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KAPITEL III : DAS EMAGRAMM und seine Anwendung für die Segelflugvorhersage. Grenzschichtsonde (S.B.C.) an Super-Dimona der Flugvereinigung Val dEssonne.

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1 KAPITEL III : DAS EMAGRAMM und seine Anwendung für die Segelflugvorhersage. Grenzschichtsonde (S.B.C.) an Super-Dimona der Flugvereinigung Val dEssonne (F).

2 Kapitel III: Das Emagramm und seine Anwendung für die Segelflugvorhersage. III-1: Die Emagrammdarstellung III-2: Die Thermikvorhersage III-3: Die Darstellung der Luftfeuchte und Vorhersage der Kondensation III-4: Die Feuchtemessung und die Bestimmung des Taupunktes und des Kondensationsniveaus (Untergrenze der Quellwolken) III-5: Die Luftmasse «auf einen Blick» III-6: Das Emagramm 761 von MeteoFrance und typische Beispiele von Grenzschichtsondierungen. Anhang 3 : Die Psychrometer-Formel

3 Das Emagramm stellt den Zustand der Atmosphäre graphisch dar. und erlaubt die Vorhersage der Entwicklung im Tagesverlauf. an einem Ort an einem Ort auf verschiedenen Höhenauf verschiedenen Höhen

4 KONSTRUKTION DES EMAGRAMMS 1. Höhenskala (oder Druckniveaus) 2. Temperaturskala

5 Rechtwinkliges EMAGRAMM Das Emagramm ist ein Gitter mit einer Höhenachse (oder Druckachse) und einer Temperatureachse.

6 Im klassischen Emagramm ist die Höhe durch das Druckniveau ersetzt Druck [hPa] Der Zustand eines Gases wie Luft ist durch drei Grössen charakterisiert: Druck P, Temperatur T, Dichte L, die durch die Zustandsgleichung verknüpft werden: P= L R L T R L ist die spezifische Gaskonstante trockener Luft. R L ist die spezifische Gaskonstante trockener Luft. Rechtwinkliges EMAGRAMM

7 750 - Druck [hPa] Die Druckflächen weisen leider unterschiedliche Abstände auf. Folglich werden wir in dieser Einführung vorerst mit der Höhenskala arbeiten.

8 Rechtwinkliges EMAGRAMM Ein Zustandspunkt ist eine gemessene Temperatur, die auf der Messhöhe (oder beim Messdruck) im Emagramm eingetragen wird. «Zustandspunkt» 21° 2300 m 765 hPa

9 Rechtwinkliges EMAGRAMM Sie stellt eine erste Charakterisierung der Luftmasse dar. Die Verbindungslinie aller Zustandspunkte heisst Zustandskurve

10 Rechtwinkliges EMAGRAMM Durch die Temperaturabnahme mit der Höhe ist die Zustandskurve nach links geneigt und verlässt rasch das Emagramm.

11 Spitzwinkliges EMAGRAMM Damit die Zustandskurve eher senkrecht verläuft, wurde das schiefe Emagramm geschaffen. Die Temperaturachse ist um 45° nach oben geneigt.

12 Schiefes EMAGRAMM Das Diagramm ist durch eine grün ausgezogene Kurvenschar ergänzt. Diese Kurven heissen «Trocken- adiabaten». Damit kann die Temperaturänderung einer Luftblase unter adiabatischer Kompression oder Expansion verfolgt werden. Bemerkung: in den folgenden Diagrammen werden die Trockenadiabaten nur qualitativ dargestellt. Die daraus abgelesenen numerischen Werte können sich von den exakten Werten leicht unterscheiden. Das Verständnis des Emagrammes wird dadurch nicht beeinträchtigt.

13 Beispiel : Trockene Luftblase (0 m, 23°) Welche Temperatur erreicht sie bei adiabatischem Aufstieg auf 2500 m ? 23° -5° Antwort: -5 ° Schiefes EMAGRAMM

14 2. Beispiel : Luftblase bei 3000m und -10° Welche Temperatur erreicht sie beim Abstieg auf 500m ? 17° -10° Antwort: 17 °

15 Das Emagramm enthält eine weitere grüne Kurvenschar. Diese Kurven stellen die Feuchtadiabaten dar. Schiefes EMAGRAMM Damit kann die Temperaturänderung einer gesättigten Luftblase unter adiabatischer Kompression oder Expansion verfolgt werden. Wie bei den Adiabaten können sich die daraus abgelesenen numerischen Werte von den exakten Werten leicht unterscheiden.

