Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Die Präsentation wird geladen. Bitte warten

Trainingsmaterial im Rahmen des EU Projektes „Family Learning on Work & Life Balance (FAMILY)“ Modul 2: Möglichkeiten für die Vereinbarung flexibler Arbeitszeiten.

Ähnliche Präsentationen


Präsentation zum Thema: "Trainingsmaterial im Rahmen des EU Projektes „Family Learning on Work & Life Balance (FAMILY)“ Modul 2: Möglichkeiten für die Vereinbarung flexibler Arbeitszeiten."—  Präsentation transkript:

1 Trainingsmaterial im Rahmen des EU Projektes „Family Learning on Work & Life Balance (FAMILY)“
Modul 2: Möglichkeiten für die Vereinbarung flexibler Arbeitszeiten (inklusive Gleitzeit, Teilzeit, Arbeitsplatzteilung, Arbeit von zu Hause und Telearbeit). Ansprechpartnerinnen in Deutschland: Dr. Monika Goldmann Maresa Feldmann Sozialforschungsstelle Dortmund (sfs), TU Dortmund Evinger Platz 17 44339 Dortmund Tel.:

2 Weitere Informationen zum Projekt und den Ergebnissen:
Einführung in das Schulungsprogramm „Lernen von Familien im Bereich Vereinbarkeit von Beruf und Familie“ Das Schulungsprogramm ist eines der Ergebnisse des Projekts „Qualifizierung von Familien zum Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie“ ( ) im Rahmen des Unterprogramms der Europäischen Kommission zum Lebenslangen Lernen „Grundtvig“, das von Partnern in Finnland, Deutschland, Italien, Lettland, Litauen und dem Vereinigten Königreich entwickelt wurde. Mit dem Projekt sollen Initiativen von unten geschaffen werden, die Arbeitnehmer/-innen zur Mitwirkung an der Umsetzung familiengerechter Maßnahmen am Arbeitsplatz ermutigen. Das Schulungsprogramm wurde nach dem Modulprinzip entwickelt und basiert auf einer Broschüre mit 32 persönlichen Interviews und einer Zusammenstellung von acht Videoclips mit den persönlichen Erfahrungen von Mitarbeiter/-innen, die von familiengerechten Maßnahmen am Arbeitsplatz profitiert haben. Weitere Informationen zum Projekt und den Ergebnissen:

3 Unsere Projektpartner kommen aus...

4 Das Trainingsprogramm “Family learning on work and life balance” wurde von der folgenden internationalen Partnerschaft entwickelt: Antragsstellende Einrichtung: Office of Equal Opportunities Ombudsperson (LT) Koordination: Social Innovation Fund (LT) European Partnership (LT) Finnish Institute of Occupational Health (FI) Free Trade Union Confederation of Latvia (LV) Merseyside Expanding Horizons Ltd (UK) Team Srl. (IT) Social Research Centre (sfs), TU Dortmund Technical University (DE)

5 Die Verbesserung der Qualität des Berufsalltags und die Umsetzung familiengerechter Maßnahmen am Arbeitsplatz haben viele Vorteile, da: das Verhältnis und die Gleichstellung der Geschlechter im Arbeitsmarkt für Frauen und Männer gefördert wird, ein modernes Bild von männlichen Mitarbeitern mit familiären Aufgaben entsteht, Mütter ermutigt werden, Arbeit und Mutterschaft zu vereinen, und die Frauen dem Arbeitsmarkt erhalten bleiben, die emotionale Zufriedenheit mit der Partner- und Elternschaft verstärkt wird, die Gleichstellung der Geschlechter in der Familie gestärkt wird, die Väter in das Familienleben und das Leben zu Hause einbezogen werden, dies zum Wohlergehen der Kinder beiträgt.

