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Exportjunkie Deutschland aktualisiert April 2010 ver.di Bundesvorstand Bereich Wirtschaftspolitik www.wipo.verdi.de.

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Präsentation zum Thema: "Exportjunkie Deutschland aktualisiert April 2010 ver.di Bundesvorstand Bereich Wirtschaftspolitik www.wipo.verdi.de."—  Präsentation transkript:

1 Exportjunkie Deutschland aktualisiert April 2010 ver.di Bundesvorstand Bereich Wirtschaftspolitik

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6 Deutschland hat in den vergangenen Jahren deutlich mehr exportiert als aus andern Ländern importiert. Dauerhafte Exportüberschüsse sind nur möglich, wenn andere Länder Defizite aufweisen weis sie ständig mehr importieren als exportieren. Sie müssen sich bei den Ländern mit Exportüberschüssen verschulden um die Importe finanzieren zu können. Dauerhaft mehr Importe als Exporte bedeuten, dass diese Länder sich immer weiter verschulden. Mit der Krise und dem Platzen der Finanzblase brach die schuldenfinanzierte Nachfrage aus den Defizitländern ein. Vom Nachfrageeinbruch und schrumpfenden Absatzmärkten sind Länder mit starker Exportorientierung besonders betroffen.

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9 Die Exporterfolge Deutschlands wurden mit einer verhängnisvollen Schwäche der Binnennachfrage erkauft. Die niedrigen Lohnabschlüsse der vergangenen Jahre haben die Wettbewerbsfähigkeit gesteigert, aber das Geld fehlt nun den Verbrauchern. Hätten sich alle so verhalten wie Deutschland und kaum konsumiert, dann wären in Europa die Lichter ausgegangen. Peter Bofinger, Mitglied im Sachverständigenrat

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15 Man muss sich den europäischen Binnenmarkt als einen See vorstellen, dem Deutschland durch eine kräftigere Binnennachfrage mehr Wasser und damit wirtschaftliche Dynamik zuführen würde. Orientiert sich Deutschland hingegen nur auf einen Exportüberschuss, entzieht es dem See Wasser und führt tendenziell zu dessen Austrocknung, also wirtschaftlicher Lähmung. Umgekehrt stimulieren Länder mit strukturellen Defiziten zwar den Euroraum, sie führen dem See permanent Wasser zu. Aber sie selber trocknen aus. Am Ende bedürfen sie selber der Wasserzufuhr aus dem großen See. IMK, März 2010

16 Quelle: Flassbeck/Spiecker, Wirtschaftsdienst März 2010

17 ver.di fordert: Schluss mit der einseitigen Orientierung am Export: Gesetzliche Rahmenbedingungen, die in Tarifver- handlungen helfen, den verteilungsneutralen Spielraum auszuschöpfen; einen gesetzlichen Mindestlohn; die Zurückdrängung von Befristungen, Leiharbeit und Minijobs; ein Zukunftsinvestitionsprogramm für Arbeit, Bildung, Umwelt und ein besseres Leben.

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