16 Schiefes EMAGRAMM Beispiel: Gesättigtes Luftpaket bei 1000 m und 10° Welche Temperatur ergibt sich bei einem Aufstieg auf 3000 m ? 10° -1° Antwort: - 1 °

17 Schiefes EMAGRAMM Das Emagramm enthält: Trockenadiabaten und Feuchtadiabaten. Sie zeigen den Temperaturverlauf von auf- und absteigenden Luftblasen mit und ohne Sättigung.

18 Schiefes EMAGRAMM Beispiel: Luftblase bei 0 m und 18°. Welche Temperatur wird erreicht beim Aufstieg auf 3500 m, wenn die Sättigung bei 2000 m erfolgt? 18° Sättigung -15 ° Antwort: - 15 °

19 Kapitel III: Das Emagramm und seine Anwendung für die Segelflugvorhersage. III-1: Die Emagrammdarstellung III-2: Die Thermikvorhersage III-3: Die Darstellung der Luftfeuchte und Vorhersage der Kondensation III-4: Die Feuchtemessung und die Bestimmung des Taupunktes und des Kondensationsniveaus (Untergrenze der Quellwolken) III-5: Die Luftmasse «auf den ersten Blick» III-6: Das Emagramm 761 von MeteoFrance und typische Beispiele von Grenzschichtsondierungen. Anhang 3 : Die Psychrometer-Formel

20 Die Sonnenstrahlen ändern die Zustandskurve kaum. Die Erwärmung der Luft erfolgt in Bodennähe.

21 Durch die Erwärmung werden gewisse Luftblasen spezifisch leichter und steigen auf… bis ihre Temperatur der Umgebungsluft entspricht.

22 Im Emagramm folgt die Blasentemperatur der Trockenadiabaten … … bis zur Kreuzung mit der Zustandskurve.

23 Mit der Emagrammdarstellung einer Temperatursondierung sollte sich der Tagesgang der Konvektion ermitteln lassen. die Sondierung der Luftmasse, die Temperaturvorhersage am Boden. die Temperaturvorhersage am Boden. der Konvektionsbeginn, die Höhe der Aufwinde Unter- und Obergrenzen der Quellwolken Die Ausgangsgrössen sind:

24 Zeit T° C 8h(Sondierung)12° 10h20° 12h24° 14h26° 16h T max 28° Temperatur- vorhersage Zustandskurve

25 Vorhersage der Konvektionshöhe Beispiel: Konvektionshöhe um 12 h ohne Kondensation ? T-12 h = 24° Am Kreuzungspunkt mit der Zustandskurve ist der Temperaturausgleich mit der Umgebung erreicht. Man folgt der Trockenadiabaten durch die Temperatur Man folgt der Trockenadiabaten durch die Temperatur m Antwort:

26 Bei welcher Temperatur wird die Bodeninversion aufgeheizt ? Man folgt der Trockenadiabate durch die Obergrenze der Inversion. 21° Die gesuchte Temperatur kann auf der Höhe des Bodens abgelesen werden. Antwort: 21° Aufheizung der Bodeninversion

27 Unter- und Obergrenze der Quellwolken Das Vorgehen ist identisch… … nur muss man zusätzlich das Sättigungsniveau kennen … nur muss man zusätzlich das Sättigungsniveau kennen. Das entsprechende Vorgehen werden wir später kennenlernen Das entsprechende Vorgehen werden wir später kennenlernen.