6 Das Schulungsprogramm umfasst sechs Hauptmodule, die die wichtigsten Aspekte der Vereinbarkeit von Beruf und Familie abdecken:   Modul 1 Vorkehrungen bei Mutterschaftsurlaub, Elternzeit und „Auszeit“. Modul 2 Möglichkeiten für die Vereinbarung flexibler Arbeitszeiten (inklusive Gleitzeit, Teilzeit, Arbeitsplatzteilung, Arbeit von zu Hause und Telearbeit). Modul 3 Unterstützung bei der Kinderbetreuung und Vorkehrungen vor und nach der Geburt zum Schutz und zur Unterstützung von Frauen am Arbeitsplatz Modul 4 Möglichkeiten, die Verpflichtungen zur Betreuung behinderter / älterer Menschen sowie anderer pflegebedürftiger Personen mit dem Berufsleben zu vereinbaren. Modul 5 Möglichkeiten für Dienste des Arbeitgebers für Angestellte und deren Familien auf der Basis von Tarif- oder anderen Verträgen. Bildungs-, Ausbildungs- und Berufsschancen bei Doppelbelastung. Modul 6 Verbesserung der Qualität des Berufsalltags: Überblick über die Richtlinien und Praktiken für familiengerechte Arbeitsplätze auf europäischer und nationaler Ebene.

7 Möglichkeiten zur Vereinbarung flexibler Arbeitszeiten
Modul 2 Möglichkeiten zur Vereinbarung flexibler Arbeitszeiten Bewusstmachung der Möglichkeiten, flexible Arbeitszeiten im Sinne einer guten Work-Life-Balance zu vereinbaren Veranschaulichen der Bedingungen, die eine Umsetzung der Arbeitszeitvereinbarungen behindern, und der zukünftigen Herausforderungen Überblick über bewährte Praktiken bei der Vereinbarung flexibler Arbeitszeiten Hauptziele des Moduls:

8 Flexible Arbeitszeitvereinbarungen: WAS und FÜR WEN
Modul 2 Flexible Arbeitszeitvereinbarungen: WAS und FÜR WEN Für Mitarbeiter/-innen mit dem Wunsch nach mehr Freizeit für sich oder für familiäre Verpflichtungen Erleichtert den Umgang mit diesen Verpflichtungen erheblich Für Arbeitgeber, um die Einstellung und Bindung von Mitarbeitern mit Schwierigkeiten bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu ermöglichen Reduziert die Personalkosten und den Bedarf an Überstunden Flexible Arbeitszeit alle Arbeitszeitmodelle, die an die Bedürfnisse von Mitarbeitern und Arbeitgebern angepasst sind

9 Flexible Arbeitszeitvereinbarungen: WIE
Modul 2 Flexible Arbeitszeitvereinbarungen: WIE Gängige Arten flexibler Arbeitszeiten sind: Gleitzeit: Beginn, Ende und Pausenzeiten können jeden Tag individuell variieren. In der Regel gibt es eine Kernarbeitszeit, die eingehalten werden muss. Gestaffelte Arbeitszeiten: Ein Schichtsystem, bei dem Arbeitsbeginn und -ende der Mitarbeiter/-innen variieren, um den Personalbedarf (d. h. längere Öffnungszeiten) an bestimmten Zeiten (von Woche zu Woche, Tag zu Tag) zu decken. Komprimierte Stunden: Die vertraglich festgelegte Arbeitszeit wird an weniger Arbeitstagen erbracht. Jahresarbeitszeit / strukturierter Freizeitausgleich: Anstelle der Wochenarbeitszeit wird eine Jahresarbeitszeit festgelegt, bei der Bedarfsspitzen berücksichtigt werden.

10 Flexible Arbeitszeitvereinbarungen: WIE
Modul 2 Flexible Arbeitszeitvereinbarungen: WIE Teilung des Arbeitsplatzes: Zwei Mitarbeiter/-innen teilen sich einen Arbeitsplatz Home Office/Telearbeit: Arbeiten von zu Hause Teilzeit: Arbeitszeit kürzer als normal, jedoch gibt es viele verschiedene Teilzeitmodelle

11 Modul 2 Fokus: Gleitzeit Grundlage ist eine Kernarbeitszeit, jedoch können die Mitarbeiter/-innen innerhalb vereinbarter Grenzen Beginn, Pausen und Ende ihres Arbeitstages wählen. Überstunden oder Minderstunden können übertragen werden. Vorteile Geringere Belastung und Burnout Zeitoptimierung (Arbeitszeit und Freizeit sind besser abgestimmt) Hohes Engagement für den Betrieb Nachteile Verpflichtung zur Einhaltung der vereinbarten Arbeitszeit Das eigene Arbeitspensum kann auf andere aufgeteilt werden Befähigung für bzw. Einarbeitung einer anderen Person in die eigene Stelle

