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NEUSTART Gewalt- und Kriminalprävention in Schulen.

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Präsentation zum Thema: "NEUSTART Gewalt- und Kriminalprävention in Schulen."—  Präsentation transkript:

1 NEUSTART Gewalt- und Kriminalprävention in Schulen

2 NEUSTART Vision Wir sind eine Organisation, die der Gesellschaft Hilfen und Lösungen zur Bewältigung von Konflikten und damit Schutz vor Kriminalität und deren Folgen bietet. Bearbeitung der Kriminalitätsursachen statt Abschreckung Deeskalation und konstruktive Regelung von Konflikten Prävention Zweite Chance für Täter rasche Hilfe für Opfer Integration statt Ausgrenzung

3 NEUSTART Dienstleistungen … PRIMÄRE PRÄVENTION  Onlineberatung  Schulsozialarbeit  Informationsarbeit in Schulen

4 NEUSTART Dienstleistungen … … für Opfer… für Täter PRÄVENTION Onlineberatung / Schulsozialarbeit / Informationsarbeit in Schulen STRAFTAT Tatausgleich HAUPTVERHANDLUNG Onlineberatung / Schulsozialarbeit / Informationsarbeit in Schulen /Suchtprävention / Jugendhilfe Tatausgleich / Bewährungshilfe diversionell / Vermittlung von Gemeinnützigen Leistungen, Schulungen, Kursen / Wohnbetreuung Urteil: bedingt Geld- oder Freiheitsstrafe Bewährungshilfe Wohnbetreuung Urteil: unbedingte Haft Bewährungshilfe Haftentlassenenhilfe Wohnbetreuung Arbeitstraining

5 Daten 2009 (Quelle: Jahresbericht 2009/Report 2009) Klienten: Bewährungshilfe (14,4% Frauen, 33% Jugendliche/67% Erwachsene ) Tatausgleich (17% Jugendliche/83% Erwachsene) Gemeinnützige Leistungen (20,1% Frauen, 42%Jugendliche/58% Erwachsene) Haftentlassenenhilfe (7,5% Frauen) Wohn- und Kriseneinrichtungen (14,6% Frauen) 509 Prävention (Drogenberatung, Schulsozialarbeit, Jugendhilfe) 774 Online-Beratung 592

6 Standorte Österreich Einrichtungen und weitere Standorte in Österreich: Wien 2 Wien 5 Wien 6 Wien 21 / Korneuburg Niederösterreich Nord West Burgenland, Niederösterreich Süd Graz Obersteiermark Linz-Steyr Wels-Ried Salzburg Kärnten Tirol Vorarlberg St. Pölten Wiener Neustadt Leoben Graz Linz Wels Salzburg Klagenfurt Innsbruck Bregenz

7 NEUSTART Prävention in Schulen Ausgangssituation 2008: seit vielen Jahren aktiv in Schulen (Informationsarbeit, Konzeptuelle Arbeit, Intervention bei Problemsituationen, Vorträge, Beratung bei Verhaltensvereinbarung,…) seit 9 Jahren Schulsozialarbeit an 4 Polytechnischen Schulen in Salzburg („face2face“)

8 NEUSTART Prävention in Schulen Online-Umfrage Februar 2008 Befragung der direkt Betroffenen Rd ausgefüllte Fragebögen: Lehrer, Eltern, 864 Schülervertreter Ziele: Erhebung von allgemeinem Meinungsbild zum Thema, Bedarfserhebung, Hinweise zu Dienstleistungsdesign, Finanzierung

9 NEUSTART Online-Umfrage Art und Form des Angebots: Als sinnvollste Art der Prävention werden von 53 Prozent der Lehrer, 57 Prozent der Eltern und 72 Prozent der Schüler Angebote für Schüler erachtet. Als geeignete Form der Prävention erachten 70% der Eltern, 67% der Lehrer und 59% der Schüler kontinuierliche Maßnahmen über das gesamte Schuljahr. Finanzierung des Angebots: Die Finanzierung bereits erfolgter Präventionsmaßnahmen ist dem Großteil der Befragten unklar. Jeweils über die Hälfte der Lehrer und Eltern ist der Meinung, dass Präventionsmaßnahmen von Bund und jeweiligem Land finanziert werden sollen.