28 Quellwolken: Unter- und Obergrenze Unter- und Ober- grenze um 15 h ? T: 23°, Sättigung bei 6°. Ab der vorhergesagten Temperatur folgt man der Trockenadiabate bis zur Sättigungstemperatur. Man folgt der Feuchtadiabate bis zur Kreuzung mit der Zustandskurve. saturation 1500 m 3300 m Untergrenze : 1500 m Obergrenze : 3300 m

29 Kapitel III: Das Emagramm und seine Anwendung für die Segelflugvorhersage. III-1: Die Emagrammdarstellung III-2: Die Thermikvorhersage III-3: Die Darstellung der Luftfeuchte und Vorhersage der Kondensation III-4: Die Feuchtemessung und die Bestimmung des Taupunktes und des Kondensationsniveaus (Untergrenze der Quellwolken) III-5: Die Luftmasse «auf den ersten Blick» III-6: Das Emagramm 761 von MeteoFrance und typische Beispiele von Grenzschichtsondierungen. Anhang 3 : Die Psychrometer-Formel

30 Die Luftfeuchte im Emagramm Das Emagramm enthält noch eine Kurvenschar. Sie stellt das Sättigungs- mischungsverhältnis r s dar und ist in g/kg beschriftet Bemerkung: r s heisst auch r w

31 Die Luftfeuchte im Emagramm Ein Luftblase mit der Temperatur T = 12°C und der Höhe Z (oder Druck p), und der Höhe Z (oder Druck p), r s = 8 g/kg wäre gesättigt, wenn das Mischungsverhältnis 12 g/kg wäre. T= 12 °C. Sein Mischungsverhältnis sei r = 8g/kg, Man verschiebt die Lufttemperatur auf gleicher Höhe zum Mischungsverhältnis von r s = 8 g/kg. r s = 12 g/kg

32 Die Luftfeuchte im Emagramm Ein Luftpaket der Temperatur T = 12°C in der Höhe Z (beim Druck p) und dem Mischungsverhältnis r = 8g/kg, T d =4 °C r =r s = 8 g/kg würde gesättigt, wenn seine Temperatur bei konstantem Druck (gleiche Höhe), (gleiche Höhe), auf T = 4 °C gesenkt würde, wo r = r s wäre Diese Temperatur heisst «Taupunkttemperatur» oder T d. T= 12 °C. Hier ist T d = 4 °C

33 Im Emagramm wird eine Luftblase durch zwei Temperaturen charakterisiert: 1-Der Zustandspunkt mit T = 12 °C und Z (oder p), 2-T d – dem Schnittpunkt des (Sättigungs-) Mischungsverhältnisses r s = 8 g/kg mit der Höhen- oder Drucklinie Die Luftfeuchte im Emagramm rsrs Td T

34 Die Taupunkttemperatur ist die Sättigungstemperatur einer Luftblase, unter Abkühlung bei konstantem Druck.

35 TdTd Die Luftfeuchte im Emagramm Wenn das Mischungs- verhältnis durch Feuchtezufuhr von 8 auf 12g/kg anstiege, würde ebenfalls Sättigung auftreten. 12g/kg ist das Sättigungsmischungs verhältnis r s. rsrs T

36 Das geschieht beim Duschen und ungenügender Lüftung.

37 Die Luftfeuchte im Emagramm TdTdTdTd Steigt die Luftblase auf, tritt Sättigung ein, wenn die Temperatur und der Druck dem Sättigungs- mischungsverhältnis von 8 g/kg entsprechen. Der Kondensationspunkt entspricht dem Schnitt- punkt zwischen dem Sättigungsmischungs- verhältnis r=8 g/kg und der Trockenadiabate durch T. TcTcTcTc T c ist die Temperatur des Kondensationspunktes. T

38 Am Kondensationspunkt tritt Sättigung ein nach einer adiabatischen Expansion.

39 Wenn man das mittlere Sättigungsverhältnis «r m » der konvektiv durchmischten Schicht kennt, ist es ein Leichtes, die Unter- und Obergrenze der Quellwolken zu bestimmen.

40 Unter- und Obergrenze Das mittlere Mischungs- verhältnis r m zwischen 0 und 3000 m sei 6g/kg. Unter- und Obergrenze für T=24° bei z = 0 ? Die Untergrenze ergibt sich aus dem Schnittpunkt des Mischungsverhältnisses von =6 g/kg mit der Trockenadiabaten durch T=24 °C und Z=0 m. Die Obergrenze folgt aus dem Schnittpunkt der Feuchtadiabate durch den Kondensationspunkt mit der Zustandskurve. Untergrenze = 2000 m Obergrenze = 3000 m Und für 32° ? Untergrenze = 2700 m Obergrenze = Tropopause Wenn keine Inversion den weiteren Aufstieg bremst !

