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Was kommt nach dem ENDE DER WÄHRUNGEN? a.o.Univ.Prof. Mag.Dr. Franz Hörmann So., 10.4., Altlengbach:

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Präsentation zum Thema: "Was kommt nach dem ENDE DER WÄHRUNGEN? a.o.Univ.Prof. Mag.Dr. Franz Hörmann So., 10.4., Altlengbach:"—  Präsentation transkript:

1 Was kommt nach dem ENDE DER WÄHRUNGEN? a.o.Univ.Prof. Mag.Dr. Franz Hörmann So., 10.4., Altlengbach:

2 Inhalt Kritik der Grundlagen Alternative Sicht des Geldes Literatur Weblinks

3 Kritik der Grundlagen Wenn man nur einen Hammer hat, wird jedes Problem zum Nagel (Mark Twain).Mark Twain Für mathematische Gleichungen gibt es nur zwei Möglichkeiten: sie sind richtig oder falsch. Für Modelle gibt es eine dritte Möglichkeit, nämlich richtig aber irrelevant (Wolfgang Pauli).Wolfgang Pauli

4 Kritik der Grundlagen Das zentrale Dogma der Ökonomie: –Der optimale Einsatz knapper Ressourcen Knappheit existiert nur in der Vorstellung Optimalität ist ex ante nicht darstellbar Angebot und Nachfrage Fügung in Erpressung!

5 Kritik der Grundlagen Geldwirtschaft = Nullsummenspiel –Am Ende steht der Kampf –Kooperation bietet mehr Möglichkeiten –Beispiel Kartenspiele: Poker vs. Wizard – Ethische Geldsysteme können keine Nullsummenspiele sein!

6 Kritik der Grundlagen Was ist GELD (sollte GELD sein)? –Geld wird als (verzinste) Schuld erzeugt –Die Zinsen existieren nicht in der Geldmenge –Der gesunde Wettkampf der Realwirtschaft wird um nicht vorhandene Zinsen geführt –Banken haben kein Kreditrisiko –... benötigen keine dinglichen Sicherheiten! –John Law, Subprime-Kredite, Kreditkartenrechnung,...

7 Kritik der Grundlagen Ein Preis ist eine Relation – dimensionslos! –Ein Wertverhältnis ist dimensionslos –Krone, Mark, Taler,... waren herrschaftliche Transaktionserlaubnis-Symbole –In der Demokratie werden sie nicht mehr benötigt! –Mittels Angebot und Nachfrage kann aber auch damit geschachert werden Wechselkurs = Spekulation!

8 Geld ist kein… –universelles Tauschmittel (??) –Wertemaßstab (mit Eigenwert?) –Wertaufbewahrungsmittel (??) Geld ist… eine (geheime Staats-)RELIGION! Alternative Sicht des Geldes

9 Geld sollte sein… –… eine Regel zur Verteilung von Gütern und Dienstleistungen in einer Gesellschaft. Alternative Sicht des Geldes

10 Geldschöpfung kann auch ohne Schuld erfolgen Geld bildet Preise ab – dimensionslos – und hat daher auch keinen Eigenwert (Informations- vs. Warengeld) Die Gemeinschaft schöpft Geld transparent und demokratisch Wertvoll ist nur menschliches Verhalten Alternative Sicht des Geldes

11 Elektronische Netzwerke Echtzeit-Kommunikation Elektronische Verträge und Rechnungen Elektronische Prozessketten Funktionales Geld

12 Wenn ein Baukasten für elektronische Geldsysteme existiert... nach welchen Regeln entscheidet sich die Gesellschaft für ein konkretes Geldsystem? Software-Objekte sind flexibel und lernfähig! Dominanz menschlicher Werte über das Geldsystem! Alternative Sicht des Geldes

13 Ein Geldsystem für die Wissensgesellschaft –Die menschliche Entwicklung wird gefördert –Kooperation anstatt Konkurrenz –Es gibt nur noch (Einzel-)Unternehmer –Entwicklung von Gemeingütern (Allmende) Alternative Sicht des Geldes