12 Fokus: Gestaffelte Arbeitszeiten
Modul 2 Fokus: Gestaffelte Arbeitszeiten Zwei Optionen bestehen: - die Arbeitszeit wird vom Arbeitgeber oder Abteilungsleiter/-in vorgegeben und festgelegt, - die Arbeitszeit ist mit dem Arbeitgeber vereinbart und wird vom Personal einer Abteilung oder Niederlassung „eigenverantwortlich“ geregelt. Vorteile Hohes Engagement für Geschäft und Kollegen/Kolleginnen Zeitoptimierung (Arbeitszeit und Freizeit sind besser abgestimmt) Mehr Zeit für Freizeit (Arbeit passt zum Privat-/Familienleben) Weniger Stress Nachteile Überschneidungen und Einzelarbeit im Zeitplan Bei Eventualfällen muss für Ersatz oder wirksame Lösungen gesorgt sein Auf eigene Wahlmöglichkeiten zugunsten eines Kollegen verzichten

13 Fokus: Komprimierte Stunden
Modul 2 Fokus: Komprimierte Stunden Bei dieser Vereinbarung kann die normale Anzahl der Arbeitstage pro Woche ‚komprimiert‘ werden: z. B. kann durch einen frühen Arbeitsbeginn oder späten Feierabend jede Woche/alle zwei Wochen ein regulärer Arbeitstag freigenommen werden, jede Woche ein halber Arbeitstag usw. In beiden Fällen bleibt die Gesamtanzahl der Stunden gleich. Vorteile Mehr Freizeit für sich selbst und die Familie Überstunden werden seltener angefordert Nachteile Höhere Belastung in einigen Positionen, da die Arbeitszeiten bzw. -tage am Arbeitsplatz länger sind. Somit steigt die Gefahr eines Burnout.

14 Fokus: Jahresarbeitszeit / strukturierter Freizeitausgleich:
Modul 2 Fokus: Jahresarbeitszeit / strukturierter Freizeitausgleich: Variante Eins: Die Arbeitszeit wird pro Jahr und nicht pro Woche festgelegt. Die Zeit wird in Kernstunden, die jede Woche zu arbeiten sind, und nicht zugewiesene Stunden, die bei Bedarfsspitzen gearbeitet werden, aufgeteilt. Variante Zwei: Eine längere Arbeitszeit wird für Zeiträume mit hohem Arbeitsaufkommen bzw. bei Bedarfsspitzen vereinbart. Diese Zusatzstunden werden eingetragen und können als (bezahlte) Freizeit in weniger geschäftigen Zeiten ausgeglichen werden. Vorteile Mehr Eigeninitiative bei der Steuerung des Arbeits- und Privatlebens zu bestimmten Zeiten Arbeitszeitkonto Volles Gehalt Überstunden werden seltener angefordert Nachteile Rechenschaftspflichtig im Hinblick auf die Vereinbarung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer/-in

15 Fokus: Arbeitsplatzteilung
Modul 2 Fokus: Arbeitsplatzteilung Eine Vollzeitstelle wird zwischen Teilzeitmitarbeiter/-innen mit vergleichbarer Kompetenz aufgeteilt. Das Gehalt wird anteilig berechnet, weshalb der Nettoverdienst pro Mitarbeiter/-in niedriger ist. Vorteile Mehr Zeit für sich Bessere Lebensqualität Möglichkeit, eine andere Stelle zu suchen Pflichten, Aufgaben und Arbeits-pensum einer Vollzeitstelle werden geteilt Absehbare Arbeitszeit Nachteile Gehaltskürzung Die Kolleg/-innen müssen sich darauf einstellen, dass verschiedene Personen für eine Aufgabe zuständig sind (z. B. montags die eine, am Dienstag die andere) Verpflichtung zur Arbeitszeitteilung Fehlt ein/e Teilzeitmitarbeiter/-in, muss die andere Person dessen Platz einnehmen