41 Das Emagramm beim Apero Wieviele Flaschen Pastis braucht es für das kondensierte Wolkenwasser ? Verdünnung : 1 Teil Pastis auf 5 Teile Wasser. Untergrenze r = 6 g/kg, Obergrenze r = 4 g/kg. Obergrenze r = 4 g/kg. 2 g/kg werden in Tropfen und Eiskristalle umgewandelt. (Obergrenze T=-5°) Wolkenvolumen: rund m3 Kondensat: l CRUETTE Denise: Comment est obtenu ce chiffre de l ? Peut-être faudrait-il donner quelques éléments complémentaires pour mener ce calcul… car il y peu d eau liquide au bas du nuage et de plus en plus au fur et à mesure que l on s élève. Ce résultat semble compatible avec un nuage contenant 200 gouttes/cm 3, avec des gouttes de 10 micromètres de rayon CRUETTE Denise: Comment est obtenu ce chiffre de l ? Peut-être faudrait-il donner quelques éléments complémentaires pour mener ce calcul… car il y peu d eau liquide au bas du nuage et de plus en plus au fur et à mesure que l on s élève. Ce résultat semble compatible avec un nuage contenant 200 gouttes/cm 3, avec des gouttes de 10 micromètres de rayon

42 Antwort: rund Flaschen !

43 Zur Messung der Luftfeuchtigkeit dient das «Psychrometer ». Es besitzt ein «Trockenthermometer», an dem man T abliest, und ein Feuchtthermometer, an dem man T m abliest.

44 Das Feuchtthermometer ist mit einem feuchten Strumpf bedeckt. Hier ein klassisches Psychrometer aus einer Wetterhütte. Weitere Einzelheiten R. Vaillant

45 Bei feuchter Umgebungsluft, verdunstet wenig Wasser … … und das Feuchtthermometer kühlt nur wenig ab. T m und T unterscheiden sich nur wenig. Bei sehr trockener Umgebungsluft verdunstet viel Waser vom Strumpf… … und das Feuchtthermometer kühlt stärker ab. T m und T unterscheiden sich stark.

46 das Psychrometer Das Basisinstrument für Flugzeugsondierungen. Heute wird eher ein elektronisches Hygrometer benützt, das die Taupunkttemperatur misst. Während langer Zeit war

47 Durch ein Sondierung kennt man auf vielen Höhen (oder Druckniveaus) : die Temperatur T oder die Feuchttemperatur T m (vom Psychrometer) Mit dem Emagramm bestimmt man (graphisch) : Den Kondensationspunkt Tc den Taupunkt Td (vom Hygrometer)

48 Bestimmung des Kondensationspunktes aus T und T d Zeichne T und T d. TmTm TcTc Zeichne die Trocken- adiabate durch T und das Mischungsverhältnis durch T d. T c liegt an deren Schnittpunkt. Von T c folgt man der Feuchtadiabete zum Ausgangsniveau zurück und findet T m. TdTd X T

49 Folge «r s », zu T d. Bestimmung des Mischungsverhältnisses aus T und T m Zeichne T et T m Zeichne T et T m. TmTm TcTc TdTd Zeichne die Trocken- adiabate durch T und die Feuchtadiabate durch T m. T c liegt an deren Schnittpunkt. "r s " Zeichne "r s "(Mischungsverhältnis) durch T c. X T

50 Bestimmung des mittleren Mischungsverhältnisses aus T und T m Bestimme T d für einige Messpunkte in den unteren Schichten. So bestimmt man ein mittleres r … für eine robuste Bestimmung der Quellwolken !

51 Kapitel III: Das Emagramm und seine Anwendung für die Segelflugvorhersage. III-1: Die Emagrammdarstellung III-2: Die Thermikvorhersage III-3: Die Darstellung der Luftfeuchte und Vorhersage der Kondensation III-4: Die Feuchtemessung und die Bestimmung des Taupunktes und des Kondensationsniveaus (Untergrenze der Quellwolken) III-5: Die Luftmasse «auf den ersten Blick» III-6: Das Emagramm 761 von MeteoFrance und typische Beispiele von Grenzschichtsondierungen. Anhang 3 : Die Psychrometer-Formel

52 Instabilität in ungesättigter Luft Eine ungesättigte Blase (17,5° bei 500m), steige adiabatisch auf 2000 m. und erreicht die Temperatur 0°C. Die Umgebungstemperatur liegt dort bei -3°C. Durch die höhere Temperatur wird die Blase weitersteigen.

