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Prof. Dr. Margrit Kennedy Verschwendung öffentlicher Mittel und bürgerschaftliches Engagement: Praktische Lösungsbeiträge in der Wirtschafts- und Finanzkrise.

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Präsentation zum Thema: "Prof. Dr. Margrit Kennedy Verschwendung öffentlicher Mittel und bürgerschaftliches Engagement: Praktische Lösungsbeiträge in der Wirtschafts- und Finanzkrise."—  Präsentation transkript:

1 Prof. Dr. Margrit Kennedy Verschwendung öffentlicher Mittel und bürgerschaftliches Engagement: Praktische Lösungsbeiträge in der Wirtschafts- und Finanzkrise

2 Missverständnis 1: Geld und Zins können auf Dauer kontinuierlich wachsen Richtig ist, es gibt verschiedene Wachstums-Muster im materiellen Bereich: Richtig ist, es gibt verschiedene Wachstums-Muster im materiellen Bereich: natürliches Wachstum allein ist nachhaltig lineares Wachstum ist über längere Zeit nicht möglich exponentielles Wachstum (Krebswachstum) ist auf Dauer tödlich

3 Geldvermögen mit Anspruch auf Zins - und damit auch auf Zinseszins - können unbegrenzt wachsen Missverständnis 1: Missverständnis 1: Quelle: H Creutz Richtig ist : Je höher der Zins, umso schneller das Wachstum und... der Zusammenbruch

4 Wenn Sie die Wahl hätten zwischen pro Woche für 1 Jahr oder 1 Cent in der 1.Woche und dem doppelten Betrag in der 2.,3.,4., und jeder weiteren Woche für 1 Jahr - was würden Sie wählen?

5 Im ersten Fall hätten Sie Euro am Ende des Jahres. Im zweiten Fall hätten Sie ,- Euro oder 45 Billionen Euro am Ende des Jahres - im Durchschnitt ,- Euro pro Woche

6 Leider wissen wir noch nicht genau mit welchen Ziffern die Zahl anfängt und aufhört

7 Zwischen 1950 und 2010 ist das Brutto-Sozial-Produkt der Bundesrepublik um das 8-fache die Geldvermögen dagegen sind um das 46-fache angestiegen

8 Missverständnis 2: Durchschaubarkeit: Zinsen zahlen wir nur, wenn wir uns Geld leihen 1. Müllabfuhrgebühren Kapitalverzinsung 12% 2. Trinkwasserpreis Kapitalverzinsung 38% Quelle: H Creutz 3. Kostenmiete im sozialen Wohnungsbau Kapitalverzinsung 77% Richtig ist: In jedem Preis sind Zinsen enthalten

9 Richtig ist: 80% der Menschen in Deutschland zahlen mehr als doppelt soviel an Zinsen wie sie einnehmen Und 10% bekommen dies als Einkommen aus Zinsen ohne dafür arbeiten zu müssen Missverständnis 3: Jede/r wird in diesem System gleich behandelt Quelle: H Creutz

10 Folge 1: Exponentiell wachsende Vermögen UND Schulden

11 Folge 3: Wachsende monetäre Instabilität Anstieg spekulativer Transaktionen Source: Lietaer Of Human Wealth 2008 Source: Lietaer Of Human Wealth 2008

12 Sparen & Leihen ohne Zinsen: die JAK-Mitgliedsbank Ersparnisse Darlehen sparen vorweg zurückzahlen sparen bei Tilgung Bankreserven Zeit Quelle: Mark Anielski, Kanada

13 Vergleich eines Kredits im Bank- und JAK-System

14 Das Fureai-Kippu = Pflege-Ticket versorgt seit 1995 in Japan ältere Menschen mit Hilfeleistungen von Jüngeren diese sind als Stundengutschriften zu einem späteren Zeitpunkt in einem anderen Teil des Landes oder von anderen Personen abrufbar

15 WIR-WirtschaftsRing seit 1934 bargeldloses Verrechnungssystem für kleine und mittlere Unternehmen 15 regionale schweizer WIR-Gruppen Mitglieder Jahresumsatz 2008: 1.6 Mia WIR wirkt anti-zyklisch unterstützt Politik der Regierung

16 Komplementärwährungen gibt es auf allen Ebenen wirtschaftlichen Handelns: - lokal - regional - national - international - global

17 UNTERSCHIEDE zwischen nutzen- statt profit-stiftend begrenzt statt überall verwendbar gebühren-gesichert statt zins-bringend transparent statt undurchsichtig erschaffen demokratisch statt von Wenigen kontrolliert komplementären Währungen und gesetzlichen Währungen (1):

18 UNTERSCHIEDE zwischen komplementären Währungen und gesetzlichen Währungen (2): gemeinschaft-fördernd statt -verhindernd inflations-dämpfend statt inflations-fördernd leistungs-gedeckt statt besitz-gedeckt ein Gewinn für alle statt nur für 10%

19 Mein Wechsel der Perspektive zwischen 1987 und 2004 aktualisierte Neuauflage 2006

20 Mein neues Buch heißt: Occupy Money damit wir zukünftig ALLE die Gewinner sind Kamphausen, Bielefeld 2011

21 Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert. Albert Einstein


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