16 Fokus: Home Office / Telearbeit
Modul 2 Fokus: Home Office / Telearbeit Computer und andere elektronische Geräte werden für die Arbeit von Zuhause und die Verständigung mit dem Büro genutzt Vorteile Mehr Flexibilität Spart Zeit und Geld Weniger arbeitsbedingter Stress und Burnout. Nachteile Gefühl der Isolation möglich Chancen zum Lernen innerhalb des Büros können nicht wahrgenommen werden Geringere Flexibilität, falls der Arbeitgeber auf eine Verfügbarkeit während der normalen Geschäftszeit besteht Wohnfläche wird der Einrichtung eines Arbeitsplatzes geopfert, der den Anforderungen des Arbeitsschutzes entspricht

17 Fokus: Teilzeit Teilzeitarbeit kann unterschiedlich geregelt sein:
Modul 2 Fokus: Teilzeit Teilzeitarbeit kann unterschiedlich geregelt sein: - Täglich feste Arbeitsstunden - Andere feste Arbeitszeiten - Flexible Arbeitszeit nach Bedarf Teilzeitarbeit kann individuell vertraglich geregelt sein oder (besser) in einem Tarifvertrag Vorteile Mehr Zeit Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben gelingt leichter Nachteile Gehaltskürzung und Sozialleistungen Risiko, dass eine berufliche Weiterentwicklung nicht oder nur in geringerem Umfang stattfindet

18 Europa: Die Lage in verschiedenen Ländern
Modul 2 Europa: Die Lage in verschiedenen Ländern Umsetzung des Wunsches nach mehr Flexibilität auf Ebene der Unternehmen GB: Jeder hat das Recht, flexible Arbeitsvereinbarungen zu beantragen Finnland: Vollzeitstellen vorherrschend, erstklassige Tagesbetreuung, Mitarbeiter/-innen haben Einfluss auf die Arbeitszeit, 30 % Telearbeit Deutschland: Höchster Anteil der Unternehmen (< 50 %) mit flexiblen Arbeitszeitvereinbarungen, rechtlicher Anspruch auf eine Teilzeitstelle Lettland: 76 % der Unternehmen setzen in irgendeiner Form auf Teilzeitarbeit Litauen: Flexibilität kommt selten vor, zwar informelle Regelungen, jedoch nicht rechtlich verankert. Italien: Trotz wirtschaftlicher Anreize wird Flexibilität nur zögernd umgesetzt, geringfügige Änderungen nur bei öffentlichen Einrichtungen und Großunternehmen EUROFOUND (www.eurofound.europa.eu) „European Company Survey 2009“ „Part-time work in Europe“ OECD (www.oecd.org/document/46/0,3746,en_2649_37457_ _1_1_1_37457,00.html) „2010 OECD Employment Outlook: Moving Beyond the Jobs Crisis“

19 Modul 2 Überblick über Politik und Praxis familiengerechter Arbeitsplätze in Deutschland: „Erfolgsfaktor Familie“ Das Unternehmensprogramm „Erfolgsfaktor Familie" bündelt Informationen rund um das Thema Familienfreundlichkeit in Unternehmen. Es bietet Erfolgsbeispiele und Erfahrungsberichte von Unternehmen, die mit innovativen Maßnahmen eine familienbewusste Personalpolitik praktizieren. Darüber hinaus steht eine breite Auswahl an aktuellen Studien, Faktenblätter und Leitfäden zu Themen wie Wiedereinstieg in den Beruf nach familienbedingter Auszeit, betriebliche Kinderbetreuung und familienfreundliche Regelungen in Betriebsvereinbarungen zur Verfügung. Erfolgsfaktor Familie Online-Leitfaden: „Initiative Familienbewusste Arbeitszeiten - Von guten Beispielen lernen“