53 ist diese Schicht «INSTABIL » Instabilität in ungesättigter Luft Wenn in einer ungesättigten Schicht der Atmosphäre die Zustandskurve «links» der Trockenadiabaten verläuft, Beispiel: Schicht zwischen 500m und 2000m, und oberhalb 3000 m.

54 Instabilität in gesättigter Luft Steigt ein gesättigtes Luftpaket von 17,5° in 500 m feuchtadiabatisch auf 2000m, erreicht es die Temperatur von 11°C. Die Umgebungstemperatur beträgt -3°C. Durch die höhre Temperatur des aufgestiegenen Paketes wird es nicht ins Ausgangsniveau zurücksinken sondern weitersteigen.

55 Absolute Instabilität Die Schicht zwischen 500 und 2000 m ist sowohl für gesättigte wie ungesättigte Luft instabil. Diese Schicht ist «absolut instabil». Liegt die Zustandskurve links der Trocken- und der Feuchtadiabate ist die Instabilität absolut.

56 Stabilität ungesättigter Luft Die Schichtung ist trockenstabil. Ungesättigte Luft von 14 °C, die adiabatisch vom Boden aufsteigt, ist in jeder Höhe kälter und somit spezifisch schwerer als die Umgebungsluft. Sie wird wieder in die Ausgangshöhe absinken.

57 Stabilität gesättigter Luft Gesättigte Luft von 14 °C, die feucht- adiabatisch vom Boden aufsteigt, ist in diesr Zustandskurve in jeder Höhe kälter und somit spezifisch schwerer als die Umgebungsluft. Sie wird wieder in die Ausgangshöhe absinken. Die Schichtung ist feuchtstabil.

58 Absolute Stabilität die Schichtung absolut stabil. Liegt die Zustandskurve rechts der Trocken- und der Feuchtadiabate ist

59 Feuchtlabile Schichtung Ist die Schichtung nur bedingt stabil. Liegt die Zustandskurve in einer Schicht zwischen der Trocken- und der Feuchtadiabate, Liegt die Zustandskurve in einer Schicht zwischen der Trocken- und der Feuchtadiabate, Die Instabilität tritt nur bei Sättigung auf.

60 Das Emagramm auf einen Blick… Eine Sondierung kann in groben Zügen oft rasch analysiert werden wenn sie einer gut ausgeprägten, typischen Wetterlage entspricht:Eine Sondierung kann in groben Zügen oft rasch analysiert werden wenn sie einer gut ausgeprägten, typischen Wetterlage entspricht: zu trocken oder zu feuchte Luft, zu trocken oder zu feuchte Luft, Luftmassenwechsel, Luftmassenwechsel, diverse Hochdruckbedingungen, diverse Hochdruckbedingungen, und … die ideal Sondierung ! und … die ideal Sondierung !

61 Das Emagramm auf einen Blick Grosse Differenz zwischen T und T m : TROCKENE LUFT Trocken- thermik. Trocken- thermik.

62 Das Emagramm auf einen Blick Geringe Differenz zwischen T und T m Geringe Differenz zwischen T und T m : FEUCHTE LUFT bewölkt, tiefe Untergrenzen

63 Absinkinversion Bei hohem Druck in den oberen Luftschichten. Merkmale: * trockene und warme Luft in der Höhe. * deutliche Inversion mit Abtrocknung (grosser Unterschied zwischen T und Tm). Vorteil: Kein Gewitterrisiko

64 Inversion bei Luftmassenwechsel in der Höhe Anstieg von T und T m in der Inversion Nachteil: oft mit Wolken verbunden, die die Konvektion beeinträchtigen. Woken vom Typ Stratocumulus

65 Zu feuchte Luft unter der Inversion Wenn die Differenz von T und T m unterhalb der Inversion zu gering ist, kann es zu... kommen. AUSBREITUNGEN

66 Zu trockene Luft unterhalb der Inversion. Die Kurven von T und T m liegen weit auseinander (sehr trockene Luft) = Konvektion ohne Quellwolken Trocken- thermik…

67 Die «ideale» Sondierung ! Trocken Höhenluft (wolkenfrei). Hochliegende Absinkinversion. Ideale Feuchtekurve T m (Quellwolkenbildung, hohe Untergrenze, geringe Bedeckung, keine Ausbreitungen). Glatte Zustandskurve zwischen Feucht- und Trockenandiabate (gleichmässige Konvektion, kaum Turbulenz). Tiefliegende Boden- inversion (rasche Aufheizung).