14 Ein Geldsystem für die Wissensgesellschaft –Kooperative Entscheidungsmechanismen (z.B.: Abstimmung ist nur möglich, nachdem Informationen ausgewertet wurden) –Training der Gruppen- und Schwarmintelligenz –Gemeinschaftsnützliche Kreativität wird von der Gemeinschaft (mittels Kaufkraftschöpfung!) belohnt! Alternative Sicht des Geldes

15 Alex Berenson: The Number - How the Drive for Quarterly Earnings Corrupted Wall Street and Corporate America ISBN William K. Black: The Best Way to Rob a Bank is to Own One ISBN Ellen Hodgson Brown: Der Dollar Crash, 2008, ISBN ISBN Web of DebtWeb of Debt, Website, BlogWebsiteBlog Haeseler/Hörmann: Unternehmensbewertung auf dem Prüfstand – Wissenschaftliche Widerlegung US- amerikanischer Unternehmensbewertungskonzepte, 2008, ISBN ISBN Haeseler/Hörmann (Hrsg.): Rechnungslegung und Unternehmensführung in turbulenten Zeiten – Festschrift für Gerhard Seicht, 2009, ISBN ISBN Hörmann/Haeseler (Hrsg.): Die Finanzkrise als Chance, 2009, ISBN ISBN Roger Lowenstein: When Genius Failed, 2001, ISBN ISBN Literatur

16 Miller/Bahnson: Quality Financial Reporting, ISBN ISBN Mills: Buy, Lie, and Sell High - How Investors Lost Out on Enron and the Internet Bubble ISBN ISBN Mills: Wheel, Deal, and Steal - Deceptive Accounting, Deceitful CEOs, and Ineffective Reforms ISBN ISBN Mulford, Charles W./Comiskey, Eugene E.: The Financial Numbers Game: Detecting Creative Accounting Practices, 2002, ISBN ISBN Literatur

17 Ötsch, Walter Otto:Mythos MARKT – Marktradikale Propaganda und ökonomische Theorie, 2009, ISBN ISBN Phil Rosenzweig, Der Halo-Effekt, 2008, ISBN ISBN Bernd Senf: Der Nebel um das Geld, Feb. 2009, ISBN ISBN Bernd Senf: Der Tanz um den Gewinn, Jun. 2009, ISBN ISBN Literatur

18 Robert J. Shiller: Irrationaler Überschwang, 2000, ISBN ISBN Nassim Nicholas Taleb: Narren des Zufalls, 2008, ISBN XISBN X Nassim Nicholas Taleb: Der schwarze Schwan, 2008, ISBN ISBN Gerard M. Zack: Fair Value Accounting Fraud, 2009, ISBN ISBN Literatur

19 Interview with William K. Black WebCast LaRouche, Gelderzeugung für Eliten durch die Deutsche Bank Geldschöpfung in öffentlicher Hand (Monetative) Reinventing Money Neues Geld Geld, Geldpolitik, Geldreform The Ecology of Money Bernard A. Lietaer zur Krise Bernard A. Lietaer (weitere Publikationen) American Monetary Institute Weblinks

20 Creating Community Currency Complementary Currency Online-Datenbank weltweiter Komplementärwährungen Regionales Wirtschaften Regio-Netzwerk Stiftung für Reform der Geld- und Bodenordnung ChiemgauerChiemgauer, Rheingold, Roland Regional, Talent,RheingoldRoland RegionalTalent WaldviertlerWaldviertler, Ithaca Hours, Toronto Dollar,Ithaca HoursToronto Dollar Douglas Social Credit Weblinks

21 Grundeinkommen.Tv Neue Arbeit (Frithjof Bergmann) Nuoviso.Tv Zeitgeist – The Movie Zeitgeist Movement Venus Project (Jacque Fresco) Weblinks


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