20 Bedeutende Gewerkschaften in Deutschland:
Modul 2 Weitere Möglichkeiten für die Unterstützung des Arbeitgebers für Angestellte und deren Familien auf der Basis von Tarif- oder anderen Verträgen – Informationen der Gewerkschaften in Deutschland Bedeutende Gewerkschaften in Deutschland: Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) (http://www.dgb.de/uber-uns) ist die größte Dachorganisation von Mitgliedsgewerkschaften in der Bundesrepublik Deutschland. Ihm gehören u.a. folgende Mitgliedsgewerkschaften an: IG Metall (IGM) (www.igmetall.de/) Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) (www.verdi.de/ ) Der Deutsche Beamtenbund (DBB) ist eine weitere größere Gewerkschaft in Deutschland (www.dbb.de/ )

21 Modul 2 Bedingungen, die eine Umsetzung flexibler Arbeitszeitvereinbarungen erschweren Fehlende gesetzliche Regelungen. Flexibilität wird auf Ebene der Unternehmen umgesetzt; Zögernde Haltung der Manager aus Sorge um: die Auswirkungen der Flexibilität auf die Qualität und Produktivität mögliche Schwierigkeiten bei der Besetzung des Büros oder Besprechungsterminen Mitarbeiter/-innen befürchten Folgen für die berufliche Weiterentwicklung (von Vorgesetzten als weniger engagiert wahrgenommen zu werden) Mangel an verlässlichem Zugang zu Informationen über die Verfügbarkeit flexibler Arbeitsver-einbarungen

22 Höhere Produktivität und bessere Leistungen
Modul 2 Vorteile Flexible Arbeitszeiten können tatsächlich einen Wettbewerbsvorteil darstellen: Höhere Arbeitszufriedenheit und Loyalität Höhere Produktivität und bessere Leistungen Unternehmen gilt als bevorzugter Arbeitgeber Weniger nicht eingeplante Fehlzeiten Niedrigere Kosten für Bürofläche

23 Modul 2: Praktische Übungen: Best-Practice-Fallstudien
Um Ihr Wissen zu diesem Thema zu vertiefen, empfehlen wir Ihnen die Analyse der folgenden Fallstudien: Fallstudie Daniela S. „Die Vorzüge flexibler Arbeitszeiten“ (Überlegungen auf Grundlage des Videoclips „Die Vorzüge flexibler Arbeitszeiten “) Fallstudie Aldas R. „Flexible Arbeitsregelungen sind ein Vorteil für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie“ (Interview Nr.25 „Flexible Arbeitsregelungen und Unterstützung für Familien helfen der Familie und dem Arbeitgeber“) Fallstudie Roberta R. „Vollzeit-Telearbeit von zu Hause aus“ (Interview Nr.13 „Vollzeit-Telearbeit von zu Hause aus“) Fallstudie „Flexible Arbeitsregelungen bei Schichtarbeit“ (Überlegungen auf Grundlage des Videoclips „Flexible Arbeitsregelungen bei Schichtarbeit“) Fallstudie Britta W. „Work-Life-Balance durch Arbeitszeitkonten“ (Interview Nr. 7 „Work-Life-Balance durch Arbeitszeitkonten“)

24 Modul 2: Praktische Übungen: Best-Practice-Fallstudien
Denken Sie daran …. Während der Analyse der präsentierten Fallstudien, reflektieren Sie Ihre eigene Situation mit den Fragen: Wie sieht meine familiäre Situation aus? Wie sieht die Situation an meiner Arbeitsstelle aus? Welche Vereinbarungen am Arbeitsplatz gelten für mich?

25 Modul 2: Praktische Übungen: Best-Practice-Fallstudien
Fallstudie Daniela S. „Die Vorzüge flexibler Arbeitszeiten“ Ziel: Das Bewusstsein für die Möglichkeit flexiblerer Arbeitszeiten im Hinblick auf eine höhere Zufriedenheit der Beteiligten aus menschlicher, sozialer und beruflicher Sicht schaffen Aufgabe: Anschauen des Videoclips „Die Vorzüge flexibler Arbeitszeiten“und über die folgenden Fragen nachdenken / diskutieren Dauer: 60 Min. Fragen: Welche Rahmenbedingungen müssen erfüllt sein – für Arbeitgeber und Arbeitnehmer/- innen, damit die Arbeitszeit so flexibel geregelt werden kann wie bei Daniela? Was wird bei dieser Regelung von einem Mitarbeiter / einer Mitarbeiterin verlangt? Was meinen Sie, vereinfacht die Rolle des „Mediators“ / der Mediatorin (ein Kollege / eine Kollegin, nicht der Chef) das Aushandeln einer flexiblen Arbeitszeit oder nicht? Wird diese Person für das Aushandeln einer gut funktionierenden Schichtregelung benötigt? Welche Merkmale müssen die Beziehungen der Kollegengruppe für die Umsetzung dieses „Inselsystems“ erfüllen? Würde Ihnen die vorgeschlagene flexible Arbeitsregelung helfen, Beruf und Familie besser zu vereinbaren?

