirtschaftliches Referat Militärausgaben in Prozent des BIP Bruttoinlandsprodukt 1988 bis 2008 SpanienDeutschlandSchwedenNiederlande ItalienTürkeiFrankreichVereinigtes Königreich Griechenland

50 50/ Volkswirtschaftliches Referat Defizit und Staatseinnahmenquoten Quelle: EU kommission AMECO Datenbank, EU 15

51 51/ Volkswirtschaftliches Referat WOHLFAHRTSSTAAT ist die moderne Form der SOLIDARITÄT, es geht darum, das in Recht umzuformen, was früher eine Gnade war, und damit gibt man den Menschen Würde und Freiheit.

52 52/ Volkswirtschaftliches Referat Gewerkschaften für Schulden verantwortlich? -Niemand will unbeschränktes Schuldenmachen -Warum Vermögenssteuern Jene, die für die Krise verantwortlich sind, sollten auch die Kosten der Krise tragen -Ist man gegen Schuldenabbau, wenn man gegen die Schuldenbremse ist? -Rechte: Sparen wird als Tugend gesehen -Linke: Schulden machen als Untugend

53 53/ Volkswirtschaftliches Referat Steuerstrukturreform – warum Gründe für geringe Kapitalbesteuerung Begünstigungen bei Unternehmenssteuern seit 1993 MaßnahmeSteuerausfall/-mehreinnahmen in Mrd. Abschaffung Gewerbesteuer-1,50 Abschaffung Vermögensteuer-1,20 Abschaffung Erbschaftsteueräquivalent-0,25 Erhöhung KÖSt von 30 % auf 34 %0,80 Umstellung von Lohnsummensteuer auf Kommunalsteuer0,70 Einführung Gruppenbesteuerung-0,15 Senkung KÖSt von 34 % auf 25 %-2,00 Einführung allgemeiner Gewinnfreibetrag-0,50 Steuerliche Forschungsförderung-0,25 Abschaffung Investitionsfreibetrag0,50 Abschaffung Börsenumsatzsteuer-0,06 Einführung Privatstiftung-0,75 Gesamt-4,66

54 54/ Volkswirtschaftliches Referat Ära Kreisky: Staatsverschuldung bei 39 % Mit EU-Beitritt steigt sie bis 1998 auf 64 % Periode schwarz-blau: 63 % Unter rot-schwarzer Koalition: unter 60 %

55 55/ Volkswirtschaftliches Referat Den armen Sozialstaat kann sich nur der Reiche leisten

56 56/ Volkswirtschaftliches Referat Wenn du der Gewerkschaft beitrittst, können wir mehr erreichen. Wenn wir das umsetzen, dann ändert sich was. Mehr erreichen mehr


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