68 Kapitel III: Das Emagramm und seine Anwendung für die Segelflugvorhersage. III-1: Die Emagrammdarstellung III-2: Die Thermikvorhersage III-3: Die Darstellung der Luftfeuchte und Vorhersage der Kondensation III-4: Die Feuchtemessung und die Bestimmung des Taupunktes und des Kondensationsniveaus (Untergrenze der Quellwolken) III-5: Die Luftmasse «auf den ersten Blick» III-6: Das Emagramm 761 von MeteoFrance und typische Beispiele von Grenzschichtsondierungen. Anhang 3 : Die Psychrometer-Formel

69 Die Trockenadiabaten sind grüne, ausgezogene Linien.. Die Isothermen sind braune, um 45° geneigte Geraden Die Isothermen sind braune, um 45° geneigte Geraden Die Zustandsgrössen sind: der Luftdruckder Luftdruck und die Temperatur.und die Temperatur. Die Isobaren sind braune, horizontale Geraden. Die Isobaren sind braune, horizontale Geraden. Die Feuchtadiabaten sind grüne, gestrichelte Linien.. Die Feuchtadiabaten sind grüne, gestrichelte Linien.. Trocken- und Feuchtadiabaten werden nach ihrem Schnittpunkt mit der Isobare 1000 hPa benannt.

70 Sie sind mit g Wasserdampf pro kg trockener Luft bezeichnet. Die Höhenskala auf der rechten Seite ist für die trockene Standard- atmosphäre berechnet. Die Linien mit konstantem Mischungsverhältnis (iso-r s ) sind durch braune, geneigte, gestrichelte Geraden dargestellt.

71 Typische Beispiele von Grenzschichtsondierungen Die Kurven dieser Sondierungen sind : Die Zustandskurve (T in °C in Abhängigkeit des Luftdruckes),Die Zustandskurve (T in °C in Abhängigkeit des Luftdruckes), Die Kurve der Taupunkttemperatur (T d in Abhängigkeit des Luftdruckes).Die Kurve der Taupunkttemperatur (T d in Abhängigkeit des Luftdruckes).

72 Grenzschichtsondierung am frühen Morgen Beachten: nächtliche Bodeninversion und rasche Fluktuation der Feuchte in der Höhe.

73 Grenzschichtsondierung am Abend nach konvektiver Durchmischung. Beachten: Quasi-adiabatisches Temperaturprofil und homogenes Mischungsverhältnis in der Konvektionsschicht (von 600 m bis zur Wolkenuntergrenze).

74 Sondierung in einem Aufwind. Im Aufwind (von 1600 bis 3000 m) sind die T und T d Profile durch die konvektive Durchmischung geglättet.

75 ENDE Kapitel III

76 Anhang 3 : Die Psychrometerformel

77 Die Luftfeuchtigkeit lässt sich wie folgt abschätzen: Die Wärme zur Verdunstung des Wassers aus dem feuchten Strumpf wird der Luft um das Thermometer entnommen:Die Wärme zur Verdunstung des Wassers aus dem feuchten Strumpf wird der Luft um das Thermometer entnommen: sprich: dQ = c pL (T-Tm) Diese zugeführte Wärme sättigt die Luft bei der Feuchttemperatur:Diese zugeführte Wärme sättigt die Luft bei der Feuchttemperatur: sprich : dQ =L v (T m )[r s (T m ) -r] sprich : dQ = L v (T m )[r s (T m ) -r] Daraus folgt: e s (T m ) - e ______________ = A (T - T m ) p mit A = c pL /0,622 und L v = (°C) -1 [(e s (T m ) –e)]0,622 [(e s (T m ) –e)]0,622 wobei dQ = L v (T m ) p p


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