26 Modul 2: Praktische Übungen: Best-Practice-Fallstudien
Fallstudie Aldas R. „Flexible Arbeitsregelungen sind ein Vorteil für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie“ Ziel: Das Bewusstsein schaffen für die Bedeutung flexibler Arbeitsregelungen, um Beruf und Familienleben miteinander zu vereinbaren Aufgabe: Lesen von Interview Nr. 25 „Flexible Arbeitsregelungen sind ein Vorteil für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie“und über die folgenden Fragen nachdenken / diskutieren. Dauer: 30 Min. Fragen: Welche Regelung, die Aldas vom Arbeitgeber zur Abstimmung von Beruf und familiären Verpflichtungen angeboten wurde, war die wichtigste? Würde Ihnen die flexible Arbeitsregelung helfen, Beruf und Familie besser zu vereinbaren? Welche Vorteile ergeben sich für Arbeitnehmer/-innen und Arbeitgeber? Welche Regelungen sind in Ihrem Unternehmen vorgesehen? Welche Regelungen könnten mit Ihrem Arbeitgeber als Unterstützung zur Abstimmung von Beruf und Familienleben erörtert werden? Was ist für beide, für Arbeitgeber und Arbeitnehmer/-innen, notwendig, damit familiengerechte Regelungen im Unternehmen umgesetzt werden können?

27 Modul 2: Praktische Übungen: Best-Practice-Fallstudien
Fallstudie Roberta R. „Vollzeit-Telearbeit von zu Hause aus “ Ziel: Bewusstsein schaffen für die erwarteten Auswirkungen von Telearbeit (sowohl für die Mitarbeiter/-innen als auch das Unternehmen oder die Abteilung) und die Auswirkungen auf das Familienleben (positiv, negativ, neutral) Aufgabe: Lesen von Interview Nr. 13 „Vollzeit-Telearbeit von zu Hause aus“ und über die folgenden Fragen nachdenken / diskutieren Dauer: 30 Min. Fragen: Würde Ihnen Telearbeit helfen, Beruf und Familie besser zu vereinbaren? Wäre diese in Ihrem Unternehmen möglich? Welche Stellen kämen in Ihrem Unternehmen für Telearbeit in Frage? Welche Merkmale muss die Beziehung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer/-in erfüllen, um die bewährte Vorgehensweise des Modells „Telearbeit“ umzusetzen? Wie könnten die Nebenwirkungen der Telearbeit verringert werden (z. B. das Gefühl der Isolation usw.)?

28 Modul 2: Praktische Übungen: Best-Practice-Fallstudien
Fallstudie „Flexible Arbeitsregelungen bei Schichtarbeit“ Ziel: das Bewusstsein für mögliche Arbeitszeitregelungen bei Schichtarbeit schaffen Aufgabe: den Videoclip „Flexible Arbeitsregelungen bei Schichtarbeit“ anschauen und über die folgenden Fragen nachdenken Dauer: 30 Min. Fragen: Warum sind flexible Arbeitsregelungen bei der Schichtarbeit wichtig? Halten Sie vergleichbare Arbeitsregelungen an Ihrem Arbeitsplatz für sinnvoll? Welche Regelungen für flexible Arbeitszeiten würden Sie sich für Ihren Arbeitsplatz wünschen? Würde Ihnen die flexible Arbeitsregelung helfen, Beruf und Familie besser zu vereinbaren?