10 NEUSTART Online-Umfrage Zielgruppenbedarf: auf Basis der Ergebnisse der NEUSTART Online-Umfrage: Präventionsarbeit in kontinuierlicher Form, von einer externen Organisation flächendeckend angeboten, geleistet von Personen, die über eine fundierte Ausbildung verfügen und Berufserfahrung in der Arbeit mit Gewaltopfern und Gewalttätern haben.

11 NEUSTART Prävention in Schulen Module: Modul 1: Laufende Beratung und Krisenintervention (Schulsozialarbeit) Modul 2: Informationsveranstaltungen für SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern Modul 3: Konfliktregelung Modul 4: Themenzentrierte Gruppenarbeit

12 NEUSTART Modul 1 Laufende Beratung und Krisenintervention: Ausgebildete SozialarbeiterIn 4 h pro Schulwoche telefonische Erreichbarkeit an jedem Werktag nachgehende niederschwellige Angebote möglich eigener Raum für ungestörte Beratung Verschwiegenheit über Inhalte der Beratung und persönliche Daten (Einwilligung zur Weitergabe von Informationen durch die Betroffenen nötig) Über die Tatsache der Beratung besteht keine Verschwiegenheitspflicht regelmäßige Abstimmung mit LehrerInnen und Direktion Kooperation mit SchulärztInnen, SchulpsychologInnen und BeratungslehrerInnen

13 NEUSTART Modul 1 Ziele: Unterstützung des Lehrkörpers bei der Bewältigung von problematischen Situationen Unterstützung bei der Erarbeitung von Vereinbarungen und bei pädagogischen Konferenzen Unterstützung von SchülerInnen bei der Bewältigung schulischer Probleme Kriminalitätsprävention durch Hilfen zur schulischen gesellschaftlichen und familiären Integration von SchülerInnen Unterstützung von Eltern durch Beratung Unterstützung durch Krisenintervention und begleitende Beratung bei der Vorbereitung von Projektwochen

14 NEUSTART Modul 2 Informationsveranstaltungen für SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern Ausgebildete SozialarbeiterIn oder Personen mit vergleichbarer Ausbildung mit speziellem Rechtswissen 30 TeilnehmerInnen pro Veranstaltung Kooperationspartner stehen bei Bedarf zur Verfügung (Polizei, Justizanstalten, Gerichte, etc.) Unterlagen zum Thema Gewalt- und Kriminalprävention 2 bis 6 Unterrichtseinheiten pro Thema

15 NEUSTART Modul 3 Konfliktbearbeitung/Konfliktregelung durch SpezialistInnen: Ausgebildete SozialarbeiterIn oder Personen mit vergleichbarer Ausbildung mit speziellem Rechtswissen (KonfliktreglerInnen) Bedarfsorientierte Präsenz während des Schuljahres Freiwilligkeit Verschwiegenheit über Inhalte der Konfliktbearbeitungsgespräche und persönliche Daten (Einwilligung zur Weitergabe von Informationen durch die Betroffenen nötig) Über die Tatsache der Konfliktberatung besteht keine Verschwiegenheitspflicht Allparteilichkeit Pro Beteiligtengruppe mindestens 1 Konfliktanalysegespräch sowie mindestens 1 Ausgleichsgespräch mit den Konfliktparteien Auswahl der Methode entsprechend der Konflikttypen, der Beteiligten und dem Eskalationsgrad

16 NEUSTART Modul 3 Ziele: Unterstützung von LehrerInnen, SchülerInnen und Eltern bei bestehenden Konflikten Coaching von LehrerInnen zur Bewältigung von Konfliktsituationen Vermittlung zwischen Eltern-LehrerInnen-SchülerInnen Interessen durch Mediation Unterstützung von Konflikt-Konferenzen Eltern- LehrerInnen-SchülerInnen durch Moderation