29 Modul 2: Praktische Übungen: Best-Practice-Fallstudien
Fallstudie Britta W. „Work-Life-Balance durch Arbeitszeitkonten“ Ziel: das Bewusstsein für flexible Arbeitsregelungen schaffen und den Nutzen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer analysieren Aufgabe: das Interview „Work-Life-Balance durch Arbeitszeitkonten“ lesen und über die folgenden Fragen nachdenken Dauer: 30 Min. Fragen: Warum kann das Konzept eines Arbeitszeitkontos interessanter sein als eine gängige Teilzeitregelung? Würde sich diese Art der flexiblen Arbeitsregelung für Ihren Arbeitsplatz bewähren und Ihnen bei der besseren Abstimmung von Arbeit und familiären Verpflichtungen helfen? Welche Grundvoraussetzungen müssen für diese Regelung in Ihrem Unternehmen erfüllt sein? Wie könnte sich der gesellschaftliche Kontext (staatliche Unterstützung, Gesetze...) auf dieses Modell für flexible Arbeitszeit auswirken?

30 Modul 2: Nächste Schritte
Literaturhinweise Aus der Sammlung der Best Practices zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie (www.family-learning.eu): Die Vorzüge flexibler Arbeitszeiten (Nr. 14) Flexible Arbeitszeiten – optimal, um Familie und Beruf miteinander zu vereinbaren (Nr. 18) Flexible Arbeitszeitregelung für die Betreuung der eigenen Mutter (Nr. 23) Die Vorteile der Telearbeit für Menschen mit familiären Verpflichtungen (Nr. 27) Flexibilität ist wichtig bei Schichtarbeit (Nr. 31) Überblick über den aktuellen Standard familiengerechte Politik und Praxis am Arbeitsplatz (www.family-learning.eu).

31 Modul 2: Nächste Schritte
Literaturhinweise Die wichtigsten Bestimmungen der Europäischen Kommission: Flexicurity - die überarbeitete Lissabon-Strategie Richtlinie des Rates 97/81/EG vom 15. Dezember 1997 Die Europäische Rahmenvereinbarung über Teilzeitarbeit zwischen UNICE, CEEP und ETUC vom 6. Juni 1997 (umgewandelt in die Richtlinie des Rates 97/81/EG vom 15. Dezember 1997) 39:en:html

32 Schlussteil – nächste Schritte...
Sie haben gerade dieses Schulungsmodul abgeschlossen... GLÜCKWUNSCH! Wie würden Sie jetzt weiter vorgehen? Welche Maßnahmen werden Sie unternehmen? Keine Sorge... wir haben einige Tipps für Sie... was Sie als NÄCHSTES TUN KÖNNTEN… undergroundteacher.blogspot.com

33 Schlussteil – nächste Schritte...
Welche Schritte könnten Sie als nächstes unternehmen? Erstellen Sie einen persönlichen Plan, setzen Sie Ihre eigenen Ziele Besprechen Sie Ihre Vorstellungen von einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie mit Ihrer Familie Organisieren Sie eine Diskussion über die Vereinbarkeit von Beruf und Familie an Ihrem Arbeitsplatz (E-Handbuch auf DVD oder aus dem Internet von Wie können Sie an Ihrem Arbeitsplatz Bewusstsein für die familiengerechten Regelungen schaffen, die in diesem Projekt vorgestellt wurden? Welche Möglichkeiten bestehen, um die Probleme des Work-Life-Balance mit Ihrem Arbeitgeber zu besprechen? Wie könnten Sie einige der vorgestellten bewährten Praktiken nutzen, um Ihrem Arbeitgeber (Gewerkschaftsvertreter usw.) Beispiele für familien-gerechte Regelungen zu veranschaulichen? Wer könnte Sie bei Ihren Gesprächen mit dem Arbeitgeber über Probleme mit der Vereinbarkeit von Beruf und Familie unterstützen? (Gewerkschafts-vertreter, Personalreferent, entsprechende NROs usw.) 33


Herunterladen ppt "Trainingsmaterial im Rahmen des EU Projektes „Family Learning on Work & Life Balance (FAMILY)“ Modul 2: Möglichkeiten für die Vereinbarung flexibler Arbeitszeiten."

Ähnliche Präsentationen


Google-Anzeigen