17 NEUSTART Modul 4 Themenzentrierte Gruppenarbeit SozialarbeiterIn mit Ausbildung zur Gruppenarbeit bzw. Gewaltarbeit 2 Gruppenleitungen Themenschwerpunkt der Gruppe mit Schulleitung vereinbart In der Regel 14 TeilnehmerInnen Verschwiegenheit über Inhalte der Gruppengespräche und persönliche Daten (Einwilligung zur Weitergabe von Informationen durch die Betroffenen nötig) Über die Tatsache der Gruppengespräche besteht keine Verschwiegenheitspflicht 5 bis 10 Gruppensitzungen/2 bis 4 Unterrichtseinheiten längstens im Laufe eines Schuljahres

18 NEUSTART Modul 4 Ziel: Kriminalitätsprävention – zB Gewaltprävention Beispiel Anti-Gewalt-Gruppe Enthemmung zur Gewalt Gewalt, Autoritäten und Gruppe Geschlecht und Gewalt Gewalt und Körper Gewalterfahrung; Kosten-Nutzen Opferempathie Erfahrungen mit Eskalation und Deeskalation Umgang mit dem Fremden

19 NEUSTART Schulsozialarbeit OÖ Im Auftrag der Bildungsdirektion des Landes OÖ seit Februar Pilotschulen HS Attnang-Puchheim Poly Neufelden im Mühlkreis

20 NEUSTART Schulsozialarbeit Einzelberatungen Konflikte der SchülerInnen untereinander (inkl. Körperliche und verbale Auseinandersetzungen) Ausgrenzungen / Mobbing Sachbeschädigungen Cyber-Bullying (soziale Netzwerke) Gruppenarbeit und work-shops Umgang mit Konflikten Alternativen zu Raufereien Umgang mit Sexualität Planspiel „Solidarität und Umgang Miteinander“

21 NEUSTART Schulsozialarbeit Teilnahme an LehrerInnenkonferenzen Erarbeitung von Verhaltensvereinbarungen (z.B. Wiedergutmachungsleistungen nach Sachbeschädigungen) Teilnahme Elternabende SchulsozialarbeiterInnen bereiten Teile vor (z.B. Verhaltensvereinbarungen; Umgang mit Konflikten) Vernetzungstätigkeit Kontaktaufnahme mit anderen Institutionen (z.B. Jugendwohlfahrt, Polizei, Jugendzentrum, Familienberatungen)

22 NEUSTART Schulsozialarbeit Rückmeldungen: (Basis 253 Fragebögen) 95 % Zufriedenheit bei LehrerInnen mit Unterstützung der SchulsozialarbeiterIn 86 % Zufriedenheit bei SchülerInnen mit Unterstützung der SchulsozialarbeiterIn 93 % der befragten LehrerInnen sagen, dass problematische Situationen an der Schule entschärft wurden 93 % sagen auch, dass Beeinträchtigungen des Schulbetriebes durch verhaltensauffällige SchülerInnen vermindert wurden

23 NEUSTART Schulsozialarbeit Erfahrungen: Schnittstelle zwischen LehrerInnen, SchülerInnen, Eltern Vertrauensaufbau notwendig um Missverständnisse zu vermeiden (Zeitfaktor ist wichtig) Nach anfänglicher Skepsis – großer Vorteil, nicht zum System zu gehören – externe Blick lohnt sich; Hohe Inanspruchnahme weil nicht sanktionierend, sondern unterstützend

24 NEUSTART Schulsozialarbeit Zukunft Derzeit läuft Evaluierung im Auftrag des Bildungsdirektion Danach Entscheidung über Art und Weise der Fortführung Verstärkte Auseinandersetzung mit Sozialen Netzwerken Schwerpunktthema „Schulverweigerer“

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